Impfen als Baby oder als Kleinkind?

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Beitrag von birtema 28.02.06 - 10:45 Uhr

Hallo ihr erfahrenen Mütter

ich bekomme mein baby erst im mai, aber über manche dinge macht man sich ja doch schon vorher gedanken.

die diskussion ums impfen geht ja meist ziemlich heftig hin und her. ich kann die argumente, die dafür sprechen, eigentlich schon nachvollziehen.

nur frage ich mich, ob das wirklich schon bei einem neugeborenen sein muss, oder ob man nicht abwarten kann, bis das kind 2-3 jahre alt ist, weil es dann in einrichtungen wie kindergarten oder so vermehrt mit erregern in kontakt kommt.

mit welchen begründungen habt ihr euch so oder so entschieden?

vielen dank, Birte + #ei (ET 10.05.06)

Beitrag von jenny2607 28.02.06 - 11:15 Uhr

Hallöchen,

die Entscheidung ein Baby impfen zu lassen, liegt bei jeder Mami selbst.

Aber ist es nicht beruhigender, einen kleinen Körper, unter Aufsicht, die Krankheit, den Virus, "trainieren" zu lassen und somit zu stärken, als ihn "ungeschützt" der großen, vielleicht krankmachenden Welt auszusetzen?!

Wir alle sind doch als Baby geimpft worden und sind "gesund" durchs Leben gekommen. Warum wird dann beim eigenen Baby so überlegt?

Es ist doch nachgewiesen, dass nur ganz, aber auch wirklich ganz selten beim Impfen etwas passiert. Man hat doch nur durchs impfen, viele Kinderkrankheiten, eindämmen und sogar bis heute ausrotten können.
Warum sollte sich das denn jetzt ändern.

Wir haben unseren Louis impfen lassen, und ich werde auch zu jeder weiteren Impfung gehen. Es ist überhaupt nichts passiert, noch nicht einmal Fieber. Das einzige was war, ist, dass er danach immer beleidigt war und dann viel geschlafen hat. Sonst nichts.

Jeder muss das für sich, aber jedoch besonders für sein Baby entscheiden.

Wünsche alles Gute, egal, wie du dich entscheidest.
LG Jenny
;-)

Beitrag von buzzelmaus 28.02.06 - 11:24 Uhr

Hallo Birte,

ich kann mich meiner Vorschreiberin nur anschliessen.

Diese ganze Diskussion ums Impfen kann ich auch nicht nachvollziehen. Klar, es ist jedem seine Entscheidung. Aber wenn nun alle nicht mehr impfen, kommen schlimme Kinderkrankheiten wieder.

Und man sollte auch bedenken, dass der Nestschutz nur die ersten ca. 6 Monate anhält. Und für mich war ganz klar, dass Emily mal krank wird. Aber wenn man den Mäusen ein paar Krankheiten ersparen kann, warum nicht. Und wir hatten auch nie Probleme oder Nebenwirkungen!

Ich denke, viel überträgt sich von der Mutter auf das Baby. Wenn Du selbst dem Impfen positiv gegenüber stehst, dann ist auch Dein Kind ruhiger (etwas schreien natürlich alle beim Pieks).

Wie schon gesagt, alle Babys werden früher oder später mal krank - wir hatten erst einen Magen-Darm-Infekt. Nach Emilys Krankheit war ich umso mehr froh, dass ich sie hab impfen lassen. Denn wenn Du Deinen Wurm im Arm hälst und der nur jammert, Fieber hat und kein Essen bei sich behalten kann, dann wird Dir ganz anders.

Deshalb bin und werde ich immer für das Impfen sein!

Alles Gute

Susanne + Emily Fiona (29 Wochen)

Beitrag von cathie_g 28.02.06 - 12:08 Uhr

Hi Birte,

das finde ich super, dass Du Dich schon vor der Geburt um das Thema kuemmerst #freu

Es wird in Deutschland ja kein "Neugeborenes" geimpft, sondern ab der 9ten Woche. Impfen ist Risikoreduktion. Vor allem gegen Keuchhusten und Hib halte ich das sobald wie moeglich fuer enorm wichtig. Hier in Grossbritannien wird sogar mit 9 Wochen, 3 Monaten und 4 Monaten geimpft (in D ja eher 2,4,6, in Oesterreich 3,4,5).

LG

Catherina

Beitrag von naffter 28.02.06 - 12:33 Uhr

Hallo Birte,
also grundsätzlich habe ich nichts gegen das Impfen, wir lassen unsere Kleine aber erst mit einem Jahr frühestens impfen (auf jeden Fall gegen Tetanus). Der Grund liegt darin, dass wir glauben, dass unsere Kleine sich erstmal an die Welt gewöhnen soll und außer Muttermilch nix in sie reinkommt. Bei den Impfungen ist das Problem, dass da so viele Beistoffe wie Quecksilber, Aluminium, etc. als Konservierungsstoffe o.ä. drin sind und ich möchte nicht, dass meine Tochter mit sowas fertig werden muss, wenn sie gerade mal lernt zu leben, zu verdauen, sich gegen Viren zu wehren das hat dann später noch Zeit. Das erste Jahr ist sie eh bei uns und wir werden schon darauf achten, dass wir das Ansteckungsrisiko gering halten. Wenn man nicht impft muss man sich halt bewußt darüber sein, dass man aufmerksamer sein muss. Man muss horchen, ob irgendwelche Krankheiten im Moment kursieren o.ä. Wachsamkeit ist gefragt und dann kommt man auch damit ganz gut über die Runden.
Letztendlich müssen das die Eltern für sich entscheiden, denn sie müssen auch nachher argumentieren, wenn das Kind einen Impfschaden kriegt auf die Frage "Warum hast du mich geimpft, du wußtest doch der Risiken?, wenn das Kind einen Schaden durch eine Krankheit erlangt auf die Frage "Warum hast du mich nicht geimpft, du wußtest doch der Risiken?". Also du musst hinter der Entscheidung stehen und sie vertreten können, wenn du dich dagegen entscheidest, solltest du aber auf jeden Fall mit Gegenwind aus deinem Umfeld rechnen.
Ich habe hier nur meine Meinung gesagt, um auch die andere Seite darzustellen, ich kann jeden verstehen, der sein Kind impft, es ist eine erste schwere Entscheidung die Eltern für ihre Kinder zu treffen haben, davon wird es sich noch viele viele geben in ihrem Leben.

LG Viola mit Leonie
P.S. : ich habe von meiner Hebamme das Buch "Impfen? - Pro und Contra" empfohlen bekommen und fand das sehr gut, weil es sehr neutral einfach nur alle Vor - und Nachteile abwägt.

Beitrag von louca22 28.02.06 - 16:38 Uhr

Hi!

Vor kurzem gabs schon mal eine ähnliche Diskussion.

Habe Dir den Thread mal kopiert:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&id=356558&pid=2349236&bid=9

Tipp: Hier im Forum ist es sehr schwer eine für sich zutreffende Entscheidung zu treffen. Einfach auch deshalb, weil jeder Organismus anders ist und demnach anders auf Impfungen bzw. generell auf Medikamente reagiert.

Liebe Grüße

Louca