hallo ihr frischgebackene Mütter, hab hier was was euch vielleicht helfen könnte :-)

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Beitrag von mauz78 22.02.06 - 13:20 Uhr


Hallo,

euch erstmal Herzlichen GW zur Geburt...

Hab heir was kopiert was vielleicht den einen oder anderen helfen könnte :-D

Nach der Geburt
Nach der Entbindung beginnt für die frisch gebackene Mutter ein völlig neuer Lebensabschnitt. Auch körperlich wird sich jetzt einiges wieder ändern. Schon kurz nach der Geburt von Kind und Mutterkuchen beginnt die Gebärmutter, sich zurückzubilden. Zunächst zieht sie sich unter hormonellem Einfluss immer mehr zusammen. Diesen Vorgang nennt man Nachwehen. Wenn die Mutter ihr Neugeborenes stillt, wird bei jedem Stillvorgang ein Hormon freigesetzt, welches die Nachwehen auslöst, weshalb die Mutter vor allem beim Stillen diese schmerzhaft verspürt. Nach einem Tag kann man die Gebärmutter schon etwas oberhalb des Bauchnabels tasten.

Die Rückbildung der durch die Schwangerschaft hervorgerufenen Veränderungen können mit Rückbildungsgymnastik sehr gut beeinflusst werden. Auch evtl. folgenden Beckenbodenprobleme wie Senkungen und Inkontinenz kann auf diese Weise vorgebeugt werden. Entsprechende Rückbildungskurse werden von vieler Seite angeboten und oft von der Krankenkasse bezahlt.

4-6 Wochen nach der Entbindung sollte die Frau nochmals ihren Frauenarzt aufsuchen. Er wird sie untersuchen und die Rückbildungsvorgänge sowie den Zustand der Brüste beurteilen. Letzteres ist sowohl wichtig, wenn die junge Mutter stillt, als auch dann, wenn sie abgestillt hat. Sicher haben die meisten Frauen noch viele Fragen, z. B. zum Stillen, zur Verhütung nach der Entbindung oder in der Stillzeit usw., die der Frauenarzt ihr bei dieser Gelegenheit beantworten kann.

Hat sich die Frau für eine Geburt in der Klinik mit stationärem Aufenthalt entschieden, kann sie zumindest in den ersten Tagen noch einen Teil der Verantwortung abgeben. In den meisten Kliniken ist heutzutage das "rooming-in" üblich. Das bedeutet, dass die Mütter ihr Kind bei sich im Zimmer haben können, soviel sie wollen. Sie sind für das Füttern und die Pflege ihres Kindes zuständig, können aber jederzeit im Säuglingszimmer bei den Kinderschwestern um Hilfe bitten oder ihre Kinder für einige Zeit oder über Nacht dort abgeben. Die Kinderschwestern können meist gute Tipps zur Säuglingspflege oder bei Still- oder Fütterungsproblemen geben.

Auch werden die erste kinderärztliche Untersuchung und die dringend benötigten Stoffwechseltests bei den Neugeborenen noch in der Krankenhausaufenthaltszeit durchgeführt.

Entbindet eine Frau zu Hause oder ambulant in einer Klinik oder im Geburtshaus, muß sie sich rechtzeitig um eine Hebamme kümmern, die in den ersten 10 Tagen nach der Entbindung regelmäßig zu ihr nach Hause kommt und die Entwicklung von Mutter und Kind überwacht. Sie kann häufig auch die Stoffwechseltests durchführen. Für die erste kinderärztliche Vorsorgeuntersuchung muss die Mutter selbst einen Termin bei einem Kinderarzt machen. Diese Untersuchung soll zwischen dem 3. und dem 10. Lebenstag durchgeführt werden.

Eine der wichtigsten Entscheidungen, die eine junge Mutter zu treffen hat, ist, ob sie ihr Kind stillen will oder nicht. Stillen ist nach wie vor die beste Ernährung für ein Baby. Über die Muttermilch bekommt der Säugling alle notwendigen Nährstoffe in gut verdaulicher Form und bestens auf den jeweiligen Bedarf des Babys abgestimmt. Muttermilch ist immer verfügbar, immer frisch und immer richtig temperiert. Die Eiweiße in der Muttermilch sind gut verdaulich, so dass Muttermilch die beste Möglichkeit ist, Allergien bei den Kindern vorzubeugen. Vor allem aber bekommen die Babys über die Muttermilch Abwehrstoffe gegen Krankheiten, die die Mutter bereits durchgemacht hat, und sind so während der Stillperiode besser vor Infektionskrankheiten geschützt. Nicht zu vergessen ist auch der enge körperliche Kontakt zwischen Mutter und Kind beim Stillen, der sehr wichtig für die geistige und körperliche Entwicklung des Kindes ist und das Mutter-Kind-Verhältnis fördert.

Trotzdem gibt es auch viele Gründe, warum manche Mütter ihr Kind nicht stillen wollen: Viele haben Angst vor der Abhängigkeit, die sie dann auf lange Zeit fast unzertrennlich mit ihrem Kind verbindet. Für diesen Fall gibt es eine ganz einfache Lösung: Eine Milchpumpe kann mehr Freiheit bedeuten. Die Milch kann abgepumpt und im Kühlschrank bis zu 24 Stunden bzw. im Tiefkühlfach mehrere Wochen aufbewahrt werden.

Eine weitere Stillhemmung ist die Sorge, das Kind könnte nicht satt werden, oder das Stillen könnte aus einem anderen Grund nicht klappen. Hier hilft nur ausprobieren und nicht sofort aufgeben! Wenn das Kind ca. 5 nasse Windeln am Tag hat und regelmäßig an Gewicht zulegt, bekommt es genug Milch.

Es gibt sicherlich noch mehr Gründe, ein Kind nicht zu stillen. Die Entscheidung sollte jede Frau für sich selber treffen und sich nicht verunsichern lassen. Die Flaschennahrung hat heute auch viele Vorteile, so dass eine Frau kein schlechtes Gewissen haben sollte, wenn sie sich gegen das Stillen entscheidet.

Das Stillen kann auch Probleme mit sich bringen. Eines davon ist der Milchstau. Ca. 3-5 Tage nach der Entbindung bemerkt die junge Mutter ein starkes Spannungsgefühl und eine Größenzunahme der Brüste. Bisher floss aus der Brust nur das Kolostrum (Vormilch), welches sehr dünnflüssig und nährstoff- und antikörperhaltig ist, aber nur in geringer Menge vorhanden ist. Jetzt ist die Milch eingeschossen, und das Baby kann größere Mengen trinken. Die Brust wird sich nun dem Bedarf des Babys anpassen und im Normalfall genau so viel Milch produzieren, wie das Baby braucht. Manchmal trinkt das Baby aber plötzlich weniger, so dass zuviel Milch vorhanden ist. In dem Fall kann es zu einem Milchstau kommen. Die Brust ist dann prallgefüllt, fühlt sich hart und knotig an und ist sehr schmerzhaft. Die Frau kann sich helfen, indem sie das Kind öfter anlegt. Ein Teil der Milch lässt sich meist auch ausstreichen, am besten unter einer warmen Dusche. Kühlende Umschläge zum Beispiel mit Quarkpackungen sind ebenfalls hilfreich, ebenso wie Salbeitee, dessen Wirkstoffe die Milchproduktion etwas einschränken. Wenn jetzt noch Fieber hinzukommt , muss die Stillende unbedingt ihren Frauenarzt aufsuchen, damit eine Brustentzündung verhindert, bzw, behandelt werden kann.

LG Mauz #katze ÜZ17

Beitrag von casi8171 22.02.06 - 13:28 Uhr

aha #kratz

Beitrag von tati_plus_wuerstchen 22.02.06 - 14:46 Uhr

#kratz gehört das nicht eher zu den schwangeren? die mädels in diesem forum wissen das höchstwahrscheinlich..... #bla:-p:-)

lg
tati + #baby (knapp 7 monate)