braucht man unbedingt eine hebamme bei einer ambulanten geburt?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von puhschrein 23.02.06 - 21:41 Uhr

hallo

ich werde im juli das 2. mal ein baby bekommen und wollte ambulant entbinden. jetzt frage ich mich ob ich da dann unbedingt eine hebamme brauche für zu hause oder ob es auch ohne geht. ich weiß ja schon alles und kenne mich ja mit babys aus.

wie denkt ihr denn?

lg

lisa

Beitrag von angie72 23.02.06 - 22:24 Uhr

Hallo Lisa,

davon mal abgesehen, das man mit einer Hebamme immer auf der sicheren Seite ist (gerade fürs Baby, denn es kann immer was sein) lassen dich die meisten KHs ohne Nachsorgehebamme gar nicht ambulant gehen.

Ich habe schon 3 Kiddis und zwei davon ambulant entbunden. In dem einen Krankenhaus wurde die Hebi sogar angerufen. Ich durfte nicht eher gehen, als die Hebi erreicht war!!!
In dem anderen Krankenhaus haben sie den Namen der Hebi in die Akte aufgenommen, falls irgendwas sein sollte.

Am besten erkundigst Du Dich mal in dem Krankenhaus, wo Du entbinden willst. Ich glaube, dann bist Du schon schlauer.

LG angela

Beitrag von alexunddominic 24.02.06 - 07:28 Uhr

Hallo Lisa,

ich habe mein 2. Kind auch ambulant entbunden und hab mir gegen meinen Ursprungswillen doch eine Hebamme zugelegt. Ich hatte sie angerufen und gleich klar gemacht, ich brauch keinen der mir zeigt, wie man Babys hält, badet und anzieht. SOndern nur für die gesundheitlichen Aspekte von mir und dem Kleinen. Als ich dann im KH war, wollten die auch, dass ich direkt die Hebi anrufe, sonst hätten sie mich nicht gehen lassen. DIe HEbi kam auch direkt am nächsten Morgen um mich anzusehen (WOchenfluß und Rückbildung, is ja doch wichtig). Ab da kam sie regelmäßig und hat sogar mit mir meine Tochter gebadet usw ;-) Im Nachhinein betrachtet, war ich sehr zufrieden mit ihr und sogar ein wenig traurig, als sie nicht mehr kommen mußte. Und ich dachte auch, ich wüßte schon alles, weil ich schon ein Kind hatte. Aber Pustekuchen. DIe haben immernoch so viele Kniffe und WIssenswertes auf Lager, das ist schon Wahnsinn. ABgesehen davon haben die immer homöopathische Mittelchen im Koffer für DIch und das Kleine, und das kann ja auch sehr hilfreich sein.

LG und alles Gute

ALex + Dominic (*14.06.00) + VIctoria (*10.09.05)

Beitrag von hebigabi 24.02.06 - 07:52 Uhr

Manche Krh. entlassen nur unter der Option, dass du zuhause eine Hebamme hast, denn es fallen Untersuchungen an und sie wollen, dass da jemand ein Auge drauf hat.

Z.B. muss zwischen der 36-72. Lebensstunde der Guthrietest abgenommen werden und seltenst haben die Frauen in der Zeit schon ihren Termin zur U2- also macht´s die Hebamme.

Nabel - und Nahtkontrolle , Stillen usw, alles unser Job und wir müssen ja auch nicht jeden Tag auf der Matte stehen- aber wenn wir gebraucht werden, sind wir halt da.

Und da musst du dich JETZT drum kümmern, denn dein Termin liegt in der Ferienzeit und es ist daher allemal schwierig, jemanden zu bekommen!

Liebe Grüße von

Gabi

Beitrag von jurinde 25.02.06 - 21:55 Uhr

Hallo,

bei uns htte die Hebi nicht viel zu tun, obwohl es das erste war, aber ich fands ganz nett zu wissen, dass sie kommt und ich eventuelle Fragen dann loswerden würde. Sie muss ja auch nicht jeden Tag zu dir kommen. Ich war auch ziemlich gleich nach der Entbindung wieder zu hause. Zur U2 ist mein Mann dann am 3. Tag mit der Kleinen zum KiA gefahren, ich konnte wegen Kreislaufproblemen noch nicht mal mit.

Gruß Jurinde

Beitrag von 3ermamasusanne 01.03.06 - 20:40 Uhr

Hallöchen,

ich habe mein drittes Kind auch ambulant entbunden und mir vorher schon eine Hebamme ausgesucht.
Dem Krankenhaus war das auch wichtig.Ich habe selbst beim dritten Kind nochmal einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht und habe immer noch dazu gelernt.Ich hatte das Glück das die Hebamme die den Kurs geleitet hat auch meine Hebamme war.So habe ich sie intensiv schon vorher kennengelernt.Auch war sie kurz nach der Geburt meines Sohnes schon zur Stelle.Selbst wenn man sich schon sicher ist und weiß wie man badet und wickelt, find ich es wichtig sie zu haben.Denn es gibt immer wieder Dinge die neu sind.Wichtig auch fürs Kind!
Auch für Dich selbst!Denn meine Hebamme hat auch mich untersucht hinterher und gefragt wie es mir geht usw.

Also ich würds immer wieder so tun!Auch wenn ich wohl nicht mehr entbinden werde.

Lieben Gruß und alles Gute für die Geburt
Susanne

Beitrag von puhschrein 02.03.06 - 13:45 Uhr

hallo

erst mal danke für die vielen antworten.

es ist nur so, ich denke es gibt vor und nachteile bei einer hebamme. viele hebammen werden wohl sagen man muss sich das und das noch kaufen. (z.b. Wickeltischstrahler, Wickeltisch,usw.)
und ich habe ehrlich gesagt keine lust drauf dass mir sont was alles gesagt wird was noch gekauft werden muss, was meiner meinung nach unnötig ist. wozu einen wickeltisch? man kann die Wickelauflage auch auf den boden legen oder auf den tisch, auch waschmaschine. und einen heizstrahler braucht man ehrlich gesagt überhaupt nicht. ich habe mein erstes kind auch ohne wickeltisch und heizstrahler bis jetzt groß gekriegt (er ist 2 jahre alt) und wurde im januar geboren, und hat sehr sehr selten grippe oder ist krank. daher bin ich bisschen vorsichtig mir eine hebamme zu holen die dann eh nur am rummeckern ist weil man nicht alles hat.

das ist meine meinung und vielleicht können mich ja hier einige eines anderen belehren dass hebammen nicht so sind.

lg

lisa

Beitrag von chiamsoro 02.03.06 - 14:16 Uhr

Hallo,

also ich habe mein zweites kind in einem geburtshaus zur welt gebracht und war auch 6 stunden nach der entbindung wieder zu hause. auch meine erste entbindung war ambulant auch wenn ich im kh übernachtet habe.

meine beiden hebammen (wir sind zwischen den kindern umgezogen, deswegen konnte wir die erste hebi nicht wieder nehmen) haben mir höchsten mal tipps gegeben, aber nie gesagt, ich müßte dieses und jenes noch kaufen.

wir haben auch keinen heizstrahler für die im nov. geborene tochter gekauft. den wickeltisch haben wir für den lütten auch nie genutzt, haben wir immer auf dem bett gemacht.

sollte die hebi sowas ansprechen, sag ihr das du deine überzeugung zu dem thema hast und diese dinge unnötig findest und lieber das gesparte geld für die kinder anlegst ;-)

lg chia

Beitrag von nisiho 04.03.06 - 12:25 Uhr

Hallo Lisa!

Ich habe mein zweites Kind zu Hause entbunden und hatte daher auch eine Nachsorgehebamme. Meine Hebamme hat sich sehr zurückgehalten, sie hat mir weder gesagt, was ich kaufen soll noch hat sie meine Tochter gebadet. Sowas hätte ich beim zweiten Kind auch nicht gebraucht. Allerdings hat sie mir beim Stillen geholfen, da Maja anfangs nicht trinken wollte und wenn ich im Krankenhaus gewesen wäre, hätte man ihr dort sicher die Flasche gegeben. Die Hebammen sehen sowas meist gelassener. Außerdem hat sie den vorgeschriebenen Bluttest gemacht und das Gewicht kontrolliert. Das finde ich schon wichtig. Allzu oft war sie auch nicht da und wenn sie da war, ist sie auch meist nicht lange geblieben. Hätte ich ihre Hilfe gebraucht, wäre sie aber schnell zur Stelle gewesen.

Ich würde mich auf jeden Fall um eine Hebamme kümmern, wenn Du sie dann nach der Geburt nicht oder nur selten brauchst, umso besser, aber für den Notfall solltest Du eine Ansprechperson haben.

Liebe Grüße

Nicole

Beitrag von s.luca 02.03.06 - 17:05 Uhr

Hallo Lisa!

Also ich würde dir auf jeden Fall eine Hebamme empfehlen! Hast du keine Hebamme deines Vertrauens?
:-)
Ich hatte meinen Sohn (2. Geburt) zu Hause bekommen und danach die Versorgung meiner Hebamme sehr genossen! Nicht, weil es mir nicht gut ging! Aber ich finde auch nach einer 2. Geburt treten oft noch Fragen auf, bei denen es wirklich praktisch ist, wenn man sie beantwortet bekommt! Mein Sohn hatte nach 3 Tagen Gelbsucht! Und meine Hebamme hat mir geraten, ihn nur in Pampers in die Sonne zu stellen. Nach 2 - 3 Tagen, war die Gelbsucht weg! Ansonsten fährt man gleich zum Arzt und der überweist einen sofort ins Krankenhaus.#heul

Hast du schon mal über eine Hausgeburt nachgedacht? Ich bin jetzt zum 3. Mal schwanger und möchte (natürlich wenn bis dahin keine Komplikationen auftreten) wieder zu Hause entbinden! Hoffe ich konnte dir ein bischen helfen! :-)

Lg

luca #flasche

Beitrag von sapiens 03.03.06 - 08:30 Uhr

Du weißt schon alles weil du schon EIN Baby bekommen hast? Na bravo! Dann bist du echt ein Wunder. Melde dich doch am besten selbst als Hebamme, du weißt ja alles!
Ich denke, dieser Beitrag kann nur ein Joke sein!!!!

Andrea

Beitrag von mupfelmaus 05.03.06 - 18:34 Uhr

Hallo,
ich habe im Juli letzten Jahres auch ambulant entbunden. Es war traumhaft und auch Robin (zu diesem Zeitpunkt noch keine 2 Jahre alt) fand es super seinen Tim und die Mami direkt mit nach Hause nehmen zu können (der Papi natürlich auch).
Eine Hebamme habe ich dennoch in Anspruch genommen, somit brauchte ich anfangs nur für die U2 zum Kinderarzt, alle anderen Untersuchungen hat unsere liebe Mareike gemacht (wie Neugeborenen-Screening, Billirubinwertbestimmung, ...). Also dann, viel Glück bei deiner Entbindung und das alles so klappt wie bei mir (dauerte nur 1/2 Stunde und nach 2 Std. waren wir mit Tim zu Hause).

Maike mit Robin und Tim und dem glücklichem Papi Karsten