Ist Eurem Partner schon mal im wahrsten Sinne die "Hand ausgerutscht"?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von lieber so 26.02.06 - 20:30 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich habe lange gezögert, zu schreiben, aber ich weiss nicht wohin mit meinen Gefühlen und will mich niemandem persönlich anvertrauen...

Ich bin in einer Situation, von der ich im Leben nicht geglaubt hätte, dass sie einmal für mich zutrifft.

Mein Mann und ich haben uns vor zwei Tagen sehr gestritten - wir streiten schon seit einem Jahr, seit unser Kind auf der Welt ist. Es geht (wirklich nur auf den Punkt gebracht) eigentlich immer wieder um das Problem, dass mein Mann ein extrem enges Verhältnis zu seiner Familie hat, ich mit dieser aber nicht zurechtkomme (Meine Schwiegermutter hat, gelinde gesagt, einen Knall, und hat ausser ihren Kindern und den Enkelkindern nichts im Kopf. Sie ist mehr Mutter und Oma (und da überspannt sie jeden Bogen) als Frau). Ich wollte nicht die "Tochter" meiner Schwiegermutter sein, sondern lediglich die Schwiegertochter, und auch meine Schwiegermutter nicht als "beste Freundin und Vertraute" haben (Ist ja wohl auch mein REcht). Also bin ich diejenige, die alle "enttäuscht" und "entziehe" das Kind den Grosseltern etc. etc.. Dass ich für mein Verhalten Gründe habe, interessiert natürlich niemanden. Mein Mann sitzt ein bisschen zwischen den Stühlen, letztlich hält er aber leider zu seinen Eltern. Letztlich gibt es zu diesen zur Zeit von meiner Seite kaum Kontakt.

Im Streit habe ich meinem Mann auf den Oberarm geboxt (nach dem Motto "Manno") - das hätte ich vielleicht auch nicht tun sollen. Nur war die Reaktion meines Mannes leider, mir so richtig eine knallharte Ohrfeige zu geben, über das ganze Gesicht praktisch. Ich habe Sternchen gesehen und die ganze Nacht mein Gesicht gekühlt. Natürlich war ich komplett schockiert.

Das Problem ist: Das ist nicht mein Mann. Er würde nie jemanden schlagen, ist eher der, der die Backe hinhält.

Ich frage mich nun, ob ich ihn so provoziert habe, dass er das aus Reflex getan hat (so er und er hat sich natürlich entschuldigt) - mit Worten und zuletzt mit meinem "Boxen" auf den Arm, oder aber, ob, wenn so etwas passiert, eine Beziehung gar keine Chance hat.

Wir beide denken immer wieder über Trennung nach (ich wohl mehr als er), da dieser Zustand für uns beide unerträglich und keine Besserung in Sicht ist. Nicht zuletzt unser Kind und unsere Familien leiden auch darunter (es ist alles recht vielschichtig).

Wie seht ihr das, hat unsere Beziehung nun noch eine Chance?

Ich habe meinem Mann auch gesagt, dass er symbolisch so oder so noch etwas tun muss, um das auszugleichen, gleich, ob wir zusammenbleiben. Sonst kann ich nicht mehr mit ihm auskommen.

DAnke udn lG

Beitrag von anyca 26.02.06 - 20:53 Uhr

Naja, mit dem Schlagen hast in der Situation Du angefangen, auch wenn es sicher nicht so weh tat ...

Macht eine Paartherapie und versucht, Eure Differenzen zu klären!

Beitrag von sanders_vs 26.02.06 - 21:03 Uhr

Na klar, war doch nicht so schlimm. Das bisschen auf den Arm boxen muß doch ein gestandener Mann aushalten. Aber vergiß nicht. Die Quelle der Gewalt wird heutzutage von der Polizei für ein paar Tage des Hauses verwiesen. Und das warst diesmal Du. Sei froh, dass er dich nicht angezeigt hat. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, Dein aggressives Verhalten zu Therapieren. Bemühe Dich verstärkt drum. Für das Kind ist es auch nicht die allerbeste Umgebung, wenn die Mutter in Konfliktsituationen nur eine Lösung kennt und um sich schlägt. Möglicherweise wäre es das Beste, wenn Du Dich für eine Weile von der Familie trennst, damit diese Situation von allen Seiten neu überdacht werden kann.

Beitrag von lieber so... 26.02.06 - 21:15 Uhr

Entschuldige bitte, Du hast wohl nicht genau gelesen. Ich habe weder um mich geschlagen noch "geschlagen"(weder jetzt noch sonst jemals zuvor), schon gar nicht, weil ich sonst keine andere Lösung kennen würde, noch habe ich unser Kind gefährdet.

Und es ist ja wohl ein kleiner Unterschied, ob man jemanden leicht auf den Arm "tätschelt" oder ins Gesicht hinein schlägt, dass der Kopf wackelt.

Dein Vorschlag, dass ich mich von der Familie trenne, quasi um "zur Besinnung" zu kommen, ist wirklich abwegig.

Beitrag von kirschcola 26.02.06 - 21:50 Uhr

Hallo,

ich finde du gibst dir doch eigentlich schon selbst die Antwort.
Du weißt schon was du von alldem hälst und wolltest hier im Forum nur die Bestätigung dafür. Jetzt kommen Antworten, die du nicht hören wolltest. Dann frag doch nicht und handel wie du es für richtig hälst.

Alles Gute
kirschcola

Beitrag von sanders_vs 26.02.06 - 21:53 Uhr

Das heißt, dass Du so weitermachen willst. Wenn Du mit Worten nicht mehr weiterweißt, dann hilft nur noch prügeln. Und da willst Du Dich auch noch rechtfertigen und Deinen Gewaltausbruch plötzlich „tätscheln“ nennen. Vielleicht unterstellst Du ja auch noch deinem Mann, dass er bloß auf Dein „tätscheln“ gewartet hat, um Dir eine zu ballern. Dein Kind ist übrigens nicht blöd. Es kann ganz sicherlich bemerken, egal wie klein es ist, ob Mutter nur schlecht gelaunt ist oder ob sie zu Gewalttätigkeiten neigt. Deshalb bleibe ich dabei. Meist ist dieses „tätscheln“ nur der Anfang einer Gewaltkarriere. Und bevor Du auch noch eines Tages Dein Kind „tätschelst“ solltest Du Dir schon überlegen, ob es nicht besser wäre, einen gewissen Abstand zwischen Dich und Deine Familie zu bringen.

Beitrag von verdamp_lang_her 26.02.06 - 22:16 Uhr

#augen

Du übertreibst maßlos!

Gruß,
Patsy

Beitrag von gh1954 26.02.06 - 22:22 Uhr

Finde ich auch, schon die erste Antwort war überzogen.

Beitrag von nevertheless 26.02.06 - 22:48 Uhr

Geht's noch?
Wenn Du nichts konstruktives zu sagen hast, sag doch lieber gar nichts, als
so einen Blödsinn.
Das ist ja unglaublich, in diesem Falle so einen 'Rat' zu geben,
wie ein Elefant im Porzellanladen.
Es ist erschreckend, zu lesen, wie manche Menschen hier, wie Du, mit den Problemen anderer rumrotzen.
IdS
never

Beitrag von BLOND???????? 27.02.06 - 00:49 Uhr

Sag mal was faselst Du da für einen Quatsch!
Die einzige die sich therapieren lassen sollte bist Du !!!!!!
karneval zuviel gesoffen wa? les den text noch mal wenn Du wieder nüchtern bist!


Autsch,Autsch,Autsch,Autsch und Autsch!#kratz


Laß mich mich raten Du bist blond ?!

Beitrag von sanders_vs 27.02.06 - 16:36 Uhr

Du findest das also alles korrekt. Mammi darf boxen, Pappi darf Mutti das Gesicht tätscheln und Bubi guckt zu. Und jeder der was dagegen hat ist besoffen. Sag mal, wie geht es denn bei Dir zuhause zu. Kloppt ihr euch da schon mal ums Essen und findet das normal? Da wird es auch nicht auf die Haarfarbe ankommen, wenn man solche Zustände als asozial bezeichnen darf.

Beitrag von gh1954 27.02.06 - 19:00 Uhr

Mein Gott, was bist du für ein Aggressionsbolzen, kannst du nicht lesen, mal wieder maßlos übertrieben deine Darstellung.

Oder reagierst du so überzogen, weil es bei euch zu Hause so ist??

Beitrag von gh1954 26.02.06 - 22:30 Uhr

>>> - wir streiten schon seit einem Jahr, seit unser Kind auf der Welt ist. <<<

Ein Kind ist immer eine Belastungsprobe für eine Ehe. (Wird sicher auch Ausnahmen geben) Dazu kommen noch die familiären Spannungen, die sicher auch schon vorher da waren.

Und nun ist es eskaliert.

Vermutlich seid ihr beide geschockt.

Ich rate nicht gleich allen Leute, eine Therapie zu machen, aber bei euch könnte ich mir vorstellen, dass es euch helfen könnte, mit jemandem zu reden, der ein Gespräch "leiten" kann.

Wenn ihr schon ein Jahr streitet, dann hört ihr euch mittlerweile sicher nicht mehr richtig zu, weil doch immer wieder die gleichen Sachen zur Sprache kommen.

Und so werdet ihr euch immer weiter im Kreis drehen und die Spirale schraubt sich immer weiter hoch. Und da müßt ihr ausbrechen.

Gruß
geha

Beitrag von gh1954 27.02.06 - 00:19 Uhr

Achso, um deine Eingangsfrage noch zu beantworten:

In 29 jahren Ehe ist weder meinem Mann noch mir jemals "die Hand ausgerutscht"... trotz einiger Krisen und handfesten Krächen.

Beitrag von lieber so... 27.02.06 - 20:55 Uhr

Hi geha,

ja, ich sehe das so wie Du. Wir sind auch beide immer noch geschockt und können es gar nicht fassen, dass uns (jeweils) so etwas passiert ist. Und ohne Hilfe von aussen schaffen wir das nicht mehr, wir sind beide restlos überfordert.

Ich hoffe, dass es entweder einen Ausweg oder wenigstens ein gutes Ende nimmt.

Danke und lG

Beitrag von sladi_225 26.02.06 - 22:30 Uhr

Hi, mach Dir keine Gedanken wenn Du hier komische Ratschläge bekommen solltest... weil so wie ich es bemerkt habe, Dich so gut wie keiner für voll nimmt... ich habe mich auch an dieses Forum gewandt mit der Hoffnung, das mich jemand verstehen würde, nur leider sind hier so ganz "Kluge" die denken ihren Senf dazugeben zu müssen... ich habe mich auch getäuscht, 3-4 haben wirklich mein Problem verstanden, was ich hoch anrechne...

Was Deine Situation betrifft, ich weiss ich habe zu meinem Mann gesagt, ich hätte es besser verkraftet wenn er mir eine gepfeffert hätte, als mich zu betrügen... ich möchte Dir nur einen Rat geben, egal was andere sagen, wie viele Ratschläge und tröstende Worte wir und holen, es ist UNSERE Entscheidung, wir müssen damit klar kommen.

Mit ihm oder ohne ihn... ich habe meine Entscheidung auch noch nicht getroffen, aber ich wünsche Dir von Herzen alles Gute, entscheide so wie Du es für Richtig hälst... Für Dich, oder für euch, diese Entscheidung kann Dir keiner abnehmen...

Beitrag von lieber so... 27.02.06 - 20:37 Uhr

Hi nochmal,

vielen Dank für Deine Antwort - ich hätte mir meinen Beitrag vielleicht auch sparen können, aber ich wusste gestern nicht wohin mit meinen Gefühlen...

Wir haben beide etwas falsch gemacht und werden daran arbeiten oder uns trennen müssen.

Ich habe meine Entscheidung (unabhängig von dieser Eskalation) auch noch nicht ganz getroffen, und abnehmen kann man mir das auch nicht (ist ja auch mein Leben).

Es hat dennoch gut getan, ein paar vernünftige Antworten zu lesen.

Dir auch alles Liebe und Gute, ich hoffe, Ihr schafft es!

LG

Ach ja, P.S.: Ich habe meinem Mann mal gesagt, dass es für mich weniger schlimm wäre, wenn er mich mit einer anderen Frau des Sex wegen betrogen hätte (er "betrügt" mich quasi mit seiner Familie, weil er hinter meinem Rücken agiert) - aber da sieht man mal, man sollte sich so etwas nicht herbeiwünschen. Und es ist auch alles so schlimm wie es ist und wird auch nicht im Vergleich mit anderen Dingen weniger schlimm.

Beitrag von accent 26.02.06 - 23:20 Uhr

Hallo,
naja, Du verlangst von Deinem Mann, daß er "symbolisch" etwas tun muß, um Eure Beziehung zu retten. Aber ehrlich, wie stellst Du Dir das vor? Soweit ich rausgelesen habe, geht es doch primär gar nicht um die Ohrfeige als Reaktion auf Deine "Tätschelei", sondern um viel tiefgehendere Probleme. Das Problem bei Euch ist, wie Du ja selbst schreibst, Deine Einstellung seiner Mutter gegenüber. Das ist der Knackpunkt. Hier einen Rat zu geben, ohne die Hintergründe genauer zu kennen, ist sehr schwierig. Ich kann nur von mir aus sagen, daß meine Schwiegermutter durchaus meine Freundin, meine Beraterin und meine Ersatz-Mama ist Warum auch nicht - das ist doch schön, wenn ich zu ihr gehen und meinen Frust abladen kann. Meine SM ist für meine Tochter quasi die Zweit-Mama, weil sie meine Anne seit Geburt mitbetreut hat. Für mein Kind ist das schön und für mich und meinen Mann äußerst praktisch.
Geh doch mal in Dich selbst und hinterfrage Dich, was die wirklichen Gründe dafür sind, daß Du seiner Mutter gegenüber so negativ eingestellt bist. Diejenigen, die Du aufgeführt hast, sehe ich durchaus nicht als negativ. Vielleicht hilft das, die Spannung aus Eurer Beziehung rauszunehmen. Ich wünsch Dir das jedenfalls, schon wegen Eurem Wutzerl.
LG
Linda

Beitrag von lieber so... 27.02.06 - 20:50 Uhr

Hallo Linda,

vielen Dank für Deine Antwort.

Glaub mir, ich wünschte mir nichts lieber, als eine SM, die meine Freundin und Vertraute sein könnte, aber meine SM ist eben nicht die, die das für mich sein kann.

Ich erspare Dir die Einzelheiten, meine SM übt sich aber grundsätzlich in absoluter Ignoranz dahingehend wer ich bin, wie ich bin, was ich will und was ich nicht will. Ich werde seit jeher mit den unmöglichsten "Hilfs"-Angeboten bedacht, bei denen mir die Luft wegbleibt. Es ist schwierig, das hier in zwei Sätzen zu beschreiben, ohne der Frau Unrecht zu tun. Aber zwischen uns beiden ist zuviel vorgefallen, als dass das wieder einmal gut werden könnte. Mir bleibt nur noch, Abstand zu suchen, da ich sonst ersticke. Ich kann und will mit dieser Person nicht mein Leben teilen, sondern nur das Nötigste (meinem Mann geht es mit meiner Mutter übrigens genauso, nur akzeptiere ich das im Gegensatz zu ihm).

Unser Kind wird, wenn es ein wenig älter ist, auf jeden Fall Kontakt zu seinen Grosseltern bekommen. Zur Zeit aber möchte ich das nicht. Ich werde aber nie schlecht über die Grosseltern sprechen und zulassen, dass mein Kind sich eine eigene Meinung bildet. Vor gewissen "Übergriffen" und Vereinnahmungen möchte ich mein Kind aber bis dahin schützen.

Ich freue mich für Dich, dass Du eine solch schöne Situation hast - wer weiss, vielleicht wird doch noch alles gut (glabu ich aber eher nicht) oder aber ich finde nochmal eine SM, die zu mir passt und zu der ich passe...

liebe Grüsse

Beitrag von biesi1972 27.02.06 - 06:56 Uhr

Hallo :-),

Warum schreibst du "leider" hält er mehr zu seiner Mutter?Blut ist immer dicker als Wasser!Ich finde es von der Oma super lieb das die sich um die Enkelkinder sehr bemüht.Ich kenne die weiteren Hintergründe für deine Haltung ihr gegenüber jedoch nicht.


Zu deiner Frage,nein-meinem ist noch nicht die Hand ausgerutscht und das würde ich auch nicht tolerieren.Ihr tut euch beide nichts.Das war bestimmt nur eine Affekthandlung von ihm und von dir sicher auch.Das ist jedoch keine Entschuldigung und das möchte ich auch nicht schön reden.Wer in den Wald hineinruft so schallt es heraus.Ich finde nicht das er deshalb jetzt zu Kreuze kriechen muß.Gewalt ist in jeder Hinsicht inakzeptabel.
Ob von dir oder von ihm.

Viele Grüße Biesi

Beitrag von farideh 27.02.06 - 07:05 Uhr

Blut ist immer dicker als Wasser? Ich finde wenn man seine Frau heiratet so ist dies dann seine Familie und als solche sollte er auch zu ihnen halten und mal seiner Mutter kontra geben.
So wie es bei der Familie scheint,kann man es nämlich auch übertreiben mit dem Oma sein und dann kann dies sehr nervig werden!

Nun zu deinem Problem.
Ist es dir nicht möglich ein paar Tage wegzufahren.Das löst nicht das Problem,aber ihr könntet beide erst einmal ein wenig zur Ruhe kommen und getrennt von einander nachdenken, ob eure Beziehung für euch noch einen Sinn hat oder nicht.Und solltet ihr euch für die Beziehung entscheiden, ist sicherlich eine Paartheraphie der richtige Weg.

Beitrag von biesi1972 27.02.06 - 07:23 Uhr

Hallo farideh,

natürlich ist sie dann seine Familie.Und ich kenne nicht die Hintergründe wie ich schon geschrieben habe.Ich habe es nur noch nicht erlebt das sich ein Mann gegen seine Mutter stellt für die Ehefrau.Das gibt es bestimmt,aber ich habe es noch nicht persönlich erlebt.Und ich würde mich nicht gegen meine Familie stellen.Es sei denn die würden mir trifftige Gründe liefern.Und die habe ich aus diesem Beitrag nicht so herauslesen können.Natürlich kann der Mann seiner Mutter auch mal den Marsch blasen.Mir ist nur das Wort "leider" aufgefallen.Und da habe ich meine Ansicht mitgeteilt.;-)
Ich habe vorher hier Berichte über die Schwiegermonster gelesen,daher kam mir diese Schwiegermutter hier eher normal vor.Stimmt allerdings,das zuviel des Guten auch nerven kann.


viele Grüße Biesi

Beitrag von lieber so... 27.02.06 - 21:38 Uhr

Hi Biesi,

vielleicht hätte ich weiter ausführen müssen - wollte es aber nicht so lange halten. Meine SM meint es nicht nur "zu gut", sie würde am liebsten mein Kind bei sich aufziehen. Sie hat mir, als unser Kind zwei Wochen alt war, vorgeschlagen, sie nimmt es mit zu sich nach Hause und bringt es am nächsten Tag wieder. Ich habe vollgestillt und nicht im Ansatz Anlass zu diesem "grosszügigen" Angebot gegeben. Am liebsten ist sie dann stundenlang mit dem Enkelkind durch die Stadt gefahren, kam nicht zur vereinbarten Zeit zurück, ohne, dass ich wusste, wo sie war, mein Kind schreiend vor Hunger. Sie meinte dann auch, sie hätte gerne gestillt, wenn sie nur gekonnt hätte.
Das nur exemplarisch, von der Sorte könnte ich ein Buch schreiben. Vielleicht verstehst Du mich jetzt ein bisschen.

Keinesfalls soll mein Mann "zu Kreuze kriechen" - ich hab mich ja auch bei ihm für meinen "Schlag" auf den Oberarm (der eigentlich nur ein Klaps war) entschuldigt, das darf nicht wieder passieren. Aber ein Schlag so volle Kanne ins Gesicht ist doch nochmal was anderes. Mein Mann fühlte sich nicht "geschlagen", ich mich wohl.

Mit einem Symbol meinte ich wohl eher mehr, und zwar, dass mein Mann zu mir und unserer Familie steht und seine auch mal objektiv kritisch sieht - undmir den entsprechendn Freiraum lässt. Ich habe meinen Mann geheiratet, nicht seine Familie, die nur "mitgeheiratet".

LG

Beitrag von biesi1972 28.02.06 - 11:36 Uhr

Hallo,

ja jetzt verstehe ich dich besser.Der erste Beitrag klang nach einer lieben Oma.Doch das geht zu weit was sie macht.
Viele Grüße Biesi

Beitrag von lieber so... 27.02.06 - 21:41 Uhr

Hallo farideh,

danke für Deine Antwort. Ja, leider ist es so, dass mein Mann in seinem Leben noch nie seiner Mutter gegenüber eine andere Meinung durchgesetzt hat (also unabhängig von meiner Person) - sondern diese alles tun und sagen und lassen darf, was sie möchte. Ich habe eine Antwort weiter unten zu der Situation, dass man es auch übertreiben kann, bereits etwas geschrieben. Ich denke, Du weisst, wie so etwas ausarten kann und dass das dann auch keine Fürsorge ist, sondern purer Egoismus, Lust am Kind eben.

Wir waren leider schon zweimal mehrere Tage getrennt. Wir kommen beide aber immer wieder an den Punkt, dass wir es nochmals probieren wollen - wir waren einandern einmal die grosse Liebe.... Aber ohne Hilfe von aussen schaffen wir das nicht. Eine Therapie ist absolut notwendig.

LG

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