Schwangerschaftsabbruch

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von mitternachtsgeist 23.02.06 - 14:12 Uhr

Da ich langsam nicht mehr weiter weiss, hoffe ich hier einfach Informationen und Meinungen zu hören, die mir helfen könnten. Ich habe Ende letzten Jahres geheiratet. Einen Tag vor der Hochzeit erfuhr ich von meiner Frauenärztin, dass ich schwanger bin. Es war absolut ein freudiges Ereignis für mich. Denn schliesslich haben mein Mann und ich uns zusammen dafür entschieden, die Pille abzusetzen. Leider hab ich so naiv gehandelt und alles überstürzt. Bis vor einem dreiviertel Jahr war ich immer unterwegs, habe mein Leben gelebt und meine Träume erfüllt. Dann kam mein Mann in mein Leben. Es war nicht Liebe auf den ersten Blick, aber unendliche Liebe nach wenigen Wochen. Wir verstanden uns einfach toll und als er mir nach gut drei Monaten einen Antrag am Meer machte, war ich hin und weg. Dies war auch der Abend, als ich meine letzte Pille nahm. Leider holt mich jetzt wieder alles ein. Es ging alles viel zu schnell. Miteinmal soll alles anders werden. Ich sollte meine Wohnung aufgeben, mein Auto verkaufen (er hat zwei), von meinem Freunden gut eine Stunde entfernt hinziehen, jeden Tag einen langen Arbeitsweg hinter mich bringen (im Moment zwei Minuten zu Fuss) und bedingt durch die Schwangerschaft, eine Auszeit in meinem Job nehmen. Diesen habe ich seit über 5 Jahren, ich mag ihn. Leider kam unbemerkt immer mehr Zweifel und erst, als es scheinbar schon zu spät war, sind wir zu einer Therapeutin gegangen. Ich war nie ein Mensch der unbedingt schnell weint, aber an diesem Abend kam alles raus. Es war kaum möglich, mich wieder zu beruhigen. Ich liebe meinem Mann und weiss, dass er sein Leben für mich geben würde. Doch ich kann ihn nicht mehr ertragen, jede Berührung ist zuviel, jeder Ton falsch. Es ist keine Absicht, es kommt einfach aus mir heraus. Ich wusste mit mir selber nicht mehr weiter, dachte ich bin so ein unausstehlicher Mensch. Dann kam das Gespräch mit der Therapeutin. Es hat sehr gut getan, obwohl ich sehr negativ dem Gegenüber eingestellt war. Doch hatte ich mir vorher schon Gedanken zu einer möglichen Abtreibung gemacht, was in Dt. zwar nicht mehr möglich ist, jedoch in Holland bis zur 22. SSW. Ich liebe das Leben in mir, es war ein wunderbares Gefühl, es beim letzten Ultraschall sich bewegen zu sehen. Doch kann ich unter diesem Umständen kein Kind austragen. Ich weiss, es wird kaum einen Menschen geben, der dies versteht. Doch hinter jeder Entscheidung steht ein Schicksal. Ich möchte meinem Kind kein mögliches Leben schenken, wo es immer zwischen Mama und Papa steht, weil beide sich getrennt haben. Es wäre egoistisch zu sagen, dass man ein Kind immer grossziehen kann, egal.. hauptsache die Mama ist da. Ich selber hatte eine sehr schlechte Kindheit und wünschte mir oft, nicht geboren zu sein und so etwas möchte ich meinem Kind ersparen. Noch besteht die Möglichkeit, auch wenn es schmerzt. Es gehört nicht nur Liebe zu einem Kind, sondern auch VERANTWORTUNG und ich kann in meiner Situation momentan nicht verantworten und bestimmen,d ass das Kind glücklich aufwachsen wird. Sicher weiss man sowas nie, aber weiss ich jetzt schon, dass es so sehr viel schwerer wird. Auf diesem Wege hoffe ich nur, Frauen zu finden, die ein ähnliches Schicksal hinter sich haben. Denn im Moment stehe ich neben mir. Die Therapeutin war am Anfang skeptisch, als ich ihr von meinem Vorhaben erzählt habe. Doch habe ich ihr meine Argumente entgegengesetzt und da hat sie eingesehen und selbst gesagt, dass es für alle das Beste wäre. Ich werde diesen Schritt nicht gehen, weil ich das Kind nicht will, weil es mich stört – nein, es ist ein Teil von mir. Aber genau dieser Teil passt nicht mehr in das Leben, wie es geplant war. Viele werden es egoistisch finden, aber ich brauche Zeit für mich um mein Leben endlich in geordnete Bahnen zu bringen. Ich liebe mein Kind, doch genau aus diesem Grund weiss ich, dass diese Entscheidung für uns beide das Sinnvollste ist. Doch glaubt nicht, dass es einfach ist. Jeden Tag rede ich mit dem kleinen Fratz in mir und ich weiss, er gibt mir die Kraft diesen Weg so zu gehen, wie er jetzt geplant ist und selbst, wenn er nicht mehr ist, wird er für mich da sein.

Beitrag von mecki23 23.02.06 - 14:20 Uhr

Dann gib dein Kind zur Adoption frei. Viele Eltern wünschen sich eines und bekommen es nicht und du kommst mit solchen Schoten. Das hättest du dir früher überlegen sollen.


Gruss Andy

Beitrag von mitternachtsgeist 23.02.06 - 14:37 Uhr

Sicher wäre dies auch eine Möglichkeit. Doch in keiner Sekunde habe ich darüber nachgedacht, denn dies scheidet für mich völlig aus. Ich würde es nicht schaffen, ich könnte nicht damit leben. Mir tun die Menschen, denen es nicht möglich ist, ein Kind zu bekommen sehr leid, ohne Frage.

Ich konnte es mir nicht früher überlegen, da vorher alles ganz sicher war, leider. Wenn ich vorher gewusst hätte, was kommt, hätte ich doch nie so entschieden. Denn normal bin ich auch gegen solche Wege. Aber steht auch nur ein Bruchteil von dem, was diese Entscheidung ausmacht, in meinem Beitrag.

Es gibt zuviele Kinder auf dieser Welt, denen es seelisch nicht gut geht, weil die Eltern egoistisch sind oder sich vorher keine Gedanken zu dem gemacht haben, was ein Kind mit sich bringt. Ich habe mir diese Gedanken gemacht und werde dies meinem Fratz ersparen.

Beitrag von kabama44 23.02.06 - 16:18 Uhr

Hallo mitternachtsgeist,

du mußt tun , was für dich richtig ist . Nur du mußt damit leben können.
Du wirst es aber bereuen, ganz bestimmt. Auch wenn du jetzt noch so stark bist , irgendwann kannst du nicht mehr "ohne Tränen in den Augen" an einer Schwangeren ,oder einem Kinderwagen vorbeigehen .

trotzdem alles alles Gute .
Gruß Kabama44

Beitrag von mitternachtsgeist 23.02.06 - 18:39 Uhr

Ja, das stimmt.. Ich werde damit leben müssen. Wie es sein wird, weiss man vorher nicht, leider. Es ist jetzt schon so, dass es keinen Tag "ohne Tränen in den Augen" gibt. Aber werden sie irgendwann wohl wieder vorbeigehen, ich hoffe es zumindest.

Danke für deinen Beitrag.

Beitrag von mecki23 24.02.06 - 06:49 Uhr

Ich frage mich ob du eine erwachsene Frau bist oder ein Kind.

Deine Einstellung ist......................... naja. Die Tränen werden aufhören aber du wirst immer damit leben müssen.

Vor allem du willst also eines der teuersten Geschenke die es gibt aufgeben??? Nur um deine Ehe zu retten was auch nicht sicher ist???

Ich kann dazu nichts mehr sagen, ist alles ein Widerspruch für mich.

Gruss Andy

Beitrag von sweetlady0020 25.02.06 - 14:26 Uhr

Liebe Mitternachtsgeist,#blume

ich möchte Dich bitten diesen Schritt nicht zu gehen. Ich bin selbst eine Betroffene und glaube mir ich bereue es zutiefst. Du hörst Dich nach einem sehr sensiblen Menschen an und daher kann ich Dir sagen, dass Du es sicher sehr bereuen wirst. Ein Krümel in der 22. ssw,......das ist einfach zu spät für solch eine Entscheidung.

Ich habe den Abbruch in der 10. ssw gehabt und da war mein Krümel ganze 16mm groß. Wenn ich mir heute das US anschaue, dann könnte ich Rotz und Wasser heulen, dass ich diesen Schritt gegangen bin. Ich weiß heute, dass es richtig war für mein Zukunft, aber nicht für mein seelisches Inneres.

So etwas zerreißt Dich in 1000 Teile und bei dem Anblick eines Babys, kommen alle Gedanken wieder! Nun überlege Dir mal, wieviele Kinder Du siehst, wenn Du alleine auf die Straße gehst.

Ich bin grundsätzlich keine Abbruchsgegnerin um Gottes Willen, aber ich denke in der 22. ssw ist einfach zu spät, denn da ist wirklich schon alles an dem Baby dran!

Liebe Grüße und Denke noch einmal nach....

Janine#klee (mit krümel im #liebe)

Beitrag von anyca 23.02.06 - 17:03 Uhr

Hast Du Dir schon mal überlegt, das Kind erst mal in Pflege zu geben, bis Du Dein Leben sortiert hast? Dann ist es nicht ein für alle mal weg wie bei einer Adoption.

Aber eine Abtreibung nach der 12. Woche ist ja nicht ohne Grund verboten, mal eben nach Holland gehen kann es doch nun wirklich nicht sein ... ?#schock

Beitrag von mitternachtsgeist 23.02.06 - 18:43 Uhr

Stimmt, ich gebe dir Recht. Normal kann es das nicht sein. Ich will mich in keinster Weise rechtfertigen, doch leider muss ich sagen, dass ich in den letzten Wochen von sovielen erfahren habe, die dies gemacht haben. Natürlich alles im Deckmantel des "www´s" Es hat mich auch schockiert, dass es einem scheinbar so "einfach" gemacht wird. Aber denke ich, dass jeder der diesen Schritt geht und dabei ein trauriges Gefühl in sich trägt, es ganz und gar nicht als "einfach" sieht. Ich habe von Fällen gehört, die ohne die Methode in Holland auf Gedanken gekommen wären, die man sich nicht mal traut zu schreiben. Alles hat wohl immer seine positiven Seiten, wie auch negative.

Beitrag von gh1954 23.02.06 - 17:18 Uhr

War das denn vor der Hochzeit nicht so geplant:

>>> Miteinmal soll alles anders werden. Ich sollte meine Wohnung aufgeben, mein Auto verkaufen (er hat zwei), von meinem Freunden gut eine Stunde entfernt hinziehen, jeden Tag einen langen Arbeitsweg hinter mich bringen (im Moment zwei Minuten zu Fuss) und bedingt durch die Schwangerschaft, eine Auszeit in meinem Job nehmen. <<<

Wenn das NICHT geplant war, dann verstehe ich deine Panik.
Warum sollst du denn so weit wegziehen?

Ist dir deswegen dein Mann nach so kurzer Ehe derart zuwider, weil er das von dir verlangt?

Wenn ihr beide nicht klarkommt, solltest du das nicht den Schwächsten, nämlich das Kind, ausbaden lassen.
Du würdest das bitter bereuen, wenn du wirklich schon ein Verhältnis zu dem Kind aufgebaut hast, wie du hier geschildert hast.

Oder hast du dir nur zu spät überlegt, dass das "freie Leben" erst mal nicht mehr sooo frei ist, wenn ein Kind da ist?

Atme mal tief durch und versuch, ein wenig zur Ruhe zu kommen, du hörst dich nämlich sehr panisch an... und Panik ist ein schlechter Ratgeber.

Gruß
geha

Beitrag von mitternachtsgeist 23.02.06 - 18:55 Uhr

Nein, es war kein "Verlangen" von ihm, in dem Sinne, dass er gesagt hat, dass ich das alles machen muss. Sondern war dies einfach der Weg, der dann so gekommen wäre. Leider hab ich am Anfang gedacht, dass dies alles kein Problem wird. Mein Mann war/ist mir nicht zuwider. Tief in mir, weiss ich, wie wertvoll er ist. Doch was soll man gegen seine Gedanken machen, wenn man den anderen nicht erträgt? Ich habe mir das nicht ausgesucht und gesagt, dass ich ihn jetzt einfach mal nicht mehr mag.. nein.. Doch umso mehr man sich gegen sich selber wehrt, umso schlimmer wird es. Und leider hab ich zu spät dagegen reagiert.

Leider hast du recht. Es wird das Kind sein, was unter den Problemen die mein Mann und ich hatten/haben "leiden" muss. Doch auch wenn es sich unvorstellbar anhört und sicher nicht nachvollziehbar ist, habe ich in dem Gespräch mit der Therapeuten mitbekommen, dass ich nur eine Chance für die Rettung der Ehe sehe, wenn ich mich gegen das Kind entscheide. Denn für beides habe ich die Kraft einfach nicht, selbst wenn man mich dafür verurteilt.

Die Entscheidung gegen das Kind hat nichts damit zu tun, dass ich denke, dass ich danach nicht mehr "frei" bin. Ich weiss, dass ein Kind mehr geben kann, als jede "Freiheit" die man vorher genossen hat. Ich bin kein Kinderhasser, ganz im Gegenteil. Sehe an den Kleinen sicher nicht nur negative Dinge, zuviel Sonnenschein bringen da zwei Kleine in mein Leben, die zeigen, wie schön es auch mit Kindern ist.

Ich weiss nicht, ob es Panik ist, die aus mir spricht. Es wäre sicher gelogen, wenn ich jetzt sagen würde, ich habe mir das ewig und gut überlegt. Denn jede Überlegung bringt mich ja doch immer wieder zu dem Punkt mit den vielen "schönen" Seiten an meinem Fratz in meinem Bauch. Aber dementgegen stehen auch sehr viele Gegenteile.

Danke, für deinen Beitrag.

Beitrag von mumpelkopf 23.02.06 - 18:26 Uhr

Auch wenn sich jetzt die typischen Abtreibungsbefürworter mal wieder aufregen werden, ich kann Dich nicht verstehen und schüttel über Dich nur den Kopf.

Ich habe selten so einen in Selbstmitleid zerfliessenden, egoistischen und meiner Meinung nach verlogenden Beitrag gelesen.

Ich lese hier *kopiere * Ich sollte meine Wohnung aufgeben, mein Auto verkaufen (er hat zwei), von meinem Freunden gut eine Stunde entfernt hinziehen, jeden Tag einen langen Arbeitsweg hinter mich bringen (im Moment zwei Minuten zu Fuss) und bedingt durch die Schwangerschaft, eine Auszeit in meinem Job nehmen.

Du solltest ? Ich gehe also davon aus, das ihr noch nicht zu zusammen wohnt, Du noch Dein Auto hast und Deinen Beruf?
Selbst Schuld, wenn Du Dir Dein Leben diktieren lässt.
Jetzt, wo vermutliche hormonbedingte Depriphasen kommen, willst Du mal eben nach Holland fahren um Dich dort Deinem Kind zu entledigen ? Entschuldige, aber da platzt mir die Hutschnur. Ich habe selber Kinder und weiss das es nicht immer ein Zuckerschlecken ist, doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Du redest von Verantwortung und Deiner Liebe zu dem Kind, da frage ich mich wie eine liebende Mutter solche Wege bestreiten kann ? Nein tut mir Leid , aber nicht mehr in dem Stadium der Schwangerschaft ! Es gibt genug Einrichtungen und Menschen , welche Dir in Form von Ratschlägen oder als Pflegefamilie Beiseite stehen können.

Im übrigen bin ich der Ansicht, das Dein Ehemann sehr wohl auch ein Mitspracherecht hat .


Beitrag von mitternachtsgeist 23.02.06 - 19:17 Uhr

Ok, ich kann deine Meinung sicher verstehen und habe es in einem Beitrag ja auch schon geschrieben, dass es sicher von mir auch egoistisch ist, weil ich nicht die Kraft habe für die Beziehung und das Kind zu kämpfen. Und sicher gab es Tage, wo ich mir gedacht habe, dass es mir besser geht. Jedoch weiss ich dennoch, dass ich diesen Weg allein gehen muss, da ich allein mich dahin gebracht habe, wo ich jetzt stehe. Was mein Beitrag in keinstem Sinne jedoch ist, ist verlogen.

Ich finde es gut, dass du deine Meinung so offen und ehrlich preis gibst, doch gibt es keinen Grund gleich so verletzend zu werden. Jeder hat seine Meinung, in Normalfall würde ich deiner sogar am ehsten mit zustimmen, doch kann ich für mich im Moment nicht sagen: "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg"

Und glaube mir bitte eins, Einrichtungen habe ich in den letzten Tagen genug besucht oder mit denen telefoniert. Doch glaubst du wirklich, einer von denen hat etwas sinnvolles gesagt? Die erzählen von Geldern, die man bekommen kann. Doch ehrlich, genau dies ist das kleinste Problem. Keiner, aber wirklich keiner von den Menschen in diesen Einrichtungen helfen wirklich, wenn es nicht darum geht, das Kind gut mit den nötigsten Dingen zu versorgen. Die haben ihre Standartsprüche, was man vom Staat oder Einrichtungen bekommt, aber helfen, nein, das können sie in diesen Fällen nicht.

Deiner Ansicht, was das Mitspracherecht meines Mannes betrifft, so gebe ich dir jedoch völlig recht. Und genau dies hat er auch bekommen. Genau deswegen war ich bei der Therapeutin, weil es sein Wunsch war. Ich habe auch sehr wohl schon mit meinem Mann zusammengewohnt. Nur habe ich alles immer behalten. Mein Auto stand kurz vor dem Verkauf, eigentlich war alles sicher. Die Wohnung habe ich nciht aufgegeben, da ich noch sehr viel Zeit in ihr verbringe, auch mit ihm. Nur irgendwann müsste man sich von all dem trennen und genau dies hat mich innerlich durcheinander gebracht.

Ich denke, deine Beiträge sind sicher nicht falsch. Doch solltest du nicht immer von Dingen ausgehen, wovon du nichts weisst und es nur Vermutungen sind, die am Ende nicht mal stimmen. Denn jeder hat sicher sein Päckchen zu tragen und seine Geschichte dazu. Ich mache meine nur zum Teil "öffentlich". Vielleicht wieder egoistisch, aber vielleicht hilft es mir ja. Und wer weiss, vielleicht liest es auch irgendwer, der sich in einer ähnlichen Situation befindet, dem damit geholfen wird. Einfach weil er sich nicht "allein" fühlt.

Beitrag von mumpelkopf 24.02.06 - 08:31 Uhr

Mich würde interessieren was Dein Mann zu Deinem Plan , eine Spätabtreibung in Holland vornehmen zu lassen sagt ? Ich bin der festen Überzeugung, das auch Männer ihr/e Kind/er sehr gut alleine aufziehen können. Im Grunde ist alles nur eine Sache der Organisation.

Beitrag von lastpegasus 23.02.06 - 23:19 Uhr

Da geb ich dir vollkommen recht! Ich kann sie auch nicht verstehen. Bin aber eigentlich sowieso gegen Abtreibung, es sei denn das Kind ist krank oder die Gesundheit des Kindes oder der Mutter ist gefährdet. Ich denke nämlich, wenn man poppen will, dann soll man sich auch nicht so einfach aus der Verantwortung ziehen können.
Egal welche Situation ich hätte mein Kind niemals abtreiben können. Wenn man wirklich will, dann schafft man das auch alles! Meistens gemeinsam.

Eine Abtreibung ist da ja nun wirklich nicht die beste Alternative, da gibt es doch genügend andere. Pflege- oder Adoptiveltern. Andere Paare würden sich über ein Kind freuen.

Denk nochmal in Ruhe drüber nach! Willst du wirklich dein Kind abtreiben, nur weil es dir gerade nicht so in den Kram passt??
Ich wurde damals auch schwanger, obwohl es nicht geplant war, trotz Pille wohlgemerkt, aber das ist eine andere Geschichte. Ich hatte noch ca. 1 Jahr vor mir, dann hätte ich meine Lehre beendet gehabt. Es war also wirklich ein sehr unpassender Zeitpunkt! Aber der Gedanke an eine Abtreibung kam mir kein einziges Mal! Mein Sohn ist jetzt 29 Monate und ich bin stolz auf ihn und glücklich dass ich ihn habe! Und mit seinem Vater bin ich mittlerweile auch verheiratet und beende meine Lehre jetzt einfach in Teilzeit, im Mai ist Abschlussprüfung, nachdem ich 1 1/2 Jahre ausgesetzt habe.

Du siehst, man kann alles schaffen. Man muss es nur wirklich wollen.

Beitrag von mannu 24.02.06 - 16:53 Uhr

Hallo du,

ich bin ein Abtreibungsbefürworter aber ich rege mich in keinster weise über deinen Beitrag auf. ;-)
Das mag auch daran liegen, dass ich nur für Abtreibungen bin, wenn wirklich gute Gründe vorliegen, aber nicht purer Egoismus.

Ich frage mich, wie die Dame sich denn das Eheleben vorgestellt hat, wenn sie die Kriese bekommt, dass ihr Ehemann möchte das die beiden zusammen ziehen. Und das man mit zwei Personen nicht unbedingt 3 Autos haben muss, ist doch auch irgendwie einleuchtend. Ich denke da würde ihr Mann auch noch mit sich reden lassen, welches der Autos wegkommt.

Und oh mein Gott eine Stunde von den Freunen entfernt....
Meine leben in ganz Deutschland verteilt und meine Eltern sind auch eine Stunde weit weg und meine Schwiegerma wohnt 350km entfernt, na und?
Mit drei Autos doch ein Klacks (Ironie).

Das mit dem Beruf ist streitig. Sie will gerne wieder arbeiten gehen. Kann ich einigermassen verstehen, aber sie kann doch auch einen Kompromiss erreichen und sagen, ich bleibe ein Jahr zu Hause oder zwei und gehe dann wieder.
NOch ist der Arbeitgeber verpflichtet ihr einen Job frei zu halten...

Für mich sind das alles nur dämliche Ausreden und sie solle das Kind adoptieren lassen, sich trennen und in Einsamkeit den Rest ihres Lebens verbringen..

Sorry, aber hier geht mir auch die Hutschnur hoch..

LG Mannu

Beitrag von sonja31 23.02.06 - 20:54 Uhr

Hallo Du,

also zuerst ich bin kein Abtreibungsgegner.

Wenn es eine soziale Situation unbedingt notwendig macht habe ich Verständnis dafür.

Dein Mann wäre aber für Dich und das Kind da und würde für Euch sorgen. Du könntest zuhause bleiben und Dich ums Baby kümmern.

Mir wäre mein Auto und mein Beruf vollkommen egal, wenn ich dafür eine kleine Familie hätte.

Ich würde auch aus ethischen Gründen nach der 12. SW nicht mehr abtreiben, bis zur 12. Woche ist es ja in Deutschland erlaubt, aber Kinder ab der 23. SW kommen teilweise schon als Frühchen auf die Welt und haben Überlebenschancen, es ist also schon ein ausgebildetes Kind.

Wenn Deine Schwangerschaft wirklich schon soweit ist, würde ich es mir sehr gut überlegen. Oder wirklich austragen und in eine Pflegestelle geben.

Liebe Grüße und alles Gute für Dich
Sonja

Beitrag von mitternachtsgeist 23.02.06 - 22:37 Uhr

Hallo Sonja,

ja, mein Mann wäre für mich und das Kind da, daran habe ich keine Zweifel. Nur ob wir, als Ehepaar es schaffen würde, da bin ich mir nicht so sicher.

Ich bin in der 14 SSW, also nicht, wie alle scheinbar denken, in der 20 oder weiter. Was aber an sich wohl auch nicht der Punkt ist. Ich weiss, bis vor 2 Wochen hätte ich es noch straffrei in Dt. machen können. Jedoch wollte ich mir diesen Gedanken nicht eingestehen, als er mir in den Sinn kam.

Es ist auch an sich nicht das Auto, der Beruf oder die Wohnung. Es sind nur alle Dinge, die ich in den letzten Jahren mühsam aufgebaut habe, würden irgendwie aus meinem Leben gehen.

Beitrag von wunderpflanze 24.02.06 - 14:20 Uhr

... aber wer sagt, denn, dass Du alles aufgeben musst?
In Deinen Beruf kannst Du ja wieder zurück - wenn Du möchtest sogar gleich nach dem MuSchu.
Wenn Du so an Deinem Auto hängst, könnte doch auch Dein Mann eines seiner beiden Autos verkaufen. Also wenn er Dich tatsächlich so liebt, Du schreibst, sollte da ja kein Problem sein. Ebenfalls das Wohnungsproblem. Sucht Euch doch einfach eine neue Wohnung, die nicht so weit weg ist. Dann hast Du zwar einen weiteren Arbeitsweg wie jetzt, bist aber nicht so weit weg - auch von deinen Freunden.
Damit wären diese Ding doch eigentlich nicht der Grund - und das glaube ich auch nicht.

Mit Kind wird natürlich alles etwas anders und in der Schwangerschaft (vor allem in den ersten Wochen) frägt man sich doch öfter mal, obs eine gute Idee war. Einiges wird man (erstmal) nicht mehr machen können. Dafür kommen andere Dinge ins Leben.

Glaubst Du eigentlich wirklich, dass Du Deine Ehe durch die Abtreibung retten kannst? Ich fürchte halt, dass sich nichts ändern wird. Möglicherweise wirst Du sogar Dir und vor allem Deinem Mann Vorwürfe machen und alles erst noch schlimmer werden.

Ich fürchte, da sind die Hormone ziemlich durcheinander geraten - und das ist durchaus normal. Es ist auch durchaus nicht unnormal, wenn man eine gewissen Zeit in der Schwangerschaft den Mann nicht ausstehen kann (weiß ich von einer Freundin). Aber das legt sich wieder.

Bitte, überleg Dir das nochmal mit der Abtreibung. Gib dem kleinen Leben in Dir eine Chance. Möglicherweise willst Du es dann nie wieder hergeben und bist überglücklichen es zu haben. Und wenn doch nicht, gibt es genug Familien, die sich Kinder wünschen ...

Alles #liebe und viel Kraft für die richtige Entscheidung
wunderpflanze

Beitrag von tiebramieh 24.02.06 - 17:24 Uhr

Also bei deinen Beiträgen hier kommen mir die #heul in die Augen !

Wie kann man nur ?
Wann willste denn nach Holland fahren ?

Du liebst das Kind in dir, also wirst du dein leben lang daran denken und darunter wohl sehr leiden !
Wenn du Pech hast, in ein tiefes Loch fallen, na super !

Ich hab auch gehört, das man ab der 12 ssw die Kinder normal zur Welt bringen muss ( weiss es nicht genau ) naja dann wünsche ich dir dabei viel Spaß !

Ach ja, ist traurig das ein Auto und alles was du dir aufgebaut hast, dass das wichtiger ist, wie dein Kind, sorry aber sowas kann ich nicht verstehen !

Tiebra mit Maus 15 mon und Zwerg 27 ssw, wo ich nie dran gezweifelt habe, auch wenn es teilweise sehr schwierig war !

Beitrag von krisi79 23.02.06 - 21:25 Uhr

Hallo Mitternachtsgeist,

habe deinen Beitrag gerade gelesen und bin dann zu meinem Sohn gegangen und ihm gesagt, wie glücklich ich bin, ihn zu haben.

Darf ich fragen wie alt du bist? Auf der einen Seite hörst du dich sehr erwachsen an, aber deine Einstellung läßt mich schon zweifeln. Ich bin ungewollt schwanger geworden und dies zwei Monate bevor ich in mein langersehntes Auslandssemester nach Frankreich gegangen wäre. Nach langem hin und her habe ich mich für unser Kind entschieden und dieses niemals bereut.

Ich habe das Leben wirklich genoßen und alles was ich wolte getan, doch ist mir mit dem Tag der Geburt erst wirklich bewußt geworden, was Liebe bedeutet und das mein Leben vorher nichts im Vergleich zu jetzt ist. Ich habe mein Studium, soweit es möglich ist wieder aufgenommen und arbeite ebenfalls wieder.

Und stell dir vor, ich kann sogar ab und an auch mal ausgehen.

Nun aber zu deiner Situation. Deine Ängste wird bestimmt jede Frau in der SS gehabt haben. Ob wir der Mutterrolle gerecht werden, wie wir finanziell über die Runden kommen, ob wir es auch alleine schaffen usw.

Ich kann einfach nicht glauben, dass du wirklich erwägst dein Kind zu töten, "nur" weil du dich nicht reif fühlst. Da du in der 22. Woche bist, hast du dein Krümelchen sicher schon gespürt. Wie es in die wächst und wie es deinen Körper verändert. Wie kann eine erwachsene einigermaßen normal denkende Frau wirklich in Betracht ziehen dieses Kind zu töten?

WEnn du tatsächlich der Meinung bist, dass du nicht für dein Kind sorgen kannst, so gibt es viele Möglichkeiten.
Informiere dich doch einfach, denn ich glaube wenn du es wirklich durchziehst, so wirst du dein Leben nicht wieder in den Griff bekommen, sondern immer daran denken müssen, dass du dein Kind aus nichtigen Gründen getötet hast. Falls du deine Ehe vorschiebst, ich bin seit Oktober alleinerziehend und sicher ist es schwer, aber ich werde es schaffen und mein Sohn gibt mir jeden Tag die Kraft durchzuhalten, mein Leben, mein Studium und meine Arbeit zu bewältigen. Du kannst dir es vielleicht im Moment nicht vorstellen, <ber es werden auch besser Zeiten kommen und auch wenn ihr eure Ehe nicht retten könnt, so hast du jetzt eine neue Verantwortung und das KInd was in die wächst und lebt, hat ein Recht darauf.


Such dir Hilfe, Pro Familia, Caritas usw. helfen wo sie könenn und such dir bloß ne neue Therapeutin, die sollte sich mal nach nem neuen Job umsehen, sowas verantwortungsloses habe ich noch nie erlebt. Du bist völlig von der Rolle und da kann sie dir doch nicht zustimmen. Magst du jetzt eh nicht hören, aber die gehört angezeigt.....

Du hast die Kraft und wirst es schaffen und auch als Mutter bleibst du Mensch und du wirst ein viel besserer durch die Liebe eines Kindes.
Komm von deinem Egotripp runter und vertrau dich Feunden an, die dir mal die Augen öffnen und lies doch mal in den anderen Foren, vielleicht merkst du dann ja, wie nichtig deine Probleme gegen die der anderen sind. Jedenfalls hilft es mir, wenn ich der Meinung bin, das es nicht mehr schlimmer kommen kann.

Ich bin ein glücklicher Mensch, auch wenn ich einen ganz lieben Menschen verloren habe, so habe ich das schönste behalten.

Beitrag von krisi79 23.02.06 - 21:35 Uhr

ach ja, du scheinst dich ja selber vor die Wahl zu stellen. Eine Ehe kannst du nicht durch das Töten eures gemeinsamen KIndes retten......Wie sieht es mit deinem eigentlichen Kinderwunsch aus? Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Würd mich mal interessieren

Beitrag von amra 24.02.06 - 10:38 Uhr

hallo

Zitat:"Es war absolut ein freudiges Ereignis für mich. Denn schliesslich haben mein Mann und ich uns zusammen dafür entschieden, die Pille abzusetzen."Zitat Ende

So und nun meine Meinung,dein Kind es ist ein Mensch der schon 14 wochen alt ist,du wolltest es oder besser gesagt ihr beide wolltet es.....Was ist das für ein Leben das du führst,heute so morgen so,nein meine liebe an dem tag wo du die pille abgesetzt hast,musstes du wissen was verantwortung ist und das du vieles aufgeben wirst müssen,denn verantwortung pille abzusetzten hast du ja gehabt.....es klingt hart,aber das ist so,meine meinung und deine sicher auch,ich lese aus der brief heraus deine verzweiflung aber sehe auch ein wenig das du auch nicht so skrupellos bist....

Zitat:"Ich selber hatte eine sehr schlechte Kindheit und wünschte mir oft, nicht geboren zu sein und so etwas möchte ich meinem Kind ersparen."Zitatende

Woher nimmst du dir recht so etwas zu sagen dass dein kind nicht leben möchte,ja vll.war deine kindheit scheisse aber du kannst es besser machen,du kannst deinem Kind zeigen....
Zitat:"Noch besteht die Möglichkeit, auch wenn es schmerzt. Es gehört nicht nur Liebe zu einem Kind, sondern auch VERANTWORTUNG und ich kann in meiner Situation momentan nicht verantworten und bestimmen,d ass das Kind glücklich aufwachsen wird. Sicher weiss man sowas nie, aber weiss ich jetzt schon, dass es so sehr viel schwerer wird."Zitatende
das du sowas mal dachtest aber dennoch dich für das strengere seite des lebens entschieden hast und dann sicher stolz bist in ein paar jahren auf dein kind und auf dich trotzdem es geschafft zu haben....

Das alles was du hier aufzählst:("Ich sollte meine Wohnung aufgeben, mein Auto verkaufen (er hat zwei), von meinem Freunden gut eine Stunde entfernt hinziehen, jeden Tag einen langen Arbeitsweg hinter mich bringen (im Moment zwei Minuten zu Fuss) und bedingt durch die Schwangerschaft, eine Auszeit in meinem Job nehmen. Diesen habe ich seit über 5 Jahren, ich mag ihn.") ist materialistisch und du hast es vll.jetzt aber morgen vll.nicht mehr(tod....etc es hat viele gründe die ich dir aufzählen könnte) und das kind lebt schon und das kannst du jetzt nicht einfach so abtreiben.....und vorallem jetzt in der 14 woche oder sogar noch später......

ich sage dir meine meinung ohne dass du denkst ich wäre perfekt,nein bin ich nicht,noch lange nicht aber eine entscheidung zu treffen heute und morgen davon überzeugt zu sein das es richtig war,na ja das kann leider nicht jeder....bin 27jahre jung habe einen 15 monatigen sohn,musste vieles aufgeben und dennoch bereue ich keine sekunde meiner entscheidung,es ist schwer ein kind zu haben,musst auf vieles verzichten aber mein leben ist erfüllter den je.....bin nicht vollzeitmami arbeite auch 45% und geniesse es zu arbeiten und dann nach hause zu gehen wieder mami zu sein,eine abwechslung die mir meinem kind und meinem mann gut tut.....

Es ist deine Entscheidung,ich bin nicht irgendeine Abtreibungsgegnerin aber dir sage ich bestimmt:
BITTE MACHE DEN FEHLER NICHT,ICH KENNE DICH LEIDER NICHT ABER ICH WEISS ES, DASS DU ES SCHAFFEN KANNST!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

#liebdrueck#liebdrueck#liebdrueck
Amra

Beitrag von frida67 24.02.06 - 11:22 Uhr

Puh, erstmal tief durchatmen. Ich glaube, Du bist im Moment sehr durcheinander. Wollen wir die Baustellen in Deinem Leben doch mal sortieren:

Du hast Dich in Deine Ehe gestürzt und nun soll sich plötzlich alles ändern - das willst Du nicht. Dann wäre es doch angeraten, dies offen mit Deinem Mann zu besprechen. Wenn Du das alleine nicht kannst, holt Euch gemeinsam Hilfe bei einem Paartherapeuten. Wohnort, Arbeit, Auto - all das sind doch regelbare Dinge und wenn er Dich liebt, wird er versuchen, auf Dich einzugehen und eine für beide vernünftige Lösung zu finden.

Baustelle Nr. 2 ist Deine Schwangerschaft. Mal ganz ehrlich, ich hatte zwischendurch auch furchtbare Panik, dass alles, was ich mir mit harter Arbeit aufgebaut hatte, vielleicht plötzlich zuende wäre. Albträume von Kinderbrei und vollgekackten Windeln.... ich halte das inzwischen für völlig normal, das haben viele Frauen, denn ab einem gewissen Zeitpunkt wird einem erschreckend klar, dass am Ende der Schwangerschaft ein Kind da sein wird, um das man sich sehr, sehr lange kümmern muss, da kann man schonmal angst bekommen.

Ich glaube nicht, dass eine Abtreibung in Deinem jetzigen seelischen Zustand die Lösung Deiner Probleme sein wird, sondern habe die Befürchtung, dass es zu noch weitaus größeren Problemen für Dich führen könnte. Du machst auf mich einen sehr hin- und hergerissenen Eindruck und bist im Moment sehr labil.

Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Dir Dein "kleiner Fratz" später sehr viel Kraft geben kann, Deine Probleme zu meistern. Bei mir zumindest war es so und klar, manchmal ist es anstrengend, aber mein Leben hat sich nicht so radikal geändert, wie ich es befürchtet hatte. Meine Freunde sind alle geblieben, meine Arbeit habe ich auch noch und sie macht mir immer noch Spaß!

Also, lass Dich nicht verrückt machen. Ich bin bestimmt kein Abtreibungsgegner, aber so wie Du schreibst bist Du schon viel zu sehr "Mama", daher lass Dir von Deiner Angst nicht Dein Leben kaputt machen.

Ganz liebe Grüße
Frida

Beitrag von naladuplo 24.02.06 - 13:36 Uhr

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