Erbschaftsrecht......Oje!

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von smily23 24.02.06 - 22:09 Uhr

Hallöschen....

Ich bräuchte mal eine Info, vielleicht kann mir der Eine oder der andere hier weiterhelfen., so daß wir uns ein Infogespräch mit einem Anwalt ersparen könnten. Wäre super. Und zwar folgendes:

Mein Mann und Ich (eine Tochter) haben ein Eigentumshaus und wohnen auch alleine drin, auf das noch Schulden liegen, die wir schon seit 8 Jahren alleine abbezahlen. Mit 54 Jahren wären wir laut Plan schuldenfrei....

Meine Schwiegereltern wohnen in Ihrem Haus mit drei Wohnungen, auf das keine Schulden mehr bestehen. In der einen wohnen sie selbst mit der Uroma (die lebenslanges Wohnrecht in dieser Wohnung hat). In der anderen Wohnung wird nun kräftig renoviert, so daß mein Schwager mit Frau und zwei Kinder einzieht. Sie hatten 12 Jahre lang miet- und nebenkostenfrei unterm Dach gewohnt und richten sich nun die größere Wohnung her. Die Dachwohnung wird dann leerstehen. Bis das älteste Kind von ihnen alt genug ist, alleine in der Dachwohnung zu wohnen.

Vor 7 Jahren wurde an diesem Haus angebaut und diese Kosten übernahm mein Schwager alleine, weil er keine finanzielle Unterstützung meines Mannes wollte. Umgerechnet in Euro hat mein Schwager 100.000,- € in das Haus investiert.

So nun zum "Problem": Mein Schwiegervater will nun die Erbschaft regeln und wollte die Meinung seiner Söhne, wie er das aufteilen soll. Mein Schwager will das komplette Haus auf seinem Namen (so hätten auch seine Kinder einmal ausgesorgt und müßten sich keine Eigentumsschulden aufnehmen im Gegensatz zu unserm Kind, da unser Haus diese Kompetenz nicht aufweist) und richtet seinen Eltern quasi lebenslanges Wohnrecht in Ihrer Wohnung ein. Mein Mann hätte gerne eine Wohnung in diesem Haus auf seinem Namen. Einfach aus dem Grund, daß wenn sein Vater mal nicht mehr leben sollte und somit auch seinem Bruder der Geldhahn zugehen sollte, der aus dieser Seite fließt. Daß es nie zu der Situation kommt, daß das Haus (der imense Unterhaltungskosten hat) unter den Hammer kommt, falls sein Bruder sich übernehmen würde. Der andere Grund wäre, daß auch unser Kind eine Eigentumswohnung übernehmen könnte, genauso wie die anderen zwei Enkel.

Da wir ja nicht an der Wand schlafen, ist uns auch klar, daß der erste Vorschlag (die meines Schwagers, das komplette Haus auf seinem Namen zu bekommen) für alle Beteiligten die beste Lösung wäre. So, nun zu meiner Frage: Was würde uns denn laut Gesetz zustehen? Oder anderst ausgedrückt, was können wir denn erwarten?

Denn es war bis jetzt schon immer so, daß sich meine Schwiegereltern sich als ach so fair hinstellen und hintenrum haben wir jetzt pö a pö erfahren, daß sein Bruder und seine Familie was das finazielle anbelangt wesentlich mehr in den Hintern geschossen bekommen haben, als wir und wir uns ohne es zu wissen teilweise noch hinstellen ließen, warum wir denn Nebenjobs machen würden, wir hätten das doch nicht nötig! Andererseits haben wir unser Haus mit eigener Kraft, Mühe und Schweiß erbaut ohne monatliche finanzielle Unterstützung seines Vaters, im Gegensatz zu meinem Schwager, der bei allem finanziell unterstützt wird.

Wir sind auf das Geld oder das Erbe seines Vaters nicht angewiesen. Wir haben es bis jetzt ohne geschafft und werden es auch weiterhin ohne schaffen. Klar, wäre es natürlich auch sehr angenehm in jungen Jahren schuldenfrei zu sein, so wie mein Schwager und dessen Familie. Das wäre die andere Seite der Münze. Aber unter welchen Bedingungen? Uns würde einfach nur interessieren, was uns rein rechtlich zustehen würde.

Bitte verzichtet auf Bemerkungen wie "die wollen nur das Geld etc. pp." So ist das nicht, wir wollen nur Gewissheit ohne daß wir uns von Seite seines Vaters für dumm verkaufen lassen müssen. So nach dem Motto, das was ich sage ist fair und rechtens! Denn wir haben das Gefühl, das ist es ganz und garnicht.

Für Eure Antworten schonmal lieben Dank im Voraus und einen schönen Abend noch.

LG Smily 23

Beitrag von ni_so_71 24.02.06 - 22:52 Uhr

Hallo smily,
man, da hast Du ja einen Roman geschrieben ;-)
Aber nun zu Deiner Frage - was Euch bzw. Deinem Mann gesetzlich zusteht.
Wichtig zu wissen - haben Schwiegereltern ein Testament oder gar nix bislang vereinbart? Gütertrennung?
Ich gehe mal davon aus - nix von alledem, also wie bei uns allen sozusagen.
Dann ist die gesetzliche Erbfolge folgende:
Ein Ehepartner stribt - Ehegatte erbt 1/2 und die beiden Kinder je 1/4 von allem. Also dann seit ihr eine Erbengemeinschaft und müßt untereinander regeln, wie jetzt was aufgeteilt wird. Nicht zu empfehlen, wenn vorher schon Wohnungen "aufgeteilt" werden. Sind die drei Wohnungen auch im Wohnungsgrundbuch so eingetragen oder ist das alles eins? Dann kann man problemlos Wohnungen verschenken - allerdings muß derjenige, der Verschenkt dann noch 10 Jahre leben, ansonsten fällt das Geschenkte ins Erbe zurück.

Anders sieht es aus, wenn ein Testament aufgesetzt wird. Dort kann man seinen Nachlaß schon besser regeln, allerdings kommen hier noch die sog. Pflichtteile ins Spiel. D.h. derjenige gesetzliche Erbe, der z.B. nicht laut Testament erbt, hat Anspruch auf seinen Pflichtteil. Der Pflichtteil ist die Hälfte des gesetzlichen Erbteils und nur ein Geldanspruch, also hier könnte man keine Wohnungen, Hausrat usw. mehr teilen. Hier gehts um Bares.

Kurze Frage noch - warum sollte denn eigentlich der Schwager alleine erben? Würde mich als Bruder glaube ich ganz schon abnerven. Weil er 100000 € selbst in die Wohnung gesteckt hat? Er hat doch 12 Jahre mietfrei dort gewohnt, oder verstehe ich das falsch? Wenn die Wohnung, wo der Schwager vorher drin gewohnt hat, nicht gerade eine Minibude war, dann hat er das mit den Nebenkosten doch schon fast abgewohnt oder?

lg ni_so_71

Beitrag von gh1954 24.02.06 - 23:18 Uhr

Ich will jetzt keine Erbsenzählerei betreiben, aber dein Satz

>>> Ein Ehepartner stribt - Ehegatte erbt 1/2 und die beiden Kinder je 1/4 von allem. <<<

könnte zu Mißverständnissen führen, weil oftmals vergessen wird, dass der Verstorbene meist nur die Hälfte "von allem" vererbt, weil dem Überleben meist die andere Hälfte gehört.

Ich schließe mich ansonsten dem an, was du geschrieben hast.

Ein klares Testament ist immer noch das Beste.

Von Überschreibungen auf EIN Kind (nach dem Motto, die werden sich untereinander schon einigen) halte ich gar nichts.

Gruß
geha

Beitrag von ni_so_71 24.02.06 - 23:25 Uhr

Hallo geha,
hast natürlich recht - ist schon spät #gaehn , da leiden manchmal die Formulierungen etwas im Eifer des Gefechts ;-)

lg & gute Nacht
ni_so_71

Beitrag von ich_passe_auf 25.02.06 - 04:30 Uhr

Veto!!!

3 Kinder vorhanden, Mama gestorben

Papa von meiner Ex hat 1/2 + 1/4 von der zweiten Hälfte. Die Kinder haben jeweils von der zweiten Hälfte ein Viertel bekommen.
Also Papa hat 5/8 und jedes Kind 1/8 macht zusammen 8/8

Beitrag von ni_so_71 25.02.06 - 09:19 Uhr

Kann schon sein, ich habe aber den Fall "berechnet", wo nur 2 Kinder vorhanden sind.
Bei drei Kindern wird anders geerbt.

lg ni_so_71

Beitrag von ich_passe_auf 26.02.06 - 05:31 Uhr

au Backe

Für dich das Ganze mit 2 Kindern gerechnet.

2 Kinder vorhanden, Mama gestorben

Papa von meiner Ex hat 1/2 vom Ganzen + 1/3 von der zweiten Hälfte. Die Kinder haben jeweils von der zweiten Hälfte ein Drittel bekommen.
Also Papa hat 4/6 und jedes Kind 1/6 macht zusammen 6/6

Papa bekommt also 4 Stücke Kuchen und jedes der beiden Kinder 1 Stück Kuchen.

P.S. Der Kuchen hat in diesem Fall 6 Stücke.

Beitrag von gh1954 25.02.06 - 11:05 Uhr

Wieso Veto??

Je mehr Kinder da sind, umso kleiner wird das Erbteil, logisch.
Wieso hat Papa von der EX nur ein Viertel geerbt??
Normal wäre ja wohl die Hälfte... und dann hätten die drei Kinder sich die restlichen 50% teilen müssen, statt wie in deinem Beispiel 75%

Beitrag von ich_passe_auf 26.02.06 - 05:27 Uhr

Hallo !!!!!!!
Aufwachen

5/8 sind keine 75 %
Wäre es eine Torte gewesen mit 8 Stücken, so hätte Papa 5 Stücke bekommen und jedes Kind 1

Beitrag von gh1954 26.02.06 - 12:26 Uhr

Ich BIN wach...

Du schreibst:

>>> Papa von meiner Ex hat 1/2 + 1/4 von der zweiten Hälfte. Die Kinder haben jeweils von der zweiten Hälfte ein Viertel bekommen. <<<

Die erste Hälfte gehörte ihm ja sowieso, war also nicht Teil der Erbmasse.
Wenn der Papa ein Viertel von der "zweiten Hälfte", also der zu vererbenden "Masse" bekommt, sind das 25% bleiben davon drei Viertel über und das sind 75%.

Du solltest mal präziser formulieren, bevor du meinst, andere belehren zu müsen.

Beitrag von smily23 25.02.06 - 15:30 Uhr

Hallo.

Sorry, für den Roman....#hicks und Danke für deine Auskunft. Um dir auch die Fragen zu beantworten, die du gestellt hast: Die Dachwohnung in der sie gelebt haben und z.Zt. noch leben hat 120 qm, 2 Balkone und natürlich rechts und links Dachschrägen. Die Wohnung die sie sich jetzt herrichten hat 140 qm ohne irgendwelche Schrägen. Balkon und direkter Zugang zum Garten ist vorhanden. Das mietfreie Wohnen hast du richtig verstanden und das nebenkostenfreie ebenfalls. In diesen 100.000,- € steckt aber auch noch ein Audi A6 Jahreswagen-Kombi, den er sich mal eben so geleistet hat und mit auf das Grundbuch des Hauses hat eintragen lassen. Mein Schwiegervater war damals ziemlich sauer, hat aber trotzdem unterschrieben. #kratz

Das ist ja das was uns fuchst. Vor allem der kürzlich gefallene Satz meiner Schwiegermutter: "wir müssen uns jetzt langsam auch Gedanken machen, wie wir das mit den Nebenkosten regeln, wie Er (mein Schwager) die Summen die auf ihn zukommen werden, sobald er unten wohnt, bezahlen soll." Da haben wir auch nebenbei erfahren, daß der schon seit 12 Jahren keine Nebenkosten zahlt oder wenigstens einen Anteil davon. -Nichts! Die haben eine Sauna an den Stromzähler der Oma angeschlossen und bei jeder Erhöhung mußte mein Schwiegervater alleine herhalten. Andererseits wollte er es scheinbar nicht anderst, sonst hätte er ja was gegen unternommen. ;-)

Was jetzt z.Zt. alles aufs Tapetchen kommt, zieht uns einfach die Hutschnur weg. Wir haben uns Kommentare anhören müssen, wie:"das ihr so leben könnt, verstehe ich garnicht! Wollt ihr nicht langsam mal die Außenfassade herrichten, daß das Haus auch nach was aussieht?" etc.pp. (die Liste ist lang von solchen Kommentaren...) Nur wir waren halt die ganzen Jahren auf die Eigenheimzulage angewiesen um solch große Brocken auch bezahlen zu können, das war denen damals alles egal.

Ich finde es traurig, daß wir so offensichtlich für dumm verkauft werden und hinzu noch in allem schon die ganze Zeit benachteiligt wurden, obwohl sie sich als ach so fair hinstellen. Ich hatte gestern nochmal ein langes Gespräch mit meinem Mann und hab ihn mal gefragt, wie lang er noch gute Miene zum bösen Spiel machen will und seine Einstellung war besser als erwartet. Er sagte:"Warum soll ich was sagen? Ich bin derjenige, der am längeren Hebel sitzt und darüber scheinen sie sich garnicht so bewußt zu sein. Der "dumme" ist manchmal schlauer als man denkt!"

Vielleicht kapieren die es irgendwann einmal, daß sie uns unfair behandelt haben, aber es wird nie etwas daran ändern, daß mein Mann das schwarze Schaaf bleiben wird und der andere halt der Sonnenschein ist! Und das ist das, was mir weh tut, wie sie mit ihm "umgehen", obwohl er es nicht verdient hätte....:-(

Sorry, nochmals für den zweiten Roman, aber so hab ich mir wenigstens noch etwas luft machen können! Danke für´s Zuhören! :-)

LG Smily23

Beitrag von ni_so_71 25.02.06 - 16:22 Uhr

Hallo smily,
macht mir gar nix aus, deine Romane zu lesen ;-)

Dein Mann ist also das schwarze Schaf der Familie - naja, er schafft es wenigstens, von seinem eigenen Geld ein Haus zu finanzieren, auch wenn die Außenfassade den Schwiegies nicht gefällt :-p

Ihr müßt euch überhaupt keine Gedanken machen, wenn es darum geht, das jetzt die Nebenkosten bezahlt werden müssen. Dann gewöhnt sich dein Schwager vielleicht mal daran, was es heißt Miete (+Nebenkosten) zu zahlen. Das kann ja eigentlich nicht euer Problem sein, oder?

Soll dein Mann zu Gunsten seines Bruders etwa verzichten, oder wie stellen sich das die Schwiegereltern vor? Warum denn? Weil er nicht der Sonnenschein der Familie ist? Weil der Schwager jetzt Nebenkosten zahlen muß? Haha!

Macht euch mal keinen Kopf. Dann sollen Schwiegereltern das testamentarisch regeln, das ist dann eindeutig. Beeinflussen könnt ihr das selbst sowieso nicht. Selbst wenn "schlimmstenfalls" dein Schwager als Alleinerbe eingesetzt wird, so bleiben deinem Mann immer noch seine Pflichtteile. Ganz außen vor lassen kann man nämlich keinen gesetzlichen Erben. Das gibts nur im Fernsehen oder in Amerika. :-p


lg ni_so_71

Beitrag von smily23 25.02.06 - 16:37 Uhr

Hi.

Jetzt wirds kurz - versprochen!;-)

Wie sich das die Schwiegereltern vorstellen, wissen wir nicht. Wir wüßten das wirklich auch gerne, weil mein Schwiegervater das ganze aufgestachelt hat und jetzt wird kein Ton mehr darüber verloren. Der Schwager renoviert fröhlich vor sich hin, bekommt das was er will und wir? #kratz Wir haben halt echt das Gefühl, daß es vielleicht für alle Beteiligten besser wäre, wenn mein Mann garnicht existieren würde. Auch wenn sie es nicht zugeben....Dumm, daß es ihn doch gibt! :-p

Schönes Wochenende noch und Danke für die ganzen Auskünfte. Woher hast Du die Infos übers gesetzliche Erbe? Gibt es Internetseiten, die du mir empfehlen könntest?

LG Smily23

Beitrag von ni_so_71 27.02.06 - 21:01 Uhr

Hallo Smily,
da ich nicht regelmäßig dazu komme, hier im Forum zu lesen und zu schreiben kommt meine Antwort etwas später, dafür habe ich die anderen Antworten auch gelesen.
Infos übers gesetzliche Erbe - mußten wir uns leider mit auseinandersetzen, da Schwiegervater gestorben ist und mein Mann Alleinerbe lt. Testament geworden ist. Wir hatten hier eine rebellierende Witwe im Haus. #augen
Da ich beruflich viel mit Gesetzestexten zu tun habe, maße ich mir an, Gesetzestexte und Kommentare selbst lesen zu können. Bin zwar "nur" RA-Fachangestellte - aber eine von der Sorte, die viel selbstständig (er-)arbeitet. Wir haben zwar einen Fachanwalt für Erbrecht beauftragt, der übernimmt aber meine Stellungnahmen zu den Schreiben des Gegenanwaltes fast wörtlich und tauscht nur "... ich bin der Meinung" gegen "mein Mandant ist der Meinung..." aus. Und dafür nimmt er 250,00 € die Stunde plus MWSt #augen Ich hab ihm schon angeboten, meine Stellungnahmen per E-Mail zu schicken - dann hat er nicht so viel Arbeit mit den Texten. Fand er aber gar nicht so komisch #hicks. Naja, irgendwie muß er ja seine gepfefferten Preise begründen. Und wie du siehst, nützt es Dir gar nichts, wenn Du -ungefähr- weißt, wer was für welche Ansprüche hat - wenn es der lieben Gegenseite nicht gefällt, mußt Du dir eh einen Anwalt nehmen.
Schick mir doch mal eine E-Mail über meine VK, dann kann ich dir ein paar Internetseiten 'rüberschicken, die das Thema verständlich 'rüberbringen. Es kann nicht schaden, vorher schon zu wissen, was einem "blüht". Da in Eurem Fall aber testamentarisch noch nichts geklärt ist, habe ich allerdings keine Ahnung, warum du jetzt zu einem Anwalt rennen solltest, weil ich persönlich der Meinung bin, daß Du das Testament, daß Schwiegereltern vielleicht errichten werden - mehr war ja noch nicht Thema - inhaltlich kaum beeinflussen kannst.

Schönen Abend noch
lg ni_so_71

Beitrag von smily23 28.02.06 - 11:56 Uhr

Hallo.

Genau aus deinem genannten Grund rennen wir nicht gleich zum Anwalt. Wir mögen halt nur keine Überraschungen, wenn du verstehst was ich meine.....
Ich melde mich über deine VK. Danke für das Angebot!

Bis dann und Danke!

LG Smily23

Beitrag von manavgat 26.02.06 - 13:32 Uhr

Bei dieser komplexen Lage und dem vielen zu verteilenden Vermögen, bist Du zu geizig, Dich ausführlich und korrekt von einem Anwalt beraten zu lassen?

Statt dessen hoffst Du auf rechtlich einwandfreie Auskünfte hier in diesem (anonymen) Forum?

Nicht Dein Ernst, oder?

Gruß

Manavgat

Beitrag von smily23 26.02.06 - 16:06 Uhr

Hi.

Der 1. Satz in meinem 1. Text ist vielleicht zweideutig formuliert, aber es war wirklich schon spät. Trotzdem wundere ich mich über deine Fragen! Ein Forum ist auch dafür da, um sich auch mal eine Info/Meinung einzuholen und nicht nur um anderen Teilnehmern mit unnötigen ironischen Kommentaren zuzutexten!

Habe ich irgendwo geschrieben, daß ich bitte "rechtlich einwandfrei Auskünfte" erhalten möchte? -Nein, habe ich nicht. Wir wollten nur mal vorab eine Info, was uns zustehen könnte oder was uns erwarten würde.

Wenn es nach deinem Text ginge, dürfte man wohl auch nicht z.B. in der Kategorie "Computer & Technik" nach Lösungen fragen, wie man ein Programm wieder hinbekommt, weil man dann automatisch zu geizig ist einen Computerfachmann zu bezahlen? #kratz

Liebe Grüße
Smily 23

Beitrag von manavgat 26.02.06 - 16:12 Uhr

wenn Du den Computer "versemmelst", dann ist das ein relativ kleiner finanzieller Schaden. Der Vergleich hinkt.

Ich habe sämtliche Immobilien/Erbschaftsfragen mit Anwalt und Notar geklärt und bezahlt. Alles andere ist nämlich Unfug.

Solltest Du bei der Erbschaftsangelegenheit einen Fehler machen und ihn hinterher bemerken, dann trinke ein Glas auf mich...

Gruß

Manavgat

Beitrag von smily23 26.02.06 - 16:30 Uhr


Du kannst garnicht anders, oder?

LG Smily23