Bin so traurig, könnte nur noch weinen...

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von sternchen 22.02.06 - 21:18 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich weiss nicht, was mit mir los ist. Ich bin ständig am weinen.
Eigentlich könnte / sollte ich doch glücklich sein, aber ich bin es nicht.
Ich habe an und für sich einen tollen Freund seit etwa 8 Monaten, habe einen Job der mir Spass macht, tolle Kollegen, Freunde usw.
Und doch fühle ich mich beschissen. :-(
Ich wünsche mir eine Beziehung, in der ich meinem Partner körperlich und geistig nahe bin, doch bei meinem Freund fehlt mir das alles. Wir haben in den letzten 2 Monaten gerade einmal miteinander geschlafen, und der Sex war auch noch schlecht. So sind wir uns körperllich nicht oft sehr nah und geistig auch nicht. Z.B. habe ich ihm einen Brief geschrieben, in dem ich ihm gesagt habe, was in mir so vorgeht und er hat es nicht mal für notwendig angesehen, mit mir darüber zu sprechen. Habe ihn dann gefragt, ob er den Brief gelesen habe, er meinte "ja" und damit war für ihn das Thema erledigt. Er wollte und will nicht mit mir darüber sprechen. Am Anfang unserer Beziehung war ich irgendwie neidisch auf ihn, denn er ist immer gut gelaunt, nie schlecht drauf und ich neige halt eher mal dazu, zu weinen, wenn es mir nicht gut geht, damit kommt er aber glaube ich nicht klar. Er sagt dann zu mir, hör jetzt doch endlich mal auf zu weinen usw.
In letzter Zeit wird es immer schlimmer, wenn ich alleine bin, weine ich oft. Ich liebe diesen Mann über alles, ich will ihn eigentlich heiraten, ich will keinen anderen Mann, und doch macht er mich nicht glücklich.
Wie kann ich versuchen, mit ihm darüber zu reden, über das was mich verletzt und wie können wir uns körperlich und geistig wieder nahe kommen???
Würde mich über Tipps von euch sehr freuen...

Beitrag von melesser 22.02.06 - 21:45 Uhr

Hallo,

Als erstes fiel mir auf wie widersprüchlich Du Dich insgesamt äußerst.
"Eigentlich könnte / sollte ich doch glücklich sein, aber ich bin es nicht."
"Ich habe an und für sich einen tollen Freund."
"... bei meinem Freund fehlt mir das alles"
"So sind wir uns körperllich nicht oft sehr nah und geistig auch nicht."
".. wenn ich alleine bin, weine ich oft"
" ich will ihn eigentlich heiraten"
" und doch macht er mich nicht glücklich"

Ehrlich gesagt klingt es so, als wärst eher Du und Deine Gedankenwelt das Problem und nicht Dein Freund. Überlege Du Dir doch erstmal was Du eigentlich willst und was für Dich an einer Beziehung wichtig ist. Erfüllt Dein Freund die meisten Dinge nicht, die Dir wichtig sind, ist er offensichtlich nicht der Richtige. Das ist dann auch keine Frage von Schuld, sondern einfach eine Feststellung.

Aber die Sache mit der Hochzeit würde ich an Deiner Stelle ganz fix vergessen. Warum zum Henker sollte man jemanden heiraten, der einen nicht glücklich macht und bei dem einem alles Mögliche fehlt?!? Das ist doch vom Vornherein zum Scheitern verurteilt, denn eine Hochzeit ändert leider nicht den Charakter eines Menschen.

LG
Melanie

Beitrag von babette35 22.02.06 - 22:09 Uhr

Ich habe auch so das dumpfe Gefühl, daß es nicht wirklich paßt mit Euch beiden.
Mit Schrecken habe ich gelesen, daß Du, obwohl Du nicht glücklich bist und obwohl Ihr Euch erst seit 8 Monaten kennt, bereits Hochzeitsabsichten hast. #schock
Das würde ich auch erstmal auf Eis legen!!
Man sollte, zumindest vor der Hochzeit ;-), schon restlos glücklich sein, "besser" wird es nach der Hochzeit nicht.
Du hast gewisse Bedürfnisse, die er einfach nicht erfüllt, vermutlich aufgrund der Tatsache, daß Ihr zu unterschiedlich seid. Du kannst ihn sicher nicht "dahin bekommen" mehr Sensibilität und Einfühlungsvermögen an den Tag zu legen, wenn er diesen Charakterzug einfach nicht hat.
Mein Mann ist auch so eine Frohnatur mit wenig Tiefgang. Es ist schwierig, mit ihm Probleme zu bereden. Weil er einfach keine Probleme sieht, da wo ich sie sehe. Ich habe mittlerweile gelernt, mit seinem Wesen umzugehen. Aber das hat auch seine Zeit gebraucht und ich war auch nicht am Boden zerstört und habe geweint.

Beitrag von anyca 22.02.06 - 22:15 Uhr

"Am Anfang unserer Beziehung war ich irgendwie neidisch auf ihn, denn er ist immer gut gelaunt, nie schlecht drauf und ich neige halt eher mal dazu, zu weinen, wenn es mir nicht gut geht, damit kommt er aber glaube ich nicht klar. Er sagt dann zu mir, hör jetzt doch endlich mal auf zu weinen usw.
In letzter Zeit wird es immer schlimmer, wenn ich alleine bin, weine ich oft. Ich liebe diesen Mann über alles, ich will ihn eigentlich heiraten, ich will keinen anderen Mann, und doch macht er mich nicht glücklich. "

Was mir daran auffällt: Erwartest Du vielleicht zu sehr von ihm, daß er Dich gefälligst glücklich machen muß? Wenn er eher ein sonniges Gemüt ist und Du eher zu Depressionen oder Melancholie neigst, kann er daran auch nichts ändern. Wenn Du mit Dir selbst nicht im Reinen bist, kann Dein Partner Dir auch nicht helfen!!! Auch in einer Ehe bist in erster Linie Du selbst für Dein seelisches Wohlergehen verantwortlich, nicht Dein Partner.

Mir ist nicht so ganz klar geworden, was (außer zu wenig Sex) Du ihm nun konkret vorzuwerfen hast? Was genau verstehst Du unter "sich geistig nahe sein"? Was genau soll er Deiner Meinung nach anders machen?

Beitrag von dreamw29 22.02.06 - 23:22 Uhr

Du "liebst" einen Mann, dem du körperlich und gestig nicht nah bist, mit dem du selten und auch noch schlechten Sex hast, der dich nicht versteht und nicht mit dir kommuniziert.... Red dich das doch nicht ein ! Bist du ihm hörig?

Ihr passt einfach NICHT zusammen !!!

Beitrag von kicki21 23.02.06 - 01:18 Uhr

hallo
du hast dir die antwort doch schon selbst eggeben...
das unglück kommt daher das du dich nicht endscheiden kannst deshalb fühlst du dich so du weisst ganz genau das du dich endscheiden musst und zwangsläufig wirst du das auch denn es geht ja nur endweder oder also endweder du bleibst mit diesem mann zusammen und wirst glücklich oder auch nicht oder du trennst dich von diesem mann und du bist erstmal auch unglücklich nur was für dich besser ist auf risiko zu gehen oder nachzudenken was du willst und was für dich das beste ist musst du allein und diese endscheidung nimmt dir auch keiner ab

ich wünsche dir auf jeden fall viel glück dabei
LG Kicki

Beitrag von happynine84 23.02.06 - 10:49 Uhr

Also ich muss den anderen auch mal zustimmen, wie kannst du sagen, dass du diesen Mann liebst, wenn du wegen ihm häufig weinen musst?das kann doch nicht dein Ernst sein??!!!! Welche Basis hat eure Liebe denn bitte, wenn es keine körperliche oder geistige Nähe gibt!
Mein Rat: Beende die Beziehung! Auch wenn sich das jetzt hart anhört, für dich ist es sicher das Beste!
Wünsch dir viel Kraft!#liebdrueck