Sorry, noch ne Frage: Problem im Krabbelkreis, brauche Euren Rat!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von pauline7 22.02.06 - 22:28 Uhr

Hallo,
ich war vorgestern mit meiner Tochter ( 21 Monate ) im Krabbelkreis, den wir ,seit sie 8 Monate ist, besuchen. Es macht wirklich sehr viel Spass, denn man merkt mehr und mehr wie sehr die Kleinen sich aneinander gewöhnen und langsam Sympathien und Antipathien entwickeln. Auch die Mütter sind sehr nett und es entstehen schöne Freundschaften, doch vorgestern habe ich mich etwas geärgert, denn als ich kam waren 2 "neue" Frauen da mit ihren Säuglingen von 7 bzw. 11 Monaten. Wie der Begriff Krabbelkreis schon sagt, bin ich der Meinung, dass es erst Sinn macht, wenn die Babys etwas mobiler sind und evt. auch krabbeln können. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen mit meinem Säugling in einen Krabbelkreis zu gehen wo im Schnitt das Alter der Kinder 1 1/2 Jahre beträgt und wo der Geräuschpegel sehr hoch ist. Ich habe so den Verdacht, dass manche Mütter sich einfach irgendwo hinhocken und mal in Ruhe eine Tasse Kaffee trinken wollen und da bietet sich ein Krabbelkreis ja an!? So kam es mir zumindest vorgestern vor, denn die 2 Damen hatten ihre Säuglinge auf dem Boden, tranken Kaffee und ich war damit beschäftigt meine Tochter von den Säuglingen fern zu halten. Ich finde, dass die "Großen" in ihrem Spielen u.s.w. eingeschränkt sind, da die 2 Muttis ja nicht gewillt sind ihre Säuglinge auf dem Arm zu halten, so dass die "Großen" wie gewohnt spielen können. Sehe ich das zu eng? Bin für ehrliche Antworten sehr dankbar
liebe Grüsse
Diana

Beitrag von filienchen 22.02.06 - 23:09 Uhr

Hallo,

ich bin mit meiner Lütten auch ungefähr in einem Alter von 8 Monaten zu einer Krabbelgruppe gegangen, wo es auch Kinder bis zu drei Jahren gab. Meine Lütte konnte mit sieben Monaten krabbeln und so konnte sie sich da auch gut bewegen. Ich nehme an, daß sich zumindest das 11 Monate alte Kind auch schon fortbewegt. Bei uns "verstehen" sich alle Kinder super miteinander und stören sich auch gegenseitig nicht. Es muß auch keiner die großen von den Kleinen fernhalten. Meine Anna ist nun 13 Monate alt (sie läuft seit einem Monat) und es kommen bei uns immer wieder neue jüngere Kinder hinzu. Alle verstehen sich super.

Bei uns sitzt auch niemand und trinkt nur Kaffee und legt sein Kind irgendwo hin, um seine Ruhe zu haben. Jede Mutter beschäftigt sich mit ihrem Kind...

Vielleicht siehst Du das alles zu eng. Schau Dir die Mütter beim nächsten Mal nochmal genauer an und vielleicht siehst Du ja, daß die nicht nur zum Kaffee trinken da sind. Wenn ja, wäre es echt schade.

Viele Grüße;-)

Beitrag von pauline7 22.02.06 - 23:03 Uhr

es heisst natürlich nicht 7 bzw. 11 Monaten, sondern WOCHEN!!!!

Beitrag von emili112 22.02.06 - 23:09 Uhr

Hallo Diana!

Ich kann dich voll und ganz verstehen´.Bei uns ist es so, dass es verschiedene Krabbelgruppen gibt - immer einen Zeitraum von 3 Monaten. Wir sind in der Gruppe von Oktober bis Dezember geborene. Und da sind teilweise schon Unterschiede, allerdings nicht so gravierend wie bei dir.

Also Lena hätte auch ihren Spass mit so kleinen Säuglingen und es wäre ganz schön anstrengend.

Sollten die "Damen" dass nächste Mal wieder dabei sein, würde ich mich mit den anderen Mamas mal kurzschliessen und der Gruppenleitung die Meinung sagen!

Viel Erfolg

LG
Bianca

Beitrag von pauline7 22.02.06 - 23:29 Uhr

Hallo Bianca,

der Gruppenleitung die Meinung sagen? Das Problem ist, dass die Gruppenleitung selbst wieder Nachwuchs bekommt und über die Winzlinge sehr erfreut ist. Ich habe halt einfach Angst als kleinkariert dazustehen, doch finde ich es unfähr den "Großen" gegenüber. Wenn die 2 auf ihre Säuglinge geachtet hätten würde ich mich auch weniger ärgern, doch die "Großen" finden natürlich die Babys süss und verwechseln sie dann mit einer Puppe und das bedeutet Stress pur, wenn die Mamis nicht auch mal selbst ein Auge auf ihre Winzlinge werfen.

Beitrag von emili112 22.02.06 - 23:37 Uhr

Also ich finde es absolut nicht kleinkariert. Aber das die Gruppenleitung selbst Nachwuchs bekommt kann natürlich ein Grund sein, dass sie eine -ich nenne es mal- Mixgruppe zusammenstellt.

Allerdings ist es für die "großen" nicht wirklich förderlich, denn sie sind in ihrer Krabbelgruppe eingeschränkt weil sie auf die ganz kleinen Rücksicht nehmen müssen. Und so können sie sich nicht entfalten.

Selbst das sollte der Gruppenleiterin einleuchten. Unsere Gruppenleiterin hat die letzten Male ihre beiden Töchter mitgebracht, da sich ihr Babysitter "verabschiedet" hat. Ihr war garnicht wohl dabei. Die Große ist gute 2,5 Jahre alt und die Kleine gerade erst 13 Monate.

Für die Große war es verdammt schwer in der Gruppe klarzukommen, sie gehen in dem Alter ja ganz anders mit anderen Kindern um. Sie musste immer Rücksicht nehmen und hatte meist nach einer halben Stunde keine Lust mehr. Es hat ja keiner mit ihr gespielt.

Beitrag von filienchen 22.02.06 - 23:11 Uhr

Ohhh,

7 und 11 WOCHEN ist ja nun wieder was ganz anderes. Da muß ich Dir allerdings beipflichten.

Beitrag von sinaundbenedikt 23.02.06 - 00:06 Uhr

Ich gehe mit meinem Sohn in eine Krabbelgruppe seitdem er ein jahr alt anfangs war so das alle gleich alt waren aber nun ist bei einigen Müttern noch Nachwuchs dazu gekommen(beim mir auch)und die kleinen sind dann von anfang an dabei und es schränkt beim Spielen gar nicht ein, es ist auch kein Problem wenn die großen zu den kleinen gehen und sie angucken,streicheln alles kein Problem.meine Tochter ist auch von anfang an dabei. Wir haben jetzt noch 4 3 Jährige, einen fast 2 jährigen, 2 einjährige und vie Säuglinge von 4-9 Monaten, klappt alles super.

Beitrag von steff78 23.02.06 - 12:09 Uhr

Hallo!

Ich selber leite eine "Krabbelgruppe" in der auch mein Sohn (22 Monate) ist. Wir sind 8 Muttis und die Kinder waren - bis vor 3 Wochen - alle so ziemlich gleich alt... es war prima!!! Vor 3 Wochen haben wir eine neue Mutti dazu bekommen, der Kleine ist 5 Monate alt und am Anfang hat sie ihn auch auf den Boden gelegt, aber als ich dann gesehen habe, dass sie sich überhaupt nicht kümmert, wenn eines der anderen Kids schonmal stürmischer - was ja auch normal ist - durch den Raum gefegt ist, habe ich ihr nahegelegt, das Baby auf den Arm zu nehmen - hat sie dann nach einigem Murren & Knurren auch gemacht. ich habe ihr auch schon angeboten, eine neue Gruppe aufzuziehen...hat sie abgelehnt...keine Lust!!!
Wenn das so weiter geht, werde ich mich bei unseren "Ober-Muttis" (zuständig für alle Gruppen) dafür einsetzten, dass sie gehen muß, denn ich sehe es nicht ein, dass sich 7 Kinder im Alter von ca. 2 Jahren dermassen einschränken müssen, dass das Spielen so keinen Spass mehr macht!!!

Wenn du das nächste Mal in deine Krabbel- / Spielgruppe gehst, sprich die Muttis mit den Kleinen darauf an, dass das eine Gruppe für ältere Kids die schon Krabbeln gedacht ist, und dass wenn sie eh nur quatschen wollen, sie doch bitte zu einem Stilltreff (da können auch Muttis, die nicht stillen hingehen) - gibt es in vielen KH - gehen sollen...dann müssen sich eure Kids nicht einschränken und können wieder ausgelassen spielen! Wenn das keinen Sinn hat, sprich mit der Gruppenleitung, wenn das nichts hilft, mit Vorgesetzten (ich weiss ja nicht, ob du in einer Privaten oder kirchlichen Spielgruppe bist)....

Ich finde es nicht zu engstirnig und egoistisch, die beiden "Neuen" aus eurer Gruppe zu "entfernen"...Stell dir nur mal vor, es schaut einen Moment - muss ja nur ein kleiner sein - keiner auf die beiden Babies und ein größeres Kind fährt aus Versehen mit dem Bobby-Car davor, oder fällt beim Fangen-Spiel darauf...dann ist das Geschrei nämlich groß...

Liebe Grüße & alles Gute, Steffi & Laurenz (*28.04.04)

Beitrag von pauline7 23.02.06 - 15:43 Uhr

hallo Steffi,

so genau sehe ich das auch und stell dir vor, heute habe ich ein Brief der Gruppenleitung erhalten, wohlgemerkt die Dame bekommt selbst in den nächsten Tagen ihr Kind, wo drinsteht, dass jedes Kind lernen müsse auf "Schwächere" Rücksicht zu nehmen und würde nicht den Tatendrang einschränken, sondern birgt den positiven Effekt, dass Kinder lernen, dass es immer Schwächere gibt. Die Gruppe sei als Still und Krabbelgruppe mit Kindern zwischen 3 und 6 Monaten gegründet worden. Ja, aber jetzt sind sie nun mal fast 2 Jahre! Es sei jeder Mutter selbst überlassen, ob ihr Kind zu jung für diese Gruppe ist, bzw. sie Angst hat, dass die älteren Kids zu "gefährlich" sind.
Die hat sie wohl doch nicht mehr alle, denn sie passen ja auf ihre Säuglinge nicht auf und wenn dann was passiert ist das Geschrei gross! Das kann es doch nicht sein. Wenn sie selbst zusehen würden, dass ihren Kindern nichts passiert würde ich ja nichts sagen, aber in Ruhe Kaffe trinken wollen und ich bin am rumwetzen, dass kann es doch nicht sein. Na ja, schauen wir mal wie das weitergeht. Danke auf jeden Fall für deine Antwort.
liebe Grüsse
Diana

Beitrag von jennyp 23.02.06 - 15:27 Uhr

Hallo Diana,

ich kann Dich gut verstehen. In unserer Krabbelgruppe würde ich gewiss keinen Säugling auf den Boden legen. Ich würde das an Deiner Stelle doch mal ansprechen. Die Kinder können sich ja gar nicht frei bewegen.

Bei uns ist es so, dass die Gruppe ziemlich organisiert ist. Kostet dafür auch etwas mehr. Die Kinder sind alle zwischen 1 1/2 und zwei Jahren. Die Gruppenleiterin darf ihre eigenen Kinder gar nicht mitbringen, da sie nur für die anderen Kinder da sein soll. Sie selber findet das auch absolut richtig. Ihre Kinder gehen nebenan in die kinderbetreuung. Und so hat sie die Zeit und Muße mit den Kindern und den Müttern natürlich Spiele zu machen, zu basteln und zu singen. Bei uns gehts auch schonmal ziemlich wild zu, wenn da ein Säugling liegen würde, der würde sicher schnell was ab bekommen. Ausserdem finde ich es auch für die Babys zu hektisch wenn sie auf dem Boden liegen und die großen rennen um sie herum.

Also ich würde es doch mal ansprechen.

LG
Jennifer