Schwanger und Hüftdysplasie?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von urmeljuli 23.02.06 - 08:34 Uhr

Hallo liebe Kugelbäuche...

hat jemand von Euch Erfahrung damit?
Bin selbst mehrmal an der Hüfte operiert worden und nun in der 20.ten ssw, bisher hab ich noch keine Sorgen mit den Hüften(außer seit gestern leichet Vorwehen aber man hat mich aus Khs wieder heim geschickt weil der MuMu ok is) aber doch schon große Angst das ich nicht spontan entbinden kann weil durch eine OP der Beckenring verkleinert worden ist. Also vielleicht teilt ja jemand eine solche Geschichte mit mir oder kennt jemanden der damit Erfahrungen hat.
Bin für jede Antwort dankbar...

liebe Grüße und einen schönen Kugeltag#liebdrueck

Dani & Urmel

Beitrag von naddel76 23.02.06 - 08:47 Uhr

Hallo Dani,

wurde ebenfalls öfter an der Hüfte operiert. Mein erstes Kind habe ich vor 5 Jahren per Kaiserschnitt entbunden, weil mir das Risiko zu hoch war meinem Kind während der Geburt zu schaden (Becken zu eng). Ich fand den KS damals echt nicht die tollste Lösung und habe zum natürlichen Ausgleich gestillt, aber im Endeffekt war mein Sohn geboren und ich war sooo glücklich ob mit KS oder natürlicher Entbindung.

Bin nun wieder schwanger und habe bereits ein künstliches Hüftgelenk und wieder werde ich per KS entbinden, weil mir die Risiken einer Gelenkslockerung im Nacken sitzt.

Wenn man schwanger ist kreisen die Gedanken oft um die Geburt, aber glaube mir, nach er Geburt (egal in welcher Form) bist Du überglücklich, das Dein Kind geboren ist.....#freu

Liebe Grüße
Naddel

Beitrag von stummely 23.02.06 - 08:49 Uhr

Hallo Dani!!

Ich habe auch eine Hüftdysplasie und bin jetzt in der 34 SSW. Allerdings ist sie bei mir nicht so schlimm, dass ich operiert werden musste. Bis jetzt geht es mir damit wirklich gut und meine Ärztin und auch die Hebi haben gesagt, dass ich ganz normal entbinden kann.

Meine Hebi macht zwischendurch bei mir Kranyosacraltherapie (ich glaube, das wird irgendwie anders geschrieben, aber egal) und das tut wirklich gut!!

Die Ärzte werden sich dein Kind nach der geburt genau anschauen, um zu gucken, ob du die Dysplasie ans Kind weitergegeben hast! Wenn ja, musst du es breit wickeln und alles ist gut!!

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen!!

Noch eine schöne Restschwangerschaft!

Maike + #baby inside

Beitrag von kokopahks 23.02.06 - 11:34 Uhr

HI Dani!

Ich habe/hatte auch beidseitig Hüftdysplasie, an der rechten Seite wurde ich vor ca. 12 Jahren per 3-fach Beckenosteotomie operiert. Seitdem bin ich rechts schmerzfrei, links habe ich eh keine Probleme. Bisher habe ich in der SS auch keine großen Hüftprobleme bekommen. Die operierte Seite zwickt zwar manchmal ein wenig, aber das war's.
Obwohl ich auch natürlich entbinden könnte, habe ich mich für einen KS entschieden, da trotz der Möglichkeit zur natürlichen Geburt immer ein minimales Risiko besteht, dass durch die Beckenveränderungen bei der Geburt das OP-Ergebnis nachteilig beeinflusst wird. Und wenn ich da an die schlimme OP damals denke, mit den höllen-Schmerzen, neeeeee, da gehe ich lieber auf "NUmmer sicher", auch wenn's vielleicht übertrieben ist.
Ich hätte auch Probleme, bei der Entbindung meine Beine lange extrem gespreizt zu halten....


Viele Grüße,
Koko mit Luisa inside 36.SSW

Beitrag von ..mami.. 23.02.06 - 12:16 Uhr

Hallo Dani!
Hab auch ne beidseitige Hüftdysplasie und wurde 2001 an der rechten Seite operiert.
Als ich dann 2003 mit meinem Sohn schwanger war hatte mir der Arzt gesagt das ich ruhig normal entbinden könne!
Leider kam es dann ganz anders. Nach 23 Std. Wehen mußte dann doch ein KS gemacht werden, da auf grund der Hüft Op, der kleine Mann feststeckte und nicht richtig ins becken rutschen konnte. Auf grund dessen hatte unser kleiner das Kiss-Syndrom und wir haben 1 Jahr lang ständig quälende Krankengymnastik und mehrere Arztbesuche (die wir selbst zahlen mußten) gehabt. Mittlerweile hat er alles wieder aufgeholt, bis auf kleinere Probleme mit den Füßen, und ist ein sehr aufgewecktes kerlchen!
Als ich dann zur Metallentfernung wieder im Kh war, sagte mir ein anderer Arzt, das er seinen Patientinnen immer eher zu einem KS raten würde, da es des öfteren zu Problemen kommen würde!
Hätte ich das eher gewußt, hätte ich garantiert sofort nen KS machen lassen, und hätte dann meinem kleinen und mir diese ganze quälerei ersparen können!
Ich bin jetzt in der 25 ssw und werde diesmal sofort per KS entbinden, egal was mir andere vieleicht sagen werden! Nochmal mache ich das nicht mit!

Ich hoffe ich habe Dich nicht zu sehr verunsichert, es gibt bestimmt auch Frauen die normal entbinden konnten, aber ich wollte Dir nur mal erzählen was halt passieren kann!
Muß ja nicht so sein!

Wünsche Dir das Du die für Dich richtige Lösung findest und wünsche Dir noch alles Gute für die restliche Schwangerschaft und eine schöne Geburt!!

Liebe Grüße

Melanie + Jayson (25ssw)

Beitrag von exell71 24.02.06 - 22:01 Uhr

Hallo Dani,habe deinen Beitrag gelesen und wollte noch schnell mal antworten.Also ich habe eine beidseitige Hütdysplasie und mir wurden deswegen im März 2000 und im Oktober 2000 zwei künstliche Hüftgelenke eingesetzt.Habe aber im Dezember 94 und im November 97 normal endbunden,also ohne künstliche Gelenke und esc ging einwandfrei hatte erst seit Dezenmber 99 Propleme mit der Hüfte.Und Habe am 13.02.2006 auch wieder normal noch mal einen süßen Baby-Boy bekommen ,und das hat meinen Gelenken nicht geschadet.Aber kannst das ja vorher mit deinem Orthopäden abklären ich habe es gemacht und einer normalen Endbindung steht meistens nicht,s im Wege.Also toi toi und viel Glück wünscht Anja mit Damian-Tyler der selig schläft.