Haushaltsgeld

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von bonny6 27.02.06 - 19:27 Uhr

Hallo, bin neu hier und hätte eine Frage. wieviel Haushaltsgeld würde mir zustehen, haben 3 Kids u. einen Hund. Bin Hausfrau und mein Mann verdient ca. 2400 netto, Kindergeld beziehe ich (460 Euro). Davon zahle ich Versicherungen der Kinder u. Handy Kosten, mein Mann zahlt die Raten fürs Haus (keine Miete!) 180 Euro und restl. Versicherungen (Auto, Strom, Tel. usw.) Bekomme wöchentl. 250 Euro, davon zahle ich Lebensmittel, Kleidung (5 Personen) kleine Geschenke u. was sonst noch so anfällt täglich (Geld f. Schule usw.) Damit komm ich leider nicht aus???? Hilfe.#schwitz

Beitrag von sittichgirl 27.02.06 - 19:54 Uhr

Hallo Bonnie

Ob es eine gesetzliche Regelung gibt was dir zusteht ist mir nicht bekannt, aber so ganz verstehe ich deine Frage nicht.

Ihr seit doch eine Familie rechnet doch einfach euer Einkommen 2960 € wenn ich es richtig sehe minus aller Fixkosten (Haus, Versicherungen, Auto, Nebenkosten usw.)

Dann würde ich noch je eine Sparrate für feste Kosten jedes Jahr (Kleidung/Urlaub/Geschenke...) und eine für Sonstige Notfälle abziehen und was dann übrig bleibt ist für eure Familie zum Leben.

Mache ich mit meinem Mann seitdem wir zusammen wohnen also ca 7 Jahre und sind gut damit gefahren. Große Anschaffungen besprechen wir vorher und wer Geld braucht kann sich nehmen was er braucht (Vorrausgesetzt es ist noch was da.)

250€ je Woche sind pro Woche doch auch viel Geld. Denke viele wären froh wenn sie soviel hätten.

Wenn euch Geld allgemein fehlt versuch doch eine Arbeit zu finden.

Liebe Grüße


sittichgirl

Beitrag von bonny6 27.02.06 - 20:06 Uhr

arbeiten kann ich nicht, meine kleinste geht in Kiga u. ich betreue fast tgl. meine Mutter seit ihrem Schlaganfall. Sicher sind 250 Euro viel Geld, aber ich brauche wchtl. ca. 180 Euro allein für Lebensmittel (Kosmetika incl.) u. die restl. 70 gehen für alltägliche Dinge (Kino, Taschengeld, Cafe, Mäc usw.)drauf. Es gibt oft Gestreite wegen des Geldes u. für Urlaub reicht es schon seit Jahren nicht mehr. Oft fallen große Rechng. für Autoreparatur an u. dann zieh ich meistens den kürzeren. Wenn ich dann was sage, er verzichtet auch nicht auf sein "Feierabendseidl" heißt es nur: er verdient das Geld schließlich auch. Ich stopfe jeden Monat ein Loch nach dem anderen u. komm einfach nicht raus. Auch die Geschenke für Kids, Verwandschaft gehen auf meine Kosten.

Beitrag von sanny23 27.02.06 - 23:42 Uhr

Also wenn ihr wirklich nicht mit sooo viel Geld auskommt,dann müßt ihr halt auf ein paar Dinge verzichten.
Z.B. Kino oder McDoof.
Und bei 180€ Lebensmittel wöchentlich,nehme ich mal an,daß ihr in keinem Discounter einkauft.

250€ in der Woche,dafür muß ich mindestens 2 Wochen auskommen und wir haben keine Probleme damit!!!!Hygieneartikel muß man doch nicht jede Woche kaufen.Und bei Aldi,Lidl etc.gibts sowas alles recht günstig!!!!

LG Sanny#katze

Beitrag von sanny23 27.02.06 - 23:44 Uhr

Ach ja,hab noch was vergessen.Mein Mann verdient die hälfte von deinem und es geht trotzdem irgendwie.

Beitrag von gh1954 27.02.06 - 22:24 Uhr

Da bin ich ganz deiner Meinung.

Wo nur ein Gehalt reinkommt ist eben nur ein Topf da.

1000 Euro Haushaltsgeld im Monat ist ne Menge.

Allerdings versteh ich nicht, wie man einen derart hohen Betrag (460 Euro) für Versicherungen für die Kinder und Handykosten ausgeben kann.
Ich meine das nicht negativ, sondern ich weiß nicht, was für Versicherungen es da alle gibt und ob man die alle haben muß.

Gruß
geha

Beitrag von maeuschen06 28.02.06 - 08:57 Uhr

Hallo,

du bekommst 1000 Euro im Monat und das reicht dir nicht? Davon müssen andere Familien alles bezahlen!

Du solltest ganz dringend ein Haushaltsbuch führen, dann siehst du genau, wo das Geld hingeht und du kannst entsprechend was einsparen.

Und freu dich, das dein Mann so viel Geld verdient.

lg

Beitrag von kathrincat 28.02.06 - 09:14 Uhr

sorry, wir haben ein gemeinsammes konto, sowas wie haushaltsgeld kenne ich nicht.

Beitrag von bonny6 28.02.06 - 11:36 Uhr

Hallo erstmal, dachte mir schon das ich angegriffen werde von manchen Personen. Sicher hört sich das viel an, 1000 Euro an Haushaltsgeld, wenn man es ja nur für Lebensmittel ausgibt. Bei mir ist das allerdings nicht so, ich zahle auch die Kleidung der 3 Kinder, (12/9/5), für mich und meinen Mann ebenso und auch Schuhe, Taschengeld, Geschenke, Kosmetika, Hund, Sprit und versorge nebenbei auch meine Mutter, das auch finaziell. Von Urlaub ist gar keine Rede, Luxus wie Friseur viell. alle 4 Monate. Das einzige was ich mir gönne ist ab und zu einen Cafe beim Bäcker nebenan. Ich denke ich gebe nicht mehr Geld als andere Frauen aus, und ich kann es drehen u. wenden, kauf ich mal weniger an Lebensmitel ein, kommen meinen Lieben und wundern sich das der Kühlschrank nicht randvoll ist. Sicher ist es schön zu wissen das mein Mann so viel verdient, aber es ist nicht so das ich das Geld zum Fenster raus werfe. Auch tragen die kleinen die Kleidung der größeren Kinder u. wenn ich an meine Kleinste denke, ist sie die am wenigsten "Neues" bekommt da ja alles vorhanden ist (Schuhe, Spielzeug usw.) Mein Mann ist der Meinung man kann Schuhe auch zwei Nummern größer kaufen damit sie nächstes Jahr noch passen!!!
Ja es ist nunmal so das ich frustriert bin über das alles, aber ich gebe das Geld nicht für Luxusartikel aus, es heißt nicht auch wenn mein Mann soviel Geld verdient das man gleichzeitig sehr gut u. sorgenfrei lebt. Ich steck zurück für meinen Kids, wie manche auch bestimmt wissen ist man ja als Teenager nicht "in" wenn man keine Markenartikel trägt. Meine tragen "Markenartikel" von C&A, H&M u. auch Woolworth. Ab u. zu auch Lidl. Darf ich noch sagen, was auch immer mein Mann sich wünscht, er kauft es sich -ohne Rücksprache mit mir zu führen. Ich selber frage immer brav nach ob ich event. eine Strickjacke z.B. kaufen kann, für 20 Euro. So ist es nämlich.
#kratz

Beitrag von cat_t 28.02.06 - 12:53 Uhr

Hallo Bonny #blume

dann liegt Dein Problem nicht primär darin, mit 1000 € im Monat auszukommen, sondern an der mangelnden Zusammenarbeit und Kommunikation mit Deinem Mann.

Ich denke, Eure Geldaufteilung und Geldverwendung ist etwas unglücklich. Daran müßt ihr arbeiten, denn nur wenn beide an einem Strang ziehen (z.B. miteinander sprechen, wenn etwas aus dem Haushaltstopf gekauft werden soll, so ist es zumidenst bei uns), klappt das. Wenn mit zweierlei Maß gemessen wird, kann das nicht gutgehen.

Wir haben z.B. noch eine anderes System. Jeder hat im Monat eine gewissen Betrag, mit dem er machen kann,, was er möchte. So ähnlich wie früher das Taschengeld;-)

#liebdrueck
Sanne #sonne

Beitrag von giftzwerg01 28.02.06 - 17:18 Uhr

Hallo!
Also, ich denke, mit 1.000 EUR kann man hinkommen, aber ich gebe Dir recht, mit 5 Personen sind da keine großen Sprünge drin, wenn wirklich alles davon bezahlt wird.
Wir machen das so: Wir verdienen beide (er voll, ich halb), alles fliesst auf ein Konto, jeder von uns beiden nimmt sich am Monatsanfang 150,00 EUR "Taschengeld", von denen Kleidung, Frisör, Süßigkeiten, Ausflüge, Essengehen, Handys usw. bezahlt werden.
Dann heben wir noch 430,-- EUR ab, davon sind 290,-- für Lebensmittel und Wasch- /Putzmittel, 40,-- EUR für die Katze (Futter, Streu, evtl. mal Tierarzt), 70,-- EUR für Tanken und 30,-- für Kleidung für unsere Maus. Also, alles in allem haben wir 730,-- EUR monatlich eingeplant, aber wir haben ja auch nur 1 Kind!
Und wir leben wirklich knapp momentan. Da verstehe ich Dich schon. Vor allem das "Taschengeld" reicht nie.

Viele Grüße
Britta

Beitrag von sittichgirl 28.02.06 - 21:51 Uhr

Kann deine Wut versteheh, wenn dein Mann so ein Egoist ist und sich selbst alles gönnt und euch "knapp" hält.

Dreh den Spies doch einfach um. Dann soll er doch mit euren Kindern einkaufen gehen. Wenn die sehen, was ein voller Kühlschrank und die paar Kleidungstücke kosten werden die schon schnell sparsamer werden.

Zumindest bei eurem großen Kind wäre es eine Möglichkeit ihm einen bestimmten Kleidungsbetrag pro Halbjahr zu gewähren für den es selbst einkaufen kann. So lernt es auch noch zu haushalten.

Ach ja und deinen Mann würde ich nicht fragen ob du Geld ausgeben darft. Aber deutlich fragen warum er euer Geld allein ausgibt. Hau deutlich auf den Putz.

Wenn du deine Mutter pflegst und betreust würde ich mich erkundigen ob sie evt. ein eine Pflegestufe eingestuft ist, dann steht dir nämlich Pflegegeld zu. Wenn sie zuwenig Rente zum Leben hat brauchst du sie auch nicht einfach durchfüttern, man kann auch da beim Sozialamt eine Aufstockung auf eine Mindestrente beantragen.

Nimm nicht alles hin, so machst du es allen anderen zu leicht.

Liebe Grüße

sittichgirl

Beitrag von max_guevera 28.02.06 - 09:28 Uhr

Wie wäre es ganz einfach mit SPAREN?
Dein eigentliches Problem ist, dass du nicht mit Geld umgehen kannst und nicht in der Lage bist deine Ausgaben zu reduzieren.
Gruß
Max

Beitrag von taninchen 28.02.06 - 15:59 Uhr

Hallo bonny6,

also als erstens müssen die Kinder nicht Geld mit in die Schule nehmen zumindest mal nicht jeden Tag meine Mutter hat jeden Tag Brote und Obst gemacht das spart auch schon mal dann muss man die Handykosten eben etwas senken wir haben uns selbst auch ein Limit gestzt wenn es mehr wird wird wieder mehr darauf geachtet. Also wenn das Geld nicht für Essen und so reicht wäre es zu überlegen ob ein Hund wirklich sein muss ich meine der kostet einen Haufen Geld Tierarzt Futter etc. Da sind denk ich die Kinder wichtiger. Wenn die Kinder den hund unbedingt behalten wollen lass sie Vorschläge machen wie gespart werden kann. Es muss auch eingeteilt werden wer wieviel Kleider bekommt nicht einfach drauf los kaufen. Vor allem mach dir einen Wochenplan was du kochst und kauf dann auch nur das ein. Man niegt dazu immer zu viel zu kaufen .
Also 250 pro Woche ist schon mehr als Durschnitt dass muss wirklich reichen. Es gibt viele Möglichkeiten.

Gruss Taninchen:-)

Beitrag von giftzwerg01 28.02.06 - 17:01 Uhr

Sorry, aber den Hund abschaffen um zu sparen??? Das ist kein Gegenstand, sondern ein Lebewesen! Ein Familienmitglied sozusagen! Das muss man sich vorher überlegen, aber man kann ihn hinterher nicht einfach "entsorgen". Wir haben auch eine Katze, die uns monatlich ca. 40,-- EUR kostet. Würde ich mir jetzt auch schwer überlegen, ob ich mir eine neue anschaffe, aber vor 7 Jahren waren wir eben noch wesentlich besser bei Kasse, da hatten wir auch noch kein Kind. Soll ich jetzt das Kind abschaffen oder die Katze, weil es uns finanziell nicht mehr ganz so gut geht???
b.t.w. WO hat sie denn geschrieben, daß die Kinder Geld mit zur Schule bekommen und kein Brot/Obst?

#kratz

Gruß
Britta

Beitrag von bonny6 28.02.06 - 17:37 Uhr

Danke erstmal für die vielen Antworten, ich werde mir einiges zu Herzen nehmen. Möchte nur nochmal mitteilen das jedes meiner Kinder immer Getränke und Pausenbrot mit in die Schule bekommt, mein Sohn der allerdings tgl. bis 15 Uhr Schule hat bekommt wöchentl,. ca. 3 Euro zugesteckt u. ich weiß mit Sicherheit das er einer der wenigen ist der "nur" 3 Euro dabei hat. Was meinen Hund betrifft, der lebt schon lang bei uns u. ich steck gerne für diesen auch zurück, er ist ein Familienmitglied. Schlimm ist in meiner Situation, da ich ja "nur" Hausfrau bin, nebenbei wie bereits erwähnt, meine kranke Mutter versorge, um jeden wie meine Mann immer sagt, Konsumartikel, fragen muß, denn dieser ist einfach nicht drin.
Ich danke nochmal für die Antworten, wollte mal andere Meinungen hören. #hund