Warum brüllt sie nur die ganze Zeit ??? Habe ich etwa ein Schreibaby?

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Beitrag von streichelmaus 28.02.06 - 12:56 Uhr

Hallo an alle!!!

Meine Nerven liegen blank! Unsere Maus wird morgen 6 Wochen alt und ist seit Freitag nur noch am brüllen. Das fängt morgens an, wenn ich sie frisch anziehe und geht den ganzen Tag so. Es ist nur Ruhe, wenn ich sie stille, mit dem Kinderwagen rumfahre oder nach ewig langem Kampf im Tragetuch rumschleppe.

Da sie durch die ständige Brüllerei auch nie schläft (ausser eben im Tragetuch, etc.) ist sie auch noch völlig überdreht. Nur ein Beispiel: Diese Nacht war 2:30 Uhr zu Ende, danach hat sie immer nur so 15 min am Stück geschlafen, danach war wieder Higlife bis so ca. 8:00 Uhr heute morgen. Heute tagsüber dasselbe. Sie ist hundsmüde, die Augen fallen zu, spätestens 5 min später zuckt sie zusammen, zappelt wie wild hin und her bis sie wieder wach ist und brüllt dann von neuem wieder los. Selbst im Tragetuch haben wir heute ewig gebraucht, bis sie sich beruhigt und endlich mal die Augen zu hat.

Manchmal brüllt sie auch die Brust an. Verstehe dann die Welt nicht mehr. Hat sie Hunger, wenn sie die Faust im Mund hat?

So langsam bin ich mit meinem Kräften am Ende. Bin auch total übermüdet und diese ständige Brüllerei zehrt an meinen Nerven. Hab schon überlegt, so eine Schreiambulanz aufzusuchen. Hat jemand von euch darin Erfahrungen?

Manchmal bin ich schon fast soweit, sie mal brüllen zu lassen. Hab es gestern 10 min durchgehalten, dann hab ich sie wieder aus dem Stubenwagen genommen, weil mir die vielen Tränchen so leid taten.

Wer kann mir helfen? Wird das irgendwann mal wieder besser? An wen kann ich mich noch wenden?

Danke!

Liebe Grüsse Grit + Melissa (morgen 6 Wochen)

Beitrag von kleineute1975 28.02.06 - 13:12 Uhr

Hi

oh das hört sich ganz nach Blähungen an, das fing bei uns ab der 4 Wochen an...da kannste nicht viel machen Geduld da mußte durch bei uns half teilweise

- Kümmelzäpfchen
- Windsalbe aufn Bauch nach jedem Windelswecheln
- Viburocol Zäpfchen zur Beruhigung
- Babymassagekurs evtl...
- immer mit den Beinen rad fahren damit sich Blähungen lösen können
- evtl. neen Kirschkernkissen aufn Bauch
- und wenn es gar nicht mehr geht Kind aufn Wickeltisch und den Bauch föhnen (vorsichtiig) dann hat meiner wenigstens in der Zeit wo ich geföhnt habe aufgefhört

es ist nee Harte Zeit und ich gönne es wirklich keinem wir hatten das bis zur 16. Wochen und es war der Horror.....

Zieht dein Kind denn die Beinen an beim Weinen?

Also das es ein Schreikind ist glaub ich nicht, dann würde es im Kinderwagen auch weinen (das hatte meine Kollegin nämlich) das geht vorbei

wünsch dir ganz viel Durchhaltevermögen

LG Ute mit Jonas 7 Monate

Beitrag von vonni1974 28.02.06 - 13:08 Uhr

Lass Dich erst mal #liebdrueck!!!
Ich kenne Dein Problem nur zu gut. Bei uns waren es diese ganz fiesen Koliken. Meine Kleine war vor Schmerzen am Ende. Wenn das jetzt schon beim Trinken anfängt, sind es bestimmt Koliken. Meine Kleine war nur am zappeln. Sie hatte einfach Bauchschmerzen. Drück ihr mal leicht auf den Bauch um zu fühlen ob er hart ist. Ich habe meine Kleine auch immer in der Bauchtrage rumgetragen, da habe ich sie immer einigermaßen zur Ruhe bekommen. Im Wagen spazieren fahren hat auch nur funktioniert, wenn ich wirklich draußen war. In der Wohnung hat es leider nicht funktioniert.
Du kannst auch zum Arzt gehen, der kann genau abtasten ob es Koliken sind und wird Dir was dagegen verschreiben. Bei meiner Kleinen hat es immer geholfen wenn ich Ihr den Bau massiert habe und mit ihren Beinen "Fahrrad" bewegungen gemacht haben. Aber am aller besten haben dir Carvi Carum Kinderzäpfchen geholfen, die verschreibt Dir auch die Ärztin, du kannt sie aber auch frei in der Apo kaufen. Das sind Kümmelzäpfchen, die direckt im Darm wirken.

Aber Frage bitte erst Deinen Arzt was es wirklich ist.

Beitrag von henrie 28.02.06 - 13:08 Uhr

Hallo Grit,

hast Du mal mit Deiner Hebi oder mit dem KA gesprochen? Vielleicht hat sie ja irgendwelche Schmerzen.

Viele Grüße vom Bodensee

Henrie mit Mockel (dem bisher braven Traumkind)

Beitrag von carol_83 28.02.06 - 13:16 Uhr

Hey Grit!

Klingt so als hättest du mein Baby :-) Exakt alles was du geschildert hast trifft auch auf Nele zu. Ich werde mit ihr jetzt zur Schreiambulanz (hat mir meine Hebamme empfohlen, alle Frauen die sie dort hingeschickt hat waren restlos begeistert..), ich hoffe das hilft, sonst erschieß ich mich bald!
Achso, die Faust im Mund ist bei Nele immer ein Zeichen für Hunger...

Liebe Grüße und viel Durchhaltevermögen #liebe

Caro und Nele (seit gestern 4 Wochen)

Beitrag von kleineute1975 28.02.06 - 13:19 Uhr

HI

hab noch was vergessen

vor jeder Mahlzeit Sab Simplex Tropfen aufn Löffel verabreichen verschreibt der KA haben wir gemacht bis zur 16. Woche ich fand es hat wohl geholfen....

WAs bei uns auch teilweise geholfen hat ist eine elektrische Babyschaukel (hatte sie damals leider nur 4 Wochen) aber da war er mal für ein paar Std. ruhig drin, ich weiß nicht ob es das hin und hergeschaukel war, aber man versucht ja alles....

LG Ute

Beitrag von yellow.sunny 28.02.06 - 14:07 Uhr

Hallo Grit,

kann Dich wirklich sehr gut verstehen und kenne das Problem auch nur zu gut. Unsere Kleine ist am Donnerstag 4 Wochen alt. Die letzten Nächte waren der Horror, so daß wir heut morgen zum KA gegangen sind.
Sie hat auch nur geschriehen, ab und zu die Beine angezogen, öfters kam auch die Mumi wieder hoch und sie hat öfters gewürgt. Der KA hat dann gemeint, das sind teilweise Blähungen und auch Sodbrennen. Wir haben Sab Simplex Tropfen gegen die Blähungen und Gaviscon gegen das Sodbrennen verschrieben bekommen. Habe es ihr vorhin gleich gegeben und siehe da, sie schläft. Würde an deiner Stelle erstmal zum KA. Deine Kleine Melissa ist bestimmt kein Schreibaby. Sonst würde sie sich glaube ich auch nicht im Kinderwagen usw. beruhigen lassen. Kann Dir nur die selben Tips geben, wie bei der vorherigen Antwort.
-Bauch mit 4-Winde-Öl (aus der Apotheke) massieren
-Kirschsteinsäckle auf den Bauch (Wärme tut gut)
-mit den Beinen Fahrrad fahren
-auf den Wickeltisch unter die Wärmelampe legen
-Bettchen oder wo sie sonst schläft (auch im Kinderwagen) bissle erhöhen, z.B. mit einem Handtuch,
damit es ihr die Mumi nicht wieder hochkommt :-%
-Fliegergriff (sie liegt auf dem Bauch auf deinem Unterarm)

Hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen.
Und Kopf hoch, das wird schon.
Bin nun auch ganz zuversichtlich, nach dem KA-Besuch.
(was ich heut morgen nicht gedacht hätte) :-)

Liebe Grüße Yvonne mit Milena (02.02.06) #liebe

Beitrag von mammammia 28.02.06 - 15:03 Uhr

Hi Grit,

kauf dir schnellstens "So beruhige ich mein Baby" von Rankl, ich hab es mir auch damals als er 6 Wochen alt war gekauft.Das Buch hat eine Ärztin aus der Schreiambulanz geschrieben.Es liest sich schnell und gut, aber kommt nicht mit platten Patentrezepten!

Ist wirklich super.
Hab weiter oben schon mal geantwortet auf ein Posting zu Buchtipps.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3530401749/qid%3D1141134897/303-1445784-4181057

Alles Gute für euch!!

lg katja

Beitrag von judith_hh 28.02.06 - 15:05 Uhr

Hallo Grit,
neben den Tipps gegen Bauchschmerzen und der Schreiambulanz kann ich dir noch einen Besuch beim Osteopathen empfehlen. Ich kenne einige Babys, die danach einfach nicht mehr geschriehen haben - jedefalls nicht mehr mehr als andere Babys. Es kann bei der Geburt einfach ein Organ weggeklemmt sein (verzeih meine Laiensprache), daher können auch die Schmerzen kommen, auch Bauchschmerzen.

Mein Baby hat zwar nicht geschrien, hatte aber eine schlimme Verspannung. Meistens reicht ein BEsuch, den du allerdings privat zahlen musst (30-50 Euro).

Solltest du zufällig in Hamburg wohnen kann ich Friederike Kaiser in der Tornquisstrasse empfehlen.

Liebe Grüße,
Judith

Beitrag von mammammia 28.02.06 - 15:12 Uhr

..ich bins nochmal#freu


lies einfach mal ein paar Kundenrezessionen zu dem Buch..ich kann das nur bestätigen.Das Buch könnte euch retten;-)



Unbedingt lesen !, 25. Januar 2006
Rezensentin/Rezensent: timmsmutti aus Wünsdorf
Dieses Buch sollten alle Eltern gelesen haben, die ihr Baby einfühlsam und vor allem erfolgreich beruhigen wollen.Gerade in den ersten drei Monaten ist dieser Ratgeber für mich der Rettungsanker gewesen.Mein Sohn ist inzwischen fast 5 Monate alt und er lässt sich fast immer schnell beruhigen. Die Autorin weist darauf hin, dass alle bekannten Beruhigungstechniken irgendwie ihre Berechtigung haben, nur ihr Anwendungszeitpunkt ist meistens falsch gesetzt. Außerdem erklärt sie die Hintergründe der sog. "Dreimonatskoliken": Das fehlende Trimester der Schwangerschaft - Neugeborene sind noch nicht ganz reif für unsere Welt und sollten behutsam mit dieser vertraut gemacht werden. Eine wichtige Erkenntnis der Autorin ist auch, dass Babys, die schreien, meistens ein Schlaf -und Regulationsproblem haben.
Eltern erfahren hier, wie sie angemessen mit ihrem Säugling in den entsprechenden Altersstufen (0-3 Mon.; 4-6 usw.) umgehen können, um Schreifallen zu vermeiden.
Pluspunkt des Buches: sehr verständlich geschrieben;wertvoller psychologischer Ratgeber !


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

Ein hervorragendes Buch, 11. Juli 2005
Rezensentin/Rezensent: phaniedani aus Olching, Bayern Deutschland
Dieses Buch ist allen Eltern zu empfehlen, die schon vieles
ausprobiert haben, um ihr Kind zu beruhigen.
Sehr gut finden wir, das detailliert und an Hand von Beispielen
beschrieben wird, was man konkret machen kann.
Uns und unserem 7 Wochen altem Sohn hat das Buch die letzten zwei
Wochen schon sehr geholfen. Absolut Empfehlenswert!



Super Buch mit gut umzusetzenden Tipps!, 7. März 2005
Rezensentin/Rezensent: schleuder_03 (Mehr über mich) aus Birkenau Deutschland
Wir haben nun doch kein Schreibaby - nur ein etwas unruhigeres Kind als unser erstes es war. Aber nichtsdestotrotz habe ich mir dieses Buch zugelegt und bin mit zahlreichen Tipps (gegliedert nach 0-3 Monate, 4-6 Monate usw.) zu Fütterrhytmus, Schlafgewohnheiten, Tagesgestaltung etc. belohnt worden. Außerdem wird auch auf die Schnuller-Abgewöhnproblematik eingegangen mit einem überraschenden Fazit! Das Buch von der Psychologin Christine Rankl kann ich nur sehr empfehlen, es ist gut gegliedert, die Tipps sind "Alltagtauglich" - nicht nur für Eltern mit unruhigen Babys und es kann eigentlich alles sofort umgesetzt werden.
Nach der Lektüre fühlt man sich nicht mehr als "Versagerin", sondern die beschriebenen Alltagssituationen beweisen nur, dass es wohl viel mehr Eltern so geht, als mir (dem Leser oder der Leserin). In den vielen beschriebenen Geschichten findet man sich in einem oder mehreren Punkten wieder. Viel Spaß beim Lesen (denn das macht es) und viel Erfolg beim Umsetzen (den werden Sie auf jeden Fall haben)!