schreibaby oder stillproblem - wer weiß rat

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von fusselchen010106 22.02.06 - 15:28 Uhr

Hallo, ich habe ein Problem und bitte jeden, der mir weiterhelfen kann zu antworten.
Meine Tochter (7 Wochen) macht mir seit Tagen beim Stillen große Sorgen. Kaum habe ich sie angelegt
und sie ein paar Schluck getrunken, wendet sie sich laut schreiend ab. Manchmal krümmt sie sich auch - und ich höre es im Bauch gulgern. Auch weint sie doll, wenn dann ein Pups in die Windel geht - kann denn das sooo weh tun?! Sie bekommt einen hochroten Kopf und steigert sich regelrecht hinein. Ich beruhige sie dann und will sie erneut anlegen. Nach ein paar Schluck dasselbe Spiel. Inzwischen beruhige ich sie auch manchmal mit dem Nuppi, dass ich nach kurzem Nuckeln rausziehe und ihr stattdessen die Brustwarze in den Mund schiebe. Aber auch das funktioniert nur kurz. Dasselbe Spiel dann mit Brusthütchen, womit ich sie auch zu paar Schlucken überreden kann. An zu wenig Milch kanns nicht liegen - da ist genug!
So langsam bekomme ich Angst, dass meine Kleine ein ernsthaftes Magen-Darm-Problem hat!
Natürlich habe ich der Kinderärztin das Problem geschildert, die mir ohne weitere Untersuchung Lefax verschrieb - aber ich bezweifel, dass es Blähungen sind! Hab auch schon probiert obs besser wird, wenn ich sie mit Kümmelöl um den Bauchnabel einreibe, aber ach! Meine Tochter hatte auch noch nie einen angeschwollenen Bauch. So langsam bekommt man schon Horror vor jedem Anlegen - früher klappte das so toll! Wer kann mir weiterhelfen?
Vielen Dank, Janet

Beitrag von schmusi_bt 22.02.06 - 15:29 Uhr

Hallo Janet,

geb ihr doch mal wenn sie das macht ein Paar Tropfen Sab Tropfen ...das hatte mein Kleiner auch , allerdings bei der Flasche ..danach ging ihm gut und er hat getrunken !

Beitrag von gisele 22.02.06 - 15:53 Uhr

hallo janet.
dein beitrag hätte meiner vor 7 monaten sein können!!!!
genau das gleiche spiel!!!!meine tochter hat nur geschrien und nicht mehr an der brust getrunken.die hebamme war jeden tag(manchmal 4 stunden),bei uns zu hause!!!!
ich hab wirklich alles versucht,saab simplex,bauchmassage,fliegergriff,kümmelkörner zerstossen,dinkelkissen.........
hatte angst vor jeder mahlzeit,vor jedem stillen.musste letztendlich abpumpen weil sie absolut nicht trank.
mit der flasche ging es dann,aber mir gefiel das abpumpen nicht.es tat weh,dauerte ewig und nach 8 wochen hat es mir gereicht und ich gab die flasche.ich hätte gern gestillt,aber es ging halt nicht.trotzdem würde ich jedes kind wieder versuchen zu stillen!!!
versuch immer wieder sie anzulegen,immer wieder!!!!!
und man sagt,nach 8-12 wochen ist das vorbei mit den blähungen.so war es auch bei mir.von einem auf den anderen tag!!!!
hast du keine hebamme,die mal zu dir kommen kann???
die kinderärzte sind einem keine gross hilfe,ich bekam sprüche wie "koliken gab es schon immer und das wird es immer geben".hallo????
sei stark in der nächsten zeit!!!!!das schaffst du!!!!

Beitrag von gisele 22.02.06 - 15:55 Uhr

hab ganz vergessen einen lieben gruss und alles gute zu wünschen!!!!
l.g. nadine und gisele(11.07.2005)#freu#liebdrueck

Beitrag von white_shark 22.02.06 - 17:50 Uhr

zu deiner frage: ja, es tut ihr so weh. wenn du dir mal (beim wickeln oder so..) das winzige po-loch anschaust, dann frag dich mal, wie diese grossen luftblasen oder ganze windeln voller stuhl sich da raus drücken :-) können. das ist für manche babies ein echter kraftakt, zb für meines. wir hatten die gleichen probleme und haben sie auch manchmal immer noch. aber kopf hoch: meist ist alles nur eine phase. das geht vorbei. die empfindlichen verdauungsorgane müssen sich auf die verdauung erst einstellen und "lernen" die nahrung aufzunehmen und aufzuspalten. ich denke, bei uns lag es daran, dass in der stillposition auf der seite irgendwie noch mehr druck auf die verklemmte luft im darm entstand und sie dann sich schreiend weg drehte. ich kriegte sie dann auch nicht mehr angelegt. in dieser zeit hat nur geholfen, im liegen zu stillen. das war zwar auch auf der seite, aber da klappte es dann problemlos. auch war es immer auf einer seite schlimmer, als auf der anderen. zeitweise trank sie nur rechts. versuchs mal mit anderen stillpositionen. ansonsten durchhalten, das gibt sich wieder. bei uns geht es übrigens am besten " in die hose", wenn sich mein mann die lütte auf die angewinkelten oberschenkel legt und ihr die milch dann aus der flasche füttert. dann geht es meist ordentlich in die windel und sie strahlt wieder, wenns mal geklemmt hat.

gruss shark

Beitrag von sparrow1967 22.02.06 - 18:54 Uhr

Vielleicht schießt deine Milli auch einfach zu heftig raus?! Dann versuche mal, vorher etwas auszusteichen, so das der erste Druck weg ist.

Bauchweh ist mit Sicherheit mega aua bei den Kleinen. Du brauchst kein extra Öl dafür zu kaufen, sondern es reicht, mit normalem Babyöl den Bauch großflächig im Uhrzeigersinn zu massieren, nichtn ur um den Bauchnabel.

Was sehr gut hilft- zumindest bei uns- sind Kümmelzäpfchen. Etwas Creme aufs Poloch und dann das zäpfchen- es hilft bei uns nach ca 5 Minuten...die Winde gehen ab wie nix.

Ich kann dir auch nen Babymassagekurs empfehlen- dort lernt man viele Massagetricks, die auch Blähungen lösen. Unser Junior pupt nach der Massage immer nen halben Tag ;-)

Und laß nochmal ne Hebi auf deine Stillposition schauen- viele Blähungen kommen vom "falschen" Anlegen.


sparrow

Beitrag von fusselchen010106 23.02.06 - 22:25 Uhr

hallo und danke an alle, die mir geantwortet haben.
ich bin wie folgt weiterverfahren: vor dem stillen
sab simplex-tropfen gegeben, körnerkissen
in mikrowelle erwärmt und während des stillens
um den bauch meiner tochter gelegt. viele pausen
zwischendurch wegen prösterchen und zwischendrin
mit nuppi beruhigt. war aber auch nicht das wahre.
gestern in der stillgruppe konnte die leiterin das theater
mal live miterleben. sie riet mir mutaflor zu verabreichen
- aller 2 tage 1 ampulle - das soll die magen-darm-reife
beschleunigen, unterstützen. und außerdem soll ich
chamomilla d6 3x je 5 stück geben - damit sich meine
maus mehr entkrampft und entspannt.
hat jemand erfahrung mit beidem?
jetzt verfahre ich wie folgt: ich gebe aller 2 tage diese
ampulle und masiere ihr während des stillens den bauch
und fahre sehr gut damit. mal sehen wies weitergeht!