2 Katzen...nun 13 jährige Hündin aus TH dazu nehmen - geht das?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von hawaii9769 27.02.06 - 11:35 Uhr

Hallo!

Wir haben 2 Katzen - Mika 10 Jahre und Emma 4 Jahre alt.
Mika war zuerst da...vor 1 Jahr kam Emma aus dem Tierheim dazu - mittlerweile respektieren sie die andere, aber mögen sich nicht wirklich. Die Ältere hat mittlerweile die Oberhand übernommen (zuerst war es anders herum) und "mobbt" die Kleine ein wenig - aber da es Freigänger sind können sie sich gut aus dem Weg gehen.

Nun ist in dem Tieheim in dem wir öfter mit den Hunden Gassi gehen ein sooo armer Hund angekommen: etwa 13 Jahre alte Hündin (Katzengröße), wurde angeblich nur in einem Verschlag gehalten und ist bis auf die Knochen abgemagert!!!

Wir sind bisher 2 mal mit ihr gelaufen...sie ist ganz ruhig und seeehr lieb. Sofort haben wir uns in das Tier "verguckt"!

Jetzt überlegen wir ernsthaft, ob wir diese Hündin bei uns aufnehmen sollten?!? Können/dürfen wir das unseren Katzen zumuten oder wäre das zu viel Streß, weil sie sich ja jetzt schon immer mal wieder gestreßt zeigen durch die andere Katze?!? Hunde draußen mögen beide Katzen nicht...denke aber das ist normal.

Der Hund soll in unseren Augen noch ein paar schöne Jahre haben...nach den schlechten Erfahrungen.
Nur sollten die Katzen natürlich nicht extrem leiden...

Wir haben uns vorgestellt, dass der Hund am Tage mit meinem Freund ins Büro geht...so wären die Tiere nie alleine wenn sie zusammen sind...und evtl könnte man nachts die Tiere durch eine Kindersicherungstür (die es für Treppen gibt) voneinander trennen...Katze kann drüber springen und der Hund eben nicht?!?

Ohh Gott...Fragen über Fragen...
#bla#bla

Ich weiß einfach nicht mehr was richtig für alle Beteiligten wäre!!!???

LG, Hawaii

Beitrag von spider99999 27.02.06 - 12:06 Uhr

Hallo,
ich finde es gut so einem armen Tier ein schönes zu Hause zu geben. Deine Überlegungen dahingehend den Hund mit ins Büro zu nehmen und eine Kindersicherung als Sperre einzurichten ist gut. Die Katzen sind ja sowieso Freigänger und öfter unterwegs. Es ist doch auch so, daß wenn Du ein Tier aus dem Tierheim holst, dann hast Du zwei Wochen Zeit um es auszuprobieren.
Ich würde dem Hund eine Chance bei Euch geben. Also
ich denke, daß ist gut machbar.

Wir haben auch zwei Hunde (Tibet-Terrier) und meine Eltern eine Katze und immer wenn meine Eltern meine Hunde mal stundenweise haben, dann geht Ihnen die Katze aus dem Weg. Gruß Kim

Beitrag von summerangel 27.02.06 - 13:30 Uhr

wo hast du denn die glorreiche info her, dass man den hund 2 wochen zur probe habe.... #kratz - das ist doch kein gegenstand, denn man mal eben ausprobieren kann und dann einfach zurückgeben kann.

Beitrag von finny05 27.02.06 - 12:40 Uhr

Hallo,

finde ich toll, dass Ihr einen Hund aufnehmen wollt.

Ihr braucht einfach viel Geduld und solltet den Katzen das Gefühl geben, dass sie weiterhin die "Nummer 1 " sind. Z.B. immer erst die Katzen füttern bevor der Hund bekommt, die Katzen erst streicheln bevor Ihr den Hund streichelt usw. Die Sache mit der räumlichen Trennung ist für den Anfang bestimmt sinnvoll.

Wir haben vor 2 Jahren einen Hund zu unseren 2 Katzen dazu genommen - es hat ein paar Wochen gedauert, aber dann war alles im grünen Bereich. Heute schlafen sie zu Dritt im Hundekörbchen :-)

Ich wünsche Euch viel Erfolg!

Finny