Erwartet ihr von euren Kindern Dankbarkeit?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von kerstin7t9 25.02.06 - 22:09 Uhr

Hallo,

die Frage steht ja schon im Betreff. Wie ich dazu komme, naja - meine ältere Schwester hat das mal gesagt, als ich ihr sagte, sie sei undankbar: Von Kindern dürfe man keine Dankbarkeit erwarten. #kratz Sie selbst praktiziert das auch, will keinen Kontakt mehr mit unserer Mutter, lässt sie auch ihre zwei Kinder nicht mehr sehen. Sie war schon immer schwierig, solange ich denken kann, und wenn man unserer Mum einen Vorwurf machen kann, dann den, dass sie viel zu weich und gutmütig war, alles für sie (und auch für uns andere Geschwister) getan hat, ihre eigenen Bedürfnisse immer zurückstellte. Naja, das näher auszuführen führt jetzt zu weit und ich auch nicht Gegenstand der Frage.
Jedenfalls denke ich, dass man von Kindern sehr wohl erwarten kann, dass sie für das, was man für sie tut, dankbar sind. Um eins klarzustellen, sie müssen nicht auf die Knie fallen und den Eltern die Füsse küssen ;-) Das meine ich damit nicht. Vielmehr sollte sich Dankbarkeit in Respekt den Eltern gegenüber äussern - oder wie seht ihr das?
Ich für mein Teil schenke meinen Kindern Respekt und Achtung (neben viel Liebe natürlich :-) ) Dafür erwarte ich das selbe von ihnen, besonders wenn sie mal älter sind.

Eure Meinung dazu würd mich interessieren!

Alles Liebe #blume

Kerstin

Beitrag von donravello 26.02.06 - 07:59 Uhr

hi kertsin,

es kommt doch darauf an was man(n)/frau darunter versteht.
meiner meinung nach hat gegenseitiges respektieren nichts mit dankbarkeit zu tun.

wer dank erwartet wir nie einen bekommen.

ich erwarte keine dankbarkeit von meinen kids für das was ich für sie getan habe.
wenn alle drei das ziel erreicht haben, daß sie wirklich mit beiden beiben fest auf dem boden stehen (lehre, beruf, sich selbst ernähren können) ist das zumindest für mich eine art der dankbarkeit.
sie tun das was "ich" von ihnen durch meine erziehung erwarte. *selbständigkeit*

sollten sie später so handeln wie deine schwester, d.h. den kontakt abbrechen, dann ist etwas schief gelaufen, und zwar von beiden seiten.


grüßle
wolf

p.s. klar würde ich mich freuen, wenn sie beim besuch ihre kaffebohnen und den kuchen selbst mitbringen würden.#freu;-)

Beitrag von juniorette 26.02.06 - 10:10 Uhr

Hallo Kerstin,

ich gebe dem Wolf in seinen Aussagen Recht!

Ich z.B. bin mit meinem absoluten Wunschkind schwanger. Weil mein Mann (!) und ich (!) es so wollten – mein noch ungeborenes Kind wurde nicht gefragt, ob es in diese Welt mit diesen Eltern (ich hoffe natürlich, daß wir mal sehr gute Eltern werden ;-)) reingeboren werden will.

Wofür soll mein Kind mir später denn mal dankbar sein?
Daß es Kost und Logis von mir bekommt? Wer dafür Dankbarkeit von seinen Kindern erwartet, sollte erst gar keine bekommen.
Daß es von mir schöne Anziehsachen und Spielzeug bekommt? Wenn ich nicht bereit wäre, für mein Kind Geld auszugeben, hätte ich mir erst gar keins gewünscht.

Und was ist mit all diesen Kindern, die von ihren Eltern körperlich, seelisch oder sexuell missbraucht worden sind? Sollen sie trotzdem ihre Eltern bis in alle Ewigkeiten „lieben und ehren“?

Natürlich gibt es bestimmte Verhaltensweisen, die ich später mal von meinem Kind erwarte: Höflichkeit, Gehorsam, usw. Aber das war ja nicht deine Ausgangsfrage.

LG,
Juniorette

Beitrag von little_sophie 26.02.06 - 10:21 Uhr

Hallo,

ich sehe das genauso wie Juniorette. Schließlich haben WIR (die Eltern!) entschieden, daß unser Kind geboren wird!!! Warum sollte es uns dafür dankbar sein?

Somit ist alles was ich tue doch selbstverständlich. Ich weiß selbst, wie das ist, wenn DANKBARKEIT erwartet wird - meine Mutter erwartet das auch....

Wenn mein Kind von selbst mal Danke sagt, aus freien Stücken, dann ist das sicher schön, aber ich glaube, ich würde das nie erwarten!

Viele Grüße
little_sophie

Beitrag von zwillima 26.02.06 - 10:48 Uhr

Hallo,

meine Kinder müssen mir bis jetzt für nichts dankbar sein, da alles was ich tue, selbstverständlich ist.
Es gibt doch nichts schlimmeres als Eltern, die von ihren Kindern lebenslange Ehrfurcht und Dankbarkeit erwarten, weil sie die ganze Wäsche gewaschen haben , dem Kind den Hintern gewischt und es bis zur Volljährigkeit finanziell unterstüzt haben.

Respekt und Achtung gegenüber den Eltern, entsteht meiner Ansicht nach nicht dadurch, daß die Eltern ihre Pflichten gegenüber dem Kind erfüllen. Denn nichts anderes als eine Pflicht kann ich das, was ich jeden Tag für mein Kind tue, bezeichnen.
Für die Liebe und Aufmerksamkeit , die ich ihnen schenke, erwarte ich natürlich auch keine Dankbarkeit.

L.G.
zwillima

Beitrag von angelina82 26.02.06 - 16:46 Uhr

Hallo Kerstin!

Ich bin was Kinder angeht noch ziemlich "NEU", denn ich bin erst in der 21 Woche schwanger, natürlich absolutes Wunschkind, wenn auch Zufällig. Aber ich kann dir mal erzählen, was ich vor einigen Jahren noch gedacht habe: DANK? Für was? Ne Kak-Welt, Kak-Aussichten, und ausserdem bekomme ich ja doch nicht alles (obwohl ich sehr viel bekommen habe und nicht gerade vom schlechtesten) und Mama muss doch putzen, und kochen und wäsche waschen und arbeiten gehen und mein Knopf annähen, meine Hose kürzen, mich um jede Tageszeit wie ein Taxi abholen immer 20 DM für mich bereit haben, usw.
Ich glaube erst später wenn man mal älter wird, merkt man, was sie für einen getan haben und wahrscheinlich vorallem, wenn man selbst Eltern wird. Das die einem so ertragen haben und manchmal nicht einfach rausgeschmissen haben, für das, wie man sich benommen hat und was man von ihnen verlangt hat, das war zumindest so bei mir. Ich hätte mir nie geträumt eines Tages so dankbar für meine Eltern zu sein. Und trotzdem kann ich es ihnen nicht immer zeigen.
Ich werde mit meinem Kind das beste versuchen und hoffen, dass es mich einmal genausso liebt wie ich meine Eltern liebe. Und vielleicht wird es mir auch mal danken, auch wenn er/sie es mir nicht sagen wird.

angelina82

Beitrag von danni64 26.02.06 - 19:59 Uhr

Hallo Kerstin,

nein,das erwarte ich nicht. Ich habe meine Kinder in die Welt gesetzt,ohne sie zu fragen,ob sie mich als Mama wollen.

Was ich für sie tue,tue ich aus Liebe zu meinen Kindern.
Meine Kinder geben es mir heute schon zurück:
1.wenn sie fröhlich lachend durch die Wohnung laufen!
2. wenn sie mir lachend in die Arme laufen und sich freuen,dass Mama wieder da ist !
3.wenn sie mich spontan in den Arm nehmen und mir ein Küsschen geben.

Das alles zeigt mir,dass ich es als Mutter richtig mache und meine Kinder glücklich sind und das ist es,was auch mich glücklich macht.

Mein grosser Sohn ist 16 Jahre jung und passt öfter mal auf seine kleinen Geschwister auf. Ich kann mich auf ihn verlassen und er sich auf mich.

Dankbar bin ich vielleicht meinem Retter,der mich aus einer gefährlichen Situation rausgeholt hat,aber von meinen Kindern erwarte ich das nicht.

Wenn deine Schwester mit deiner Mama keinen Kontakt mehr hat,dann ist da was vorgefallen,was deine Schwester verletzt hat. Und wenn deine Mutter Dankbarkeit erwartet,dann denkt sie leider falsch.
Sorry,wenn es jetzt hart klingt,aber so denke ich.

Denn wie ich schon schrieb,setzen die Eltern die Kinder in die Welt und nicht umgekehrt.

LG Danni !!!!

Beitrag von bambolina 26.02.06 - 22:59 Uhr

Hallo Kerstin,

Erwarten darfst du nichts. Mann/frau setzt keine Kinder in die Wlt um Dankbarkeit zu bekommen.

Dankbarkeit, Respekt oder auch wirkliche Liebe konnte ich meinen Eltern erst entgegenbringen, als ich selber "erwachsen" war. Vorher war es eher eine Art Abhängigkeit, Streit und nicht verstehen.....

Wirklich verstehen tu ich sie erst, seit ich selber Mama bin. Jetzt kann ich erkennen, was sie für uns getan habenund immer noch für mich tun. Meine Eltern sind heute immer noch für mich da - und ich für sie. Es sind die Besten Eltern überhaupt.

lg bambolina

Beitrag von zoernchen 27.02.06 - 07:20 Uhr

Hi,

warum sollten meine Kinder sich dafür bedanken auf der Welt zu sein?

Wir (mein Mann und ich) haben uns doch klar für sie entschieden, wir wollten beide Kids!

Eher muss ich sagen, ich bin dankbar dafür, sie zu haben.
Es ist so schön, wenn ein Kind dir lachend in die Arme rennt oder wenn er im Auto lauthals singt oder wenn er abends sagt: das war ein schöner Tag oder: Mama, ich bin froh das du da bist.....

ICH bin dankbar - etwas so tolles erleben zu dürfen.

Conny

Beitrag von magda6 27.02.06 - 08:48 Uhr

Hallo allerseits!

ich habe Kinder im Alter von 6 J, 3J und einem Jahr. Sicher ist es genug, wenn sie lachend durch die Wohnung rennen, mir sagen, daß sie mich lieb haben. Aber ich denke, meine Kinder sollten die Worte "Danke" und "Bitte" kennen und auch gebrauchen. Sie müssen mir nicht für ihr Leben dankbar sein, dafür, daß sie täglich Nahrung, Kleidung... ect. bekommen, aber ich finde es schon wichtig, daß Kinder Dankbarkeit lernen. Durch Erzeihung, aber auch durch "Nachahmen". Wenn ich mein Wechselgeld wiederbekomme, sage ich auch Danke, obwohl es mir zusteht.
Wir sagen nicht zu ihnen, daß sie "Danke" sagen müssen, aber doch, daß wir es gerne hören. Mein Großer war in seinem Kindergarten dafür bekannt, daß er stets "Danke" und "Bitte" sagte. Das ist nichts, wofür ich mich schämen würde oder müßte. Und das ist alles andere als vorgeschrieben gewesen, das war Nachahmung.

Liebe Grüße
Magda

Beitrag von hen71 28.02.06 - 16:48 Uhr

Hallo Magda,

ich bin ganz Deiner Meinung- und toll, dass ich nicht die einzige bin, die Wert auf "Danke" und "Bitte" legt- wie gesagt, bei sich selbst und bei ihren Kindern. Hut ab vor Dir und Deinem gut erzogenen Sohn #blume.
Am besten lebt man "Dankbarkeit" vor- sie in Form von Knicksbewegungen oder als Dauerhaltung von Kindern oder allen Menschen, denen man etwas gibt, zu erwarten, ist Blödsinn. Das geht auch leicht in "emotionale Erpressung" über- Schmollverhalten der Eltern (!), wenn die Kinder nicht zu schätzen wissen, was man für sie tut/getan hat. Aber- wie wie viele Vorschreiber richtig gesagt haben- wer weiß das schon als Kind im vollen Umfang? So, wie man auch erst weiß, was ein (zweidrei...) Kinderhaben heißt, sobald man selbst Kinder hat, so ähnlich weiß man erst zu würdigen oder überhaupt nur zu begreifen, was die eigenen Eltern alles für einen getan haben- und z.T noch tun.
Dennoch:
Aber "Dankbarkeit" als Haltung und Wert für soviel Großes im Leben, was eben nur solange selbstverständlich ist, wie man es hat (Gesundheit, Freude, Freunde usw.) und im Kleinen für das erhaltene Wechselgeld oder einen herbeigebrachten Trinkbecher, ist einfach ein Ausdruck der Wertschätzung anderer Menschen und dem Leben gegenüber, die man meiner Meinung nach seinen Kindern ruhig vermitteln sollte. #bla;-)

Und ich vermute auch, dass wir als Eltern oft nicht ehrlich gegenüber uns selbst sind, was wir genau von unsren Kindern erwarten- mit wieviel Projektion etc. sie schon VOR ihrer Geburt überfrachtet werden. "Dankbarkeit" ist da nur ein kleines Glied in der (Erwartungs-)kette.

So, dank meiner eigenen Mutter, die mich hier in England besucht hatte, hatte ich heute so ausgiebig Zeit für diverse Foren und Senfdreingaben#augen,
jetzt wird's Zeit, ihr mal "Danke" zu sagen,

liebe Grüße an alle sich redlich bemühenden Eltern,
Caroline

(mit Konrad, 2 3/4, Arthur, 1 und "Terzinchen", 19.SSW)


Beitrag von juniorette 01.03.06 - 08:53 Uhr

"ich bin ganz Deiner Meinung- und toll, dass ich nicht die einzige bin, die Wert auf "Danke" und "Bitte" legt- wie gesagt, bei sich selbst und bei ihren Kindern. Hut ab vor Dir und Deinem gut erzogenen Sohn "

HÄH?! Was hat "Danke" und "Bitte" sagen mit "guter Erziehung" zu tun?!?!?!? Daß Kinder dieses Verhalten gelehrt bekommen, sobald sie anfangen, sprechen zu lernen, ist eine SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT!!!!

Kenne auch keine Eltern/Kinder, bei denen das anders wäre, aber vielleicht bewegst du dich in einem anderen sozialen Umfeld als ich.

Im Übrigen habe ich in meinem ersten Posting ja auch geschrieben

"Natürlich gibt es bestimmte Verhaltensweisen, die ich später mal von meinem Kind erwarte: Höflichkeit, Gehorsam, usw. "

und "Danke" und "Bitte" sagen fällt für mich unter den Bereich "Höflichkeit".

Das nur dazu, daß du so getan hast, als wären magda und du die Einzigen, die Höflichkeit von ihren Kindern erwarten.

LG,
Juniorette

P.S.: mir ist natürlich klar, daß alle anderen, die sich an dieser Diskussion beteiligt haben, ebenfalls von ihren Kindern erwarten, daß sie "Bitte" und "Danke" sagen können ;-)

Beitrag von hen71 03.03.06 - 11:59 Uhr

Schön, dass wir uns alle- bei unsern Kindern und in diesem Forum- so um Höflichkeit bemühen;-).


Liebe Grüße,
Caroline

Beitrag von donravello 01.03.06 - 07:55 Uhr

hi
magda,

kann sein, daß du das thema verfehlt hast oder ich es falsch verstanden habe?

es geht hier nicht um danke bzw. bitte sagen, das ist ein teil der erziehung zur höfichkeit, sondern es geht doch um die danbarkeit der kindern ihren eltern gegenüber.

kerstin hatte ja geschrieben:
".....naja - meine ältere Schwester hat das mal gesagt, als ich ihr sagte, sie sei undankbar: Von Kindern dürfe man keine Dankbarkeit erwarten."

meiner meinung nach ist danbarkeit ein sehr goßes specktrum.
unterwürfig dankbar, weil man immer von den eltern etwas geschenkt bekommt, die nun dankbarkeit in erwarten.

eltern verstehen auch undank darunter, wenn die kinder ihr eigenes leben leben, daß diese nicht jeden tag zum kaffe trinken kommen usw.

grüßle
wolf

Beitrag von kabama44 27.02.06 - 10:15 Uhr

Hallo Kerstin,

eindeutig NEIN
Ich habe mir das Recht genommen Kinder in die Welt zu setzten , wozu sollen sie mir dankbar sein . Daß ich alles menschenmögliche tue um sie zu guten Menschen zu erziehen , ihnen biete was mir zur Verfügung steht.
Das ist für mich selbstverständlich , da erwarte ich keinen Dank .
Dank erwarte ich , wenn ich Fremden (keine Familienmitglieder) etwas Gutes tue . Man sollte sein Leben so einrichten , daß man nicht auf Hilfe der Familie angewiesen ist . Nur wer etwas freiwillig tut , macht das auch gerne .
lieben Gruß
Kabama44

Beitrag von zaubermausimhaus 27.02.06 - 15:22 Uhr

hallo kerstin,
alles was man für die kids tut, macht man ja gerne und weil man sie liebt.
#liebe ich denke aber, ich verstehe was du meinst. eltern haben im laufe der zeit viel gegeben und aber auch so manche fehler in der erziehung gemacht (das bleibt leider nicht aus).:-( ich bin sehr dankbar, dass ich so tolle eltern habe und sage es ihnen auch ab und zu. sie sollen es wissen: für mich sind sie die besten. #freu
ich mag es nicht, wenn kinder ihr fehlverhalten NUR an der erziehung der eltern festmachen. sicherlich prägen die eltern die kinder, aber in letzter konsequenz ist jeder für sich selbst verantwortlich.
ich mag es auch nicht, wenn kinder respektlos von "ihren alten" sprechen. ich glaube so meinst du das, oder?:-%
sie haben dich als kind liebkost, getröstet, geliebt..... und nun ist man selber an der reihe...... das haben sie sich verdient, denn eins ist klar, ohne sie wären wir alle nicht das, was wir heute sind:
eltern die für ihre kinder nur das beste wollen!
#liebdruecklg von sanne

Beitrag von bobbycar02 28.02.06 - 11:27 Uhr

Nein das wär ja noch schöner wenn ich von meinem Kind dankbarkeit erwarten würde. Schließlich habe ich mich für meinKind entschieden und bein wenn es mir dochnciht passt selber daran schuld das ich ein Kind habe. Ich gebe meinem Kind genre liebe Geborgenheit, zuwendung Geschenke,... das ist doch seslbst verständdlich darum habe ichdoch ein Kind und nicht dazu, dass es mir später sagt, danke mama das du mich groß gezogen hastz, das ist doch blödsinn.

wenn dann bin ich meinem Kind dank bar das es da ist und ich es großzeiehn darf.


Beitrag von lisemotte 03.03.06 - 08:31 Uhr

Nein!
Ich habe meine Kinder in die Welt gesetzt und deshalb sehe ich es als meine Pflicht allles in meiner Macht stehende für sie zu tun!Dafür erwarte ich kein "Danke"!
Allerdings kommt diese Weisheit von meiner Mutter, die auch den Muttertag immer als vollkommen überflüssig angesehen hat.Natürlich ist es ganz schön, wenn man für seine Bemühungen ab und zu eine kleine Umarmung bekommt, doch ich setze das nicht voraus.Das Deine Schwester keinen Kontakt zu Eurer Mutter hat, hat auch sicher nichts mit Undankbarkeit zu tun.da steckt bestimmt was anderes hinter!
Ich kenne solche Fälle auch,in einem Fall ist es sogar soweit gekommen, weil die Mutter ständig darauf rumgeritten hat , wie undankbar ihre Kinder doch sind!
Eine gute Mutter macht ihren Kindern keine Vorhaltungen, weil es, wie schon gesagt, die elterliche Pflicht ist für seine kinder da zu sein