Wieviel Spielzeug?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von orangi 25.02.06 - 17:29 Uhr

Hallo,

also mein Zwerg 3 1/4 Jahre kann sich seit einigen Wochen so schlecht mal ein bischen alleine beschäftigen, dass ich bald nicht mehr kann. Dazu schläft er unter Tags jetzt nicht mehr und steht morgens so ca. um sechs Uhr auf. #gaehn
Wir haben nicht so viele Spielsachen. Und manchmal denk ich mir, er hat zu wenig, um sich selbst mal zu beschäftigen. Häää, kann das sein? #kratz
Bekannte von uns kleistern ihren Sohn (4) permament mit Spielzeug zu. Ich glaub, der hat das ganze Playmobil und Lego Programm und noch einen Haufen anderer Sachen. Und der hockt sich in sein Zimmer und spielt da ewig. Liegt es nun an dem Kind, oder an dem vielen Spielzeug oder das er etwas älter ist?
Ich mach so viel mit meinem Sohn, jeden Tag raus, Kinderturnen, Krabbelgruppe, Bücher anschauen, malen basteln, puzzeln, singen, Spiele spielen, kneten usw. im Sommer dann wieder ewig im Garten, aber mal ein bischen selber beschäftigen kann er nicht.
In den Kindergarten kommt er erst im September, da ist er fast 4 Jahre alt. Vielleicht liegt es an dem??
Bekommen Euere Kleinen permanent Spielsachen?

Danke
orangi

Beitrag von dodo71 25.02.06 - 18:12 Uhr

Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Kind dadurch spielen lernt, indem man es mit Spielzeug überhäuft ! Es gibt vielleicht Kinder, die auch mit Überfluß klarkommen und sich immer gut beschäftigen können, egal ob mit vielen oder wenigen Dingen.
Ich würde aber sagen, daß ständig neues Spielzeug Kinder eher überfordert, übersättigt, und zuletzt fliegt doch nur alles in die Ecke. Das ist ja Reizüberflutung !
Kreativität und Spielen-können braucht eher Freiräume und ausgewähltes, "gutes" Spielzeug als Masse. Playmobil & Lego finde ich zwar toll, aber das ganze Programm rauf und runter braucht doch kein Mensch !!! :)
Du schreibst, daß Du sehr viel mit Deinem Kind machst, und da könnte der Haken liegen. Wenn Dein Sohn permanent beschäftigt ist und wird, kann er schlecht lernen, wie man sich selbst in Ruhe mit etwas beschäftigt. Vielleicht tue ich Dir da jetzt unrecht, aber für mich liest es sich so. Versteh mich nicht falsch : Ich glaube nicht, daß man einem Kind jemals zuviel Zuwendung (und Liebe) geben kann, aber zuviel beschäftigen, wenn auch gut gemeint, kann man es schon.
Ich würde an Deiner Stelle schon beobachten, mit was er gerne spielt, und das evtl. ergänzen, falls Du das Gefühl hast, sein Spielzeug reizt ihn nicht mehr genug. Dagegen ist sicher nichts einzuwenden ! Aber ich würde auch das viele Beschäftigen langsam runterfahren, sei ansprechbar für ihn, aber mach selber nebenher auch was eigenes, während er Zeit zum Spielen etc hat.
Bei uns (Kleinkind & Kindergartenkind :)) klappt das ganz gut, auch wenn Kinder immer mal wieder Phasen haben, wo sie nicht so viel mit sich anzufangen wissen.

Ganz liebe Grüße,

Dodo & Anhang

Beitrag von motherboard 25.02.06 - 20:29 Uhr

hallo orangi,
also irgendein professor blabla (erziehungswissenschaftler)
hat vor nicht allzulanger zeit nach jahrelangen untersuchungen u. nachforschungen rausgefunden, das
kinder mit sehr viel spielzeug kreativer sind als solche mit sehr wenig spielzeug. sein fazit war: ein kind kann nicht zu viel spielzeug haben.
mein sohn hat auch ziemlich viel spielzeug, und er spielt stundenlang superschöne phantatische spiele ganz für sich alleine. klar will er auch mit mir o. papa spielen, aber wenn keiner zeit hat ist es kein problem für ihn.
ich verlass mich immer darauf, was mein sohn meint, das brauch er zum spielen. klar, er bekommt nicht alles, und ich rangiere regelmäßig spielzeug aus, schliesslich wird er ja auch älter u. ein spielzeug ist nicht für immer u. ewig interessant.
mein sohn kann aber auch mit dingen aus der natur spielen, z.b. stöcken, steinen ...
er bestätigt voll das ergebnis von o.g. professor.
musste halt mal ausprobieren,
gruss motherboard

Beitrag von orangi 26.02.06 - 09:06 Uhr

Hallo,

mmmmh, wie lange beschäftigt Ihr Euch denn intensiv mit einem Kind am Tag? Also wo Ihr Euch wirklich hinhockt und nur mit Euerem Kind spielt, malt usw.

Ich hab eigentlich schon immer gemeint, dass es gut ist für meinen Sohn, wenn ich viel mit ihm mache. Aber momentan fühl ich mich so, wie wenn ich alles falsch gemacht hätte. Ich denk mir, wenn er in den Kindergarten geht, ist das eh dann nicht mehr so, also will ich die Zeit vorher noch intensiv nutzen.

Jetzt bin ich total ratlos. #schmoll


lg
orangi

Beitrag von motherboard 26.02.06 - 09:39 Uhr

hi orangi,
ist doch toll, wenn du viel mit deinem sohn spielst u. die
gemeinsame zeit nutzt. das hab ich auch gemacht, mach ich auch heute noch. nur wenn du gerade keine zeit hast (haushalt, telefon, mal im bad verschwinden...) dann sollte dein sohn schon in der lage sein, sich selbst zu beschäftigen, u. dazu brauch er eben spielzeug, bilderbücher, malsachen...
vielleicht muss er sich dran gewöhnen, langsam aber sicher.
du hast recht, die zeit intensiv zu nutzen, denn unsere kinder brauchen uns je älter sie werden immer weniger.
du hast nichts falsch gemacht, du musst vielleicht nur kleine änderungen vornehmen.
alles gute
motherboard

Beitrag von kasia4 26.02.06 - 09:51 Uhr

hi,
ein heisses Eisen hast du da angefasst.
Ich denke die Meinungen gehen da sehr auseinander.
Ich denke beides ist wichtig. Einerseits Spielzeug was dein Kind anregt, wo er sich intensiv mit geschäftigen kann (je nach Interessenlage) und menschliche Beziehung. Ich glaub aber auch das er dringend andere Kinder braucht. Kinder wollen und können sich miteinander super beschäftigen. Sie haben spass daran und lernen viel voneinander.
Dein Sohn ist es nur gewohnt mit dir was zu machen, so das er spätestens evtl. schwierigkeiten mit der Eingewöhnung im Kindergarten haben wird. Nicht unbedingt, kann aber sein. Da ist nämlich keine Mama mehr.
Als mein Sohn drei war, hat er förmlich nach Kindergarten geschrien. Wir waren vorher nur einmal die Woche in einem Spielkreis, das war viel zu wenig.
Wenn du mich fragst wie lange ich mich mit meinem Sohn beschäftige, würde ich sagen, viel zu wenig. Er kann sich viel mit einem Seil beschäftigen, das er überall rumbindet, festknotet und einfach nur rumexperimentiert. Das gleich gilt fürs Basteln, da werden meterweise Tesafilm und Papier verbastelt.
Mit den gekauften Sachen spielt er eigentlich nicht sehr viel. Das kommt immer Phasenweise und ich muss oft ausmisten. Es ist sinnvoll sich das Kind genau anzuschauen und zu sehen wo die Interessen liegen. Und genau diese Sachen zu besorgen. Wenn dein Sohn zum Beispiel gern mit Knete spielt. Kann man vielleicht auch mal Knete selbst machen. Ist zwar nicht grad ne Aktion die er allein machen kann, aber ist nur eine von den Möglichkeiten sein Interesse zu erweitern. Wenn es dir wichtig ist, die Zeit mit ihm vor dem Kindergarten zu nutzen, dann mach es. Aber wie du selbst sagst ist es anstrengend. Kinder brauchen Anregung- vor allem wenn sie schon um 6 auf den Beinen sind. Ich würd auch viele Kinder immer zu einem nach Hause einladen wenn keine richtigen Freunde da sind, dann Kinder aus dem Turnen oder Krabbelgruppe. Und wenn er woanders auch eingeladen wird, entdeckt er vielleicht bei anderen Kindern Sachen die ihn interessieren.
Ich würde abschließend sagen, beides ist wichtig. Es kann nicht nur Spielzeug geben, sondern auch menschliche Beziehung (Erwachsene und Kinder )die anregen zum spielen.
gruss
kasia
PS: als mein sohn ein Frühaufsteher war, hab ich immer gesagt, wenn der Wecker klingelt, dann kann er zu Mama kommen und sonst solange im Zimmer spielen. Er hatte einen kleinen Wecker im Zimmer und das hat gut geklappt. Aber halt nur für Kinder die sonst keinen Blödsinn machen. Ach noch was : langeweile mach auch erfinderisch und es ist entwicklungsbedingt, das kinder kreativ werden müssen, wenn sie sich langweilen. Langeweile ist also nicht schädlich, sondern eher positiv.

Beitrag von orangi 26.02.06 - 11:27 Uhr

Danke erstmal,

ich denke schon, dass er genügend "Außenkontakt" hat.
Er ist gern unter Kinder.

Es gibt Wochen, da ist jeden Tag irgendwas mit anderen Kindern und dann gibt es wieder Wochen, da geht es ruhiger zu. Und ich denke, er würde jetzt auch schon den Kindergarten brauchen. Das kann ich ihm daheim nicht geben, jetzt jedenfalls nicht mehr.

Ich glaub, ich werds jetzt so versuchen, dass ich ihm das anlerne irgendwie. Also erst eine Stunde miteinander was machen, und dann eben erklären und versuchen, dass er sich jetzt mal alleine beschäftigt.

Also er hat schon meiner Meinung nach genügend Spielsachen, so ist das nicht. Aber wenn ich eben andere Kinder, Neffen sehe, dagegen hat unser Sohn wenig. Wenn er nebenbei mal eine Kassette anhört, gehts auch, aber ich will ihn nicht stundenlang mit Kassetten volldrönen, nur dass er Ruhe gibt. Find ich nicht so toll. Jeden Morgen gibts 30 Min. Video. Dann den ganzen Tag nichts mehr. Außer ich muß jetzt so dringend was machen, aber is eher selten.

Vielleicht fällt mir das momentan so auf, da er ja jetzt nicht mehr mittags schläft. Das waren ja auch oft 2 - 2 1/2 Stunden. Da war halt dann einfach auch mal meine Zeit. Eine halbe Stunde lesen oder so. Ich muß irgendwie einen Mittelweg finden, sonst werd ich noch ganz #schwitz bis er September in den Kindergarten kommt.

Lg
orangi

P.S: Heut is er seit 5 #schock wach, hat aber dann noch 1 1/2 Std. schön in seinem Zimmer gespielt #freu. Wenn Mama und Papa noch müde sind, das versteht er dann schon. Vielleicht haut es heute hin mit dem Mittagsschlaf, da er ja schon so lange auf ist.

Beitrag von kasia4 26.02.06 - 12:41 Uhr

klingt doch alles gut, wie du schreibst.
Vieleicht braucht ihr nur eine andere Tagesstruktur, da er jetzt ja keinen Mittagschlaf hält. Was ich auch in ordnung finde. Man muss ja nicht mehr schlafen wenn man nicht will. Das ist super anstrengend ich weiss. Aber vielleicht könnt ihr eine Ruhezeit absprechen. Das Kind darf sich ruhig im Zimmer beschäftigen und Mama darf ihre Mamazeit haben. Kinder müssen diese auch akzeptieren, das die Mamas nicht immer zur Stelle sein müssen.
kasia :-)
PS:ich wollt auch nicht unterstellen, das dein Kind keine anderen Kontakte hat. War nur aus deinem Beitrag nicht so ersichtlich.
Mein Sohn bastelt momentan wie verrückt. Ich muss nur genügend Bastelnachschub ranschaffen. Und ich gebe nichts vor. Er bastelt wie er mag, ich muss mir nur die Sachen zwischendurch anschauen.
Fernsehen, darf man bei uns nur am Wochenende mehr, ansonsten nur Sandmännchen und eine kleine Sendung, wenn ich denke es ist altersgemäß. Am WE auch schon mal was längeres: Augsburger Puppenkiste, Nemo, Der kleine Eisbär.
Was habt ihr für Hörspiele? Julian darf sich immer selbst aussuchen was er hören will und meist läuft bei uns immer irgendwas, er braucht es wohl als Hintergrundgeräusche, denn meist läuft es nur nebenbei,wenn er bastelt, baut oder spielt.
Was bei uns das ganze letzte Jahr der Hit ist: Oster Geschichten von Claudia Ondracek, ab 3 Jahre aus dem IGEL-RECORDS, Das hat mein Sohn selbst zu Weihnachten gehört. Ist vielleicht ein Geschenktip für Ostern. Es sind 15 Geschichten mit Musik. Und die Geschichten sind alltagstauglich, wirklich nett.

Beitrag von orangi 26.02.06 - 19:04 Uhr

Ja, am Tagesablauf werd ich wohl jetzt was ändern.

Von so einer Ruhezeit halt ich eigentlich sehr viel, nur hab ich bei meinem Angst, dass er dann Abends auch meint, er könnte sich ruhig beschäftigen und nicht schlafen. Dem trau ich alles zu ;-) Soweit ist er noch nicht. Ich glaub, da wart ich dann bis er im Kindergarten ist.

Lukas hört momentan die "Zauberflöte" so gern. Haben wir CD und Buch. Da ist er ganz wild drauf. Dann eine Kassette je von Thomas, Bär im blauen Haus, Bob der Baumeister, Biene Maya, Die Maus, Koala Brüder und Sesamstraße. Ist ganz unterschiedlich, was er hören will.
Und halt Detlev Jöcker, Frederick Vahle und Volker Rosin auch noch ab und zu mal.

Nja, ich werd es eben jetzt einfach jeden Tag versuchen, es ihm schmackhaft zu machen, auch alleine mal zu spielen.

Papa hat ihn grad ins Bett gebracht1 #freu

Lg
orangi

Beitrag von kasia4 26.02.06 - 19:31 Uhr

hallo
danke für die Antwort.
Und für euch viel Erfolg.
Alle Änderungen sind nicht angenehm und es wird wohl erstmal Protest geben. Aber wenn ihr darauf besteht, dann wird er es aktzeptieren.
kasia :-)

Beitrag von jolina2003 26.02.06 - 15:03 Uhr

Hallo

Versteh dich sehr gut meine kleene ist im januar drei geworden und sie hat spielzeug wie sand am meer aber alleine spielen ist nicht drin und wenn doch dann schlepp sie alles ins wohnzimmer legts hin und holt nochmehr naja spielen tut sie dann eigentlich auch net wirklich und aufräumen schon mal gar nicht.
Also ich würd sagen es liegt an den kindern,denn mein neffe ist nur drei wochen älter und spielt gern allein und das stundenlang...

Helfen wirds vielleicht nicht aber die zeiten sind auch irgendwann vorbei.................hoffe ich :-D

Naja dann wünsch ich noch viel spass und glück das es sich schnell ändert!!!

LG Marina

Beitrag von climber 26.02.06 - 21:16 Uhr

Hallo,
ich denke das liegt am Kind. Mein Großer (4 1/2) interessiert sich einfach kaum für Spielzeug. Lego, Bauklötze, Playmobil ist einfach nicht seine Sache. Dafür kann er ewig lang rumtoben, hüpfen, rennen.
Der Kleine kann sich deutlich besser mit Spielzeug beschäftigen, wird aber natürlich vom Großen mitgezogen und dann gibts halt Wettrennen.
Was bei uns mittlerweile klappt (nicht immer, aber immer öfter) ist ein klares Machtwort: jetzt beschäftigt Ihr Euch mal alleine.
In der Zeit muß ich dann aber uninteressant sein und z.B. lesen. Haushalt machen geht da nicht, da wollen Sie dann wieder dabei sein.
Unsere Kinder haben total wenig Spielsachen, wenn ich so in andere Kinderzimmer schaue, aber wenn ich denke, womit gespielt wird, eigentlich viel zu viel.
climber

Beitrag von flocke123 26.02.06 - 22:28 Uhr

Hallo,

ich glaube nicht, daß Kinder, die viele Spielsachen haben, sich zwangsläufig besser alleine beschäftigen können.

Meine Tochter (3 1/4) hat viele Spielsachen und konnte sich bisher auch gut alleine beschäftigen. Seit Oktober geht sie in den Kiga, und da brauchte sie plötzlich nachmittags einen Alleinunterhalter. Früher konnte ich mich mal locker für eine halbe oder ganze Stunde ins Arbeitszimmer zurückziehen und sie hat alleine gespielt, entweder bei mir im Arbeitszimmer oder alleine im Wohn- oder Kinderzimmer. Seitdem sie in den Kiga geht, funktioniert das nicht mehr; sie hängt mir ständig am Bein und will beschäftigt werden#schwitz. Ich habe den Eindruck, daß sie sich daran gewöhnt hat, daß vormittags ständig Programm geboten wird und das jetzt zu Hause auch haben will. Vielleicht ist es bei Deinem Sohn ähnlich, denn Du scheinst ja schon sehr viel mit ihm zu machen.

Versuch doch mal, ihn zu animieren, sich alleine an etwas zu versuchen, Kneten und Malen geht ja auch ohne Hilfe. Versuch mal herauszufinden, was er mag, das macht er dann bestimmt auch mal alleine.

Ich habe meiner Tochter jetzt zusätzliche Bastel- und Malutensilien besorgt, und damit beschäftigt sie sich ganz gerne. Ihr derzeitiges Hobby sind Klebe- und Schnipselbilder (also erst bemalen und dann zukleistern bzw. zerschnippeln. Rund um den Tisch sieht es dann zwar meistens aus wie auf dem Schlachtfeld, aber ihr macht es Spaß- und sie ist beschäftigt.

VG
Susi