Nachname des Kindes

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von littlealien 28.02.06 - 09:51 Uhr

Hallo,

Ich wollte mal fragen, ob es überhaupt möglich ist, dass ich meinem Kind den Nachnamen meines Freundes gebe, ohne dass wir vorher beim Jugendamt waren und er die Vaterschaft offiziell anerkannt hat. Privat, also ohne irgendwelche Ämter, hat er das natürlich schon. Mir ist das eigentlich relativ egal, weil auch so klar ist, dass es sein Kind ist und dass er sich auch entsprechend verhält, daher soll es ja auch seinen Namen kriegen (schon weil ich es ziemlich schwierig finde, auf meinen Namen einen vernünftigen Vornamen zu finden). Die Frage ist nur, geht das einfach so? Oder MUSS ich dann meinen nehmen?

LittleAlien

Beitrag von anyca 28.02.06 - 09:59 Uhr

Nein, das geht nicht. Dann hat der Mann ja offiziell keinerlei Beziehung zu Deinem Kind.

Macht ihr nicht sowieso eine Vaterschaftsanerkennung? Schließlich muß der Vater auch auf der Geburtsurkunde erscheinen, oder wolltest Du da auf "es war dunkel und ich hab nicht nach dem Namen gefragt" machen?;-)

Beitrag von littlealien 28.02.06 - 10:05 Uhr

Naja, ehrlich gesagt, ich hab's mir fast gedacht. Ansonsten könnte man sich ja auch irgendeinen Namen ausdenken, der einem besser gefällt.

Also, auf der Geburtsurkunde hätte ich ihn schon gerne, das stimmt (da hatte ich noch gar nicht dran gedacht). Also auf zum Jugendamt (oder Standesamt)?

LittleAlien

Beitrag von anyca 28.02.06 - 10:11 Uhr

Ich glaube, das geht beides (Jugendamt oder Standesamt).

Und denk dran: Es ist ja schön, daß alles zwischen Euch so klar ist, aber hier geht es um Ansprüche des Kindes, nicht um Deine. Und das Kind soll ja auch in 20 Jahren noch Ansprüche an den Vater stellen können, auch wenn man nicht absehen kann, wie Eure Beziehung dann aussieht bzw. ob sie noch besteht.

Willst Du denn das Sorgerecht mit ihm teilen oder willst Du das erst mal allein haben?

Beitrag von littlealien 28.02.06 - 10:19 Uhr

Ich will es schon mit ihm teilen. Vielleicht mach ich ihm auch einfach mal den Vorschlag, dass wir doch heiraten (was ja letzlich das aller einfachste wäre, für uns UND das Kind) und die Hochzeit dann notfalls eben später feiern, wenn das Kind vielleicht schon 1 Jahr alt ist oder so (Geldproblem). Aber da stoß ich wahrscheinlich auch hier im Ort (Dorf) bzw. bei seinen Eltern auf taube Ohren. Aber ich werde ihn mal daraufhin versuchen zu überzeugen (nicht zu überreden ;-)) Eigentlich hätte ich ja auch lieber seinen Namen, aber er ist der Amts - bzw. Feiermuffel (ohne ihn jetzt irgendwie schlecht machen zu wollen) ...

Beitrag von anyca 28.02.06 - 10:25 Uhr

Viele Paare heiraten in so einer Situation noch schnell standesamtlich und feiern dann im nächsten Jahr ganz groß die kirchliche Hochzeit (weiß ja nicht, ob ihr kirchlich seid.)

Übrigens: Du MUSST den Vater angeben, wenn Du ihn weißt, Dein Kind hat einen Anspruch drauf (und der Staat / Steuerzahler auch, schließlich ist der Vater unterhaltspflichtig). Wenn der Vater nicht von sich aus die Vaterschaft anerkennt, wird ihm das Jugendamt Beine machen!

Also, angenehmer für Deinen Freund ist es sicher, 10 Minuten mit Dir aufs Jugendamt zu gehen, als wenn die sich mit ihm in Verbindung setzen müssen ...

Beitrag von littlealien 28.02.06 - 10:33 Uhr

Nee, ich meinte schon, die standesamtliche Hochzeit dann nachfeiern, so wie es ja Leute gibt, die im Sommer erst ihren Geburtstag nachfeiern und vielleicht schon im Februar Geburtstag hatten, weil es ihnen da zu kalt war. Wir sind zwar evangelisch und katholisch, aber ne kirchliche Hochzeit muß trotzdem nicht sein.

Ich werde ihm jedenfalls klar machen, dass er sowieso nur die Wahl zwischen den beiden Ämtern hat. Und vielleicht besser nicht warten sollte, bis die zu ihm kommen.

Naja, wieviel Zeit könnte ich mir denn rein theoretisch noch lassen (bin 20. SSW), er würde bestimmt auch sagen, dass ich mir da mal wieder viel zu früh Gedanken mache und er das schon noch machen wird. Ich schätze es dauert doch bestimmt relativ lange, bis man bei denen einen Termin kriegt?

Beitrag von anyca 28.02.06 - 10:36 Uhr

Wie das mit den Terminen ist, mußt Du auf dem Amt nachfragen, ich weiß ja nicht, wie ausgelastet die bei Euch sind.

Wenn ich mich richtig erinnere, haben mein Bruder und seine Freundin die Anerkennung etwa 1 Monat vor der Geburt gemacht.

Beitrag von littlealien 28.02.06 - 10:42 Uhr

Naja, dann hätte er wohl recht und ich brauch jetzt noch keine Hektik zu verbreiten ... Vorsichtshalber sollte ich dann halt schon mal mit denen Kontakt aufnehmen, aber es scheint ja tatsächlich noch (etwas) Zeit zu sein.

Beitrag von lady_chainsaw 28.02.06 - 10:02 Uhr

Hallo LittleAlien,

ohne offizielle Vaterschaftsanerkennung (beim Jugendamt) geht es nicht!

Gibt es einen Grund, warum ihr das "inoffiziell" machen wollt?#kratz

Es ist doch kein allzugroßer Aufwand mal für ´ne halbe Stunde beim Amt vorbeizuschauen.

Gruß

Karen + Luna (2,5 Jahre)

Beitrag von stephanie_juncker 28.02.06 - 10:04 Uhr

Hallo,
man kann die Vaterschaftsanerkennung auch beim Standesamt machen da kriegt man häufig eher einen Termin als beim Jugendamt-so war es bei uns!
Wenn ihr das gemacht habt kann man für 7,50Euro-bei uns- eine sogenannte Namensgebung machen da unterschreibt ihr beide was das du es gestattest das das kleine den Namen des Vaters bekommt!
Dies kann man nie mehr rückgängig machen- es sei denn der Vater gibt sein ok!?
Hoffe konnte dir helfen-aber die Vaterschaftsanerkennung ist Pflicht vorher-haben wir beides mit einem mal gemacht!!

Lieben Gruß
Steffi+Collin*10.12.2005