nochmal impfen

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von mellymira 23.02.06 - 12:08 Uhr

ich war gerade auf der Homepage www.impfschaden.de

da wird das ja nun so hingestellt,als sollte man gar nicht impfen... nun würde es mich interessieren, ob es hier emanden gibt, der davon überzeugt ist und sein kind nicht impfen lässt. Das soll nun absolut keine anprangerung sein, aber es würde mich schon sehr interessieren...
Danke
melle

Beitrag von 3blade3 23.02.06 - 12:47 Uhr

Hallo. Das wird wohl leider wieder ein Thread wo es "richtig zur Sache geht":-(. Also ich finde diese Seite sehr informativ, aber auch heftig. Ich bin weder Impfgegnerin noch Impfbefürworterin. Mein Sohn hat die 6-fach und MMR-Impfungen bekommen, das reicht für seinen Körper und diese Impfungen hab ich auch bei unserer Heilpraktikerin ausleiten lassen. Andere Impfungen, wie z. B. WP, erachte ich nicht als sinnvoll (meiner pers. Meinung, bitte keine Kommentare);-) und deshalb bekommt er auch keine weiteren Impfungen. Ist alles eine Ansichts- und Einstellungssache und hängt auch von der Gesundheit des Kindes (ND etc.) ab. Alles Gute!

Beitrag von cathie_g 23.02.06 - 18:15 Uhr

ach naja, so extreme Meinungen gibt halt immer, vor allem im Internet ;)

Ist schon klar, dass jemand, dessen Kind einen Impfschaden hatte (oder der das annimmt), nicht fuer Impfungen sprechen wird. Das Problem ist, dass Impfungen langsam Opfer ihres eigenen Erfolges werden. Wer kennt schon noch jemanden der Diphtherie hatte (hier, ich, mein Schwiegervater), oder Masern, oder Polio? Da ruecken die Schrecken der impfpraeventablen Krankheiten in den Hintergrund und die Impfnebenwirkungen werden langsam als immer schlimmer wahrgenommen.

Im Moment ist es so, dass impfpraeventable Krankheiten (vor allem Masern) in erster Linie in nicht impfenden Gemeinschaften (zB Anthroposphen) zuschlagen. Was dann passiert wenn sich das nicht impfen durchsetzen wuerde, mag ich mir nicht vorstellen (im momentane Masernausbruch in Esslingen sind 3 von 15 gemeldeten Faellen im Krankenhaus gelandet :-( ).

Waere ja schade, wenn wir erst durch Schaden klug werden muessten

Catherina

Beitrag von hasebaerchen7205 24.02.06 - 17:28 Uhr

Hallo,
ich muss dir vollkommen Recht geben. Wer kennt heute schon noch ein Fall von den oben genannten Krankheiten und dessen Folgen. Hätte meine Oma vor fast 50 Jahren die Möglichkeit gehabt, ihre Kinder u.A gegen Keuchhusten impfen zu lassen, sie hätte es sicher getan. Ihr wäre damit viel Schlimmes erspart geblieben. Als meine Mutter mit 3 Jahren an Keuchhusten erkrankte war das zwar für sie nicht mehr lebensgefährlich, aber sie hat ihren damals 3 Monate alten Bruder angesteckt, der dann an dieser sog. Kinderkrankheit gestorben ist.
Deswegen habe ich mich zwar schon informiert, aber es stand von vornherrein fest, dass mein Kind geimpft wird.

Lg
Steffi und Paul

Beitrag von jules27 24.02.06 - 14:28 Uhr

Halli Hallo, das Problem, wenn man über so ein Thema nach seiner Meinung gefragt wird ist doch, dass man sich dann gegenüber 236 Leuten deswegen rechtfertigen muß. ( Habe das gemerkt, als ich bez. Scharlach ansatzweise meine Meinung gesagt habe ). #kratz
Aber weil Du schon fragt - wir persönlich impfen unseren Sohn sehr "eingeschränkt". Und ich kenne sehr sehr viele Leute die das so machen.

Falls mich nun wieder alle bekehren wollen - ja es ist mit einem Arzt abgesprochen und auch ich komme aus dem medizinischen Bereich. Sobald man von der Schulmedizin abweicht, wird man immer als entweder zu wenig informiert oder total unterbelichtet hingestellt. Das finde ich schade. #gruebel
So ein Forum ist doch für den gegenseitigen Austausch gedacht und nicht, um sich böse Vorwürfe an den Kopf zu werfen. Ich schreibe doch auch niemandem vor, was er tun soll. ;-)

Impfen ist nun mal ein Thema, wo es "richtig" und "falsch" nicht gibt. Man muß sich gut informieren, dann seine Entscheidung treffen und eben auch mit den Konsequenzen leben - und das gilt doch in beiden Richtungen.

Bist Du selbst unsicher, ob Du impfen lassen sollst, oder warum fragst Du?

Lieben Gruß, Jules