Mutterschaftsgeld / Arbeitsamt

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von petal 23.02.06 - 09:00 Uhr

Hallo,

ich hoffe ja, dass hier jemand in einer ähnlichen Situation ist und mir Rat geben kann.
Ich bin im Moment befristet angestellt. AV endet 31.3., habe aber Aussicht auf Verlängerung bis 30.6. Der MuSchu würde am 2.Juli beginnen. Laut KK habe ich keinen Anspruch auf Mutterschaftsgeld, da die Beschäftigung vor dem MuSchu endet. Ich müsste mich auch über meinen Mann familienversichern lassen.
Theoretisch bestünde ja die Möglichkeit, dass ich mich für den einen Tag arbeitslos melde, dann hätte ich wohl Anspruch auf Mutterschaftsgeld und eigene Krankenversicherung. Ich habe beim Arbeitsamt angerufen, und da wurde mir gesagt, dass es von dem jeweiligen Vermittler abhänge, der würde einschätzen, ob ich für diesen einen Tag vermittelbar bin oder nicht. Das erscheint mir jetzt ein bisschen wie eine Lotterie??...Allerdings kann soweit im Voraus nicht mit einem Vermittler sprechen, es bleibt also die Unklarheit.
Jetzt bleibt mir noch die Möglichkeit mit meinem Arbeitgeber zu sprechen, um eventuell einen kürzeren AV (länger arbeitslos und damit wohl theoretisch vermittelbar) oder einen längeren AV in den MuSchu hinein zu erwirken (mal sehen wie sozial er sich zeigt).
So weit zu meinen Problemen. Ist jemand in einer ähnlichen Situation? Wie habt ihr das geregelt?

LG, petal 16.SSW

Beitrag von bluetenstamm 23.02.06 - 09:15 Uhr

Hallo petal,

Ich bin in einer ähnlichen Situation: Mein Arbeitsvertrag endet am 31.03. und mein Mutterschutz beginnt erst am 07.04.

Ich habe mich jetzt für die eine Woche arbeitslos gemeldet. Soweit ich weiß, bekomme ich von meiner Krankenkasse Mutterschaftsgeld, und zwar 60% vom letzten Nettoverdienst.

Aber ich bin mir auch nicht sicher, ob das alles so richtig ist und an wen man sich mit all seinen Fragen wenden kann. Also, wenn Du mehr weißt, würde ich mich freuen, wenn Du mich auf dem Laufenden halten könntest.

Liebe Grüße, bluetenstamm, 28.SSW

Beitrag von franzisch 23.02.06 - 09:20 Uhr

Ich bin in derselben Situation wie du gehe bis einschließlich 12 Mai arbeiten, dass heißt solange geht auch mein Vertrag. Und am 15 Mai beginnt der Mutterschutz. Der 13 und 14 sind demnach Samstag und sonntag.

so richtig habe ich bisher noch keine Antwort bekommen. Deshalb würde mich auch interessieren ob jemand in derselben Situation ist oder war.

Liebe Grüße

Franzisch

Beitrag von pearl83 23.02.06 - 10:21 Uhr

Hallo ihr lieben,

mir geht es ähnlich.
Mein Mutterschutz beginnt am 14.06.2006 mein Vertarg geht aber nur bis zum 20.05.2006...
Ich bekomme Arbeitslosengeld vom 21.05.2006 bis 14.06.2006 ..
Die beim Arbietsamt hat mir heute gesagt das ich ALG 1 nur 8 Wochen nacgh ET beantragen kann, wenn ich einen Platz für mein Kind hätte wo es bleiben kann, da ja die chance besteht das ich dann wieder arbeit finde..
Ich steige beim der ganzen Sache irgendwie aber nciht furch.
ich habe um 11:00 Uhr heute einen Termin bei der AWO (ist so wie Pro Familia.. nur die gibt es hier bei mir nicht mehr)
Ich werde alles mit der Dame dort besprechen und erklären lassen, denn so richtig hae ich auch ncoh nirgendwo Antwort bekommen.

Ich hoffe das wenn ihr was neues herausbekommen ahbt, hier wieder schreibt, damit wir vielleicht auch besser Informiert sind als jetzt.

Liebe grüße

Pearl (19 ssw)

Beitrag von callaweiss 23.02.06 - 10:23 Uhr

Hallo,

also bei mir ist es so, dass mein Vertrag am 31.1.06 ausgelaufen ist. Jetzt bin ich arbeitslos gemeldet und bekemme auch A-Geld. Die Sachbearbeiterin war sehr nett und hat mich auch gleich als nicht mehr vermittelbar eingetragen.
Mein Mutterschutz beginnt am 11.3.06. Ab da übernimmt meine KK das Mutterschaftsgeld. Ich bleibe auch weiterhin bei meiner KK kostenlos mit der Kleinen versichert.

Noch Fragen?

LG Cornelia (32. SSW)

Beitrag von anna112 23.02.06 - 10:51 Uhr

Hallo Anja,

ich war auch einen Tag arbeitslos.
Am 31.01. lief mein Vertrag aus und ab dem 02.02. begann mein Muschu.

Somit solltest Du Dich für den einen Tag aufjedenfall Arbeitslos melden, sonst bekommst Du kein Muschugeld.

Es läuft so.... wenn Du nicht im festen Arbeitsverhältnis stehst..klar, weil Du Dich nicht arbeitslos gemeldet hast, gehst Du automatisch in die Versicherung Deines Mannes über. Eine Familienversicherung. Und da steht Dir kein Muschugeld zu.
Es gibt dann noch die Möglichkeit eines einmaligen Zuschusses aus Bonn, muß jedoch auch erst bewilligt werden. Bekommt eben nicht jeder.

Dann stehst Du ohne alles da#schock

Habe heute den Bescheid vom AA bekommen für den 01.02.
Die KK zahlt im Muschu ( 6 Wochen vorher und die 8 Wochen danach )bis zu 13 Euro tägl. ( zumindest meine )
Hängt natürlich davon ab, wieviel Du verdient hast.

Und wenn Du das so gemacht hast, wie ich, dann bist Du weiterhin selbst versichert, jedoch Beitragsfrei.
Und ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, nach dem Muschu gehe ich in die Familienversicherung über.

! Denke bitte daran, daß Du Dich nach der Hälfte der Probezeit, oder der Befristung beim Arbeitsamt vorstellst...ist ja jetzt Pflicht, sonst könntest Du eine Sperre bekommen. Laße Dich in den PC vom AA aufnehmen, die richtige Arbeitslosmeldg. folgt erst, wenn der Vertrag abgelaufen ist !


Hoffe, ich konnte Dir etwas helfen.

Lg. Anna 38 ssw



Beitrag von kati543 23.02.06 - 11:02 Uhr

Melde dich so schnell wie möglich erst mal provisorisch arbeitslos - denn noch hast du die Verlängerung ja nicht. Und du musst dich 3 Monate vor Ablauf des befristeten Vertrages beim Amt melden. Falls das Amt irgendwelche Schwierigkeiten macht, dann sage deinem AG einfach, dass er den Vertrag nicht so lang verlängern soll. Eigentlich dürfte es aber beim Amt keine Probleme geben. Nirgendwo in der Versicherung steht, dass man mindestens eine bestimmte Zeit arbeitslos sein muss, um als vermittelbar zu gelten und somit auch Geld zu erhalten. Ich habe auf alle Fälle mein ALG 1 erhalten.
Pass allerdings auf, falls du deinem AG um eine Verlängerung bittest. Das Arbeitsamt zahlt nie während des Mutterschutzes. Im ungünstigsten Fall, zahlt dein Chef vielleicht nur einen Tag des Mutterschutzes und dann hängst du in der Luft, da das Arbeitsamt noch nicht und dein Chef nicht mehr zuständig sind.
Als ALG1 Empfängerin hast du auf alle Fälle Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Das wird in Höhe des Arbeitslosengeldes gezahlt (die volle Höhe, also keine 13€ oder nur 60%). Wenn du mehr ALG1 pro Tag beziehst, ist es auch mehr Geld, wenn weniger, dann erhältst du auch weniger (bezogen auf die 13€). Das Amt teilt dann deiner Kasse mit, wieviel ALG 1 du erhältst und die Kasse zahlt dir dann dein Mutterschaftsgeld. Nach dem Mutterschutz müsstest du dann entweder in Erziehungsurlaub gehen oder dich wieder arbeitslos melden. Dann erhältst du aber wahrscheinlich etwas mehr Geld, da jetzt ein Kind da ist (es sei denn, du hast schon ein Kind).
Frage aber danach noch einmal im Forum Finanzen und Beruf. Dort sind auch 2 Leute, die beim Amt arbeiten. Die können dir alles genau mit Gesetzen belegen.

Katrin

Beitrag von petal 23.02.06 - 11:37 Uhr

Vielen Dank,

die Beiträge von Anna und Katrin haben einiges klar gestellt. Wahrscheinlich hatte ich nur eine Fehlinformation vom Arbeitsamt. Ich bin momentan schon beim Arbeitsamt als Arbeitssuchend gemeldet - eben weil mein Vertrag nur befristet ist. Arbeitslos kann man sich erst melden, wenn der Vertrag wirklich ausläuft, spätestens muss man sich glaub ich am 1. Tag der Arbeitslosigkeit arbeitslos melden. Ich gehe jetzt also davon aus, dass ich mich für den 1. Juli arbeitslos melden kann, und dann dass MuSchu geld bekomme. Nach dem MuSchu müsste ich dann zumindest für die ersten 6 Monate Anspruch auf Erziehungsgeld haben und solange dieser Anspruch besteht, ist man auch weiterhin krankenversichert. Arbeitslos kann ich mich ja erst wieder melden, wenn ich auch wirklich arbeiten will, sprich ich müsste Kinderbetreuung für das Kleine organisiert haben - da warte ich mindestens 1 Jahr.
LG und vielen Dank,
petal