anwaltsgehilfin?was für einen abschluss?

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Beitrag von nisi17 25.02.06 - 10:24 Uhr

hi leute ich bins noch mal ich möchte nächtes jahr eine lehre machen als anwaltsgehilfin und weiss nicht was ich da für einen abschluss brauche.
wisst ihr das???
liebe grüsse denise

Beitrag von simone_2403 25.02.06 - 10:28 Uhr

HAllo Denis

Mindestvorraussetzung ist meines wissens mittlere Reife.

Vieleicht gibt es Anwälte die Mädels auch ne Chance geben mit einem guten Quali.Von Vorteil wäre bei dem Anwalt ein Praktika zu machen,damit er dich und deine Arbeitsweise etwas einschätzen kann.

lg und viel Glück

Beitrag von jona3012 25.02.06 - 10:33 Uhr

Hi...hab hier mal nen Link von berufenet.de

http://infobub.arbeitsagentur.de/berufe/simpleSearch.do

Musst in das Suchfeld nur den Beruf eingeben

LG Steffi

Beitrag von scullyagent 25.02.06 - 11:04 Uhr

Mindestvoraussetztung ist die mittlere Reife.

Ich kenne jedoch - beruflich bedingt - viele Anwälte, die alle ausschließlich Abiturenten einstellen.

Scully

Beitrag von mina18 25.02.06 - 11:42 Uhr

Hallo,

ich hatte auch mal ein Praktikum in einer Anwaltskanzlei gemacht und die Gehilfen hatten alle Abitur.
Die Anwälte legen schon sehr viel Wert auf einen höheren Abschluss. Wenn kein Abi, dann ist ein guter Abschluss von mittlere Reife erforderlich.

Am wichtigten sind von daher gute Durchschnitte in Deutsch und Mathematik.


Katrin


Beitrag von jacky 25.02.06 - 17:35 Uhr

Ich muss dem ein bisschen widersprechen. Die meisten Anwälte nehmen Leute mit Mittlerer Reife. Einige sogar mit Hauptschulabschluss. Die, die Abitur wollen, spinnen sowieso. Jemand, der Abitur hat, kann ja direkt selbst Jura studieren, als in diesem unterbezahlten Job zu arbeiten. Ich spreche aus Erfahrung. Bin selbst Rechtsanwaltsfachangestellte, wie man es heute nennt.
Mathe ist übrigens im Beruf überhaupt nicht wichtig. Um Rechnungen zu schreiben, braucht man keine großen Kenntnisse. Zinsen etc. berechnet das PC-Programm.
Ganz wichtig sind gute Kenntnisse in Deutsch, vor allem fehlerfreie Rechtschreibung.

Beitrag von ina_ragna 25.02.06 - 22:05 Uhr

Also bei uns (Brandenburg) ist es mittlerweile Voraussetzung für die Lehre zur Refa das Abitur zu haben. Natürlich gibt es da auch Ausnahmen.

Im übrigen wird auch auf Mathe Wert gelegt.
Ich selbst habe derzeit das unsagbare Glück, dass das Kanzleiprogramm nicht funktioniert, d. h. Rechnungen selbst schreiben. #augen

Die Zinsrechnung sollte man schon beherrschen. Ich weiß ja nicht wie es heute in der Lehre ist, aber zumindest in der theoretischen Ausbildung hat man kein Programm zur Verfügung, dass für einen rechnet.

LG
Ina

Beitrag von susanne1973 25.02.06 - 19:19 Uhr

Hallo Denise,

ganz ehrlich? Ich habe RA-Angestellte gelernt. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte würde ich etwas anderes im Bürobereich machen, nur nicht wieder zum Anwalt!
Überlege es dir gut oder gehe lieber noch ein paar Jahre zur Schule zwecks Weiterbildung etc.

Liebe Grüße Susanne

Beitrag von meinmedia 26.02.06 - 00:45 Uhr

Hallo,

also meine Freundin hat auch diese Ausbildung gemacht, sie hatte einen Hauptschulabschluss. Ist allerdings schon 10 Jahre her.

Gruss

Beitrag von manavgat 26.02.06 - 13:44 Uhr

Du brauchst einen guten Realschulabschluss mit einer 2 vor dem Komma!

Deutsch muss mindestens 2 sein, Rechtschreibung sollte perfekt sitzen.

Du solltest sehr genau und konzentriert arbeiten können. Wenn Du blind tippen könntest wäre das ein erheblicher Pluspunkt. Um in einer Kanzlei arbeiten zu können, muss man absolut stressfest sein.

Gepflegtes, nicht flippiges Äußeres (kein Piercing, kein Bauchfrei etc.) und gute Umgangsformen werden hier auch vorausgesetzt.

Alles Gute und viel Erfolg

Manavgat