Was soll ich bloß machen? Vorsicht laaaang

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von coco71979 28.02.06 - 09:24 Uhr

Hallo ihr lieben,

hab gestern gepostet, dass der Kopf von meinem Kind noch nicht ins Becken gesackt ist. Hab meinen FA angerufen und er meinte, wenn es bis Ende der 37. SSW nicht ins Becken sackt, könnte die Geburt mit Kaiserschnitt enden :-(. Er meinte, dass man da sogar im Voraus schon einen Kaiserschnitt planen kann. Dann sagte er noch, dass beim letzten US das das Kind vom Schätzgewicht 1-2 Wochen weiter ist. Hatte ja eigentlich vorgehabt, das Kind auf normalem Wege zu entbinden. Aber irgendwie macht es keine Anstalten sich ins Becken zu senken. HOffe jetzt natürlich, dass es sich in den nächsten 7 Tagen noch anders überlegt. Und wenn es wirklich schon 1-2 Wochen weiter ist, dann müsste das Kind doch längst tief im Becken sitzen #schock ?

Dann kam mein Mann gestern Nachmittag von der Arbeit und erzählte, dass er für ab 01.04.06 eine Meisterstelle angeboten bekommen hat, wo er eindeutig mehr verdient. Hab mich natürlich sehr gefreut für ihn. Nur am 29.03. ist der Entbindungstermin und bei seinem jetzigen Arbeitgeber hätte er nach der Entbindung 2 Wochen Urlaub. Beim neuen Arbeitgeber kann er dann natürlich nicht gleich Urlaub nach der Entbindung nehmen. Und was ist, wenn er nicht einmal frei zur Entbindung bekommt #schock? Möchte doch so gerne, dass mein Mann dabei ist #heul.

Tja unter diesen Umständen hab ich mir echt überlegt, das Kind per Kaiserschnitt zu entbinden und zwar schon 2 Wochen vor ET. Da mein Kind ja von der Entwicklung eh 1-2 Wochen weiter ist, wäre es ja nicht einmal zu früh. Immerhin könnte mein Mann dann bei der Entbindung dabei sein und hat dann noch die 2 Wochen Urlaub. Möchte nicht alleine im Kreissaal liegen und das Baby kriegen. Meine Mutter wohnt 360 km weg von mir und meine Schwiegermutter möchte ich auf keinen Fall dabei haben. Ich möchte dieses Ereignis gerne mit meinem Mann teilen. Aber andererseits ist dieses Stellenangebot ein einmaliges Angebot. Unsere finanziellen Verhältnisse würden sich schlagartig bessern.
Was meint ihr? Was würdet ihr in meiner Situation tun? Bin echt in einer Zwickmühle. Wie gesagt, eigentlich möchte ich schon gerne auf natürlichem Wege gebären, aber ohne meinen Mann würde ich das glaub ich nicht überstehen #heul. Wäre ein Kaiserschnitt dadurch gerechtfertigt, zumal der Kopf eh noch nicht im Becken ist?

Sorry fürs lange jammern. Wäre sehr froh über eure Antworten. Bin echt in einer Zwickmühle.

L. G.
Melanie ab morgen 37. SSW

Beitrag von kessy16 28.02.06 - 09:32 Uhr

Hallo,

bei einigen senkt sich das Kinmd sogar erst bei der Geburt. Also deswesen einen KS hab ich ja noch nie gehört.

Bei meiner letzten Geburt und ich habe 2 Tage übertragen, hat sich meine Kleine erst während der Geburt gesenkt. Ist doch völlig unterschiedlich.

LG

Kerstin

Beitrag von kessy16 28.02.06 - 09:33 Uhr

PS. ihre Daten waren:

3720 Gr. 54 cm lang und 35 cm Kopfumfang

Beitrag von pumpelchen 28.02.06 - 09:44 Uhr

Hallo!
Ich kann gut verstehen, dass dud ein wenig in druck gerätst... Aber von Anfang:
Es gibt durchaus Frauen, bei denen das Köpfchen des Kindes erst unter der Geburt in ds Becken rutscht...Ich sehe das nicht als eine Indikation für einen geplanten KS (habe 5 Jahre geburtshilfliche Erfahrung als Ärztin und bekomme gerade mein 4. Kind). Was deinen Mann betrifft, solltet ihr doch einfach mit offenen Karten spielen und dem zukünftigen Arbeitgeber über euer "Problem" berichten...Vielleicht ist es ja gar nicht so kompliziert und dein Mann kann eine Woche später anfangen oder bekommt jedenfalls für die Entbindung frei. Und dann ist da ja auch noch euer Kind...Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder kommen, wenn es passt. Heißt, meine drei sind immer so gekommen, dass der Papa dabei sein konnte, obwohl er vorher und hinterher dauernd unterwegs war ( auch mal 300 km entfernt). An deiner Stelle würde ich jedenfalls kein KS machen lassen! Aber ich bin auch eher ein Gegener von dieser terminierten Medizin, da ich denke, dass es schon seinen Grund hat, dass die Kinder sich den Geburtstermin "aussuchen" und den Geburtsstress auch für ihre Enwicklung brauchen. Was die Gewichtsschätzung angeht, dann man sich da ganz schön vertun! Gerade nahe dem Geburtstermin ist die schätzung nicht immer einfach...Manches Kinder, dass über 4 kg wiegen sollte wog dann doch 3300 g. Lasse dir Zeit für die Entscheidung, dan wirst du schon den für dich richtigen Weg finden!
Liebe Grüße, Pumpelchen

Beitrag von coppercurl 28.02.06 - 09:46 Uhr

genau das gleiche hatte ich bei meinem ersten sohn auch... aber immerhin haben sie bis zwei tage vor et gewartet, um dann einen ks zu planen. ich weiss nicht, ob ich mich nochmal so kritiklos drauf einlassen würde...

... willst das wirklich machen, nur wegen dem job???? bedenke, dass du nach deinem ks eventuell noch viel pflegebedürftiger bist (auch zu hause) als nach ner normalen geburt!!!

wie wäre es, wenn dein mann bei dem job erstmal fragt. es ist nur natürlich, dass man seine frau unterstützen will. vielleicht kriegt er wenigstens eins, zwei tage frei. ihr schafft das auch so!!! lass ihn das thema beim neuen chef erst einmal ansprechen!! dass ermindestens für die entbindung frei bekommt. und erst zum 1.5. anfangen, hat er da schon gefragt? ich mein, fragen kost nüschd! ;-)

ich kann dich verstehen, da ja eh ein gewisses (kleines) risiko besteht, dass du einen ks bekommen könntest. aber ich kann dir nur raten, es so zu organisieren, dass du es auf eine spontane geburt ankommen lässt. du bist wirklich schneller fit hinterher!
lg, coppercurl, 35.ssw

Beitrag von coco71979 28.02.06 - 10:20 Uhr

Tja, mit dem zum 01.05. dort anfangen geht leider nicht. Eigentlich suchen die per sofort jemanden. Und 01.04. wäre schon sehr sehr spät. Ich würd es ja auch nicht wegen des Jobs machen lassen sondern damit mein Mann bei der Geburt dabei sein kann. Hab hier sonst niemanden außer die Schwiegermutter, aber die möchte ich auf keinen Fall bei der Geburt dabei haben. Hm, vielleicht unterhalte ich mich beim nächsten FA-Besuch einmal ausführlich mit dem Arzt darüber. vielleicht hat sich das köpfchen bis dahin ja auch schon gesenkt #schwitz.

Mir ist ja nur wichtig, dass mein Mann dabei ist. Ich weiß nicht wie ich eine qualvolle Geburt überstehen soll, wenn er nicht dabei ist. Nur wir können das Geld, das er mehr verdient auch sehr gut gebrauchen. Mein Mann verdient nicht besonders viel und auf Dauer kann er von dem Verdienst keine Familie ernähren. Er ist jetzt immerhin auch schon 35 und da ist es auch nicht mehr ganz so leicht eine anspruchsvolle Arbeit zu bekommen. Diese Chance bekommt er so schnell auch nicht wieder. Meine Mutter würde ja gerne zur Entbindung kommen, nur ich kann nicht einfach so anrufen, dass es jetzt los geht und sie kann sich ins Auto setzen und hierherfahren. Sie wollte ja eh nach der Geburt ein paar Tage zu mir kommen um mir anfangs etwas Arbeit abzunehmen. Wenn also ein KS gemacht wird, wäre ja hinterher jemand da, der sich um mich kümmert. Und wenn mein Mann dann noch ein paar Tage frei hätte bis er die neue Stelle antreten kann, dann hab ich ihn ja auch noch um mich herum. Dann hab ich 2 Leute, die sich um mich kümmern würden.

Hm, bin echt total durcheinander.

L. G.
Melanie 36. SSW

Beitrag von coppercurl 28.02.06 - 21:51 Uhr

so doof, wie es klingt: schlaf mal ein wenig drüber ;-) #liebdrueck

weisst, was alle hebammen sagen??? ein kind kommt eigentlich immer wenns passt! ich hab wirklich schon so oft gehört, dass zum beispiel kinder von "montage-papas" immer aufs weekend kommen, weil dann die väter halt dabei sein können...

mit meiner mutter geht es mir leider genauso, ganz genauso. weit weg und wäre spontan gar nicht so schnell vom job abkömmlich. und meine schwiegermutter??? um gottes willen! #augen ich mag sie sehr, aber sie ist, ähm soooo anders als ich. ;-)

...rede doch mal mit deinem bauchkindlein drüber. im ernst. das hilft ja auch im eigenen kopf, sich über eine entscheidung klar zu werden! daran glaub ich fest. und hör überhaupt auf dein bauchgefühl.

lg, coppercurl, 35.ssw

Beitrag von tekelek 28.02.06 - 10:52 Uhr

Hallo Melanie !
Wenn ich das so durchlese, habe ich eher das Gefühl, Du hast Angst vor einer normalen Geburt und würdest sogar lieber einen Kaiserschnitt machen lassen - aber vielleicht täuscht der Eindruck auch #gruebel
Dein Mann kann auf jeden Fall zur Geburt kommen, ich habe noch nie gehört, daß ein Mann, selbst wenn er gerade eine neue Stelle angetreten hat, nicht bei der Geburt seines Kindes dabei sein durfte !
Und wenn Deine Mutter anschließend käme wäre es doch auch nicht so schlimm, wenn er keinen Urlaub bekäme, vielleicht kann er zumindest immer ein wenig früher nach Hause kommen ?
Ich würde keinesfalls aus den von Dir genannten Gründen einen Kaiserschnitt machen lassen. Und Dein Kind hat noch 3 Wochen Zeit sich ins Becken zu senken, warte doch einfach ab.
Auf Schätzungen von Reife und Gewicht kannst Du auch überhaupt nichts geben, da liegen oft 0,5 bis 1 kg zwischen Schätzung und Wirklichkeit, das geht gar nicht so genau #augen
Viele Kinder sind noch gar nicht bereit auf die Welt zu kommen, wenn ein Kaiserschnitt gemacht wird - wie erklärst Du Dir sonst, daß über die Hälfte der Kaiserschnittbabies Anpassungsstörungen nach der Geburt hat und viele sogar auf eine Kinderintensiv oder in den Inkubator müssen ?
Lass es auf Dich zukommen und hab keine Angst vor einer normalen Geburt. Du stehst das durch, in dem Moment denkst Du sowieso weder an Deinen Mann noch an Deine Mutter noch an irgendjemand anders, sondern nur an Dein Kind und die Wehenschmerzen - die wirklich sofort weg sind, sobald das Kind da ist, und Du vergisst sie auch sehr schnell wieder.
Zudem kommen sehr viele Babies nachts oder früh am Morgen, da könnte Dein Mann sowieso dabei sein.
Liebe Grüße und alles Gute,

Katrin mit Emilia-Sofie (*05.01.05), die um 6:30 Uhr das Licht der Welt erblickte, und #ei (ET 02.09.06)

P.s.: Wenn unser zweites Kind kommt, ist gerade eine wichtige Messe, auf die mein Mann muß und wir planen eine Hausgeburt.
Ich denke aber, daß dieses Kind wie unser erstes dann kommen wird, wenn mein Mann da ist und mir zur Seite stehen kann, das hat die Natur schon so eingerichtet ;-)

Beitrag von coco71979 28.02.06 - 11:30 Uhr

Hallo Katrin,

eigentlich hab ich keine Angst vor der Geburt. Wenn mein Mann dabei ist, sehe ich darin überhaupt keine Probleme. Hab eher mehr Angst vor einem KS. Nur mir ist es besonders wichtig, dass mein Mann dabei ist. Weiß nicht wie ich es ohne ihn aushalten soll. Möchte ihn halt unheimlich gerne dann bei mir haben. Hab doch sonst niemanden. Alleine käme ich mir schon etwas verlassen vor #heul. Naja gut, vielleicht ist es jetzt doch so langsam die Angst vor der Geburt die in einem hochsteigt. Aber bei dem Pech was wir in den letzten Wochen hatten hab ich echt das Gefühl, dass das Kind genau dann kommt, wenn mein Mann auf Arbeit ist. Die neue Arbeitsstelle ist ca. 30 km von hier entfernt. Hab einfach Angst, wenn er nicht rechtzeitig da ist, dass ich das alles alleine durchstehen muss #heul.

Ich möchte einfach nicht alleine im Kreissaal liegen. Es wäre ja wenigstens schön, wenn der Kleine kommt, wenn mein Mann die Tage, die ich im Krankenhaus bin Urlaub hätte, weil wir auch noch einen Hund haben und niemanden haben der auf ihn aufpassen kann. :-(

Komischerweise, meine sogenannten Freunde streiten sich jetzt schon darum, wer auf den Kleinen aufpassen darf wenn er da ist (obwohl ich ihn am Anfang noch nicht in fremde Hände geben werde), aber wenn ich frage ob sie den Hund für ein paar Tage nehmen können, dann hat auf einmal keiner Zeit #schock.

Naja, was solls. Ich glaub ich lass es einfach auf mich zukommen. Irgendwie wird sich da wohl schon das Richtige ergeben. Per Kaiserschnitt hätte man einfach auch einen festen Termin und man könnte dann etwas besser planen. Aber lieber wäre mir schon eine normale Geburt.

Danke für deine Antwort
L. G.
Melanie 36. SSW

Beitrag von tekelek 28.02.06 - 15:22 Uhr

Hallo Melanie !
Ich mußte gerade lachen, als ich gelesen habe, daß Du Angst hast, daß es Dein Mann nicht rechtzeitig schafft, weil er 30 km entfernt arbeitet ;-)
Meiner war 300 km entfernt ;-)
Die erste Wehe hatte ich gegen 16 Uhr am 4.5.05, Emilia war dann erst um 6:30 Uhr am 5.1.05 da ....
Und das war noch einigermassen schnell für die erste Geburt !
Meinst Du, Dein Mann braucht soooo lange, bis er von der Arbeit kommt #gruebel ?
Daß ein Kind einfach so innerhalb weniger Minuten oder Stunden "herausfällt" kommt nur in Filmen oder sehr, sehr selten vor !
Lass es normal auf die Welt kommen. Es ist besser für Dich und vor allem besser für Dein Kind, es kann sich besser auf die Geburt vorbereiten und wird nicht einfach herausgerissen, hat dadurch weniger Anpassungsstörungen, bei Dir bildet sich die Gebärmutter schneller zurück, Du hast weniger Komplikationen als bei einem Kaiserschnitt und bis anschließend schneller wieder fit.
Kannst Du den Hund nicht ein paar Tage in eine Tierpension oder ähnliches geben ??
Liebe Grüße,

Katrin