Ab wann wird es besser?

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Beitrag von gotschie 22.02.06 - 12:51 Uhr

Hallo ihr,

meine Kleine ist mittlerweile 5 Wochen alt und im Moment ist die Kindertreuung ein rund-um-die-Uhr-Job.

Die meisten sagen ja, dass die ersten 6 - 8 Wochen wirklich die Hölle sind und es danach besser wird.

Was ist denn nach 6 Wochen dann plötzlich anders? Ab wann werden die Trinkabstände größer?

Bin mal auf Eure Erfahrungeberichte gespannt.

Liebe Grüße
Gotschie

Beitrag von mara299 22.02.06 - 12:58 Uhr

Hallo !

Es wird bald besser.
Klar, ein Baby ist ein Vollzeitjob ... 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche ... das wird sich wohl erst ändern wenn sie ausziehen und ihr eigenes Leben haben.
Obwohl mein Schwiegermonster sagt das sich auch dann nichts ändert, man sieht sie nur nicht so oft.
Irgendwann in den kommenden Wochen werden die Trinkabstände größer, sie findet einen Schlafrythmus und bald powert sie das Spielen und lernen so aus das du tagsüber auch mal etwas anderes machen kannst als an ihrem Bettchen zu sitzen oder sie herum zu tragen und zu trösten.

Liebe Grüße, Mara + Til

Ein "kleines" Ps das jede (neue) Mama haben sollte :

Liebe Eltern,
ich komme zu Euch als ein kleines, unreifes Wesen mit der mir ganz eigenen Persoenlichkeit. Ich bin nur kurze Zeit bei Euch – geniesst mich.
Nehmt Euch Zeit herauszufinden, wer ich bin, wie ich mich unterscheide von Euch und was ich Euch geben kann.
Bitte gebt mir Nahrung, wenn ich hungrig bin. In deinem Bauch, Mama, habe ich keinen Hunger gekannt, und Zeit und Uhren sind mir noch fremd.
Bitte haltet mich nah an Eurem Koerper, liebkost mich, streichelt mich, kuesst mich, erzaehlt mir. In deinem Bauch, Mama, fuehlte ich mich auch immer getragen und ganz nahe bei dir. Ich war da nie allein.
Ich hoffe, Ihr seid nicht zu enttaeuscht, wenn ich nicht das perfekte Baby Eurer Traeume und Hoffnungen bin. Seid auch nachsichtig und grosszuegig mit Euch selbst, wenn Ihr nicht die perfekten Eltern seid, die Ihr so gern waert.
Erwartet nicht zuviel von mir neugeborenem Baby, und erwartet auch nicht zuviel von Euch als Eltern. Gebt uns beiden sechs Wochen – sozusagen als Geburtstagsgeschenk. Sechs Wochen fuer mich, dass ich reifen kann, mich stabilisiere und meinen Rhythmus finde, und sechs Wochen fuer Euch, wieder allmaehlich zu Euch zu kommen und mich in Euer Leben zu integrieren.
Bitte vergebt mir, wenn ich viel weine. Habt Geduld mit mir. Mit der Zeit werde ich immer weniger weinen und Euch mit meiner Gesellschaft erfreuen.
Achtet gut auf mich – schaut mir aufmerksam zu, denn ich kann Euch auch so ohne Worte sagen, was ich brauche, wie Ihr mich troesten koennt und was mich zufrieden macht. Ich bin wirklich kein Tyrann, der zu Euch gekommen ist, um Euch Euer Leben zu vermiesen. Aber der einzige Weg, wie ich Euch momentan zu verstehen geben kann, dass mir etwas fehlt, ist Weinen.
Bitte denkt daran, dass ich ganz schoen zaeh und widerstandsfaehig bin. Ich kann schon viele Fehler aushalten, die Ihr anfangs aufgrund Eurer Unerfahrenheit natuerlicherweise machen werdet. Solange Ihr mich lieb habt, kann eigentlich gar nichts schiefgehen.
Bitte achtet auch auf Euch. Seht zu, dass Ihr Euch ausgewogen ernaehrt und genuegend Ruhe und Bewegung bekommt, damit Ihr Euch in den Zeiten, in denen wir zusammen sind, gesund und kraeftig fuehlt. Versucht, zwischen “unwichtig” und “wichtig” zu unterscheiden, seht Dinge gelassener – dann koennt Ihr mich viel besser geniessen.
Und bitte hegt und pflegt auch Eure Beziehung zueinander, weil diese mein Naehrboden ist und mir zeigt, wie man Menschen liebhaben kann.
Wenn ich momentan Euer Leben ein bisschen durcheinander gebracht habe, so denkt daran, dass dies nur voruebergehend ist. Ich danke Euch beiden.
Euer Kind

Beitrag von money2901 22.02.06 - 13:14 Uhr

hallo gotschie,

bei uns waren die ersten 3 monate auch sehr anstrengend...alle 3 stunden essen...u.s.w.

nun mit 6 monaten hält mich meine maus wieder auf trapp, weil sie sich ständig auf den bauch dreht und dann anfängt zu maulen, weil sie nicht mehr rum kommt...

also es gibt immer was neues,womit die kleinen uns auf trapp halten...wobei ich sagen muss, dass ich die ersten 3 monate her nicht unbedingt vermisse...(schlafmangel...)

LG money und #baby tyra 26.08.05

Beitrag von tekelek 22.02.06 - 13:33 Uhr

Hallo Gotschie !
Naja, "Rund-um-die-Uhr"-Job ist es bei mir seit zwei Monaten nicht mehr, da Emilia seitdem bis zu 12 Stunden am Stück durchschläft, aber ansonsten #gruebel
Muttersein bedeutet 24 Stunden zur Verfügung zu stehen, das ist nun mal so.
Bei mir war es anfangs wirklich übel, Emilia hat die ersten 5 Monate bis zu 10 Stunden täglich geschrien - das ist natürlich besser geworden #freu
Aber Du wirst nie wieder richtig "Pause" haben, außer Du gibst Dein Kind bei einer Betreuungsperson ab oder Du hast eine Schlafmütze - haben allerdings die wenigsten ;-)
Liebe Grüße und alles Gute (6 Wochen ist ja auch noch keine lange Zeit - man gewöhnt sich irgendwann dran, immer zur Verfügung zu stehen ;-)),

Katrin mit Emilia-Sofie (*05.01.05) und #ei (ET 02.09.06)