Da hab ich einen Job und Keiner will ihn haben... vorsicht sinnlos!!!!!

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Beitrag von lara78 22.02.06 - 21:40 Uhr

Hallo,

tja alle Jammern dass sie kein Geld haben...und man keine Job findet.Ich habe einen,gehe April in Mutterschutz und keiner will ihn haben.Kurz dazu:
Putzjob (ja es ist nicht die sauberste Arbeit),bekomme 1,45 Std bezahltt,kann aber gehen wenn ich fertig bin.Dauert in der regel nicht länger als 45 Minuten,montags bin ich auch schonmal in 30 Minuten fertig.Kann arbeiten zwischen halb vier und 22 Uhr (solange die männer halt Schicht haben und Jemand da ist),es kontrolliert kein Mensch-solange alles sauber ist hat man das schönste Leben.Man muss nicht Stempeln,die Chefin ist supernett und kommt ca 1 mal im Monat zur Kontrolle.ich verdiene knapp 300 Euro im Monat.Kurz und gut:Als mama mit Kinde der flexibelste und beste Job den man haben kann.Tja,ich habe 2 Freundinnen f´die mir ständig die Ohren vollheulen wie gut ich es
doch habe und man doch keinen vernünftigen Job mehr findet.Oh wie glücklich sollte ich doch sein#kratz tja,habe beiden den job angeboten-komisch,keine will ihn haben.Flüchtige Ausreden,ach abends ist ja immer so blöd,ach momentan habe ich evtl noch was anderes an der Hand-alles billige Ausreden.Ja,man muss klos putzen und manchmal sehen die auch mal schlimm aus,aber bei den Konditionen sehe ich da glatt drüber weg.Ach das Wichtigste habe ich noch vergessen:Fester Arbeisvertrag,bezahlte Krankheits und Urlaubstage (richtet sich allerdings nach dem Betrieb).Und es findet sich kein Mensch der das machen will.Ich finde das einfach nur unglaublich.Sorry,musste das loswerden,weil ich mich so darüber ärgere:-[
LG Lara

Beitrag von ida20 22.02.06 - 21:51 Uhr

Hey du,

ich sehe das genau so wie du, da sind sich dann manche zu schade zu. #augen

Ich finde es schade das ich nicht bei dir in der nähe wohne denn ich würde es sofort machen. Bin nun 1 Jahr Arbeitslos und gelernte Bürokauffrau. Leider finde ich in dem Bereich nichts und habe im November mal meine Tante in einer Arztppraxis (putzen) vertreten. Es waren fast gleiche Verhältnisse wie bei dir, Chefin super nett, wenn man fertig ist ist man fertig und man kann nach Hause gehen...nur bekam man da 7 €/Std. #freu Und die Arbeitszeiten waren auch supi, immer so ab 17 Uhr.

Wenn mich nochmal wieder jemand fragen würde, ich würde es sofort wieder machen....denn, im Haushalt mach ich ja auch nichts anderes :-)

Lieben Gruß

Ida

Beitrag von happysepp 22.02.06 - 23:53 Uhr

ich arbeite schon 11 jahre bei einem steinmetz !
jedes jahr versucht er noch drei leute zu finden !
kein steinmetz meldet sich und hilfsarbeiter schon garnicht !
die vom arbeitsamt kommen dan einen tag oder zwei und wech sind sie !
gut unser job ist nicht der einfachste aber man hat arbeit und geld !
diese jahr wird nichtmal mehr die hälfte an arbeit auf uns warten da de boss nurnoch für drei leute arbeit annimmt .
letztes jahr hatten wir im durchschnitt 40 überstunden im monat !!!


Beitrag von schallraucher 23.02.06 - 07:46 Uhr

Hallo....

für 1,45 Euro würde ich auch nicht arbeiten gehen und auch nicht als Putze, wenn ich ehrlich bin!

Ich habe 5 Jahre eine Ausbildung gemacht mit Fachabitur und muss ehrlich gestehen, das ich auch gerne in meinem beruf nach dem Mutterschutz wieder arbeiten möchte!

Wenn mir in meinem Beruf eine Stelle angeboten werden würde, dann würde ich auch für 1,45 Euro arbeiten gehen, aber ich sehe nicht so ganz ein warum ich 5 Jahre lerne und dann putzen gehen soll....

Da lieber mache ich eine Umschulung oder erweitere ich mich in meinem Beruf....

Sorry aber das ist meine meinung!


Gruss
Schallraucher (die sehr gerne wieder in ihrem beruf arbeiten würde, auch für 1,45 Euro aber nicht als Putze)

Beitrag von cocoskatze 23.02.06 - 08:06 Uhr

Da hast du wohl falsch gelesen ;-)
1,45 ist die Arbeitszeit.NICHT der Stundenlohn!

Beitrag von schallraucher 23.02.06 - 08:09 Uhr

Oh entschuldige bitte da habe ich wohl mal wieder etwas zuuu schnell gelesen!

Danke für den Tipp....


Naja selbst für 1,45 Euro, wenn es der Stundenlohn wäre, würde ich wieder arbeiten aber trotzdem nach wie vor nicht als Putzfrau!


Gruss
schallraucher

Beitrag von sweethart 23.02.06 - 09:06 Uhr

Ich versteh das aber so, dass sie 1,45 EUR die Stunde bekommt. Lest mal genau... #kratz

Oh, toll, arbeitet nur für soo wenig Geld, da wird die Gesellschaft besser. Wenn du dir 10 Stunden lang den Arsch aufreist, haste ja schon 14,50 EUR. Da kannste dir ja was leisten. Und bei ner 40 Stunden-Woche wären das ja schon ganze 58,00 EUR und im Monat stolze 232,00 EUR. Und das dafür, dass du dich abplagst, denn Putzarbeit ist keine einfache Arbeit und kann unter Umständen ganz schön an die Substanz gehen. Ich finde es vom Staat einfach unverschämt, Leute für sooo wenig Geld arbeiten zu lassen. So ändert sich auf dem Arbeitsmarkt nie etwas. Anstatt ordentliche Stellen geschafft werden, bei den die Leute normal verdienen. Damit wäre dann auch die motivation größer. Aber wer bitte geht motiviert an die Arbeit, wenn er nur 1,45 EUR bekommt. #schmoll

Beitrag von sweethart 23.02.06 - 09:08 Uhr

Ich nochmal. Hm hab grad nochmal gelesen, sind wohl doch die Stunden gemeint. #hicks

Naja, egal. Ich bleib trotzdem bei der Meinung, die ich eben beschrieben hab, denn solche Stundenlöhne gibts ja wirklich#heul

Beitrag von cocoskatze 23.02.06 - 09:09 Uhr

Nein!

Sie bekommt IMMER Stunde und Minuten bezahlt, auch wenn sie in Minuten fertig ist!

Sie verdient Euro monatlich.

Ist doch nicht so schwer zu verstehen#schwitz

Beitrag von sweethart 23.02.06 - 09:24 Uhr

Ich habs schon geschnaggelt....;-)

Beitrag von cocoskatze 23.02.06 - 12:08 Uhr

uuups, und das ganz ohne Zahlen *g*

Irgendwie funktionieren meine Zahlentasten nicht#hicks

Beitrag von lara78 23.02.06 - 21:09 Uhr

Nein,das ist die Stundenzahl.

Beitrag von lara78 23.02.06 - 09:08 Uhr

Hallo,
das ist ja auch nicht das Thema.Ich kann dich schon verstehen.Ich meinte auch nicht dass Jeder diesen Job annehmen kann oder soll.Aber es ist schon komisch,dass wir wirklich Niemanden finden.Ich habe übrigens auch was "anständiges" gelernt,nur kann ich so flexibel in dem beruf nicht arbeiten und mit Kind sowieso nicht.Jeder Mensch hat seine Grenze,meine wäre denke ich in einem Pflegeberuf,das würde und könnte ich nicht machen,selbst wenn der Lohn noch so gut wäre.Traurig finde ich dennoch,dass sich viele Leute für ein paar Euros leicht verdientes Geld einfach zu schade sind.Bevor ich von Hartz 4 leben müsste (so eine Freundin von mir,die den Job nicht haben will),würde ich 10 Putzjobs annehmen.Aber Jeder Mensch ist nunmal anders.
LG Lara
PS:Da sollte man aber mal die Behauptung vieler Arbeitsloser überdenken:"Es gibt ja keine freien Stellen".Es gibt wohl eher keine gewünschten freien Stellen,denn ich habe seit ich 14 bin hier immer einen Job gefunden, und wenn es eben Klo putzen war.

Beitrag von sweethart 23.02.06 - 09:38 Uhr

Du vielleicht. Da haste Glück gehabt...

Wenn ich das immer höre: "bevor ich von Hartz 4 leben müsste"

Ich finde es immer wieder schaden, wenn sozial schwache Menschen so abwertend behandelt werden. Es kommt beispielsweise immer darauf an, wo man wohnt. Hat man Familie, ist man auch nicht sooo flexibel, wie wenn man alleine ist (schulpflichtige Kinder). Dann könnte sein, dass der Mann Arbeit hat und die Frau eben nicht. Nach 1 Jahr arbeitslosigkeit (manchmal sogar schon nach nem halben Jahr-wie bei meinem Freund) kann man in das Hartz IV abrutschen. Wir haben insgesamt über 400 Bewerbungen weggeschickt und waren auch bereit, überall hinzuziehen (flexibler ging es in der Hinsicht gar nicht), er hat sogar noch Zusatzausbildungen gemacht... aber es war nix zu machen. naja, nun versucht er sich selbständig zu machen, da irgendwie gar nix fruchtet. Wir ruhen uns in der situation bestimmt nicht aus und wir sind auch nicht glücklich über unsere finanzielle lage. Veilleicht klappt das ja. Und ich würde nie von ihm verlangen, dass er putzen gehen müsste.

Es macht mich immer traurig, wenn so abwertent über uns gesprochen wird. Es gibt nämlich solche arbeitslose und solche. Und ins Hartz IV abzurutschen, dass kann auch dir passieren.... Da ist niemand vor gefeit.

Ich selbst bin Vollzeitbeschäftigte. Ich schaff beim Anwalt und meine Hemmschwelle wäre bei einem Putzberuf wirklich erreicht. Ich bin der Meinung, dass ich auch mein Leben ein wenig leben möchte und nicht ständig unglücklich sein müsste, weil ich von anderen den Dreck wegmache... Nee, das wäre nichts für mich. Hut ab kann ich da nur sagen.

Ich hoff, du verstehst mich ein wenig...#schmoll

Beitrag von manavgat 23.02.06 - 09:56 Uhr

Ich finde den Dünkel, den hier manche haben, wirklich bemerkenswert!

Gruß

Manavgat

Beitrag von sweethart 23.02.06 - 10:04 Uhr

Dünkel????

Beitrag von manavgat 23.02.06 - 12:27 Uhr

da fehlt halt die Bildung, nicht nur moralisch, sondern auch die geistige.

Ein Tipp: jede Bibliothek hat ein Lexikon.

Gruß

Manavgat

Beitrag von sweethart 23.02.06 - 13:12 Uhr

Wer sowas schreibt, dass anderen geistige Bildung fehlt, bei dem zweifel ich an seiner.....

Beitrag von cocoskatze 23.02.06 - 12:30 Uhr

Wenn mans nicht weiß, kann man es ja mal suchen;-)

http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/gesundheit/medizin/index,page=1087780.html

Beitrag von max_guevera 23.02.06 - 10:27 Uhr

ne, sie hat kein Glück gehabt, sondern ihren Hintern bewegt und Jobs angenommen, für die sie sich nicht zu schade war. DAS ist bemerkenswert.
Warum kann dein Mann nicht putzen gehen oder irgendeinen Hilfsjob machen? Kräfte werden überall gesucht, das Problem ist, dass keiner Bock hat, die Jobs zu machen, weils nicht prestigeträchtig ist.
Gruß
Max

Beitrag von sweethart 23.02.06 - 10:34 Uhr

Ohne Worte......

Beitrag von max_guevera 23.02.06 - 10:42 Uhr

Ich habe auch nichts anderes erwartet #augen.
Gruß
Max

Beitrag von sweethart 23.02.06 - 10:44 Uhr

...das war mir klar.....#bla

Beitrag von trollmama 23.02.06 - 09:39 Uhr

>>aber trotzdem nach wie vor nicht als Putzfrau!<<

Hallo!
Und genau aus diesem Grund sind die Sozialkassen leer. Irgendeine Begründung findet sich immer, um sich für einen Job zu schade zu sein. Gleichzeitig zeigt es aber auch auf, daß Menschen, die sich für einen (gut bezahlten) Putzjob zu schade sind, noch immer viel zu hohe Sozialleistungen erhalten, denn sonst würden sie ihn mit Kußhand annehmen.
Aber soll ich Dir mal was verraten? In einer Bewerbung lesen die Chefs lieber, daß der Bewerber eine Putzstelle einer Arbeitslosigkeit vorgezogen hat, denn das zeugt von unbedingtem Arbeits-, Einsatz- und Leistungswillen.
Ich war mir nie zu schade, zwischendurch auch 'niedrige' Arbeiten anzunehmen, wenn ich mal kurzfristig arbeitslos war. Ich hatte auch nie die super Schulzeugnisse (dafür bessere Arbeitszeugnisse), aber ich habe durch diese Einstellung, bis auf eine einzige Ausnahme, immer meinen Wunschjob bekommen.
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von schallraucher 23.02.06 - 09:47 Uhr

Hallo...

ich bin nicht bereit für andere den Dreck weg machen zu müssen!

Wer das tun möchte wie lara78 hut ab aber ich möchte es nicht und würde es nie tun!


Ich ruhe mich auch nicht auf Arbeitslosigkeit auf, denn ich bin momentan im Mutterschutz!

Ich habe auch nicht gesagt das ich arbeitslos bin oder arbeitslosigkeit vorziehen würde, sondern ich würde lediglich nicht putzen gehen!

Ich habe auch meinen Wunschjob und sollte dieser nicht mehr da sein was ich nicht glaube dann wäre ich bereit eine Umschulung zu machen oder eine zusätzliche Qualifikation dran zu hängen, trotzdem würde ich nicht putzen gehen!

Ich denke das ich auch wenn ich gute zeugnisse habe und sehr gute Arbeitszeugnisse, das ich nicht putzen würde...

Und dafür bin ich mir ehrlich auch zu schade! ich lerne doch nicht 5 jahre einen beruf um dann putzen zu gehen!

Sorry aber es ist meine Meinung.

Liebe grüsse
schallraucher

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