Keine Hausgeburt/kein Geburtshaus wegen Wehenschwäche?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von happypeppi74 22.02.06 - 16:34 Uhr

Hallo Mädels!

Bei mir steht nach drei Geburten ohne eigene Wehen fest, daß ich wohl unter einer primären Wehenschwäche leide. Habe auch niemals Vor-oder Senkwehen gehabt und entsprechend verkürzt sich der Mutterhals auch nicht, MuMu fest zu bis zum Blasensprung weit nach Termin. #schmoll

Heute war ich dann bei einer Hebamme zum Gespräch, weil ich dieses Mal (bin jetzt 24.SSW) gerne einen schöneren Geburtsverlauf hätte und mich da gerne mal beraten wollte. :-)

Nun meinte die Hebamme, Hausgeburt oder Geburtshaus kommt bei einer derartigen Wehenschwäche nicht in Betracht, weil da einfach kein Tropf oder Zäpfchen benutzt wird. Das macht nur das KH. #augen

Ja und machen kann man gegen so einen Verlauf auch nix.
Einzig Akupunktur kriege ich dann ab der 35.SSW. Ist ja immerhin etwas. Aber kann ich wirklich gar nicht mehr tun?
Ist eine Wehenschwäche einfach zu akzeptieren? #heul
Warum stellen sich die Kinder auch nie ins Becken ein?
Ist ja klar, daß dann kein Druck auf den MuMu entsteht und einfach nichts weitergeht...:-(


Danke für alle Erfahrungen!! #liebdrueck
Sybille

Beitrag von mutti06 22.02.06 - 17:02 Uhr

bist du nun 24. oder 34. ssw.?
denn wenn du erst 24. ssw. bist ist doch kein grund zur sorge gegeben denn da muss auch noch kaum wehentätigkeit zu sehen sein da es auch sonst ne frühgeburt werden kann und so früh kommen da die senkwehen auch noch nicht.
und nicht jeder merkt die senkwehen ab und an senken sich die kinder auch so ohne solche wehen.
also nur mut und kopf hoch positiv denken wird schon alels gut gehen.
gruß

Beitrag von happypeppi74 22.02.06 - 17:13 Uhr

Hallo!

Ist ja lieb, daß du mich aufmuntern willst, aber so ganz will das nicht klappen....#heul

Bin wirklich erst 24.SSW und finde es auch gut, daß ich bislang keine Wehen hatte!
Schlecht finde ich bloß, daß ich _noch niemals_ eigene, nicht chemisch initiierte Wehen hatte und das bei immerhin drei SS und dementsprechend 3 Geburten!! #schock

Hätte mein viertes Kind einfach gerne in einer "normalen" Geburt bekommen, ohne Wehentropf und Wehengel und wenn geht auch ohne Saugglocke (hatte ich auch zweimal).....die Hebamme hat mir heute bloß überhaupt keine Hoffnung gemacht!
Da liegt wohl neben der Wehenschwäche auch ein gewisses Mißverhältnis vor und beides wird sich wohl kaum plötzlich beim vierten Kind ändern.....#schmoll

Und nun hatte ich gehofft, daß mir vielleicht jemand von Euch was ganz anderes berichten kann! #freu

LG Sybille

Beitrag von luise.kenning 22.02.06 - 17:27 Uhr

WARUM wurde denn immer eingeleitet und wann? bist du denn arg schmal gebaut?

Luise

Beitrag von happypeppi74 22.02.06 - 18:12 Uhr

Hallo nochmal!

Ich weiß nicht, ob ich schon ausreichend geantwortet habe, drum schreibe ich darauf noch einmal:

Die Einleitung ist nötig, weil durch den Blasensprung eine hohe Infektionsgefahr besteht. Bei meiner ersten Geburt hat man mir noch zwei Tage Zeit gelassen, um Wehen zu entwickeln. Leider mußte ich dann aber schon Antibiotika nehmen und mein neugeborener Sohn dann auch noch eine Woche lang. :-(
Drum habe ich bei dem selben Verlauf dann die zwei weiteren Mals schon nach 12 Stunden einleiten lassen. Bin dann auch ohne AB davongekommen...

Bin schon schmal gebaut und meine Kids hatten alle drei über 4 kg und KU 38cm. Also ganz einfach ist das sicher nicht, aber da sie im Endeffekt alle drei dann doch durchgepaßt haben, kann das wohl auch keine Ausrede sein.....
Ich werde einfach auch diese Mal wieder das volle Programm vorab abspulen:
Akupunktur, Globuli, Himbeerblättertee, viel Zimt, #sex ;-),
Heublumendampfsitzbäder....so das war´s! Fällt Dir vielleicht sonst noch was ein??

#liebdrueck und Danke #blume
Sybille

Beitrag von luise.kenning 22.02.06 - 18:29 Uhr

Hallo sybille,

ja, jetzt ist alles klar.

was mir noch einfällt: ab der 38 woche kannste du frauenmantelkrauttee (apotheke) trinken. das hat bei wirklich zu ganz effektiven wehen geführt. obowhl marie mein erstes (und bisher einziges) kind ist, hat sich der mumu innerhalb 1,5 stunden von 3cm auf voll eröffnet und ich brauchte nur 2 presswehen, bis die kleine maus da war. ich hab jeden tag 2 tassen getrunken, ab 4 tage vor et sogar eine kanne pro tag. 2 tage vor et ist sie geboren worden (abends).

hebis sagen immer: sex und viel bewegung. denn bewegung regt die darmbewegung an und die wiederum regt die gebärmutterbewegung an und sex ist besser als irgendwelche zäpfchen, ist dasselbe drin, macht aber mehr spaß!

also: vielleicht kannst du ja eine hebi finden, die dich folgendermaßen begleiten kann: wenn du nen blasensprung hast, dann kommst du ins geburtshaus oder sie zu dir und hilft dir und wenns tatsächlich eng werden sollte, dann begleitet sie dich ins krankenhaus und wenn die dort eben einleiten müssen, hilft sie dir dort durch die wehen. und wenn du doch zuhause oder im geburtshaus wehen bekommen solltest, dann ist das doch wunderbar!

also: kauf frauenmantelkraut. das ist auch nach der geburt gut zur rückbildung, weils die gebärmutter stärkt.

LG

Luise

PS: welches geburtshaus hast du dir den ausgeguckt?

Beitrag von happypeppi74 22.02.06 - 19:29 Uhr

Hallo Luise!

Den Tee werde ich definitiv versuchen!
Soll ich den zusätzlich zum Himbeerblättertee trinken oder stattdessen? Und wann? Den Himbeerblätter habe ich in der 36.SSW begonnen.....hätte ich aber vermutlich auch früher machen können bei nicht vorhandener Wehenaktivität.

Geburtshaus gibt es nur eins etwas entfernt von dem österreichischen Kaff, wo ich auch schon meinen Jüngsten gekriegt habe. Wir wohnen zwar schon länger in D, aber meine Kids kommen immer in den Ferien, wenn ich bei meinen Eltern in meiner Heimat bin, was mir sehr recht ist!! #freu
Dieses kleine Landkrankenhaus, in dem mein Sohn zur Welt kam war aber so toll und unkompliziert und so gar nicht überlaufen und stressig, daß ich vermutlich dort bleiben werde. Ich kenne halt schon alle Leute dort, der Vorstand ist schon seit meiner Jugend mein Gyn und ich habe auch schon einige Schulkollegen, die dort arbeiten.
Finde ich total heimelig dort, sicher mehr als das Geburtshaus, das ein Stück entfernt liegt und wo ich nichts weiß drüber und niemanden kenne.....

LG Sybille

Beitrag von luise.kenning 22.02.06 - 17:11 Uhr

Hallo sybille,

wie wurde denn festgestellt, dass du keine wehen hattest? weil die inder sehr spät "rauswollten" und deswegen eingeleitet werden musste?

es ist wahr, dass im geburtshaus die hebi keine wehenfördernden mittel geben kann. aber sie kann akupunktieren und globuli geben und hat bestimmt einige andere mittelchen parat...und du kannst fleissigst himbeerblötter (macht mumu weich) und frauenmanteltee (macht kräftige wehen) und zimt-tee (macht überhaupt wehen) trinken. MIR hat das sehr geholfen, die geburt meiner tochter hat zwei stunden gedauert im geburtshaus.

schreib doch mal bitte, wie sich diese wehenschwäche bisher geäussert hat...hätte da vielleicht noch ein paar ideen

Luise

Beitrag von happypeppi74 22.02.06 - 17:27 Uhr

Liebe Luise!

Die Wehenschwäche äußert sich ganz klar und deutlich:
ich kriege meist 1 Woche nach ET einen Blasensprung und zwar auf einen völlig unreifen MuMu-Befund hinauf.
Hatte ja zu diesem Zeitpunkt auch keinerlei Vor-oder Senkwehen. (Tees, Akupunktur, Globuli hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon erfolglos intus)
Dann kommt man natürlich ins KH, weil durch die gesprungene Fruchtblase ja ein Zeitdruck entsteht.
Hatte auch ein super schönes KH ausgewählt, wo sich wirklich alle Mühe gegeben haben, Wehen auszulösen....mit null Effekt! (wieder Globuli, wieder Akupunktur, Öle, Massagen....)
Dann kommt irgendwann der Tropf und/oder Gel, stundenlange Hammerwehen unter dene gerne mal die Kinder schlapp machen, was dann wiederum die Saugglocke nötig macht.....#schock
Alles in allem habe ich wohl 3 gesunde Kinder geboren aber die Art und Weise wäre verbesserungswürdig, finde ich ;-)

LG Sybille

Beitrag von white_shark 22.02.06 - 17:16 Uhr

hallo sibylle,
nun, ich habe keine wehenschwäche. ich kann dir aber bei deiner vorgeschichte nur davon abraten, es mit GH oder HG zu versuchen. meine schwangerschaft war normal und sehr schön und ich habe es im geburtshaus versucht. leider hatte ich zwar ausreichende hammerwehen, aber der zwerg lag falsch und drehte sich auch nach 16h nicht richtig in den geburtskanal, was zur folge hatte, dass ich nach 16h ohne schmerzmittel mit hammerwehen und dauerschmerz, also ohne wehenpausen, per krankenwagen in die nächste klinik gefahren wurde und mein mann dem blaulicht hinterher fuhr. ein kaiserschnitt war unumgänglich, da das kind gar nicht von allein kommen KONNTE (obwohl mumu 9cm bei einlieferung). das alles konnte natuerlich vorher niemand wissen, aber: mit dem wissen von heute und wenn dann noch ein risikofaktor (wehenschwäche) dabei ist, würde ich in jedem fall in eine klinik gehen. du ersparst dir nicht nur den eventuellen krankentransport, sondern auch jede menge stress, medikamente vom wehentropf bis wehenhemmer und alles wieder von vorne, weil im notfall gleich ganz anders reagiert werden könnte. wenn jetzt alles ok wäre, wäre auch GH ok. aber wenn es denn hart auf hart kommt, ist das ganze wirrwarr einfach viel zu viel. suche dir eine schöne klinik aus, wo du dich wohl fühlen kannst und du hast die gewissheit, dass auch schnell reagiert werden kann und du nicht unnötig leiden musst. das ist zwar nur ein persönlicher erfahrungsbericht und schief gehen kann überall was, aber man kann die risiken minimieren und es sich leichter machen.

shark und maus *25.09.05

Beitrag von happypeppi74 22.02.06 - 17:34 Uhr

Hallo Shark!

Danke für Deinen Bericht!
Ich bin leider nur von Freundinnen umzingelt, die einhellig behaupten, ich hätte diese Wehenschwäche nicht, wenn ich in der trauten Umgebung es eigenen Heims oder zumindest eines Geburtshauses entbinden würde.
Ich aber denke, daß ich zu Hause gar nicht zum Gebären komme, weil mich die Hebamme nach Stunden ohne Wehen dafür aber mit Blasensprung sowieso ins KH wird schicken müssen.
Aber klar: irgendwer muß ja an den Geburten schuld sein und im Idealfall ist das halt die Mutter selbst. Ich hab´s ja dreimal verbockt, weil ich nicht zu Hause geblieben bin....#schmoll

Immerhin hast Du mich jetzt mal in meinen Entschluß bestärkt, wieder "mein KH" aufzusuchen! Eigentlich wollte ich mich bei Euch nur ein bißchen rückversichern, daß ich mit einer Hausgeburt auch nichts besser gemacht hätte....;-)

Ich bin auch nicht traurig, daß ich keine Hausgeburt hinkriege, würde nur total gerne mal eine schöne Klinikgeburt erleben!! Wenn da jemand Tipps hat, nur zu! #freu

LG Sybille

Beitrag von white_shark 22.02.06 - 17:55 Uhr

das halte ich nicht für feinfühlig und auch nicht für realistisch. ok, wenn das beim 1. mal vorkommt, dann kann man noch sagen, vielleicht war man zu verkrampft. aber auch das ist hypothetisch. aber wenns bei den darauf folgenden 2 malen auch nicht vorangeht, liegts auf keinen fall daran, dass du nicht zu hause warst. ich mein, wehen kommen ja nicht, nur weil man grad mal entspannt ist. wehen setzen ein, wenn der körper dazu bereit ist und im übrigen vermutet die wissenschaft, dass das baby selbst den impuls gibt. wie gesagt, wehen hatte ich zur genüge nur leider ohne erfolg. und daran ist nur einer schuld :-) meine kleine maus, die sich nicht drehen wollte #schmoll und auch dafür wird sie ihre gründe gehabt haben (zb zu wenig platz oder sonst was). du wirst das schon hinkriegen und ich würde auch in die klinik gehen.

alles gute von shark

Beitrag von happypeppi74 22.02.06 - 18:05 Uhr

Danke für die guten Wünsche und Dein Verständnis!

Wenn irgendwas man nicht ganz rund läuft, gibt es ja immer tausend Leute, die alles besser wissen und das kann mich leider immer aufs Neue ganz schön unter Druck setzen....#schmoll

Ist einfach schwer, sich abzugrenzen, wenn man selbst weiß, daß es besser laufen hätte können. Und wenn man nur lange genug Gründe sucht, tauchen eben auch solche auf, an denen man selbst schuld hat. Gebären ist einfach so ein verdammt emotionales Thema.....

LG Sybille

Beitrag von coppeliaa 22.02.06 - 18:33 Uhr

hi!

also ehrlichgesagt: mit drei anläufen mit schwung, akupunktur, globuli, tees etc etc und dermaßen drauffolgenden nullnummern (keine wehen) hast du wirklich alles mögliche getan um der natur ihren lauf zu lassen! und die will offensichtlich halt mal nicht, und würde auch zu hause nicht wollen! lass dir nix anderes einreden!

frag deine freundinnen mal warum du dann nicht schon (voll enstpannt und zu hause) wehen vor dem blasensprung bekommen hast. mutter natur ist mal kein schema f, in das man alle schwangeren reinpressen kann, bei dir ist die lage halt mal anders!

was die schöne klinikgeburt betrifft kann idh dir nur bedingt raten. ich nehm diesmal vielleicht irgendeine portable musik mit (frag aber vorher an ob die das ok finden). mir persönlich hat mein freund (zum festkrallen) ziemlich geholfen.

für mich ist hausgeburt übrigens auch kein thema. nach zwei stunden hammerwehen (natürlich, aber deswegen nicht unlustiger) gabs auffälligkeiten im ctg vom baby, er kam einfach im geburtskanal nicht voran, es musste dann schnell gehen, saugglocke ist zweimal abgerutscht, die zange hat dann geholfen. nabelschnur war um hals und körper gewicktelt, ein knoten war auch noch drinn (der was eigentlich das größere risiko). das riskier ich zu hause definitiv nicht!

lg (und laß dir ja nix einreden, ist dein körper, deine geburt u deine entscheidung!) co

Beitrag von happypeppi74 22.02.06 - 19:33 Uhr

Hallo!

Ach, Ihr seid so lieb zu mir!! #liebdrueck
Es tut so gut, nicht immer nur kritisiert und in Frage gestellt zu werden!!

Ich mache normalerweise auch standhaft, was ich für richtig halte, aber das ist manchmal ganz schön schwer, wenn mal von Leuten umringt ist, die alles besser wissen....

Aber du hast ja eigentlich auch recht: wenn ich Wehen kriegen würde, könnten die ja auch schon in Form von Vor- und Senkwehen ganz entspannt zu Hause auftreten, wie das doch bei den meisten der Fall ist!! Ist aber eben nicht bei jedem so....damit sollte ich jetzt einfach mal leben lernen und mich nicht immer in die Ecke drängen lassen! :-)

LG Sybille

Beitrag von orcanamu 22.02.06 - 20:44 Uhr

Hallo Sybille,

ich möchte auch im Geburtshaus entbinden, habe aber keine Komplikationen (außer BEL). Mit Wehenschwäche kenne ich mich leider nicht aus.

Ich finde aber, dass jede Frau so entbinden sollte, wie es für sie am besten ist. Wenn Du Dich im KH am wohlsten fühlst, dann solltest Du auch dahin gehen und Deine Freundinnen sollten Dich da nicht weiter drängen! Aber vielleicht meinen sie es einfach nur gut, weil Du ja sagst, dass Du mit den bisherigen Entbindungen so unglücklich bist.

Meine Empfehlung an Dich ist folgende: Macht die Hebamme aus dem Geburtshaus auch Klinikbegleitung als Beleghebamme? Dann kombiniere die beiden Sachen doch! Dann hast Du die persönliche Pflege und Begleitung durch "Deine" Hebamme und die medizinische Betreuung im KH! Die Vorsorge machst Du abwechselnd beim FA und bei der Hebamme im GH und vielleicht gelingt es Dir so, dass Deine Entbindung im KH wirklich schön wird und gelingt, ohne Saugglocken und so ein Gedöns! Vielleicht erledigt sich damit dann auch die Wehenschwäche?!

Und wenn nicht, dann ist es halt eine Krankheit, die Du halt hast, aber Du hast dann alles getan, um es "trotzdem" gut zu gestalten - nicht zuletzt für DICH (und damit NATÜRLICH auch für Dein Kind!

Ich wünsche Dir alles Gute!!
Simone

Beitrag von happypeppi74 23.02.06 - 10:18 Uhr

Hallo Simone!

Bei meiner ersten Geburt hatte ich eine Beleghebamme....und die war der Mega-Reinfall! Hat mich eine Stange Geld gekostet und rein gar nichts gebracht außer Ärger. Das Gute war nur, daß sie quasi ohnehin nicht vorhanden war, weil sie erst mal gar nicht gekommen ist und dann, wie sie sich dann mal ins KH bequemt hat Kette rauchen mußte, sodaß ich mehr von den Klinikhebammen betreut wurde als von ihr....
In dem KH in meiner Heimatstadt kenne ich aber sowieso total viele Leute. Ist ein ganz kleines KH, ruhig und gemütlich.
Das Geburtshaus dort wäre mir sehr fremd....zumal ich ja nicht dort lebe und auch niemanden kennenlernen kann, weil ich erst zur Geburt hinkomme. Ist alles nicht ganz unkompliziert bei unserem Lebenswandel ;-)

Die Wehenschwäche muß ich wohl wirklich einfach akzeptieren, zumal meine Mutter die auch hatte! Aber die Saugglocke war wohl einfach Pech (beim ersten Mal war Sohnemann ein Sterngucker und steckte einfach, beim zweiten Mal sind einfach die Herztöne total abgefallen und es sollte schnell gehen) Das muß mir ja nicht mehr passieren! :-)

Danke für Deine aufmunternden Worte
Sybille