Bemerkung zur Lebensmitteldiskussion

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von evoli 26.02.06 - 12:13 Uhr

Die Diskussionen über Lebensmittel sind manchmal recht spannend bzw. erschreckend. Ich habe mich jetzt eigentlich nur gefragt warum auch Frauen in anderen europäischen Ländern gesunde Kinder kriegen, obwohl in den meisten anderen Ländern eine SS nicht so durchorganisiert ist wie in Deutschland. Mir wurde gesagt: "Alles gut waschen bzw. garen, aber Rohmilch(produkte) und rohes Fleisch meiden." Als ich fragte ob das alles sei, sah man mich ganz überrascht an. Was ich denn noch erwartet hätte, schließlich sei ich schwanger nicht totkrank.

Ich find' nur komisch, daß es so große Unterschiede gibt.

LG
eevee + krümel

Beitrag von jindabyne 26.02.06 - 12:47 Uhr

Hallo Eevee!

Du hast völlig Recht, irgendwie scheinen deutsche Frauen sich da viel mehr einen Kopf drum zu machen etwas "falsch" machen zu können, als Fraun in anderen Ländern. Haben wir so wenig Selbstvertrauen?

Die "Unterschiede" gibts meiner Meinung nach nur im Kopf! Das mit der "Nahrungsmittelpanik" (ich übertreib jetzt mal absichtlich) ist doch eigentlich genau das selbe wie die Panik um FGs und mögliche Fehlbildungen/Krankheiten der Kinder. In keinem Land der Welt werde so viele US gemacht wie in Deutschland. Nirgendwo gehen Frauen so oft zum FA wie hier bzw. sind so viele Vorsorgeuntersuchungen vorgesehen. Und in keinem Land geben Frauen so viel Geld für unzählige Extrauntersuchungen aus...

Und außerdem: Wie viele deutsche Frauen (OHNE Risikoschwangerschaft, die nehme ich ausdrücklich raus!) stehen in der Frühschwangerschaft jede oder jede zweite Woche beim Arzt und wollen unbedingt ein US haben, um ihre Ängste zu beruhigen??? Natürlich fördern die Ärzte die Ängste auch (bringt ja auch mehr Geld...) und selbst meine Ärztin fängt dauernd damit an, ich solle sofort kommen, wenn irgendwas sei (sagt sie jedes Mal, und dabei hab ich einfach keine besonderen Probleme...). Und ich habe keine Lust, wegen jedem Zwicken und Ziehen gleich zum Arzt zu rennen...

Ich finde, man muss auch ein bisschen vertrauen, dass schon alles so wird, wie es sein soll. Passieren kann IMMER was - wie heißt es so schön: Das Leben ist lebensgefährlich. Aber mit der Geburt hört das doch nicht auf! Und ich habe keine Lust, meine SS oder gar mein ganzes Leben in Panik zu verbringen. Und mir einreden zu lassen, etwas "falsch" zu machen oder eine schlechte Mutter zu sein, nur weil ich mein Leben nicht für mein Kind völlig aufgebe.

Meine Meinung. Auch auf die Gefahr hin, dass meine Antwort machen nicht passt.

LG Steffi (28.SSW)

Beitrag von pathologin34 26.02.06 - 13:15 Uhr

hast du völlig recht ! finde es auch meist als panikmache , denke mal jeder sollte so leben wie er es für richtig hält und keinen eines besseren belehren wollen . man sollte schon etwas bedenken was man isst aber nicht übertreiben und das mit rohmilch und rohem fleisch wissen wir ja nun alle ! mit dem umgang von tieren muß auch jeder für sich entscheiden .

Beitrag von jindabyne 26.02.06 - 13:43 Uhr

Vorsichtig zu sein und bewusst mit sich und seiner Ernährung umzugehen, ist schon richtig! Tu ich ja auch. Aber wegen allem und jedem Angst zu haben halte ich für übertrieben. Und vor allem anderen, die dafür anfällig sind, Angst oder ein schlechtes Gewissen zu machen (und das bekomme ich hier so oft mit) finde ich veranwortungslos.

Jeder muss das so machen, wie er es für richtig hält, bzw. womit er sich wohlfühlt.

Aber einen Garantieschein für das Leben gibts nun mal leider nicht, da kann man noch so viele Untersuchungen machen und noch so sehr auf seine Ernährung achten.

LG Steffi

Beitrag von pathologin34 26.02.06 - 14:09 Uhr

eben drum :-)!

sage mal vorsichtig : abgesehen von der SS die man hat aber achtet wer drauf wenn er nicht schwanger ist ? nee da fängt es nämlich an und die meisten vergessen das man Toxo behandeln kann wenn es rechtzeitig entdeckt wird .hatte auch grad streiterei wegen sowas : da hieß es => man sollte auch katzen meiden , na grade richtig für mich :-)man muß nur richtig wissen wie man mit umgeht .

LG

Beitrag von susischaefchen 26.02.06 - 12:35 Uhr

Über welche Lebensmittel wird hier denn sonst noch gesprochen?
Rohmilch und rohes Fleisch ist schon sehr umfangreich und Obst und Gemüse wasche ich auch unschwanger sehr gut und möglkichst heiss.

Liebe Grüße
Sabine + Henry 31.ssw

Beitrag von stubi 26.02.06 - 13:14 Uhr

Ich überlege auch schon die ganze Zeit, ob es nicht alles etwas übertrieben wird. In meiner 1. Schwangerschaft vor 9 Jahren war das Thema Toxoplasmose nicht angesprochen worden, jetzt im Nachhinein habe ich im alten Mutterpass gesehen, dass ich damals auch getestet wurde, wie jetzt auch negativ. Aber gesagt hat mir meine FÄ damals nichts, was ich essen darf und was nicht. Ich achte jetzt zwar drauf, was ich esse und was nicht, habe aber bei einer Feier auch schon ein Hackepeterbrötchen gegessen, weil ich einfach vergessen habe, dass ich das eigenlich nicht machen sollte. Alle Risiken kann man eh nicht ausschließen.
Was die Untersuchungen angeht, da bin ich schon ganz froh, dass man in Deutschland alle 4 Wochen eine VU hat. Es beruhigt einem doch, wenn man weiß, es ist soweit alles in Ordnung. Manchmal sind mir diese 4 Wochen auch zu lang, aber ich halte tapfer durch.;-)

LG Ines+Maria(8)+Baby ET 05.09.06

Beitrag von annesarah2002 26.02.06 - 13:40 Uhr

hallo,

ich finde das mit den nahrungsmitteln echt übertrieben.

ich esse alles, worauf ich appetit habe. ich habe auch schon mal ein mett-brötchen gegessen. in allen meinen ss habe ich mich meinen gelüsten in maßen hingegeben. meine hebi meint immer, man kann alles essen, aber in maßen. so habe ich das in jeder ss gehandhabt. und ich habe 3 kerngesunde kinder geboren. und ich denke, mein 4. baby wird ebenso kerngesund sein.

das einzige, was ich meide, sind alkohol, drogen und zigaretten. gut, ich bin sowieso nichtraucher und alkohol ist für mich nicht lebenswichtig, genauso wie drogen.

also, macht euch nicht solchen kopf, esst worauf ihr lust habt. rohmilchkäse mochte ich noch nie.

lg und eine schöne rest ss.

manu mit 3 kids und danny inside 27.ssw

ps: ich trinke sogar 1 liter cola am tag

Beitrag von immelchen111 26.02.06 - 14:04 Uhr

Puh,gut zu wissen das es von meiner Sorte noch mehr gibt.Ich esse auch das worauf ich Lust habe und da kommt es auch schon mal vor das ich Hackepeter esse.Alles in Maßen.Ich denke auch das das eine Kopfsache ist.Sieht man ja jetzt bei der Vogelgrippe.Fragt mich doch gestern die Schwester von meinem Freund ob ich davor Angst hätte.Ich hab sie völlig entgeistert angeguckt und meinte:"Ich esse weiterhin Eier und Hühnerfleisch."Der Blick von ihr sagte alles.Sehr spannend finde ich auch wie man angeguckt wird wenn man als Schwangere etwas ißt.Sei es etwas was man nicht "sollte" bzw. wie viel.Steht Torte auf´m Tisch wird gedacht man verschlingt die komplett und trinkt man Cola oder ißt Mett wird gedacht wie kann man nur.Die weiß doch genau das man das nicht soll!!
Zu VU kann ich sagen das das gerade beim ersten Kind gut ist das man da in gewissen Abständen hin muß weil man dann ja noch gar keine Ahnung von der ganzen Sache hat.

Imme+Leanna(31.SSW)