Prozesskostenhilfe

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von chalalit 23.02.06 - 08:23 Uhr

Guten Morgen, vielleicht kennt sich hier jemand aus. Ich will Prozesskostenhilfe beantragen.Kann aber keine Angaben ueber die Einkuenfte meines Expartners machen.Bezueglich der Kinder (Unterhalt) und auch alles weitere haben wir durch einen Trennungsvertrag notariell geregelt.Zum Beispiel, dass wir auf weitere Forderungen verzichten.Ich moechte auch gar nicht, dass mein Ex weitere Kosten durch mich hat, denn wir haben uns wirklich im Guten getrennt.
Muss ich nun Angaben ueber seine Einkuenfte machen oder kann ich das einfach als unbekannt angeben, denn wir sind schon seit 1.5 Jahren getrennt?
Bin fuer jeden Tipp dankbar!

Beitrag von tascha1402 23.02.06 - 08:51 Uhr

Hi chalalit,
Ich habe mich vor knapp 2 jahren auch von meinem Mann getrennt(scheidung läuft)
wir haben auch den ganzen finanziellen Kram unter uns geregelt,sprich das keiner für den anderen Unterhalt zahlen muss,da wir beide feste arbeit haben und in etwa das selbe verdienen.Ich habe über meinem Anwalt Prosseskostenbeihilfe beantragt,wobei das einkommen meines Nochehemannes keine Rolle spielt,sondern nur das,was du an festen Einnahmen und Ausgaben hast.

Lg tascha:-)

Beitrag von jacky 24.02.06 - 16:06 Uhr

Mach einfach in der Spalte, wo man die Einkünfte des Ehegatten angeben soll einen Strich durch und schreib hin: getrennt lebend.

Beitrag von mork 24.02.06 - 22:44 Uhr

Hallo,

es ist etwas unklar, ob Ihr bereits geschieden oder nur getrennt lebend seid.
Ex-Partner ist etwas ungenau.

mork


Beitrag von chalalit 25.02.06 - 11:55 Uhr

Hallo mork,
wir sind getrennt lebend, nicht geschieden.

Beitrag von mork 25.02.06 - 19:33 Uhr

Hallo,

es stellt sich nun die weitere Frage, ob die PKH für einen Scheidungsantrag begehrt wird?

Falls ja, kann es sein, dass Dein Gatte Dir Prozeßkostenvorschuss hierfür leisten müsste (was als Vermögenwert gelten würde), der die Bewilligung der PKH ausschließen könnte.

Bin aber kein Familienrechts- und PKH-experte.

mork