SS erst Ende 6ten Monat bemerkt, kann das sein?

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von shine1982 26.02.06 - 20:20 Uhr

Hallo, meine Schwester ist am 12 Januar 18 geworden und hat am 26 Januar erfahren, dass sie im 6ten Monat (24 SSW) Schwanger ist. Ihre Termine beim FA im Oktober und November hatte sie verpasst. Am anfang habe ich ihr geglaubt, das die nix bemerkt hat, aber so langsam zweifle ich daran. Angeblich hatte sie die Pille abgesetzt, weil sie sie eh oft vergessen hat und hat nur mit Gummi verhütet. Ihre FÄ meinte, Kondome wirken in ihrem alter nur zu 60%. Sie gibt mir mit ihrem bedehmen und der plötzlichen euphorie beim Kindersachen kaufen auch allen Grund dazu. Außerdem sind da noch so ein paar Sachen, die ich nicht ganz verstehe, geht um die Ausbildung und so. Sie hat im Oktober angefangen Krankenschw. zu lernen und angeblich darf sie nicht unmterbrechen und wenn sie unterbricht darf sie ihre Ausbildung eh nicht fertig machen, das erzählt sie zumindest.

Mir kommt das alles etwas Spanisch vor, vorallem, weil ich im Nov. selbst entbunden habe und ich meine SS relativ schnell bemerkte.
Außerdem hatte ich sie noch gefragt, ob sie SS ist und sie hat blöde gelacht und verneint.

War eine von euch schon mal in der Situation, das sie ne SS so spät bemerkt hat?

Ich würde mir nicht so viele Gedanken machen, wenn sie schon etwas selbstständig wäre, sie kann weder Waschen, noch ist ihr Zimmer irgendwann mal aufgeräumt.
Mein Dad ist fix und fertig, da sie ja keine eigene Wohnung hat und auch nicht ausziehen will. Er kann sie auch nicht rauswerfen, aber meine Eltern fürchten um ihr Privatleben. Ich soll sie so gut es geht unterstützen, da ich ja eh zu Hause bin, aber ihr benehmen mir gegenüber ist echt krass....Wir wohnen alle zusammen in einem Haus, Mein Mann und ich haben aber unsere Wohnung.
Ich habe echt angst vor der Zukunft.

LG shine + Anna Fabienne 03.11.2005

Beitrag von anyca 26.02.06 - 20:51 Uhr

Eine Verwandte von mir hat auch erst im 6. Monat gemerkt, daß sie schwanger war - hatte wohl Zyklusstörungen und es war bei ihr normal, daß die Regel ausblieb. Allerdings hat sie das Kind zur Adoption frei gegeben, weil sie sich damals ein Leben mit Kind noch nicht vorstellen konnte.

Ob Deine Schwester es nun wirklich nicht gemerkt hat, nicht wahr haben wollte oder alles Absicht war - es ist jetzt so wie es ist.

Beitrag von sneukje 27.02.06 - 06:00 Uhr

Hallo,

mir wurde nur von einer ehemaligen Arbeitskollegin erzählt, die angeblich bis zum Schluss nicht gemerkt hat, dass sie ss ist.
Irgendwann ist sie mit starken Bauchschmerzen (Wehen) ins Kh.
Dort fragte man nach ihrem Mutterpass, den sie natürlich nicht hatte. So hat sies dann erfahren.
Kann mir das auch nicht vorstellen, dass man so gar nix merkt...#kratz

Aber mich würde auch mal interessieren, wieso die Fä deiner Schwester sagt, dass Kondome in ihrem Alter nur zu 60% wirksam sein sollen?????
Das habe ich ja noch nie gehört.......wieviele Teenies dann schwanger sein müssten......#gruebel#schwitz

Lg Alex 32ssw

Beitrag von franzi. 27.02.06 - 08:35 Uhr

naja, ich denk die FA meinte mit der 60%-Wirksamkeit, dass bei Teenagern durch unachtsamkeit und Unerfahrenheit mal schnell ein Kondom nicht richtig angewendet wird und platzt...anders kann ich mir das auch nciht erklären.

Beitrag von kati543 27.02.06 - 08:33 Uhr

Also ich selber habe es ab der 4. SSW gewusst. Das war der Test noch nicht einmal positiv. ;-)
Eine Bekannte von mir hat anfang Februar ein gesundes Mädchen im 7. Monat entbunden - die wusste bis zur Geburt nicht, dass sie schwanger war. Ich dachte auch immer, so etwas gibt es nicht. Aber man kann die ganzen deutlichen Anzeichen wohl auch sehr gut verdrängen.

Beitrag von scullyagent 27.02.06 - 14:10 Uhr

Doch, das gibts sogar relativ häufig. Bei uns war es die kleine Schwester des Freundes meines Ex-Mannes. Und da weiß ich ganz sicher, das Sie nichts geahnt hat!

Das hat mit der Fähigkeit des Verdrängen zu tun.

Etwas seltener gibts Scheinschwangerschaften, in denen Frauen alle körperlichen Symtome einer Schwangerschaft haben incl, Babybauch und Milcheinschuß, aber eben nicht Schwanger sind.

Und das alle Frauen, die wunschkinder erwarten, oder sich zumindest im Klaren darüber sind evtl. schwanger zu sein, die Schwangerschaftsanzeichen bei sich recht schnell entdecken ist doch klar: Sie achten gezielt darauf!

Scully

Beitrag von stofffy 27.02.06 - 16:23 Uhr

ich habe das auch nie für möglich gehalten, aber habe erst vor ein paar tagen von so einem fall erfahren.
die schwester von meinem arbeitskollegen hat auch erst im 6. monaten erfahren das sie schwanger ist. das war echt ein riesen schock für sie, da sie echt noch regelmäßig ihre tage bekommen hat und auch sonst keinerlei anzeichen. außerdem ist sie erst 16. das ganze hat sie erst vor 3 wochen erfahren und seit ein paar tagen ist das baby auch schon da.
ja ja so kanns gehen.

Beitrag von manavgat 27.02.06 - 18:04 Uhr

Zum einen ist es doch völlig egal - die Situation ist, wie sie ist.

Zum zweiten: es gibt Frauen, die merken es am Tag der Geburt. Grund: Unerfahrenheit und Verdrängung (unbewusst).

Die anderen Probleme kann man lösen. Vielleicht fragt ihr mal beim Jugendamt um Rat.

Gruß

Manavgat

Beitrag von mutti06 27.02.06 - 20:57 Uhr

hallo,
also ich selber habe es nicht allzu spät erfahren aber auch erst ende 3. monat da meine mens noch kam udn so udn auch keine übelkeit etc. hatte also alles möglich.
und wenn man in dem alter eh nicht daran denkt und so dann fällt es einem eh niht auf.
aber eine gute FÄ würde beim 2. veropassten termin eigentlich anrufen deswegen wudnert es mich und ich kann mri nciht dneken dass ein kondom vom alter abhängig ist dass es wie sicher ist.
man sagt dass soll eines der sichersten sein und dann wird einem so etwas gesagt nur um möglichst früh hormone zu verschreiben solch ein schmram naja.
naja vielleicht hilfst du ihr bei ner wohnungssuche und sagst dass sie es mal in angriff nehmen muss wenn sie nun selber mutter wird bisschen mit zureden denke ist auch bisschen angst bei ihr bei da es ja ungewusst kam.

gruß

Beitrag von salizyl 27.02.06 - 21:38 Uhr

ich bin krankenschwester und während meiner ausbildung haben zwei mitschülerinnen ihr kind bekommen.
sie haben sich einfach nach der babypause zurückstufen lassen (halbes jahr wiederholt) und dann die ausbildung fertig gemacht.

aber vielleicht möchte sie den beruf ja garnicht machen?!
während der ss ist es auf jeden fall schwierig für sie auf station zu arbeiten ( s. krankenpflegegesetz) außerdem fühlt man sich auch nicht gut, wenn man wie "Krank" behandelt wird.
ich wünsch ihr trotzdem viel erfolg und die richtige entscheidung.
lg salizyl

Beitrag von 01wba056 27.02.06 - 23:44 Uhr

Hi,
klingt soa als machst du dir mehr Sorgen um dich als um Deine Schwester:
Mein Dad ist fix und fertig, da sie ja keine eigene Wohnung hat und auch nicht ausziehen will. Er kann sie auch nicht rauswerfen....Wir wohnen alle zusammen in einem Haus....Ich soll sie so gut es geht unterstützen, da ich ja eh zu Hause bin....

Ob sie von ihrer Schwangerschaft schon länger weiß, ist meiner Meinung nach völlig egal. Es ist, wie es ist. Ich find es nur ein bischen krass, daß Du es offenbar vorziehen würdest, wenn sie verschwindet damit dein Hausfrauendasein nicht unter dieser Belastung leidet.

Sorry, aber es kommt für mich so rüber!

lg
Mia

Beitrag von shine1982 28.02.06 - 10:36 Uhr

Da liegst du nicht ganz falsch, aber glaube mir, ich habe meine Gründe. Wäre zu lange, das alles zu schreiben.
Ist ziemlich verfahren, das alles.

LG shine

Beitrag von mutti06 28.02.06 - 11:03 Uhr

ja aber wenns so ist und du eh so diene gründe hast und liber hättest das sie auszieht dann willst du doch hier keinen rat oder?
wie gesagt dann nimm deine schwetser krass gesagt an die hand und suche mti irh wohnungn an gehe zu ämtern die helfen und und und.
nur man muss auch mal zeigen dass man die schwetsre unterstützt und zeigt wos langgeht.

viel glück

Beitrag von shine1982 28.02.06 - 11:35 Uhr

Ich wollte ja eigentlich nur mal wissen, ob es oft passiert, das man eine SS so spät bemerkt, da mir ihr verhalten mehr als verdächtig vorkommt. ich will ihr nichts unterstellen, deshalb habe ich gehofft ein paar erfahrungsberichte zu bekommen.
ich würde sie ja gerne verstehen. sie will nicht ausziehen, sie hatte die möglichkeit zu ihrem freund zu ziehen, da hätten sie ein eigenes bad, wohnzimmer us.w.
sie will bei uns bleiben, da sie fest damit rechnet, das ich sie unterstütze. das will ich ja auch gerne tun, doch nicht so wie sie sich das vorstellt. ich bin der meinung, selbst wenn man ungeplant schwanger geworden ist und noch so jung ist, man trotzdem gleich die konsequenzen dafür übernehmen muss. ich habe ihr gesagt, dass ich ihr gerne mit meinem rat zur seite stehe und ihr beibringe, wie man wäsche wäscht und so weiter. das möchte sie nicht, da ich ja sowieso wasche. sie möchte, das ich drei tage die woche nachts aufstehe und wenn meine mum urlaub hat, kann die das ja machen. sie möchte noch am wochenende weggehen, wenn das in maßen ist spricht ja auch nix dagegen, aber da ich und mein mann ja eh zu hause sind, meint sie sie kann das noch regelmßig tun, mit der begründung, sie müsse ihre jugend noch geniessen. ich habe gesagt, dass das so nicht läuft und jetzt will meine mum ihren job aufgeben, wegen mir und macht mir vorwürfe. was soll ich denn bitte tun? meiner schwester die arbeit abnehmen? das finde ich nicht okay, es ist schließlich die verantwortung für ein ganzes leben. sie ist zwar ungewollt schwanger, aber sie ist es auch, die die pille abgesetzt hat, da sie sie eh immer vergisst. ich kann ihr auf die beine helfen und ihr den start erleichtern. aber nicht die arbeit abnehmen. das bringt ihr für die zukunft gesehen ja auch nichts. ich habe selbst eine tochter, die mich jetzt braucht und arbeiten tue ich auch noch. ich find, sie macht es sich sehr leicht. ich gehe ja schon in therapie, da ich nicht nein sagen kann und mich oft mit meinem mann streite, da er der meinung ist, meine schwester würde das alles immer ausnutzen. bin einfach ratlos und durchsetzen kann ich mich auch nicht. ich weiss das es so ist und arbeite dran, aber es ist verdammt hart.

Beitrag von mutti06 28.02.06 - 12:10 Uhr

hi habe dir eine private nachricht geschrieben.
gruß

Beitrag von caro2404 28.02.06 - 12:17 Uhr

" sie möchte, das ich drei tage die woche nachts aufstehe und wenn meine mum urlaub hat, kann die das ja machen." #schock Wie Bitte?

Du sollst aufstehen? Na da hört es aber nun wirklich auf, oder? Ich würde ihr sowas von in den Hintern treten und mit ihr ne eigene Wohnung suchen und si dort unterstützen. Sie ist schwanger und muss lernen, dass sie Verantwortung zu übernehmen hat. So hart das ist. Aber du hast doch dein eigenes Leben, Deine eigene Wohnung und deine eigene Familie. Wieso bist du dann noch bei deinen Eltern? Nimm dein Leben in deine Hand. Und deine Schwester soll ihr Leben in ihre Hand nehmen.

Ja, Deine Schwester macht es sich so leicht, weil ihr es ihr möglich macht. Auch deine Eltern sollten härter durchgreifen. Und wenn sie es nicht können, dann kannst Du es aber für DICH und DEINE Familie tun. Biete Hilfe an (tust Du ja), aber im Rahmen. Und da gehört nachts mit aufstehen nicht dazu.

Beitrag von shine1982 28.02.06 - 20:44 Uhr

Genauso sehe ich das ja auch. Wir waren auch schon ausgezogen, aber da wir bauen wollen sind wir zurück gekommen um erstmal Geld zu sparen.
Sie will ja nicht ausziehen, hätte die möglichkeit gehabt bei ihrem Freund unterzukommen, aber da ist sie ja dann tagsüber alleine.
Sie macht es sich verdammt leicht, liegt vielleicht daran, dass sie schon immer alles in den A..... geschoben bekommt und sehr unselbständig ist. Ist halt Mamas liebling.
Das Problem ist, das meine Mutter sie immer in Schutz nimmt, da sie ja "die Kleine" ist und mein Dad nichts mehr sagt, da meine Mum sonst ausrastet (sie hat depressionen und geht immer gleich in die Luft). Deshalb sage ich ja auch zu allem ja und Amen, nur des Friedens willen. Ich gehe jetzt in Therapie, das ich lerne mal Nein zu sagen, weil ganz ehrlich, wenn man ihr alles abnimmt, tut ihr das auf dauer gesehen auch nicht gut.
Danke für deine Antwort, jetzt weiss ich, das meine Gedanken doch nicht so falsch sind.

Beitrag von 01wba056 28.02.06 - 22:15 Uhr

Oje, du klingst ja ziemlich fertig! Versuch Dich, von den Problemen anderer (in dem fall eindeutig das Problem Deiner Schwester) nicht allzusehr mitreißen zu lassen. Denk mir, daß das schwierig ist wenn ihr alle zusammenwohnt. Also: Häuschen schnell fertig bauen und das Theater von der Ferne beobachten!
alles Gute
Mia