weiss nicht ob ich hier richtig bin...

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von HHH 27.02.06 - 15:03 Uhr

hi,

ich poste hier heute mal mein Problem bin sonst immer nur stille Mitleserin weiss auch nicht genau ob ich hier damit richtig bin.
Es geht darum das ich ständig Angst habe zu sterben um genau zu sein Krebs zu kriegen. War schon immer etwas ängstlich. Aber seit meine Tochter auf der Welt ist ist es noch schlimmer geworden. Habe ständig Angst ihr Leben nicht richtig mitzukriegen. Jeder reagiert da nach einer Zeit richtig genervt drauf weil ich halt nur über Krankheiten spreche. Mich nervt es selber aber diese Scheiss Angst ist ständig da. Sobald irgendwo mal was weh tut stehe ich da und raste voll aus. Mein Mann tut es mittlerweile mehr belächeln und sagt das es ihn nervt kann ich ja auch irgendwo verstehen. Er ist Wochenende öfters mal nicht da. Wenn ich besuch habe ist es auch kein Problem nur wenn ich an den besagten Wochenende alleine zu hause bin kommen diese Panickanfälle hoch. Ihr glaubt gar nicht bei wivielen Ärzten ich schon war weil ich Angst habe irgendwas zu haben. Kam zum Glück immer raus sie haben nichts. Was meint ihr dazu?

lg

Beitrag von Psychotherapie 27.02.06 - 15:18 Uhr

Du leidest an einer Angststörung.
Sprich' mit einem Psychiater, der wird weitere Schritte wegen einer Theapie einleiten.
Alles Gute.

Beitrag von uuu 27.02.06 - 15:26 Uhr

hi,

ich traue mich nicht das ist mein Problem.
Wie läuft das ab? Gehe ich zu einem Therapeuten und sage das ist mein Problem? Komme mir bekloppt vor keiner nimmt mich ernst. Heisst immer nur in deinem Alter bin fast 25. Ist schwer wenn dein Umfeld immer sagt stell dich nicht so an. Wie läuft sowas ab?
Was kann ein Phychiater sagen? " Du hasst nichts?
Herzlichen Glückwunsch.

lg

Beitrag von squadrat 27.02.06 - 16:26 Uhr

Hallo,

ich selbst war zwar noch bei keiner Therapie und weiß auch nicht genau wie das abläuft, allerdings studiert mein Mann gerade Psychologie und möchte später Therapeut werden. Daher kann ich dir zumindest Mut machen es auszuprobieren! Eine Therapie ist nichts schlimmes und man muss auch nicht "blöd" oder "bekloppt" sein um einen Therapeuten zu brauchen - es fordert aber natürlich Mut den Schritt zu gehen.

Der Therapeut wird dir nicht versuchen einzureden du hättest nichts - denn das ist ja offensichtlich nicht wahr! Er wird vermutlich mit dir zusammen versuchen herauszufinden wo die Ursache liegen kann und er wird dir helfen damit im Alltag umzugehen bzw. dir Möglichkeiten geben wie du die Ängste bezwingen kannst.

Aber mehr weiß ich auch nicht drüber - jedenfalls ist es meiner Meinung nach einen Versuch wert ;-)

Viel Erfolg!
squadrat

Beitrag von Keine Angst... 27.02.06 - 16:34 Uhr

...der Psychiater wird dich ernst nehmen. Der kennt sich damit aus. :-) Er wird dir einige Fragen stellen wie sich die Symptomatik bei dir äußert und dann überlegt ihr gemeinsam welche Therapieform dir liegt und wie es weitergehen soll. Z.B. kannst du eine Verhaltenstherapie machen, da lernst du dann durch Übungen, wie du die Angst im Alltag in den Griff bekommst, oder du entscheidest dich für eine tiefenpsychologische Behandlung, wo durch Gespräche der Ursache für deine Angst auf den Grund gegangen wird. Vielleicht möchtest du auch das Ganze mit Medikamenten unterstützen oder man rät dir zur stationären Behandlung. Entscheiden tust aber du allein!! Glaube mir, wenn du erstmal dort warst wirst du dich unendlich erleichtert fühlen.
Lieber Gruß

Beitrag von kruemlschen 27.02.06 - 16:33 Uhr

Hallo Du,

es wird Dir im Leben niemals ein guter Therapeut sagen "Gute Frau, haben sie sich mal nicht so, sie sind doch gar nicht krank..."
Mach Dir darüber mal keine Gedanken!

Also für mich hört sich das nach Hypochonder an

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/hypochonder.html

Das Beste ist wirklich Du suchst Dir einen guten Psychotherapeuten oder Psychologen! (Kein Psychiater!!)

Wundert mich ehrlich gesagt, dass Dir Dein Hausarzt sowas noch nicht empfohlen hat, wenn Du schon soooo oft beim Doc warst wegen Deiner imaginären Krankheiten...

Alles Liebe

Krüml #mampf

Beitrag von uuu 28.02.06 - 09:09 Uhr

hi,

danke für deine Antwort. Hausarzt habe ich momentan keinen. Wo ich das letztemal bei meinem war fragte er mich worüber ich mir eigentlich ständig Sorgen machen würde wenn ich in meinem Alter Krebs kriegen sollte kratze ich sowiso ab da er bei jungen Leuten wohl meistens schwerer zu finden ist. Ist ein wörtliches Zitat.


lg

Beitrag von gh1954 27.02.06 - 17:03 Uhr

Damit deine Krankenkasse eine Therapie bezahlt, muß erst klar sein, dass dein Zustand nicht von einer körperlichen Krankheit herrührt.

Ich war damals bei einer Internistin, die hat mich zum Neurologen überwiesen und dort habe ich eine Liste mit Namen von Psychologen bekommen.
Wenn du einen Termin beim Psychologen hast, kannst du da ohne Überweisungsschein hingehen.
Die ersten 5 Therapiestunden sind zum Kennenlernen und zur Feststellung, ob eine Therapie notwendig ist.
Diese Stunden werden von der Krankenkasse anstandslos bezahlt.
Danach stellt der Psychologe einen Antrag bei der KK.

>>> Gehe ich zu einem Therapeuten und sage das ist mein Problem? <<<
Dein wirkliches Problem kennst du ja noch gar nicht, das willst du ja durch die Therapie herausfinden.
Deine Ängste, schwer krank zu sein, sind ja "nur" die Symptome
Geh die Sache zügig an, bevor es dir immer schlechter geht.

Ach, so Sprüche wie: "Reiß dich mal zusammen" mußte ich mir auch anhören.

Alles Gute
geha

Beitrag von uuu 28.02.06 - 09:13 Uhr

hi,

was hat der Internist alles gemacht? Was hast du dem Internisten genau erzählt warum du bei ihm bist?

lg

Beitrag von gh1954 28.02.06 - 10:59 Uhr

Ich möchte das nicht so öffentlich schreiben.

Wenn du mich über meine VK anmailst, schreibe ich dir gerne zurück.

Gruß
geha

Beitrag von gh1954 27.02.06 - 17:25 Uhr

Schau dir mal diese Seite an, da steht u.a. etwas über Angststörung:

http://www.palverlag.de/Beratung-Psychologie.html

Beitrag von evizentrum 28.02.06 - 00:17 Uhr

Hallo!

Ich bin selber z. Zt. auf der Suche nach einem Therapieplatz wg. eines anderen Problems. Ich wollte dir nur Mut machen, dass du nicht gleich aufgibst, wenn du nicht so schnell irgendwo einen Termn bekommst. Das ist nämlich nicht so einfach. Die meisten sind 6 bis 12 Monate ausgebucht! aber du kannst auch zu einem privat abrechnenden Pschychologen gehen, da bekommst du schneller einen Termin. die ersten fünf sitzungen bezahlt die KK auch bei dem. Danach muss beantragt werden. Aber dabei hilft dir der Psychologe und auch dein Hausarzt.


Bei mir ist u. a. ein Symptom, dass ich ständig Angst habe, meinem Partner passiert was (Krankheit, Unfall). Ich weiß auch, dass das bescheuert ist, aber hier geht es halt nicht um den Kopf, sondern um die Seele.

Hab keine Angst, diese Psychologen sind viel einfühlsamer als Bekannte und Freunde.
Nur achte darauf, dass dir der Mensch sympathisch ist, sonst funktioniert es nicht.

Viel Glück und TRAU DICH

evi

Beitrag von gh1954 28.02.06 - 00:38 Uhr

>>> Danach muss beantragt werden. <<<

Wie meinst du das jetzt.??
Wenn der Psychologe privat abrechnet, dann muß nichts beantragt werden.