tochter

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von monstermama5 27.02.06 - 22:43 Uhr

hallo
schreibe in diesem forum zum erstenmal,und vieleicht weiß irgentjemand was ich noch machen kann
es geht um meine 15 jährige tochter.es fing vor ca 3 jahren an.ganz plötlich ohne irgenteine ankündigung fangen ihre hände an zu zittern.so doll das sie nicht mehr schreiben oder anderes machen kann.es hällt ganz unterschiedlich lange an von minuten bis stunden.es passiert in den unterschiedlichsten situationen.sie wurde für 3 wochen stationär in der uni klinik aufgenommen mit dem ergebniß das organisch nichts vorliegt.wir sollten es mit einem pychologen versuchen.das hat sich dann aber etwas rausgezögert zmal es lange dauert bis man überhaubt einen termin bekommt.und so plötlich wie das alles anfing hörte es auch wieder auf ca für 8 monate.dann ging es wieder los.es waren in der zeit keine großartigen veränderungen in ihrem leben.sie fing dann an zu einer pychologin zu gehen.fragte mich aber immer wieder sie wisse nicht was sie da soll.nachdem die ärztin eileen nach ihrer sexualität befragte erklärte eileen der ärztin das sie mit ihr über sowas nicht reden wolle das währe ihr zu intim.wenn sie fragen zu dem tema hätte dann könne sie mit mir ( mama) über alles reden.die ärztin war dann der meinung wenn sie sich nicht öffnen würde dann könne sie ihr nicht helfen eileen wollte von sich aus dort nicht mehr hin und hat die behandlung beendet.das problem ist aber weiterhin noch da.sie hat sehr viel dadurch in der schule verpasst so das sie in verschiedenen fächern nicht mal bewehrte werden kann so das sie die schule ohne abschluß verlassen wird
vom kinderarzt haben wir auch nichts mehr zu erwarten der macht immer nur nrue blutbilder teste den urin hat magnesium verschrieben.eileen hat sonst keine weiteren aufälligkeiten ist ein ganz normaler teenager mitten in der pupertät.hat freundinnen,usw wir haben nun einen neuen pychologen gefunden dort gehen die termine im aprill los.
hat jemand von sollchen zitteranfällen ( nur die hände) schon mal gehört und was können wir noch unternehmen

LG maike

Beitrag von didoka 28.02.06 - 07:46 Uhr

Hallo,

hoert sich an nach Tremor, bin natuerlich kein Arzt und ein Tremor kann ganz verschiedene Ursachen haben, wie z.B.

zuviel Koffein
zuviel Alkohol
Stress, Angstanfaelle, Erschoepfung
Nebenwirkung von Medikamenten
niedriger Blutzuckerspiegel
Parkinson
Multible Sklerose
Schilddruesen Ueberfunktion

Jetzt bitte nicht beunruhigt sein, aber such dir noch einmal einen neuen Arzt, man sollte folgendes mal machen:

Bluttests:
Glukose Test, Schilddruesenfunktionen, Bluttest auf rote und weisse Blutkoerperchen (haste bestimmt schon alles, war nix gell?)

CT Scan, MRT, ab damit zum Neurlogen, koennte ja irgendeine Form von epileptischen Anfallen sein, was mich nicht verwundern wuerde, deine Tochter ist in der Pupertaet, da kanns schonmal vorkommen, dass das Gehirn nicht ganz mitkommt.

Wenn des alles nichts bringt, sollte man vielleicht die Nervenzellen auch noch untersuchen. Weiss nicht genau wie das funktioniert, aber soweit ich weiss, werden die Nerven mit Hilfe von Elektroden stimuliert, manchmal werden auch Nadeln in den Muskel gesetzt, was dann irgendwie zu einem Zusammenziehen der Muskeln resultiert, nach der Behandlung hat man keine Schmerzen aber die Behandlung selbst koennte etwas unangenehm werden. Man macht das um Nervenschaeden zu diagnostizieren.

Natuerlich kann so ein Tremor rein psychologische Ursachen haben, nicht dass du jetzt denkst du warst beim falschen Spezialisten, also dem Psychologen, aber such weiter, irgendwann findet man den Grund dafuer schon.

Hoffe das hilft fuers erste, ich weiss du bist sicherlich krank vor Sorge, aber wenn ihr sonst nichts fehlt ist es sicherlich nichts Schlimmes.

Viel Glueck
Diana

Beitrag von stehvieh 28.02.06 - 08:51 Uhr

Hallo!

Meine Mutter hat phasenweise auch zitternde Hände - bei ihr ist aber auffällig, dass es in Situationen ist, wo ihr jemand auf die Finger schaut beim Arbeiten (oder sie an was arbeitet, wo gerade zwar niemand schaut, aber sie weiß, dass die Arbeit später genau kontrolliert wird), also eher ein psychisches Zittern. Ich denke, bei ihr hat das eher mit Perfektionismus und Versagensängsten zu tun, denn so kenn ich meine Mutter, und nichts Organisches. Aber deine Tochter kann ich nicht so gut beurteilen. Es klingt bei deiner Beschreibung auch weit heftiger als bei meiner Mutter.

Was mir noch eingefallen ist, das mit dem Schulabschluss sollte euch zumindest keine Sorgen machen, Fernunis bieten alle Sorten Schulabschlüsse an. Da könnte sie dann ohne Druck ihre Aufgaben machen, wann sie Zeit hat, und wenn ihre Hände zittern, kann sie sie unterbrechen ohne schlimme Konsequenzen. Die Möglichkeit hat sie später immer. Jetzt geht es erstmal um ihre Gesundheit. Viel Glück, dass ein Neurologe oder Psychologe dem Grund auf die Spur kommt!

LG
Steffi