Tills Geburt: Einleitung nach Blasensprung

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von sanne1975 27.02.06 - 14:35 Uhr

Hallo!

Nach nun doch schon einigen Wochen, möchte ich nun auch meinen Geburtsbericht nicht länger vorenthalten.

Mein ET war der 7.11.2005. Am 1.11. ging ich wie gewöhnlich ins Bett. Wie üblich musste ich um Mitternacht auf die Toilette. Auf dem Weg dorthin wurde ich im Schritt ein wenig nass. Ich dachte, dass es sich dabei um Urin handelt, da auch nichts mehr weiter floss. Ich zog mich also um und ging wieder ins Bett. Als ich mich dann irgendwann umdrehte wurde meine Hose schon wieder nass...
Bin dann wieder aufs Klo, aber floss nichts nach. Das kam mir nicht mehr geheuer vor und wir fuhren ins Krankenhaus.

Die Hebi prüfte die Flüssigkeit mit Lakmus und ja: es war Fruchtswasser. Es ging also los, dachte ich. Aber leider tat sich überhaupt nichts. Mein Mann wurde nach Hause geschickt und ich sollte schlafen. Habe ich natürlich gar nicht können vor lauter Aufregung.

Den ganzen Tag durfte ich nur liegen, da der Kopf noch nicht fest im Becken war, und dann zum CTG wandern. Aber die Geburt kam nicht in die Gänge. Auch nach zwei Einleitungsversuchen mit Tabletten tat sich nichts. Dann wurde mir auch noch die Blase gesprengt, da ich wohl einen hohen Blasensprung hatte und sich vor dem Mumu ein Reservoir gebildet hatte.

Irgendwann um 21 Uhr stimmte ich dann dem Tropf zu...Das würde ich im übrigen nie wieder freiwillig machen lassen.
Die Wehen gingen sofort von 0 auf 100 los. Es war kaum zu ertragen. Besonders der Druck nach unten riss mir fast die Beine weg. Die Wehen selbst verspürte ich demnach als Druck und starken Schmerz im Kreuz.

Das Positive war: Der Mumu öffnete sich. Plötzlich hieß es schon: "Wenn sie mögen können sie schon mal mitschieben!" WAAAASSSSSS? MITSCHIEBEN? Was zum Henker ist denn mitschieben? Wieso sollte ich schieben? Es tat doch schon genug weh. Mir kam noch der Gedanke nach einem Schmerzmittel fragen, aber dafür war es zu spät.
Dann ging (dem eigenen Empfinden nach) alles recht schnell. Ich brauchte nur 4 oder 5 Presswehen und schon sollte ich hecheln. Dann tats noch mal ordentlich weh und mein Sohn wurde mir, nachdem die Nabelschnur von seinem Hals gewickelt war, zwischen meinen Beinen auf den Bauch gelegt.
Ein unglaubliches Gefühl ist das. Till war da und ich wir waren überglücklich und unglaublich erschöpft, da wir seit ewigen Stunden nicht mehr geschlafen hatten und weil seit dem Blasensprung schon 27 Stunden vergangen waren.

Ich hatte einen Dammriss 2. Grades mit Einriss des Schließmuskels. Und das hat man auch direkt nach der Geburt noch sehr deutlich gespürt. Für mich wurde der berühmte Satz "Nach der Geburt hast du keine Schmerzen mehr und du bist nur noch glücklich!" leider zum Mythos. Das Nähen empfand ich (trotz Betäubung) als äußerst unangenehm.
Jetzt bin ich seit einigen Wochen wieder schmerzfrei und genieße das Leben mit meiner Familie.


Till

3.11.2005 um 3 Uhr 20

3350 Gramm
54 cm
37 KU

Allen eine schöne und wenig schmerzhafte Geburt.


Sanne



Beitrag von mara299 27.02.06 - 14:55 Uhr

#huepf #huepf #huepf Glückwunsch zum kleinen TILL #huepf #huepf #huepf

Sehr schöner Name ... wie du sehen kannst ... mein Til hat sogar den gleichen Strampler, aber in hellblau.

Wünsch dir und Till alles Gute, Mara + Til (*09.09.2005)

Beitrag von ruhrpottfee 28.02.06 - 14:39 Uhr

Huhu..
#fest#fest#fest
Herzlichen Glückwunsch....zum süßen Till
Als wir uns diesen Namen aussuchten waren wir noch der Meinung das er seltener sein...lach:-)
Wir wünschen Euch alles Gute für die Zukunft...
Lg
Sabine & Till *21.04.2005