GEZ & eheähnliche Gemeinschaft - Trotzdem 2 Teilnehmernummern etc.?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von dezember05 26.02.06 - 14:15 Uhr

Mein Freund und ich wohnen zusammen in einem Haushalt. Wir beziehen Arbeitslosengeld und Hartz 4 und beantragen bisher die Rundfunkbefreiung immer für jeden einzeln, weil jeder von uns eine eigene Teilnehmernummer hat.

Mich würde mal interessieren ob ihr das genauso handhabt, weil ich vermute, dass es doch genügt wenn EINE Person des Haushalts die Befreiung beantragt und der gemeinsame Haushalt über lediglich EINE Teilnehmernummer verfügt.

Bis dahin,
Karo.

Beitrag von mari_g 26.02.06 - 17:06 Uhr

Lebt man in einem Haushalt meldet sich nur derjenige an, dem die Geräte gehören.

Beitrag von wasteline 26.02.06 - 19:52 Uhr

Quatsch!
Es ist völlig wurscht, wem die Geräte gehören.

In eurem Fall wird es daran liegen, dass ihr beide durch ALG und Hartz befreit seid. Und da will sich die GEZ halt absichern, dass sich dieser Status bei einem nicht geändert hat und ihr somit evtl. wieder zur Zahlung verpflichtet seid.

Beispiel: du bist bei der GEZ angemeldet und als ALG-Empfänger von der Gebührenzahlung befreit, dein Freund geht arbeiten, verdient gutes Geld und ist nicht angemeldet. Da spielt die GEZ nicht mit.

Deshalb mußt ihr regelmäßig beide eure Unterlagen einreichen.

Beitrag von mari_g 26.02.06 - 21:37 Uhr

Ist nicht quatsch. Beispiel: Frau bekommt ALG II, Mann verdient. Wenn die Geräte ihrem Mann gehören muss er sie anmelden und zahlen. Gehören die Geräte der Frau, kann sie eine Befreiung beantragen, da sie ALG II bekommt. Was der Mann verdient ist egal. Dasselbe gilt bei eheähnlicher Gemeinschaft.

Beitrag von wasteline 26.02.06 - 22:06 Uhr

Zeig mir bitte dazu einen Link!
Sobald in einer Lebenspartnerschaft einer verdient, darf man ganz brav Gebühren bezahlen. Bei einer Lebenspartnerschaft handelt es sich nicht um eine WG, in der jeder sein eigenes Süppchen kocht.

Beitrag von sonne_1975 26.02.06 - 23:12 Uhr

@wasteline
Eigentlich hast du Recht. Nur, wenn man in einer eäG lebt, kann nicht einer verdienen und der andere ALG2 bekommen, oder? Wenn der eine zuwenig verdient, bekommen sie trotzdem BEIDE als Bedarfsgemeinschaft zusätzliches ALG2. Und dann würde ja eine Nummer reichen. Wenn der eine zuviel verdient, würde der andere ja kein ALG2 bekommen.
So habe ich es zumindest bisher verstanden.

Gruss. Alla

Beitrag von mari_g 27.02.06 - 00:45 Uhr

Nicht jede Partnerschaft ist aber eine eheähnliche Gemeinschaft. Z. B. wenn sie ALG II bekommt, er verdient normal. Sie ziehen zusammen, dann bilden sie nicht unbedingt eine eheähnliche Gemeinschaft. Nur weil man zusammenzieht, heißt das ja nicht das man füreinander einsteht. Somit wird sein Geld nicht bei ihr angerechnet und er kann normal weiterverdienen.
Wenn die Geräte ihr gehören, dann bekommt sie eine Befreiung und gut ist. Egal was er verdient. So lange er keine eigenen Geräte hat, muss er nichts zahlen und sich auch nicht anmelden.

Und auch ansonsten reicht es das einer die Geräte angemeldet hat die ihm gehören. Es sei denn der andere hat selber noch Geräte. Die muss er natürlich zahlen. Wobei Zweitgeräte von dem der befreit ist bzw. dem der zahlt, frei sind.

Und bei der Threaderstellerin kann sich der Partner getrost abmelden, es sei denn er hat eigene Geräte sprich ein Auto was auf seinem Namen angemeldet ist und in dem sich ein Autoradio befindet.

Beitrag von minimouse 26.02.06 - 20:13 Uhr

Also, wie das läuft wenn beide ALG II beziehen weiß ich eigentlich gar nicht. Denke aber das es genauso läuft, wie wenn beide arbeiten. Wir arbeiten beide und nur ich bin angemeldet ( besitzen aber ein gemeinsames Konto), aber mein partner wurde namentlich auf dem Anmeldeformular erwähnt und das reicht auch.