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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sabberschnute2107 28.02.06 - 15:28 Uhr

Hallo ihr lieben, anscheinend hab ich ja eine heisse Diskussion zwischen Euch ausgelöst. Erstens sind wir im Moment (kann sich heutzutage jederzeit ändern) finanziell sehr gut gestellt. Mein Mann ist schon sagen wir mal materiell eingestellt. d.h. er möchte nicht auf etwas verzichten usw (der wichtige Hintergrund ist aber in Wirklichkeit der, dass die Männer denken man tut ja nichts zuhause und war ja lange genug daheim, er selbst ist aber nach einer Stunde Kind aufpassen überfordert) er arbeitet nebenbei auch noch am PC Abends. Ich bin nicht die Vorzeigemami die sich mit Seidenmalerei beschäftigt...oder nur bäckt. Ich gehe auch wieder gerne arbeiten nur wäre es mir lieber dass ich die kleine z.b. bis vierzehn Uhr in der Kita lasse und einen halben Tag arbeiten gehe so ist der Tag für die kleine nicht so lang und man kann sie Nachmittags auch noch anderst fördern als wie nur Kiga. Ich selbst war früher ein *Schlüsselkind* und ging in den Hort, keiner hat sich um meine Lernaufgaben gekümmert, die Nonnen im Hort hatten uns schon gar nicht unter Kontrolle. Durch viel (das hatten andere nicht) hatte ich eine super Ausbildungsstelle die ich mir aber hart erkämpfen musste. Ich hatte Glück dass doch noch was aus mir geworden ist. Aus diesen schlechten Erfahrungen heraus ist es mir am wichtigsten in der Schulzeit Nachmittag bei meiner Tochter zu sein und zu wissen was tut sie, womit beschäftigt sie sich, hängt sie rum oder hat sie verkehrte Kreise. Ich habe bemerkt dass Kinder die auch sportlich oder musisch gefördert werden nicht so langeweile haben wie meinereiner der nur im Einkaufscenter herumhing. Keiner kann mir sagen, dass wenn beide Elternteile voll arbeiten gehen und das Kind alleine ist oder den ganzen Tag im Hort abhängt dass die Eltern genau wissen was das Kind macht! Aber wie gesagt es geht hier noch nicht um die Schule sondern lediglich um den Kindergarten wo ich denke wenn das Kind auch mal krank ist die Mama braucht und nicht die Oma oder eine Freundin, einen halben Tag wäre es akzeptabel, aber dann den ganzen Tag das Kind irgendwo zu lassen ist doch bescheiden und hört bitte damit auf früher war das soooo, früher mussten die Mütter keine vierzig Stunden ableisten auch wenn sie selbst waschen mussten, da haben sie auch noch die Kinder bis sie trocken waren auf dem Topf festgebunden! Heute muss eine Frau arbeiten wie ein Mann, kochen wie in einem fünf Sterne Lokal und nebenbei noch mit dem kleinen Zeh die Wohnung putzen und das Kind fördern. Wäre ja ok. aber in Wirklichkeit bleibt doch meist das Kind auf der Strecke weil gar nicht alles zu bewältigen ist.

Beitrag von simnik 28.02.06 - 16:59 Uhr

tja das ist schon seltsam manchmal im Leben

DEINE Kindheit hat dich dazu gebracht, dass du eine gute Ausbildung gemacht hast und einen Vollzeitjob ausgeübt hast

wenn du jetzt deinem Kind einen Teilzeitjob vorlebst, wo du morgens ein paar Stunden gehst und jeden Nachmittag frei hast für dein Kind -.......sagen wir mal bis es 10 Jahre alt ist
............... was wird deine TOCHTER später machen ????

wird sie auch um eine Lehrstelle kämpfen WIE DU und sich im Job nach oben arbeiten um eine Vollzeitstelle auszufüllen.....

....oder wird sie sich sagen WARUM denn so nen Stress.........Mutti ist doch auch nur ein paar Stunden gegangen und es hat gereicht

Es ist schön für dich, dass du in der glücklichen Lage bist WÄHLEN zu können......aber WÄHLE auch für die Zukunft deiner Tochter.

Sie wird in einer Welt gross, wo Männer nicht mehr für Frauen sorgen müssen. Frauen werden zunehmend das gleiche Geld verdienen wie Männer und die Partnerschaften werden sich damit auch verändert.

Mach deine Tochter FIT für diese Zukunft.......das geht natürlich auch mit ner Teilzeitbeschäftifung GRINS.

Beitrag von max_guevera 28.02.06 - 20:05 Uhr

Jeder hat seine Erfahrungen gemacht und kaum jemand hatte eine perfekte Kindheit.
Mir ist es im Grunde völlig egal, ob du zu Hause bleibst oder arbeiten gehst. Aus deinem Beitrag hat man aber herausgehört, dass du eigentlich überhaupt keine Lust hast einen Vollzeitjob auszuüben.
Ist doch ok, wenn du damit glücklich bist. Und es ist auch dein Problem, wenn du dich mit deinem Mann in dieser Sache nicht einigen kannst.
Unangebracht sind lediglich Behauptungen á la "du wirst deinem Kind nicht gerecht, wenn du 40 Std. die Woche arbeiten gehst", "du bist egoistisch" etc. Das ist absoluter Schwachsinn und eine bequeme Ausrede, um zu Hause bleiben zu können.
Denn Fakt ist ganz einfach, dass Job und Kind durchaus zu vereinbaren ist, wenn man den Willen dazu hat.
Gruß
Max

Beitrag von cupcake123 28.02.06 - 21:13 Uhr

Hallo zurück, also ich brauch keine Ausrede um zuhause zu bleiben. Ich habe für meine Rente genug einbezahlt, so dass ich später eine haben werde. Ich habe meine Kids erst mit 30 und 33 bekommen, und habe mein Leben bis dahin ausreichend arbeitsreich genossen. Von daher kann ich die Linie klar ziehen, und habe mich für das Wohl meiner Kinder entschieden. Geld allein macht nicht glücklich. Was nützt dir der schöne Urlaub den du vielleicht mit deinem Zusatzgehalt ermöglichst, wenn deine Kinder dafür so gut wie nichts von dén Eltern haben. Und mir kann keiner erzählen das der Hort und die Krippen den Kindern gerecht werden. Kinder haben auch zwischendurch mal Bedürfnisse, denen die Eltern aber nicht gerecht werden, wenn sie Vollzeit auf der Arbeit sind. Und abends ab 17 Uhr, da ist der Tag doch gelaufen. Und Familienausflüge am Wochenende holen nicht auf was in der Woche versäumt wird. Das ist halt meine Einstellung. Meine Kinder und ich geniessen es Mittags zusammen zu essen. Und danach mache ich mit ihm Hausaufgaben. Und dann ist er frei für den Nachmittag sich mit Klassenkameraden zu verabreden, die entweder zu ihm kommen oder er zu ihnen geht. Oder auch andere Ausflüge wie Zirkus, Zoo etc. Was die Zukunft der Kids betrifft, man muss denen nicht 40 Std. Wochen vorleben, um das aus denen was wird. Das einzige was man denen damit vorlebt, ist das die Familie zweitrangig ist und die Arbeit erstrangig. Ich hoffe, das meine Söhne mal studieren und richtig was aus sich machen. Und ja, wir packen für deren Studium das Geld auf die Bank. Warum auch nicht? Wir müssen denen doch kein schwer arbeitendes Leben vorleben um das aus denen was wird. Ganz im Gegenteil. Meine Kids sind bestimmt viel ausgeglichener weil sie die Sicherheit haben, das Mama immer da ist, wenn sie gebraucht wird und nicht der Nachbar, ne Freundin oder der Hort. Die sind kein Ersatz. #freu

Beitrag von max_guevera 28.02.06 - 21:33 Uhr

Du stellst Mutmaßungen an, ohne zu wissen, wovon du redest.
Ich käme nie auf die Idee, Familie und Arbeit in einem Satz zu werten. Warum glaubst du, man hätte keine Zeit für seine Kinder? Ich verbringe ebenfalls die Nachmittage mit meinen Kindern, sie verabreden sich mit Freunden oder wir unternehmen etwas gemeinsam. Du bist dermaßen festgefahren in deiner kleinen Welt, dass du gar nicht die Möglichkeit in Erwägung ziehst, dass Job und Familie tatsächlich machbar ist.
Das Geld allein nicht glücklich macht, brauchst du jemandem, der Selbständig ist nicht zu erzählen. Aber auch hier hast du scheinbar die Vorstellung, dass das Geld in Strömen fließt und das man sich nur der Habgier wegen bewegt.
Gruß
Max

Beitrag von cupcake123 28.02.06 - 22:03 Uhr

Na toll, wie oft willst du noch erzählen das du SELBSTÄNDIG bist? Da bist du one in a Million die sich die ARBEIT auch auf spätabends einteilen kann. Aber die meisten, die Arbeiten von 8 bis 17 Uhr, und da willst du mir sagen, das die noch was vom Nachmittag haben mit ihren Kindern? Ich habe meine Selbständigkeit damals aufgegeben, und ich trauer nicht hinterher. Ich kann sie jederzeit wieder aufnehmen, wenn ich wollte. Natürlich ist Job und Familie machbar, es tun ja viele, und gegen ein paar Std. habe ich auch nie etwas gesagt, und eben die, die finanziell keine WAHL haben, aber die die ne Wahl haben, da finde ich es schon traurig, das die 40 Std. die Woche von 8 - 17 oder von 9-19 Uhr arbeiten, nur um sich selbst gerecht zu werden. Wo bleiben da bitte die Kinder? Doch hintenan.

Beitrag von simnik 01.03.06 - 07:41 Uhr

also ich frage nicht ernsthaft, wieviele berufstätige Frauen du kennst ????

die 8-17.00 Uhr Variante hat keiner meiner Freunde und Bekannten mehr.....das war mal vor ein paar Jahren so

Arbeitszeiten sind heute flexibell.....so wie das LEBEN MIT KINDERN

.......deshalb ist es auch einfacher gewurden Arbeit und Kinder zu verbinden

schau mal über die Grenzen Deutschlands hinweg und frag dich, ob du in der Gegenwart schon angekommen bist oder noch in der Vergangenheit hockst

Simone

Beitrag von cupcake123 01.03.06 - 08:13 Uhr

Wenn du 40 Std. Woche von Mo bis Fr. arbeitest, das sind 8 std. am Tag, plus 1 Std. Pause, und die Leute die ich kenne, die Arbeiten im Büro, das von 7 bis 17 Uhr geöffnet ist, im Bankwesen (Börse), und im Büro im Handwerkswesen, und natürlich als Kassiererinnen, die dürfen dann sogar am Wochenende arbeiten. Super. Ich weiss ja nicht in was für ner Welt du lebst, die muss aber schon mehr als 24 Std am Tag haben.

Beitrag von cupcake123 01.03.06 - 08:39 Uhr

Ach so, hätte ich ja fast vergessen. Meine Cousine arbeitet in einem grossen Krankenhaus als Krankenschwester, die darf Früh-Spät-und Nachtschicht schieben jeweils eine Woche, und das auch aufm Samstag und Sonntag. Da ist sie schnell über 40 Std. die Woche. Ihr Mann ist Frührentner und schmeisst den Haushalt und hütet die kids. Die tut mir richtig leid. Hat leider aber keine andere Wahl, da man von der Rente ihres Mannes nicht leben kann. Obwohl sie viel lieber mehr Zeit mit ihren Kids verbringen möchte. Und die sind auch erst Anfang 30 und die kids noch klein. Da gibt es überhaupt kein GEREGELTES LEBEN.

Beitrag von sabberschnute2107 01.03.06 - 09:15 Uhr

Hallo, natürlich sind Arbeitszeiten flexibel in gewissen Bereichen z.b. in der Gastronomie, da kannst Du wenn Dein Kind im Bett liegt und Dein Männe nach Hause kommt in die Arbeit gehen. Wenn man aber so wie ich Büro gelernt hat, ich war seit meiner Ausbildung in drei Großbetrieben und am Schluß in einem Kleinbetrieb da sind aber die Arbeitszeiten nur von sieben maximal bis achtzehn Uhr??? und von meinen Bekannten die z.b. in der Bank arbeiten oder im Büro tätig sind ist es komischerweise das selbe?? ausser Du gehst in den Verkauf da kannst Du natürlich später anfangen so um zehn, bist aber dann um neu daheim und was bringt das dann bitte? Selbst wenn es ein von zehn bis zwanzig Uhr Variante ist was bringt denn das mehr?
Was soll das überhaupt Du hast gekämpft das hättest Du sonst nicht gemacht, ich sagte ich hatte auch sehr viel Glück und zu neunzig Prozent aus meiner damaligen Klasse die sind gnadenlos untergegangen. Ich kann meiner Tochter in dem ich ihr Stärke und Selbstbewusstsein durch Sport oder was ihr Spass macht vermittle, einen besseren Hilfsstart im Leben geben anstatt bis zwanzig Uhr zu arbeiten und nicht zu wissen was macht meine Tochter gerade treibt. Wir reden nicht davon dass ich zuhause sitze und warte bis die Madam kommt, sondern ich gehe in die Arbeit (ich war übrigens auch noch nie Arbeitslos) und bin bis sie wieder kommt zuhause. Wir sind verprügelt worden in der Schule haben keine Hausaufgaben gemacht und waren tagsüber nur rumgehangen. Wir waren in der Schule mit achtzehn schwererziehbaren Jungs in einer Klasse weil denen ihr Heim in der Nähe war, es war die Hölle und jetzt sagt mir noch einer oh das war aber toll da hast Du ja dann zu kämpfen angefangen, dem gönn ich persönlich mal das geiche zu erleben. Ich hatte null Selbstvertrauen und Angst wenn hinter mir jemand gelaufen ist und meine Eltern waren am Abend zu ko um damit umzugehen, sie sagten nur das wird schon wieder wenn die Schule vorbei ist ist alles normal, aber sowas bleibt in der Erinnerung eines jeden Menschen und wirkt sich auf die Zukunft aus, nicht nur im beruflichen Sinn.

Beitrag von cupcake123 01.03.06 - 09:38 Uhr

Hi Sabberschnute, deine Erfahrungen in der Kindheit hören sich schlimm an. Ich bin auch der Meinung, das kämpfen nicht der richtige Weg ist. Ich musste zwar auch während der Kindheit auf meine voll berufstätigen Eltern mehr oder weniger verzichten. Klar habe ich von finanzieller Seite her davon profetiert, aber ich hätte an manchen Tagen viel lieber einen meiner Eltern bei mir gehabt, anstatt sie abends aus der Arbeit kommen sehen. Da war der Tag meist gelaufen, da alles für den nächsten Morgen vorbereitet werden musste usw. Nein, auch wenn die mir dadurch viel ermöglicht haben und ich auch immer all das bekommen habe, was ich wollte. DAS WAS ICH BRAUCHTE, DAS WAR AM ARBEITEN. Und zwar einen Elternteil zuhause. Oma und Opa waren zwar da, aber einfach kein Ersatz für die Eltern. Mal Oma und Opa, oder Tante etc, aber jeden Tag??? Es ist doch echt komisch. Die, die es sich leisten können, die wollen auf Teufel komm raus arbeiten, und die, die arbeiten müssen, weil sie sich finanziell über Wasser halten müssen, die würden gerne tauschen, und für ihre Kinder present sein. Was für eine verdrehte Welt.

Beitrag von cupcake123 01.03.06 - 09:58 Uhr

@sabberschnute, der unterschied zwischen uns beiden ist wohl auch, das ich einen sehr verständlichen Mann habe. Der rechnet den Job einer Hausfrau zu 100%. Und er weiss, das Haushalt machen, Kinder betreuen, Krankenschwester, Chaffeur, Koch etc, alles was man so als Hausfrau ist, ein Vollzeitjob ist. Er würde mir das Arbeiten nicht verbieten, aber er ist froh das ich drauf verzichte und für unsere Kinder da bin. Und dafür bin ich unendlich dankbar, so einen Mann zu haben.

Beitrag von simnik 01.03.06 - 09:55 Uhr

also ich arbeite im Büro einer Krankenkasse und habe flexible Arbeitszeiten.....Gleitzeit genannte.

Meine Freunde und Bekannten sind Bänker, Versicherungsleute,Zahnärzte,Steuerfachgehilfen,Ärzte, Physiotherpeuten, Fleischer, Köche.........und alles haben sich die Möglichkeit geschaffen ihre Arbeit so flexibell zu gestalten, dass sie Arbeit und Kinder vereinbaren können......nicht alle arbeiten voll.

Alle diese Kinder gehen zum Sport, tanzen,englisch oder werden WIE MEIN KIND individuell von Ihren Eltern gefördert......trotz Arbeit.

Ich möchte nur einfach nicht im Raum stehen lassen, dass es NICHT möglich ist, sich um seine Kinder SELBST zu kümmern, nur weil man arbeitet.

Aber ich muss dazu sagen, dass ich nicht solche traumatischen Erinnerungen an meine Kindheit habe.....mich hat keiner verprügelt und ich bin gern in die Schule und den Hort gegangen. Ich musste auch nicht um eine Lehrstelle kämpfen und hatte die Chance einen guten Job zu bekommen.

Ich kann es nachvollziehen , dass du deine Tochter beschützen möchtest. Und nicht möchtest dass es ihr wie dir ergeht.

Wie könnte denn dein Mann sich beteiligen an der Betreuung ???

Simone


Beitrag von cupcake123 01.03.06 - 10:07 Uhr

Wir reden hier aber von 40 Std. Woche. Und deine Bekannten die Ärzte sind, die können ihre Praxis nicht einfach mittags schliessen und sagen, ich geh jetzt mit meinen Kindern in den Zoo. Ha, Ha. Versicherungsfritzen haben sogar noch abends Tür zu Tür Service um ne Police loszuwerden. Die einzigen die ihre Kinder nach der Schule oder Kiga Mittags betreuen können sind die Hausfrauen oder die mit Teilzeitjobs. Aber davon hat hier niemand geredet. WIR REDEN VON VOLLZEITJOBS.#aha

Beitrag von cupcake123 01.03.06 - 10:15 Uhr

@simnik, hast du deinen Bekannten, die nicht Vollzeit arbeiten, auch schon das erzählt, das du in deinen gestrigen Beitrag um 16:59 Uhr geschrieben hast. Dann wird aus deren Kindern ja auch nur Teilzeitbeschäftigte, weil die Eltern denen ja nur Teilzeit vorleben. Was für ein Hirnrissiger Quatsch.#kratz

Beitrag von simnik 01.03.06 - 10:48 Uhr

ich habe tatsächlich eine bekannte die Teilzeit geht, und deren Mutter war früher HAUSFRAU, grins

aber ich glaube das ist bei ihr nicht der Grund.....der Exmann zahlt einen hohen Unterhalt für Kind und Mutter

Alle anderen haben ZWEI Kinder. Wenn ich mich recht entsinne hattest du auch zwei.

Ich weiss aus den Gesprächen und den Erfahrungen der anderen, dass Vollzeit mit ZWEI Kindern nicht mehr geht.

Es geht auch nicht, wenn sich der Mann und die Familie nicht mit an der Betreuung und Erziehung beteiligen können oder wollen.........

Aber das ist bei mir eben nicht so. Ich kann genau so wie mein Mann flexibell arbeiten und wir schaffen es trotz vollzeit unser Kind nicht in der Kita bis 17.00 zu parken und es selbst zu erziehen.

Ich weiss ja nicht, was du vor deinen Kindern gearbeitet hast, aber denkst du ernsthaft nach 10 Jahren MUTTERSCHAFTSURLAUB findest du einen Job, der dir dann wieder Spass macht.

Beitrag von cupcake123 01.03.06 - 11:14 Uhr

Ich war schon als Übersetzerin Selbständig in USA. Ich könnte sofort meine Selbständikeit wieder aufnehmen und anfangen zu arbeiten. Hätte Kundschaft genug.Würde sich bei mir sogar erst Nachmittags abspielen, da es ja zwischen hier und drüben eine 6 bis 9 stündige Zeitverschiebung gibt. Aber ich mache es nicht. Ich bin voll zufrieden mit dem was ich tu, und ich weiss wenn sich das mal so ergeben sollte, das meine Kids selbständig genug sind, so das ich mehr Zeit habe, dann kann ich jederzeit wieder anfangen. Und diese Freiheit lasse ich mir und meiner Familie.:-D

Beitrag von simnik 01.03.06 - 10:37 Uhr

doch das können sie, weil eine Gemeinschaftspraxis ist.

Wir teilen und mit der Betreuung zum Englisch Unterricht 14 tägig ein.

In der einen Woche hole ich die Kinder 14.30 Uhr aus der Kita in der anderen Woche der Doktor.

Wir arbeiten beide 40 Stunden und die Förderung unserer Kinder liegt uns am Herzen.

Beitrag von cupcake123 01.03.06 - 11:02 Uhr

Na Klasse, hinkriegen zum Englischunterricht, nur wer sie bringt ist der ausschlaggebene Punkt. Ich hatte eine Zeit vor einigen Jahren aushilfsweise 2 Std. Freitagnachmittags in einer privaten Spielsprachschule englisch unterrichtet, da ich ein Jahrzehnt in USA gelebt habe, kein Thema. Mein Mann arbeitet Freitags nur bis 12:30 und von 15 bis 16:30 Uhr habe ich 2 Std. Englisch spielerisch den Kindern beigebracht. Für 2 Std. 60 DM verdient. Naja, mein Mann hat die Std. genutzt und ist mit meinen Grossen einkaufen gefahren, und haben mich dann auf den Rückweg abgeholt.Zu der Zeit war mein Kleiner noch nicht da. Ich wurde also in der Zeit nicht vermisst. Nur das Problem was ich da hatte, war, das es eigentlich nur Abschiebung der Kinder war. Die Eltern posaunen rum: Mein 4 Jähriger lernt Englisch, boah, klasse. Nur der 4 jährige hatte eigenlich gar kein Bock drauf. Nur das geht den meisten Eltern am A**** vorbei, hauptsache die Kinder werden irgendwie gefördert. Ein Kind habe ich aus der Gruppe rausnehmen lassen, und eins ist freiwillig gegangen, nachdem es den Mut hatte in meiner Anwesenheit der Mama zu sagen, das sie dort gar nicht Englisch lernen will, das sie viel lieber mit ihr zusammen Barbie spielen möchte. Na toll? Die Gruppe war gemischt mit 4 bis 8jährigen. Ich hätte meinen Grossen umsonst mit in meiner Gruppe aufnehmen können, aber das habe ich ihm nicht angetan. Die meisten Kindergärten haben es auch schon wieder aufgegeben englisch zu fördern, da die eine Std. in der Woche gar nichts bringt, es sei denn die Kids werden von zuhause aus zweisprachig erzogen.

Beitrag von simnik 01.03.06 - 11:16 Uhr

also meiner ist 5 und Spass daran.

Er freut sich auch drauf aller 14. Tage das Spielzeug seiner Freundin zu nehmen und erst NACH dem Essen gebracht zu werden.

Auch das gleichaltrige Mädchen freut sich immer wenn ich sie mit zum englisch und dann mit zu uns nehme.

Das ist für beide Kinder eine Bereicherung ihres Alltages.

Ich verstehe nicht warum du so abgeneigt bist andere Lebensmodelle kennenzulernen und vielleicht von anderen Erfahrungen selbst zu profitieren.

Vielleicht treffen sich unsere Jungs mal in der USA zum studieren und sie hatten beide eine schöne Kindheit.....nur ein wenig anders.

Beitrag von cupcake123 01.03.06 - 11:34 Uhr

Glaube mir, ich habe mehr Lebenserfahrung wie du wohl je sammeln wirst. Ich habe zweierlei Welten kennen gelernt und drin gelebt. Ich kenne die USA in und auswendig und auch Deutschland. Ich habe viele verschiedene Lebensmodelle kennengelernt und habe mir das beste rausgesucht. Manchmal ist es wichtig für Kinder mehr zuhause zu sein, als wie tagtäglich nur immer überall und nirgends. Manchmal ist es einfach nur schön für die kids, Mittags im TV Spongebob zu gucken. Oder um 12 Uhr Mittags mit der Mama MC Donalds zu essen und hinterher noch auf den Spielplatz. Auch bei Hausfrauen darf die Küche mal KALT bleiben. Grins.
Aber die Flexibilität ist halt bei mir zu 100 %, und das ist mir wichtig. Ich möchte nicht Wochen im voraus planen müssen, nur das ich alles unter einen Hut kriege. Das habe ich getan, bevor ich Kinder hatte, und das gehört jetzt einfach nicht in mein Vokabular. Ich geniesse meine Zeit als Mutter und Hausfrau und Mensch, und sehe in meinen Kindern zwei sehr zufriedene und ausgeglichene und selbstbewusste Persönlichkeiten.

Beitrag von simnik 01.03.06 - 11:54 Uhr

du hast für DICH und DEINE Familie das richtige Lebensmodell gefunden.....das ist schön für dich und die deinen

aber du schaffst es trotz deiner Weltoffenheit und umfangreichen Lebenserfahrungen NICHT Toleranz gegenüber anders denkenden und anders lebenden zu zeigen

zumindest kommt diese Toleranz in deinen Mails nicht rüber

Ich würde mir nie erdreisten jemanden zu UNTERSTELLEN, dass er NIEMALS so viel Lebenserfahrung sammeln kann , wie ich sie besitze.

Wenn DAS für dich PERSÖNLICHKEIT ausmacht, na dann gut Nacht.

Du kennst mich nicht und ich kenn dich nicht. Wir leben nur zwei verschiedene Leben und haben beide Kinder.
Es gibt also Dinge die uns verbinden und Dinge die uns Trennen.

Der Austausch unserer Erfahrungen macht uns beide reicher ,,,,,,so sehe ich das

Beitrag von cupcake123 01.03.06 - 12:07 Uhr

In deinem Fall kann ich das mit der Lebenserfahrung sagen. Wenn du in deinen Beitrag von gestern schreiben kannst, das man Kindern einen Vollzeitjob vorleben muss, um das aus denen was wird. Als ich das gelesen habe, da kam bei mir der Geschichtsunterricht in der Schule zurück, da hat man nämlich filme gucken müssen, aus der Kriegszeit in den 40ern und 50ern. Bei so einen Beitrag nehme ich mir die Frechheit. Und ich bin sehr tollerant, viele müssen arbeiten um zu überleben, habe ich nie was gegen gesagt, habe ich vollstes Verständis für. Aber die Eltern die es nicht müssen, da verstehe ich die Handlungsweise nicht. Zumal viele arbeitenden Mütter gerne zuhause bleiben würden, nur nicht können. Die Kinder werden doch viel zu schnell gross. Und was man in den Jahren alles verpasst, kann man nie wieder aufholen.:-D

Beitrag von simnik 01.03.06 - 12:35 Uhr

* Und ich bin sehr tolerant, viele müssen arbeiten um zu überleben*

du bist denen gegenüber tolerant, die keine Wahl haben.....aber nicht denen , die wählen können

Toleranz heisst andere Denkweisen gelten zu lassen.

Ich denke tatsächlich, dass Eltern ihren Kindern etwas vorleben.....auch was die Einstellung zur Arbeit angeht.

Es muss nicht jeder Vollzeitarbeiten. Aber er sollte einen bessere Erklärung für sein NICHT arbeiten haben, als WIR HABEN ES NICHT NÖTIG.

Dem Kind zum Beispiel zu sagen, dass man früher als es kleiner war nicht oder nur stundenweise gearbeitet , finde ich völlig ok. Aber zu Hause zu sein, weil man vor 15 Jahre mal ein Kind geboren hat.....leicht übertrieben.

Es stellt sich die Frage, ob du die Handlungsweise von denen, die wählen können überhaupt VERSTEHEN willst ???

Beitrag von cupcake123 01.03.06 - 13:00 Uhr

Mensch, jetzt sinds auf mal 15 Jahre, gestern waren 10 jährige noch gefährdet evtl. nur später Teilzeitbeschäftigt zu sein, weil Mama es ist. Jetzt habe ich auf einmal 15 Jahre. Reicht es nicht wenn der Mann Vollzeit arbeiten geht? Warum muss die Mama auch Vollzeit arbeiten? Der Papa trägt doch auch dazu bei, das die Kinder lernen, das Mann im Leben für sein Brot arbeiten muss. Man muss ihnen das doch nicht tagtäglich aufs Brot schmieren. Was sollen denn die Langzeitarbeitslosen von deinen Beitrag denken? Deren Kinder werden später auch Arbeitslos??? Weil Papa und Mama in Deutschland leider keine Arbeit finden um die Familie zu ernähren?? Das finde ich niveaulos und unüberlegt. Und die, die nicht arbeiten müssen, die würden dann vielleicht jemanden der es nötig hat, einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen. Aber da siegt ja immer der Egoistmus.

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