vater kommt auf einmal wieder

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von ninja83 23.02.06 - 14:51 Uhr

hallo also bei uns ist es so der vater von meinem sohn und ich haben jetzt schon 3 jahre probleme mit einander
und seit der kleine da ist geht es grad weiter wegen unterhalt und besuchen ich habe zu ihm und zum jugendamt gesagt solang er sich vernünftig benimmt kann er denn kleinen jederzeit sehn bzw zu geregelten zeiten das der kleine nicht durcheinander kommt!
hat aber nie so richtig funktioniert weil der herr meinte erkönne kommen und gehn wann er will dann haben wir übers jugend amt so eine art vertrag unterschrieben das er jeden samstag kommen kann und wenn er dreimal hintereinander nicht erscheint er erstmal nicht mehr kommen darf für drei oder sechs monate ist dann auch so gekommen und er war jetzt über 3 monate nicht mehr da und gestern meldet der sich auf einmal wieder !
so meine frage an euch ist was würdet ihr tun? würdet ihr ihn nochmal kommen lassen?
ich hab einfach angst das er z.b solang kommt bis sich der kleine wieder an ihn gewöhnt hat und dann einfach wieder nicht mehr kommt und so weiter und das ist für mein sohn ja nicht so gut! oder?
zumal er auch immer gedroht hat und uns beschimpft!
ich weiss nicht weiter ich will das besste für meinen sohn der wird jetzt 2 der versteht das schon bisschen!
danke NInja

Beitrag von manavgat 23.02.06 - 20:23 Uhr

Ich habe das vor 10 Jahren alles mitgemacht und die Tür dann zugeschlagen. Und es war die richtige Entscheidung. Meine Tochter ist jetzt 13 und will ihn nicht sehen, obwohl ich sie nicht hindern würde.

Gruß

Manavgat

Beitrag von principessa28 23.02.06 - 21:26 Uhr

Hallo,
du scheinst dich ja gut mit den Umgangsrecht auszukennen. Bin auch alleinerziehend und Caroline´s Erzeuger will bisher nix von ihr wissen. Sie ist jetzt 9 Monate. Ich bin auch froh, damit ich den seelischen Stress nicht habe und möchte es ihr auch ersparen nie zu wissen, ob er kommt oder nicht. Sicher jetzt bekommt sie es noch nicht so mit aber später. Ich habe natürlich höllenangst, dass er irgendwann mal wieder vor der Tür steht. Jetzt hat er wieder ne neue Freundin und wird sich erst mal darauf konzentrieren aber was ist wenn er mal wieder Single ist und sich an seine Tochter erinnert. Kann ich Schwierigkeiten bekommen wenn ich den Umgang dann verhinder.Vor 2 Tagen habe ich eine SMS von ihm erhalten in der er meinte ich soll zu sehen, dass ich so schnell wie möglich wieder einen finde, damit er sie adoptieren kann. Ich weiss auch nicht was ich davon halten soll.


Silvana

Beitrag von manavgat 24.02.06 - 07:45 Uhr

Es ist wichtig, dass Du alles! dokumentierst. SMS würde ich abtippen, mit Datum versehen und abheften. Nachrichten auf dem AB ebenfalls, Zeugen unterschreiben lassen. Wer weiß, wann Du es brauchst.

Wenn Du frontal sagst: kein Umgang, dann kommst Du nicht durch. Ich hab ihn ausgebremst, weil er jemand ist, der für nichts wirklich eine Anstrengung unternimmt. Hätte er sich über einen längeren Zeitraum intensiv bemüht, sich an Absprachen gehalten und wäre zu den organisierten begleiteten Besuchsterminen auch erschienen, dann hätte ich es auch - wenn auch mit Magenschmerzen - unterstützt.

Gruß

Manavgat

Beitrag von kleinkili 23.02.06 - 20:49 Uhr

Ich war seit der Trennung X mal bei der Diakonie und Wir haben insgesamt 3 Mal eine Vereinbarung getroffen. Die Er sich wohl bemerkt selbst ausgesucht hat. Es hat, aber nicht geholfen.
Er hat sich nie an diese Vereinbarungen gehalten.Mein Sohn ist 9Jahre und leidet sehr darunter.
Wart Ihr verheirate?
Gehe nochmal zu Caritas, obwohl es vielleicht nicht hilft.Vielleicht hilft es doch! Und, wenn das wirkilch nichts bringt, lass Dich von einer Fachanwältin beraten, stelle eventuell bei Gericht einen Antrag auf Reglung des Umgangs.
#klee Glück

Beitrag von wurmli14 09.03.06 - 21:31 Uhr

Hallo, ich bin neu und habe gerade life´s gelesen und möchte euch meine stroy erzählen.
Der Vater meiner Tochter, sie ist letzt 3 Jahre hat sich ca. 1,5 Jahre nicht gemeldet. Nun hat er einen Antrag bei Gericht gestellt zur Umgangsreglung.
Gespräche mit dem Jugendamt sind sozusagen zwecklos, da diese nur Ihre Gesetze kennen, aber von Menschlichkeit keine Spur. Es soll eine langsame annäherung stattfinden, die 3 Monate daueren soll und dann kann er sein Recht in Anspruch nehmen sie alle 14 Tage an den Wochenenden zu sich zunehmen.
Die kleine kennt Ihn nicht, und hat meinen neuen Partner als Ihren Papa für sich entschieden und möchte Ihren Leiblichen auch nicht sehen, was Sie bei der Anhörung auf dem Jugendamt auch gesagt hat.
Aber nein Sie muss da durch.
Der LV kann Sie ja gerne besuchen und auch mal etwas unternehmen mit Ihr, aber doch nicht nach 3 Monaten gleich mitnehmen.
Meine Erfahrung hat gezeigt, um so mehr man versucht eine Sachlage dem Jugendamt zu sagen die nicht dem wohl des Kindes dienen kann mit so einer Art und Weise, umso mehr stellen Sie sich qwer.
Guten tat zum schluß, über die Erziehungsberatungsstelle ist es menschlicher.