risiko oder kapital lebensversicherung?

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Beitrag von mica2 23.02.06 - 08:15 Uhr

guten morgen

wollen dieses jahr evtl noch bauen oder kaufen
machen uns aber schomal gedanken über eine lebensvericherung

was ist sinnvoller risiko oder kapitallebensver.
es sollen beide partner abgesichert sein
es soll im fall eines todes einiges an geld sein damit der partner das haus noch halten könnte und am besten nach einer bestimmten laufzeit etwas angespart sein womit man sondertilgen kann

könnt ihr was empfehlen und was würde sowas monatlich ca kosten

l.g. mica

Beitrag von cat_t 23.02.06 - 08:23 Uhr

Halo Mica #blume

das müßt ihr abwägen,mwas für euch am besten ist.

Hier die groben Eckdaten beider Versicherungen (ohne Gewähr, ohne Wenns und Abers und ohne irgendwelche Kombiversicherungen):

Kapitallebensversicherung: am Ende der Laufzeit wird Geld ausgezahlt. Monatliche Belastung relaiv hoch im Vergleich zur RLV. Im Todesfall gibt es den vereinbarten Betrag, idr das, was über die Laufzeit eingezahlt worden wäre...also im Bedarfsfall nicht allzu viel.

Risikolv:
keine Auszahlung am Laufzeitende (es sei denn, nach 12 Jahren wird es in eine KV umgewandelt), hohe Absicherung (sollte in etwas schon ca. 100 mal das mtl netto sein) bei geringem mtl. Aufwand im Todesfall.

Aber laß Euch am besten von jemandem beraten, der sich damit auskennen sollte und dann auch gleich von mehreren;-)

#liebdrueck
Sanne #sonne

Beitrag von manavgat 23.02.06 - 08:56 Uhr

Ich rate Dir, dass Risiko und die Sparleistung getrennt zu organisieren.

Risikolebensversicherung in ausreichender Höhe (so dass mindestens das Haus bezahlt ist) bei einem Direktversicherer (z. b. Cosmos). Laufzeit mindestens so lange, bis die Kinder aus dem Haus sind.

Sparen mit einem Mix aus: Bausparer, Rentenversicherung, Fonds, 3 Gehälter so dass sie jederzeit verfügbar sind, Bundesschatzbriefe etc. Es gibt einen guten Ratgeber zu dem Thema bei den Verbraucherzentralen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von huppala 23.02.06 - 10:10 Uhr

Guten Morgen Mica,

die Absicherung sollte über eine Risikolebensversicherung abgedeckt werden. Dabei ist zu beachten, dass hier eine Gesundheitsprüfung erfolgt.

Die Ansparung sollte flexibel und gemischt angelegt werden.

Wenn du weitere Info´s benötigst, kannst Du mich gerne über meine VK kontaktieren.

Viele Grüße und einen schönen Tag, Anne

Beitrag von whyara 06.03.06 - 21:13 Uhr

Hallo,

ich denke auch gerade über eine Risikolebensversicherung nach, weil wir im Oktober Nachwuchs erwarten und davor wahrscheinlich heiraten werden !

Da unser Haus bereits bezahlt ist, würden IMHO doch 50000 Euronen reichen, oder lieg ich da komplett falsch ?

Gruß
Markus

Beitrag von huppala 07.03.06 - 11:06 Uhr

Hallo und Guten Morgen,

ich hab die Frage nicht ganz verstanden. Was ist IMHO? Ist das ein Versicherungskürzel, das ich noch gar nicht kenne?

Am besten kontaktierst Du mich über meine VK.

Lieben Gruß, Anne

Beitrag von whyara 07.03.06 - 11:38 Uhr

Hallo Anne,

"IMHO" heißt einfach nur "in my hopefull opinion" also "meiner bescheidenen Meinung nach" !!!

Wie hoch sollte ich denn die Versicherungssumme ansetzen, damit meine Frau und mein Kind über die (ersten) Runden kommen falls mir was zustößt ???

Gruß und schon mal vielen Dank
Markus

Beitrag von huppala 07.03.06 - 12:05 Uhr

Hallo,

Kinder kosten durchschnittlich 500 Euro pro Monat. Wenn Du jetzt rechnest, 500 euro x 12 Monate x 20 Jahre benötigst Du allein für das Kind minimum 120000 Euro. Die dann gut angelegt, kann Dein Kind eine Ausbildung finanzieren, wenn es auch keine großen Sprünge machen kann.

Frauen kosten ungefähr das dreifache ;-)

Nein, im Ernst. Ein Familienvater, der seine Familie absichern muss, sollte mindestens 100000 Euro pro Person rechnen.

Dabei ist zu überlegen, ob Deine Frau wieder arbeiten kann, wenn das Kind mal in der Schule ist.

Allerdings muss er ja nicht auf Lebenszeit diese Versicherung aufrecht erhalten. Ich würde auch zwei Verträge machen. Einen mit einer Laufzeit 20 Jahre für das Kind. Danach kann es sich eventuell schon selbst versorgen. Diesen Vertrag würde ich mit einer stetig geringer werdenden Versicherngssumme installieren.

Was die Absicherung Deiner Frau angeht, muss halt überlegt werden, ab wann sie wieder arbeiten und wieviel sie verdienen kann. Diesen Vertrag kann man dann entsprechend lange laufen lassen und mit einer nach 10 Jahren geringer werdenden Versicherungssumme ausstatten.

Ich muss Deine Hoffnung von 50000 Euro leider zerstören. Das ist definitiv zu wenig.

Wie alt bist Du denn? Dann kann ich Dir mal ausrechnen, was das kostet.

Gruß, Anne

Beitrag von whyara 08.03.06 - 08:25 Uhr

Hi Anne,

das wär ja supernett von Dir :)

Ich bin im Februar 34 Jahre jung geworden, meine Lebenspartnerin wird im April 33 !

Gruß
Markus