Was haltet ihr von in den Schlaf Stillen

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von anro 28.02.06 - 13:16 Uhr

Hallo,

ich weiß auch nicht, aber mein Kleiner nun fast 7 Monate alt, schläft besonders gut ein beim Stillen.

V.a. am Abend ist das fast schon Ritual, dass ich ihn dann schlafend von der Brust ins Bettchen lege.

Aber auch jetzt zum Mittagsschlaf klappt das ganz gut.

Was haltet ihr davon?

Was nur, wenn er keine Brust mehr bekommt?

Wer macht es auch oft so?

Es ist nicht so, dass es immer so ist, dass ich die Brust als "Einschlafhilfe" nehme, er schläft auch abends wach in seinem Bettchen ein. Aber irgendwie ist das auch schön und "einfach".

Lg Anro mit Tobias, der nun Siesta macht (natürlich am Busen eingeschlafen)

Beitrag von sunflower.1976 28.02.06 - 13:28 Uhr

Hallo Anro!

Bisher habe ich André (gut 8 Monate) auch immer gestillt, direkt bevor er ins Bett gegangen ist. War schön einfach, da stimme ich Dir zu. Er ist zwar selten an der Brust eingeschlafen, brauchte und brauch aber leider die Brust als Einschlafhilfe. Nur kuscheln reicht nicht.
Abends und mittags lege ihn nach dem Stillen wach ins Bett und er schläft prima ein. Aber nachts#augen da schafft er es nicht, ohne Brust wieder einzuschlafen. Seit ein paar Wochen braucht er mich bis 2 Uhr nachts stündlich. Danach darf ich dann mal drei Stunden am Stück schlafen. Zweimal in der Nacht hat er hunger, da kann er trinken, so lange er möchte, aber in den anderen Fällen üben wir gerade, dass er alleine wieder einschläft. Es ist aber schon besser geworden. Bis vor kurzem hatte er tagsüber Stillabstände von
z.T. 6 Stunden und nachts 2 Stunden (jeweils hunger). Da ist die jetzige Situation ein Fortschritt. Abends kürze ich jetzt auch minutenweise das Stillen direkt vorm Schlafen gehen ab, statt kann er sich vor dem Umziehen satt essen und trinken.
Ich habe ihn nachts von Anfang an bei jedem "quäk" angelegt, damit mein Mann ruhig weiter schlafen kann. Darüber ärgere ich mich jetzt.
Wenn ich noch ein Kind bekommen sollte, werde ich stillen und schlafen trennen (also abends erst stillen, dann wickeln, kuscheln und dann erst ins Bett bringen).

LG Silvia (die völlig übermüdet herumgeistert)

Beitrag von kleineute1975 28.02.06 - 13:29 Uhr

Hi

also ich halte davon eigentlich nichts, ich stille aber auch nicht, klar wenn ich ihmn vorm Bett nee Flasche geben würde, würde er auch dabei einschlafen. aber ich find es wichtig, das mein Kind wach ins Bett gelegt wird und dann auch lernt alleine einzuschlafen...aber wie du schreisbt, schläft er auch wach ein wo ist dann das Problem...

Also wir machen es so um 18:30 Uhr gibt es mitlerweile Abendbrei (meiner ist vom 23.07.05) dann wird auf der Krabbeldecke noch was ruhiges gespielt um 19:45 Uhr wird eine Geschichte gelesen und dann geht es ab ins Bett, Spieluhr an und er schläft ein, klappt wohl ganz gut...die im Pekip meinte ab dem 6. Monat können die sich die Rituale merken, d.h. man sollte das machen, was man jedem Abend auch wiederholen kann. Mhmm klar wenn du irgendwann abstillst kannte ihm zum Einschlafen die Brust nicht geben. Klar ist es praktisch im Moment aber ich würde längerfristig denken und jetzt mal ohne Einschlafhilfe Brust versuchen

LG Ute mit Jonas 7 Monate

Beitrag von claudichma 28.02.06 - 13:48 Uhr

Hallo Anro,

wie du selbst schon schreibst, wären meine Bedenken dabei, was wird, wenn man abstillen will und das Kind die Brust aber nicht nur als Nahrungsquelle, sondern auch als Beruhigungs-, Kuschel- und Einschlafhilfe sieht?

Aus diesem Grund habe ich es von Anfang an so gehalten, dass ich meinen Kleinen direkt nach dem Aufwachen stille, danach wickel ich ihn, sodass er schön wach bleibt, dann spielen und kuscheln wir oder ich lege ihn in die Babywippe und lasse ihn mit seinen Trapezfiguren plappern, wenn ich gerade mit was anderem beschäftigt bin. Irgendwann wird er dann knötterig, dann weiß ich, es ist Zeit zu schlafen. Dann wippe, singe, streichel und kuschel ich ihn in den Schlaf. Manchmal schläft er aber auch schon ganz von allein ein.

Klar ist das mit den Einschlafritualen anstrengender als ihm einfach die Brust zu geben. Manchmal dauert sein Kampf gegen den Schlaf fast eine Stunde, in der er nur unruhig und knatschig ist. Aber ich denke, die Anstrengung lohnt sich auf lange Sicht gesehen, auch, damit er irgendwann lernt, ganz von allein einzuschlafen. Das kann ja bei dir gar nicht geschehen, weil er ja noch Kohldampf hat, auch wenn er eigentlich schon müde wäre.

Und meine Bedenken wären auch, dass er nicht genug trinkt, bzw. nicht so viel, wie er trinken würde, wenn er nicht schon müde wäre. Also, ich denke, bevor du an Abstillen denkst, solltest du schon jetzt anfangen, deinen Kleinen umzugewöhnen, sodass er nach dem Stillen wach ist.

Nachts klappt das übrigens bei uns auch hervorragend, denn da wacht er nur zum Stillen auf und danach (manchmal auch dabei) schlafen wir beide sofort weiter.

Liebe Grüße
Claudia mit Ben *28.12.05

Beitrag von henrie 28.02.06 - 13:49 Uhr

Hallo,

halte auch nicht viel davon. Habe jedoch ein Flaschenkind. Da sie bei der Geburt zu schwach war am Busen zu trinken habe ich fast 4 Monate gepumpt und die Mumi dann in die Flasche. Somit habe ich ein Mumi-Kind mit Flasche. Aber nun zur Sache. Ich lege meine immer mit vollen Magen und großen Augen zum Schlafen. Sie will einfach nach dem Essen noch etwas spielen und dann einschlafen. Ganz allein mit Salzlampe im dunklen Schlafzimmer oder im Gefängnis (spaßiger, aber treffender Ausdruck für unseren Laufstall) das in der Mitte von Wohn - und Esszimmer steht.

Jedoch braucht sie ihren Schnulli

Viele Grüße

Henrie mit Mockel

Beitrag von lady_chainsaw 28.02.06 - 13:46 Uhr

Hallo Anro,

ich finde Einschlafstillen eine tolle Sache. Solange ich Luna gestillt habe (leider nur knapp 5 Monate) habe ich sie meistens in den Schlaf gestillt.

Solange sich ALLE damit wohl fühlen, ist es eine prima Sache

http://www.babynet.de/load.html?/treff/eltern/schlafen/01_l.html&/treff/eltern/schlafen/01durchschlafen.html

Wichtig für Mutter UND Kind #liebdrueck

Gruß

Karen + Luna (2,5 Jahre)

Beitrag von fantasy123 28.02.06 - 14:01 Uhr

Hallo Anro!

Also was ich davon halte ist: ich find's super!#freu" Meiner (8 Monate) macht das genauso. Da er mittlerweile morgens und abends noch gestillt wird schläft er da auch meistens an der brust wieder ein. Was gibt es denn schöneres für ihn und uns? Er schläft gut ein und wir brauchen nicht kämpfen, daß er wach "einschlafen lernt". Zumal das Tobias, und im übrigen auch meiner, eh können. Also mach dir keinen Kopf. Solange es für dich und ihn o.k ist mach das doch ruhig so weiter.
Versteh nicht warum mutter es sich und dem Baby immer schwieriger machen muß/soll, als nötig.#kratz

"Schlafen" ist und wird wohl immer ein Streitthema bleiben. Daher soll es jeder so machen, wie er es für richtig hält;-)
Wichtig ist, daß man selbst damit zufrieden ist wie es ist. Wenn nicht, dann wird man es schon ändern.
Und es ist nicht gesagt, daß die Kinder schlafen so nie lernen werden, denn wie man sieht, können es unsere zwei "Busenschlafkinder" ja trotzdem:-p

Handle nach deinem Gefühl, das ist für dich und dem Kleinen wahrscheinlich das Beste. Diese Erfahrung hab ich zumindest gemacht.

LG Bettina mit Louis#baby, der vorher in meinen Armen eingeschlafen ist:-)

Beitrag von mammammia 28.02.06 - 14:46 Uhr

Hi Anro,

wir Einschlafstillen auch noch -13 Monate-#freu...ich hab auch schon gepostet wie ich das in den Griff bekommen könnte...aber ich bring es einfach nicht übers Herz, den kleinen rumquäken zu lassen (im Moment noch)...andererseits entwickelt es sich sooo prima, ist soooo super süß, kontaktfreudig, lebenslustig und witzig, plappert prima, rennt, ja rennt!! schon durch die Gegend, dass ich mir dann -nach ein paar Grübelstunden wie es denn nun jetzt weiter gehen soll- sage:lass ihn.DAS eine, wo er anderen vllt "hinterherhinkt"....lass ihm das einfach.....#schmoll..und bei jedem Zänchen, Fieber u.ä. hat man weniger "Rennereien" und Ärger..eben weil die Brust für die Kleinen noch eine Wunderdroge ist#liebe

und so stillen wir immernoch in den Schlaf und auch in der Nacht#hicks


..das als kleiner Ausblick;-)

lg katja