WL: bin ich krank? er behauptet das ständig...

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von giuffi 24.02.06 - 10:12 Uhr

Hallo allerseits.

vor wenigen Tagen habe ich mich in meiner Verzweiflung an Euch gewendet.

Hier der Link an alle Interessenten- würde mich freuen. Es wird nämlich interessant, da mein Mann sich als "extrawürstel" angemeldet hat und mitschreibt#danke Finde ich ganz cool von ihm und die Frauen hier sicher auch! Aber... ist nicht die Lösung bisher.

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=16&pid=2311136

Für eine Eheberatung wäre ich natürlich auch bereit, doch möchte ich abwarten, ob es meinem Mann denn ernst und wichtig genug ist, sich die Zeit und Mühe zu nehmen, einen Termin zu machen.
Ich habe den Anlauf schon gemacht, da kam die Antwort, dass es sein einzig freier Mittag sei...

Letztendlich wäre er mitgegangen, aber da das ein Grundproblem in unserer Beziehung ist, nämlich das die Zeit für unsere Ehe ihn einengt und fast "unangenehm einschränkend" scheint, habe ich mir gedacht, dass ich mit dem Versuch, ihn zu etwas zu "zwingen" aufhöre...
Habe daraufhin den Termin abgesagt.

Ist nicht immer leicht, aber ich weiß, ich kann keinen anderen zu etwas zwingen (Ist nur so traurig, dass es für ihn Zwang bedeutet, wenn er mit mir planen soll #schmoll)

Damit ich mich in der nächsten Zeit, und in meiner Schwangerschaft, nicht aufrege, weil er stets am Wochenende nachts/ morgens und meistens alkoholisiert heimkommt (er ist nicht aggressiv, aber ekelerregend besoffen), fahre ich ab jetzt immer zu meiner Familie in meine Heimat. Damit schütze ich mich und uns vor meinen Wutausbrüchen, aber glücklich macht es mich nicht! #schmoll

Ich bin für jeden weiteren Beitrag dankbar!

Herzliche Grüße und alles Gute an alle anderen, die traurig sind!!!

giuffi#liebe

Beitrag von nick71 24.02.06 - 10:29 Uhr

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Es wundert mich kein bisschen, dass Dein Mann soviel Zeit ausser Haus verbringt...da solltest Du vielleicht auch mal über DICH nachdenken, Du treibst ihn ja geradezu von Dir weg. Ich habe die Texte Deines Mannes im vorherigen Thread gelesen und war -gelinde ausgedrückt- schockiert über Dein Verhalten...das lässt Deine/Eure Problematik gleich in einem ganz anderen Licht erscheinen. Erstmal ist Vertrauen schon mal einer der Beziehungs-Grundpfeiler, und ich sehe keinen Anlass dafür, dass Du ihm kein Vertrauen entgegenbringst. Dann ist ständiger Ärger zuhause auch nicht gerade dazu angetan, dass man seine Zeit gerne mit dem Partner verbringt...kein Wunder also, dass er ständig unterwegs ist. Ich denke, wenn Du an Dir arbeitest, werden sich Eure Probleme von alleine relativieren, weil Dein Mann dann auch wieder Lust bekommt, öfter bei Dir zuhause zu bleiben. Aber sorry, so wie bisher gibt das sicher nix...

Beitrag von nick71 24.02.06 - 10:35 Uhr

Nachtrag:

Im Übrigen halte ich die "Flucht" zu Deinen Eltern auch nicht gerade für eine besonders tolle Lösung. Man kann vor seinen Problemen davonlaufen (und selbst DAS nur bedingt), aber niemals vor sich selber. Denk mal drüber nach...

Beitrag von giuffi 24.02.06 - 11:14 Uhr

Hallo nick,

danke für deine offene meinung und dein interesse, wenn es für mich auch ziemlich hart ist.

Meine Psychologin hat mich auf den Gedanken gebracht, mich selber so zu beschäftigen, dass es mir gut tut.
Oder soll ich an den Wochenenden weiterhin zu Hause hocken und darauf warten, dass er heimkommt?
Ich weiß auch, dass wenn ich mich alleine mehr beschäftigen kann, es mir besser geht, die Warterei mich nicht so auf die Palme bringt.
Aber nochmals: ich lebe in seinem Heimatort und muss mir meine Heimat dort erst aufbauen. Das mache ich auch, aber es klappt nicht von heute auf morgen.

Und sorry- läuft er denn nicht weg, wenn ich der Grund für seine langen Nächte im Suff bin???

Anfangs habe ich die Schuld an unseren Eheproblemen alleine mir gegeben, aber mittlerweile behaupte ich, dass wir beide nur Mist bauen!

Ich wünsche mir nunmal ein Familienleben, in dem sich die Partner absprechen können und wollen, sich fürsorglich zeigen, aber nicht, in dem ständig Alkohol und Tränen fliessen!

MfG
giuffi

Beitrag von kruemlschen 24.02.06 - 11:26 Uhr

Hallo giuffi,

ich bin, genauso wie Nicki71 der Meinung, dass Du stark an Dir arbeiten solltest.
Aber ich will damit nicht sagen, dass Du alleine an Eurer Situation schuld bist! Das seit Ihr Beide und zwar zu GLEICHEN Teilen! Auf eine Aktion folgt immer eine Reaktion und auf eine Reaktion eine weiter Reaktion, usw.

Nachdem wir ja nun beide Seiten der Geschichte kennen, kann ich sowohl Dich, aber auch Deinen Mann sehr gut verstehen! Du treibst ihn in ständig in die hinterste letzte Ecke und bist in einer Tour nur am fordern.
Warum er dann so oft weg geht und sich auch noch zulaufen lässt, kann ich sehr gut nachvollziehen.
Du hingegen fühlst Dich ungerecht behandelt und allein gelassen, ausgeschlossen!

Eine Partnerschaft besteht zu 50% auf beiden Seiten aus geben und nehmen. Ich habe das Gefühl, Du nimmst nur, bist aber nicht bereit zu geben und es muss alles immer nach Deinem Kopf gehen.

Ich kann Dir ein sehr gutes Buch empfehlen, es ist von Eva-Maria Zurhorst Goldmann und heißt "Liebe Dich selbst und es ist egal, wen Du heiratest"

Wenn Du von Dir aus beginnst an Dir zu arbeiten und es einfach mal akteptierst, wenn Dein Mann etwas für sich tut und dazu gehört auch am Wochende aus zu gehen, wenn Du mal anfängst Dich mit Dir selbst zu beschäftigen, Dinge zu tun, die Dir Spaß machen und Dir Deinen eigenen inneren Ausgleich zu schaffen dann wird es Dich nicht mehr so stören, wenn Dein Mann etwas für sich tut und auch er wird bereit sein Dir entgegen zu kommen.

Wenn Ihr eine Basis geschaffen habt, dann könnt Ihr auch anfangen ein paar "Richtlinien" zu setzen. Z.B. Ihr vereinbart, dass er um eine bestimmte Uhrzeit wieder zu hause sein soll, dass er nicht sturzbetrunken heimkommt, Dir frühzeitig bescheid gibt wann er weg geht, usw. Ihr könnt vereinbaren so und so viele Tage im Monat sind einfach "Eure" Tage und Ihr unternehmt etwas was Euch Beiden Spaß macht, nur zu zweit, etc.

Solange Du immer so heftig reagierst wenn er etwas tut, was Dir nicht passt, wird er nicht bereit sein sich einzuschränken!

Ihr müsst Beide anfangen an Euch zu arbeiten und zwar unabhängib vom anderen! Einfach aus dem Grund weil jeder den anderen liebt und etwas für die Beziehung tun will und zwar OHNE vom anderen eine Gegenleistung zu erwarten! Wenn Ihr nicht endlich aufhört sich dem anderen gegenüber benachteiligt zu fühlen, dann wird es über kurz oder lang mit Euch in die Brüche gehen, denn das ist nicht die Basis einer funktionierenden Beziehung!

Ich wünsch Euch viel Erfolg und alles Gute!

LG Krüml #mampf

Beitrag von giuffi 24.02.06 - 11:53 Uhr

Hallo krümelchen

ich finde deine antwort sehr sehr gut und man sieht, dass du wirklich beide seiten betrachtest.

Momentan ist es so verstrickt, weil wir beide verletzt sind, jeder auf seine Weise, dass keiner "wirklich" nachgeben möchte.

Mit einer Entschuldigung ist hier nicht mehr geholfen, da danach alles seinen Gang fortsetzen würde.

Ein bisschen einhaken möchte ich bei dem Punkt, dass ich nur nehmen würde. Ich bin diejenige, die zu Hause wichtige Schriftverkehre regelt, die in erster LInie ihn betreffen.
Aber mag sein, dass das nicht zum Geben gehört, wenn es ihm vielleicht gar nicht so wichtig ist:-(

Auch bin ich jemand, der den Partner liebendgerne küsst, in den Arm nimmt, bemuttert. Also- in meinen Augen- Liebe gibt... Aber auch das ist offensichtlich für manche sehr schrecklich #schmoll

Ich habe meinem Mann vorgeworfen, dass er nicht ehrlich gibt, denn dieses bedeutet für mich, von eigenen Belangen zurückschrauben, um das Wohlbefinden des anderen zu steigern.

Letztendlich tun wir das beide nicht. Wenn ich ihm was Gutes wollen würde, müsste ich mich für ihn über seine lustigen Nächte mit seinen Kumpels freuen.
Ich habe es versucht.#kratz
Aber es gelingt mir nicht#heul

Jetzt versuche ich es dadurch, dass ich an den Wochenenden gehe- und das bedeutet für mich nicht "weglaufen", sondern ein neuer Weg, ein neuer Versuch

Ich liebe Ihn, aber die Bedeutung der Liebe scheint mir, uns momentan sehr entfernt zu sein#schmoll

Danke nochmal#blume

Beitrag von kruemlschen 24.02.06 - 12:54 Uhr

Liebe giuffi,

es freut mich, dass Du eingestehst, dass auch Du an Eurer Situation Schuld hast. Damit ist der 1. Schritt in die richtige Richtung schon getan! #pro

Als ich Dir schrieb, dass Du nur nimmst, aber nicht bereit bist zu geben meinte ich einzig und allein die Geschichte mit den Einzelaktivitäten Deines Mannes.
Du vorderst von ihm zu hause zu bleiben und sich mit Dir zu beschäftigen anstatt auf "sauftouren" etc. zu gehen, gestehst ihm also keine eigenen Aktivitäten zu. Dies ist aber sehr sehr wichtig in einer Beziehung.
Jeder MUSS die Gelegenheit haben AUSREICHEND Dinge für sich zu tun! AUCH DU!!
Nur so kann man innerlich ausgeglichen sein. Und nur wenn jeder selbst ausgeglichen ist kann auch eine Beziehung ausgeglichen sein.

Hört auf dem anderen die Schuld zu zuschieben. Macht Euch klar, dass Ihr Beide zu 50% an Euren Problemen "Schuld" habt!! JEDER hat in einer Beziehung zur Hälfte Schuld an Problemen. Nicht mehr und nicht weniger. Keiner ist besser als der Andere!

Ooooooooh, ich weiß wie schwer das ist. Wir sind selbst dabei das noch zu lernen. Kein Mensch ist vollkommen!

Was ich Dir damit sagen will..

Wenn DU damit beginnst an Dir selbst zu arbeiten, anfängst Dich zu verändern und zwar OHNE die Erwartungshaltung Deinem Mann gegenüber, dann wird er auch ganz automatisch damit beginnen. Zumindest wenn Eure Liebe ausreicht.

Tu es in erster Linie für DICH und dann für Euch, so wird es Dir viel leichter fallen.
Setz Dir von mir aus in den Hinterkopf "nur weil Du so ein A... bist, muss ich es nicht sein" vielleicht hilft Dir das über Deinen Schatten zu springen.
Denn auch wenn diese Beziehung auseinander bricht und das wird sie früher oder später wenn Ihr nicht an Euch arbeitet, wirst Du vor genau den Selben Problemen in der nächsten Beziehung stehen!

Und Du musst Dich nicht für Deinen Mann "freuen" wenn er eine seiner Eskapaden hat, Du musst es lediglich akteptieren!!!

Glaub mir, wenn Du es geschafft hast, an Dir zu arbeiten, Deinen Ausgleich geschafft hast und wieder anfängst Dinge ausschließlich für Dich und Dein Wohlbefinden zu tun, dann werden die anderen Probleme auf ein Minnimum schrumpfen!

Eine Paartherapie würde Euch bestimmt sehr helfen!

Darf ich noch fragen warum Du eigentlich zur Therapeutin gehst??

Liebe Grüße #liebdrueck

Krüml #mampf

Beitrag von extrawuerstel 24.02.06 - 13:10 Uhr

Hallo

Eines wollte ich mal kurz darstellen. Ich bin nicht jedes WE auf irgendwelchen Sauftouren. Es entspricht einfach nicht der Wahrheit, wenn meine Frau schreibt, dass ich jedes WE weghocke und mich voll laufen lasse. Mal abgesehen davon, dass wenn wir von WE sprechen, immer nur ein Tag (entweder Fr. oder Sa. ) gemeint sind. Es würde, wäre es wirklich jedes "WE", also genügend Zeit, für Gemeinsamkeiten bestehen. WIe gesagt, es ist nicht jedes WE. Gerade in der jüngsten Vergangeheit bin ich ihr zuliebe am ganzen WE zuhause geblieben.

Ausserdem waren "WE" dabei, bei denen ich nur am Freitag ABend für ein paar std mit meinen Freunden DVD, oder XBOX Abend, ohne Alkohol gemacht habe. Wäre sie da nicht deswegen ausgerastet, hätten wir wirklich genügend Zeit gehabt das restliche WE zu genießen, war aber leider nicht mehr möglich.

Gruß extrawürstel

Beitrag von extrawuerstel 24.02.06 - 12:49 Uhr

Guten Morgen

Ich bin froh das meine Frau diesen Thread nochmal hier in den Vordergrund gebracht hatte, da ich etwas bedenken hatte, dass er durch mein spätes antworten, unter gehen würde.

Nun ist es wirklich soweit das wir hier, über ein öffentliches Forum diskuitieren müssen. Denke aber, wie meine Frau auch, dass es evtl. gar nicht das schlechteste ist, wenn es andere auch mal mitbekommen.

Es haben ja jetzt schon einige auf meinen und ihren Beitag geantwortet. Dabei muss ich sagen das ich in meinem Beitrag einiges an Dingen weggelassen habe. Ohne jetzt nochmal alles zu vertiefen, aber es ist doch teilweise schlimmer und ich hab nur das nötigste geschrieben. Sie nimmt mir die Luft zum Atmen.

Um das deutlich zu machen bringe ich mal ein Beispiel. Es gab schon des öftern stress, weil ich mich auf unserer riesen Couch auf die andere Seite gelegt habe. Es war 23 Uhr als sie aufgewacht ist und ich nicht in "Löffele" neben ihr lag. Das war dann der Grund für einen fast 2 Std. verbalen Angriff auf mich. Ich kann euch gar nicht sagen, wie man sich in so einer Situation fühlt. Ich hatte keine Chance sie irgendwie zu bruhigen. ICh musste am nächsten Tag arbeiten und kam erst um ca 1 Uhr morgens, innerlich aufgewühlt, zu meinem schlaf. Dies ist kein einzelfall und wie schon gesagt ein kleiner Stein in einem Mosaik.

Ich hab ja schon versucht in meinem vorhergehenden Beitrag deutlich zu machen, wie wichtig mir meine Freiräume sind. Sie wusste dies von Anfang an. Denoch habe ich definitiv auch aus meinen Fehlern, verganener Beziehungen gelernt, immer nur mein Ding durch ziehen zu wollen. Gerade in der Beziehung mit meiner Frau habe ich versucht, diese Fehler nicht zu machen. Bin oft auch kompromisse eingegangen. Habe versucht sie in mein Leben ein zu beziehen usw.

Es ist genau das was ich ihr versucht habe immer zu sagen. Sie treibt mich förmlich von sich Weg. Manchmal bin ich fast erleichtert , wenn ich zB mal weiß sie geht mit einer Freundin weg. Und auch wenn man mal die von ihr so viel zitierten WE näher betrachtet, waren da einige dabei wo ich einfach nur geflüchtet bin, weil ich ihre verbal Attaken nicht mehr ertragen habe, wie zB vorletztes WE. Auf dieses möchte ich mal näher eingehen, um mal klar zu machen wie so was teilweise bei uns zustande kommt.

AM Anfang der Woche kam sie zu mir und sagte sie geht am Freitag auf den Gebrutstag ihrer besten Freundin. Dazu muss ich sagen das sie in dieser und der vorhergehenden Woche krank geschrieben war. Am Donnerstag kam ich um 16 Uhr mit Essen (war noch einkaufen) und einen kleinen schlechten Gewissen (gehe ich nachher noch näher darauf ein) nach Hause. Als ich heimkam lag sie schalfend auf der Couch und zeigte ihr was ich vom einkaufen mitgbracht habe. Gesundes Gemüse und frischen Fisch, weil wir in der Vergangenheit ausgemacht haben uns etwas gesünder, im hinblick auf das Kind, zu ernähren. Ich hab dann gleich angefangen das Gemüse zu schnippeln und es entwickelte sich ein Gespräch zwischen Küche(mir) und Couch( ihr). Dabei kam dann eher zufällig herraus, dass sie nicht Freitag Abend auf den Gebrutstag ihrer Freundin gehen wird (davon bin ich ausgegangen), sondern schon Freitag Vormittag(sie war ja krank geschrieben). Als ich dann gleich bemerkt habe, dass ich jetzt aber schon für Freitag Abends mit Freunden was ausgemacht habe, da ich davon ausging das sie ja auf den Geburtstag ihrer Freundin, Abends gehn wird, ist sie völlig ausgerastet und es war für die nächtsten Tage kein normales Gespräch mehr mit ihr möglich. Ich hab an diesem Donnerstag noch fertig gekocht und ihr angeboten sie zu massieren...hat alles nicht mehr gebracht. Der Freitag dann lief ähnlich. Sie hat mich am Tel. nur beschimpft und angegriffen. Ich hätte evtl sagen können, ok um dem Stress aus dem Weg zu gehen, gehe ich nicht Weg, aber so bin ich nun mal auch nicht, dass ich nur um den lieben Frieden willen, allem aus dem Weg gehe. Ich hab sie dann sogar noch vom Bhf abgeholt als sie von ihrer Freundin um ca 18 Uhr zurückkam und bin dann noch ins Fitness gegangen um mich etwas ab zu lenken. Als ich dann um ca 1930 Uhr nach Hause kam, war si im erstem Moment überraschend ruhig und gut drauf...aber naja was soll ich sagen...war nur die Ruhe vor dem Sturm. Sie hat dann wieder angefangen rum zu stressen und mich gefragt wo wie hingehen. Ich meine, ich weiß es gar nicht genau. Wir gehen oft in eine Kneipe und spielen dort Skat. Sie kam dann und sagte sie geht jetzt einfach mit. Wir sind paar Jungs die sich einfach teilweise wie kleine Kinder verhalten und ich muss ehrlich sagen an diesem ABend hatte ich auch nun wirklich nicht die Lust sie mit zu nehmen. Aer es war auch klar, wenn ich das so zu ihr sagen würde, würde sie durchdrehen.

Deswegen habe ich versucht ihr das schonend bei zu bringen, hat aber nicht genutzt und ihr sogar gesagt, dass sie ruihig mitkann wenn sie sich beruhigt. Es kam dann mein Kumel der mich abgeholt hat und sie ist dann völlig wut entbrannd doch nicht mit. Ich wollte da eigentlich nur auf ein paar Bier weggehen und mit meinem Freund wieder zurückfahren, der meine er geht so gegen 12 Uhr wieder nach Hause.

Als sie dann aber um ca 22 Uhr das erstmal wieder auf dem Handy meines reundes angerufen und mich nur beschimpft hat ist mir schon die Lust aufs nach Hause gehen vergangen. Das ganze ging dann noch ca 30 min. Angerufen, mich beschimpft, wieder aufgelegt usw. Alles auf das Handy meines Freundes, da ich meines mal an die Wand, vor Wut, geworfen habe, bei einer ähnlich Situation. Seither hab ich mir nie wieder ein Handy angeschaft. Bei der ganzen Aktion ist mir die Lust aufs nach Hause gehen so vergangen, dass ich erst ziemlich berunken um ca 5 Uhr morgen heimgekommen bin. Was sich dann da abgespielt hat, will ich hier lieber nicht näher ausbreiten.

ICh könnte noch zick solche WE aufzählen. Mal abgesehen davon da es einfach nicht der Wahrheit entspricht das ich jedes WE wegsitzte und mich vollsaufe. Über die Jahre habe ich auch meine Erfahrungn gesammelt und weiß wann es genug ist.

So nun erstmal genug geschrieben fürs erste. Evlt gehe ich im nächsten Beitrag auf das von ihr angesprochen letzte WE ein. An dem ich erst um 730 Uhr heimkam.

gruß extrawürstel

#blume

Beitrag von giuffi 24.02.06 - 13:33 Uhr

ja, ich mache viele Fehler.
Aber dass du Deine Fehler mit meinen ständig bedeckst, ertrage ich nicht mehr.
Ich schieße sehr sehr scharf.
Aber mein lieber Ehemann, tust Du das nicht auch oft???:-[

Bin ich wirklich alleine Schuld an allem?
An meinen scharfen Reaktionen? An deinen scharfen Reaktionen??? Ich glaube doch nicht!!!

Wenn du das alles tatsächlich nur von der Seite siehst, wie du sie beschreibst, und ich denke, dass tust du- dann sehe ich keine Chance für eine gemeinsame Zukunft.#schmoll

Während ich mir Gedanken über beide schlechten Verhaltensweisen mache, ziehst du hauptsächlich über meine Fehler her. Du wartest auf den Tag, dass ich zu mir finde- damit ich kein Problem mehr mit Deinen spontanen oder geplanten wöchentlichen Touren habe, dass ich nicht nörgel, dass wir keine intensive Zeit miteinander verbringen, weil stets die Glotze oder der PC laufen.
So funktioniert das aber nicht.:-[
Sondern nur, wenn wir beide, jeder an sich, arbeitet!

Du bist wirklich intelligent und weisst die Dinge zu berichten...

Wir haben uns doch schon sehr sehr entfernt...

Beitrag von kruemlschen 24.02.06 - 14:07 Uhr

Hallo Extrawürstel,

Dein ganzer Beitrag ist eine Rechtfertigung.
Ich kann schon verstehen warum, Du fühlst Dich mal wieder ungerecht Behandelt (wenn es stimmt, was Du alles schriebst vielleicht zu Recht), aber bringt Euch das wirklich weiter? #kratz

Ich denke nicht!

So wie Du die Ereignisse schilderst kann ich Dein Verhalten schon sehr gut nachvollziehen, aber tut Euch das wirklich gut? #gruebel

Stell Dir die Situation doch einfach mal andersrum vor.

Du bist in die Heimatstadt Deiner Frau gezogen, bist noch dabei Anschluss zu finden, Freunde zu finden. Es geht schon etwas vorwärts, aber so richtig klappen will es noch nicht.
Deine Frau ist davon völlig unbeeindruckt. Sie lebt Ihr Leben weiterhin so, wie vor Eurer Beziehung.
Sie trifft regelmäßig ihre Freundinnen, geht an den Wochenenden öfter aus. Kommt erst in den frühen Morgenstunden alkoholisiert nach hause.
Du hast diese Möglichkeit nicht, denn Du hast noch nicht den Freundeskreis aufgebaut der das Möglich macht. Sitzt also den ganzen Abend alleine zu hause rum und kannst schauen wo Du bleibst.

Wie würdest Du Dich dabei fühlen?? #gruebel

Ich bin mir sicher Du wärst auch verletzt!

Ich stimme Dir zu 100% zu, dass das Verhalten Deiner Frau und ihre Reaktionen auf Deine Taten absolut übertrieben und auf gar keinen Fall in Ordnung sind.

Aber halte Dir immer vor Augen, jeder Mensch geht mit Verzweiflung und Schmerz anders um!

Ich kann mir gut vorstellen, dass Deine Frau so verzweifelt, so einsam und vielleicht auch so neidisch ist, dass sie ihre ganze Wut und ihre Trauer darüber dass ihr Leben nicht so läuft wie sie sich das vorstellt, einfach auf diesem falschen Weg bei Dir ablässt! An wem sollte sie es auch sonst tun? Sie hat doch nur Dich!

Denke immer daran, ALLES was Menschen tun hat einen Grund!

Sie wird Dich bestimmt nicht einfach aus bösem Willen und einfach nur weil sie ein schlechter Mensch ist beschimpfen und so ausrasten.

Sie ist verzweifelt!!

Hilf ihr! Hilf ihr dabei sich wohl zu fühlen und ihren inneren Ausgleich zu erreichen.

Versuch doch mal durch Deine Aktion ihre Reaktion abzuschwächen.

Stellt Regeln auf. Vereinbart wie oft und vor allem wie lange Du weggehst. Es wird ihr dabei helfen damit klar zu kommen. Lass sie nicht im Stich!

Dabei darfst Du Dich selbst natürlich nicht vergessen!
Versteh mich nicht falsch, ich will Dir bestimmt nicht sagen, dass Du immer zurück stecken musst!
Ich denke nur einfach, dass Du der Stärke von Euch Beiden bist und es Dir leichter fallen würde ein bisschen zurück zu stecken, damit auch sie es kann.

Ich kann Dir nur das Selbe ans Herz legen, wie Deiner Frau.

Ihr müsst Beide an Euch arbeiten. Denn Ihr seid beide zu GLEICHEN Teilen "schuld" an Euren Problemen.
KEINER von Euch ist besser als der Andere!! Ihr seid Beide gleich viel Wert!

Jeder Mensch hat eine andere Wahrnehmung, dass müsst Ihr Euch immer wieder vor Augen halten. Etwas das für Dich überhaupt nicht schlimm ist, kann für Deine Frau das Ende der Welt bedeuten.

Auch Dir möchte ich eine Paartherapie empfehlen.

Durch einen Mediator wird es Euch leichter fallen zu kommunizieren! Er ist immer unbeteiligt und es ist soooooooooooo wichtig für Euch, dass Ihr endlich aufhört Euch gegenseitig die Schuld an Euren Problemen zu, zu schieben!
Denn Ihr seid es BEIDE ZU GLEICHEN TEILEN!

Fang an, an Dir selbst zu arbeiten, Deine Frau wird es dann auch tun!

Alles Liebe Euch Beiden!!!

#liebdrueck

LG Krüml #mampf

P.S.: sorry, dass es so lang geworden ist ;-)

Beitrag von extrawuerstel 24.02.06 - 14:47 Uhr

Hallo

Du hast recht ich rechtferige mich ständig und ich muss sagen es nervt mich selber.

Die Rechtfertigungen bringen uns keinenswegs weiter...richtig.Aber was soll ich bitte noch tun. Ich kann es drehen und wenden wie ich will, es ist immer der falsche weg.

1. Wir waren beide damit einverstanden in meine HEimatstadt zu ziehen, da einfach die Argumente dafür sprachen. Mal abgesehen das die Stadt in der sie vorher gewohnt hat ca 30 min mit öffentliche Verkehrsmittelt entfernt liegt. Also nicht aus der Welt. Eine Bekannte von ihr wohnt sogar in der gleichen Staße.


Wir waren uns beide einig das es besser ist in ein intaktes Umfeld (Eltern und Freunde) zu ziehen, als zwischen den Welten zu sitzten, was die alternative gewesen wäre. Letztendlich kam die Entscheidung, sogar von ihr, hier her zu ziehen. Auch im Hinblick auf ein Kind. Da wir sonst in einer Großstadt gewohnt hätte. Weg von meinem und noch weiter von ihrem Umfeld. In dieser Stadt hätte dann halt ihre beste Freundin gewohnt, die selbst ihrer Aussage nach, sehr sehr unzuverlässig ist.

2. Wie gesagt. Ich ziehe hier nicht mein Ding durch ohne Rücksicht auf sie. Vielleicht kommt es nach ihrer Beschreibung nach so rüber. Ich beziehe sie sehr oft in meine Aktivitäten mit ein, wenn sie das möchte, aber jeder sollte sich auch mal selber beschäftigen können. Es kommt durchaus vor, auch wenn es seltener ist (liegt aber an ihr selber), dass sie weggeht. Da kann es durchaus sein das ich dann zuhause sitzte und nicht weggeh zum "sauffen". Ich beschäfftige mich dann, mit freunde, dann selber. Ich freue mich dann sogar für sie, wenn sie weggeht und weiß sie kommt zufrieden nach Hause, weil sie sich mal vom Alltag abgelengt hat. Es bring uns also weiter in unserer Beziehung. Sie ist da ganz anderst. Sie dreht durch wenn ich weg gehe und understellt mir sogar, dass ich sie voll vergesse und sie mir egal sei. Was völliger blödsinn ist.

3. Ich bin sofort bereit eine Paartherapeuten auf zu suchen. Werde mich jetzt sogar selber darum kümmern. Wobei ich immer noch der MEinung bin das, dass Problem wo anderst liegt. Lasse mich aber gerne, leiben gerne eines besseren belehren.

4. Ich arbeite an mir selber, dass kannst du mir glauben. Hab es ja schon geschrieben, dass ich auch meine lehren durch vergangene Beziehunge gezogen habe. Diese "fehler" hab ich versucht in unserer Beziehung nicht mehr zu machen. Sie gab mir aber nie die Chance es ihr auch zu beweißen. Sie lässt mir quasi gar nicht die Chance mal auf sie zu zu gehen.


gruß extrawuerstel

Beitrag von kruemlschen 24.02.06 - 15:03 Uhr

WOW!

Hör doch endlich auf Dich zu rechtfertigen und die Schuld von Dir abzuschieben!

Ich bin nicht diejenige, vor der Du Dich erklären musst!

Warum kannst Du nicht einfach akteptieren, dass nicht nur Du hier der Leid tragende bist?? Nicht nur Du bist derjenige, der unter dem anderen leiden muss!

Du bist nicht der Ärmere von Euch und Du bist auch nicht schlechter dran als Deine Frau!

Was verstehst Du nicht an den Worten "Ihr seid BEIDE zu GLEICHEN Teilen an Euren Problemen schuld"???? #kratz

Ich hab das Gefühl Du liest überhaupt nicht richtig was wir Dir geschrieben haben!

Mach doch endlich einen cutt! Nimm das was bisher geschehen ist als Tatsache hin und fang von vorne an.
Arbeite an Dir OHNE eine Gegenleistung Deiner Frau zu erwarten!

"3. Ich bin sofort bereit eine Paartherapeuten auf zu suchen. Werde mich jetzt sogar selber darum kümmern. Wobei ich immer noch der MEinung bin das, dass Problem wo anderst liegt. Lasse mich aber gerne, leiben gerne eines besseren belehren. "

Was meinst Du denn mit "wobei ich immer noch der Meinung bin, das dass Problem wo anders liegt."?
Was glaubst Du denn was in einer Paartherapie geschieht?

Hört endlich auf Schuld hin und her zu schieben! Merkst Du nicht, dass Ihr so keinen Schritt weiter kommt??

Gruß Krüml #mampf

Beitrag von extrawuerstel 24.02.06 - 15:16 Uhr

Wie gesagt es stimmt...so kommen wir nicht weiter.

Wir sind beide stolze Hähne die keinen Schritt nachgeben wollen. Ein MACHTKAMPF halt.

Ich wollte mich nicht schonwieder rechtfertigen, nur etwas Licht ins Dunkel bringen.

Ich habe nie behauptet keine Fehler zu haben, ganz im Gegenteil. Ich hab sehr wohl meine negativen Seiten. Ob diese aber so einen Streit rechtferigen sei dahin gestellt.

Beitrag von squadrat 24.02.06 - 14:14 Uhr

Hallo,

ich möcht mich ja doch mal kurz einklinken....ich denke mal ihr lest das hier eh beide.

Jeder hat seine eigene Sicht der Dinge und man wird (selbst von Augenzeugen) nie genau den gleichen Bericht über ein Geschehen bekommen. Es ist also schon völlig normal, dass ihr sehr unterschiedlich schreibt. Allerdings umgeht ihr meiner Meinung nach jede Konfrontation. Ihr tragt einen netten Machtkampf aus - aber jeder nur auf "seinem" Gebiet.

Ich würde euch vorschlagen, dass ihr jeder jetzt mal auf den Beitrag des anderen antwortet ohne neue Infos reinzubringen. Setzt euch doch einfach mal damit auseinander, was der andere denkt und fühlt. Es geht erstmal nicht darum, dass der andere Fehler macht und auch nicht darum sich zu rechtfertigen - versucht den anderen zu verstehen und die Probleme die er anspricht alle ordentlich zur Sprache zu bringen. Ihr könntet beantworten ob ihr die Gefühle (z.B. das "Einsam sein weil nicht Heimatstadt" oder "nicht ständig belabert und kritisiert werden wollen") des anderen versteht und einseht, dass es auch für den anderen sehr schwer ist....

Ich hoffe mal ihr versteht in etwa wie ich das meine?

Denn im Moment redet ihr nur aneinander vorbei....und "gewinnen" wird diesen Machtkampf sowieso keiner!! Also hilft es auch nix das zu probieren ;-)

Grüße,
Sonja

Beitrag von kruemlschen 24.02.06 - 14:21 Uhr

#pro #pro #pro

Machtkampf!!

Das ist ein ganz hervorragendes Wort!!

Super Beitrag, dass waren die Worte, die mir noch gefehlt hatten!! #freu

LG Krüml #mampf

Beitrag von squadrat 24.02.06 - 14:32 Uhr

....dafür hast du alles das gesagt, was ich sonst noch so gedacht habe ;-)
Grüße,
Sonja

Beitrag von NimmdieBeineindieHand 24.02.06 - 14:28 Uhr

Mein Tip:

Sieh zu, dass Du Land gewinnst. Diese Frau wird erst Ruhe geben, wenn Du ein gebrochener Mann bist.

Ich hatte das gleiche Problem mit einem Ex (ja, solche Klammeraffen gibt es auch unter Männern). Erst seit ich ihn los bin, kann ich wieder ich selbst sein und vor allem eines: Glücklich! Und das werdet ihr zwei nie zusammen sein. Es sei denn, es macht Dich glücklich, Dich aufzugeben und ihr Hampelmann zu sein. Ihr Hauptproblem liegt vielleicht auch darin, dass sie ihr persönliches Glück allein von Dir abhängig macht.

Beitrag von extrawuerstel 24.02.06 - 15:05 Uhr

HI

So einfach ist es halt nicht. ICH LIEBE SIE.

Es viel das Schalgwort Machtkampf. Genau das ist es. Ich kämpfe verzweifelt um meine Freitheit, wenn man so will. D.H nicht das ich auch breit bin zurück zu stecken, was ich in der Vergangenheit auch schon sehr sehr oft getan habe. Denoch reícht es ihr nicht. Es gibt dafür kein Maß. Ich bin mir sicher, auch wenn ich meine Freiräume auf ein minmum beschränke, wird es probleme geben.

Früher bin ich immer mit einem meiner besten Freunde, auf einer BAnk in der Stadt gesessen und wir haben eine "TÜtte" geraucht. Dabei habn wir sehr oft über das Leben siniert und uns Gedanken über die Zukunft gemacht. Es war für uns beide immer eine Horrorvorstellung, an eine Frau zu geraten, die uns die Bedingung stellen würde Freunde und Freitheit, oder ich. Wir waren uns da immer einig, dass die richtige eigentlich die sein muss, die es akzepiert, wie man(n) ist. Jetzt steh ich vor dem Dilemma eine Frau zu lieben, die genau das von mir will.

Genau das ist auch meine Meinung. Sie definiert ihr persönliches Glück durch mich. Sie muss aber erstmal selber versuchen für sich glücklich und zufrienden zu werden.

gruß extrawürstel#blume

Beitrag von kruemlschen 24.02.06 - 15:08 Uhr

"Genau das ist auch meine Meinung. Sie definiert ihr persönliches Glück durch mich. Sie muss aber erstmal selber versuchen für sich glücklich und zufrienden zu werden. "

und genau dabei musst Du ihr helfen, was ist daran so schwar zu verstehen?

Es gibt auch Menschen, die nicht so stark sind wie Du!

Beitrag von extrawuerstel 24.02.06 - 15:24 Uhr

Bin ich den so stark??? NEIN bin ich nicht.

Ich habe in meinem Leben auch schon Situationen durchlebt die nicht gerade positiv waren. Ich hab mich dann in den Wald gestellt und habe mich versuch selbst zu reflektieren. Hab mich gefragt...wie komme ich da wieder raus...und letztendlich konnte ich mir selber da raus helfen und niemand sonst.

PS: Gerade hat sich mich angerufen und mir gesagt das es aus sei. Sie hätte keine Lust mehr auf mich und es wäre der größte Fehler gewesen hier her zu ziehen und mich zu heiraten.

Ich bin so oft auf sie zugegangen und muss mich immer wieder beschimpfen lassen. Igendwann ist es gut.

lg

Beitrag von NimmdieBeineindieHand 24.02.06 - 20:02 Uhr

Ja, ich glaube Dir ja, dass Du sie liebst. Sonst hättest Du wohl schon lange in den Sack gehauen.

ABER: Liebe und Machtkampf schliessen sich auf Dauer aus. Ist der Machtkampf irgendwann beendet, wird es einen Sieger und einen Verlierer geben. Und das kann keine Beziehung dauerhaft tragen. In einer Beziehung muss ich mir ebenbürtig in die Augen schauen können, mache ich jedoch den anderen so lange fertig, bis er so läuft, wie ich es will - wie kann man da von Liebe ihrerseits sprechen? Was liebt sie? Das, was Du bist? Den, den sie aus Dir machen will?

Auch wenn Du zukünftig mit dem Arsch zu Hause bleiben solltest, würde sie das nur kurzfristig glücklich / zufrieden machen. Auf Dauer gäbe es dann das nächste, was ihr nicht passt. Sie muss sich selbst Zufriedenheit schaffen können, sonst wird das nie was (egal ob mit Dir oder einem anderen Partner).

Ehrlich gesagt tut es mir auch jetzt schon leid um das Kind. Ich will ihr nicht absprechen eine gute Mutter zu werden, um Gottes willen. Aber ihre Unzufriedenheit und Missgunst wird sich in ihre Erwartungen auf das Kind projezieren, und das macht alles nur noch schlimmer.

Beitrag von extrawuerstel 24.02.06 - 20:41 Uhr

Nabend

Sehe ich teilweise genauso. Trotzdem hoffe ich das wir beide einen Weg finden um glücklich in unser Ehe zu werden.

Wir müssen beide an uns arbeiten...ich hab die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

lg extrawuerstel

Beitrag von kruemlschen 24.02.06 - 15:35 Uhr

Hallo Ihr Zwei,

diese Diskussion nimmt überhand, darum werde ich mich nun ausklinken!

Abschließend möchte ich Euch Beiden noch ein paar Worte sagen.

Ihr habt genau zwei Möglichkeiten:

Entweder Eure Liebe ist groß genug und Ihr fangt an zu kämpfen.

Oder, Ihr trennt Euch.

Wenn Ihr Euch entscheidet zu kämpfen, dann macht einen an dieser Stelle Eurer Beziehung einen Cutt. Was bisher geschah ist nunmal geschehen, soll aber nun nicht mehr aufgerollt werden. Startet einen Neuanfang und fangt unabhängig von einander an, an Euch zu arbeiten.
Eine Paartherapie wäre hier sehr sehr hilfreich, denn ich glaube ehrlichgesagt nicht, dass ihr es alleine schaffen werdet.

Entscheidet wo Ihr Eure Prioritäten setzt und ob Eure Liebe es wert ist.

Ich wünsch Euch alles gute und hoffe Ihr müsst Eure Eheprobleme künftig nicht mehr über ein Forum austragen!

Alles Liebe für Euch!

Krüml #mampf

Beitrag von extrawuerstel 24.02.06 - 15:50 Uhr

Danke erstmal das du dir für uns Zeit genommen hast. Werd mir die ein oder anderen Worte von dir nochmal zu Herzen nehmen und sie versuchen um zu setzten.

Ich liebe sie und ich gebe uns noch nicht auf. Werde aufjedenfall für uns und unser Baby, kämpfen.

Hoffe sie tut es auch

Vielen Dank nochmal und Dir alles Liebe und Gute.

extrawürstel#blume

  • 1
  • 2