Schwanger von Affäre. Sorry, sehr lang!

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von puschel1973 28.02.06 - 16:05 Uhr

Hallo,
wende mich heute an Euch, da ich im Moment ziemlich verzweifelt bin und hoffe, es gibt hier welche, die in einer ähnlichen Situation steckten.
Bitte keine Verurteilungen oder Moralpredigten. Unter normalen ehelichen "Bedingungen" (das weiss ich nun aus Erfahrung) würde man niemals in so eine Situation kommen!

Ich schildere nun mal kurz meine Geschichte:
Ich bin seit knapp 8 Jahren mit meinem Mann, der gleichzeitig auch ein Kollege ist, verheiratet. Wir haben zusammen ein schönes Häuschen gebaut. Eigentlich könnte das Leben zu zweit wunderschön sein. Aber irgendwie haben wir uns während dieser ganzen Zielverwirklichungen aus den Augen verloren. Hinzu kommen noch diverse familiäre Differenzen. Also kurz und gut: Seit ungefähr anderthalb Jahre kriselt es ganz schön. Im Bett läuft seitdem eigentlich gar nix mehr. Es kam, wie es wohl kommen musste (obwohl ich das von mir nie gedacht hätte!). Ich begann eine Affäre. Fühlte mich wieder begehrt und geliebt. Nur leider ist das alles net so einfach. Denn auch dieser Mann ist ein Kollege von mir/uns. Das ging ungefähr 8 Monate so, bis meine Affäre Anfang Januar das ganze erstmal "unterbrechen" wollte. Er meinte und das war im übrigen auch meine Einstellung, ich sollte meine Ehe erst nochmal überdenken und mich dann ggf. endgültig trennen. Wir konnten ja auch unmöglich so weiter machen. Nun denn... zum Abschluss landeten wir noch mal im Bett. Die Trennung war nicht einfach für mich, aber ich fand mich damit ab und wollte um meine Ehe kämpfen. Ich wollte meinem Mann die Affäre beichten. Das wäre für mich eine wichtige Grundlage für einen Neuanfang gewesen. Ende Januar starb aber dann meine Schwiegermutter. Das war für meinen Mann eine schwierige Situation und ich wollte ihn nun net noch mit meinem Fehltritt belasten. Ich entschied mich, einen besseren Zeitpunkt abzuwarten. Doch ungefähr zum gleichen Zeitpunkt blieb meine Regel aus. Erst dachte ich noch, es wären die ganzen familiären Umstände, doch schnell stellte ich fest, dass ich schwanger bin. Ich war unfähig, mit meinem Mann darüber zu reden. Tod der Mutter und jetzt noch sowas! Abtreibung kommt für mich aber irgendwie nicht in Frage und das Kind unterjubeln ebenfalls net. Eine Trennung wäre wahrscheinlich unausweichlich. Ich weiss net, ob und wie mein Mann mit dem Kind eines anderen leben könnte. In meiner Verzweiflung sprach ich mit meiner "Affäre" darüber und die erste Reaktion war: WIR schaffen das schon. Im ersten Moment war ich erleichtert. Gemeinsam würden wir das wirklich schaffen können. Am nächsten Tag fiel die Reaktion schon ganz anders aus: Er hätte es sich nochmal gründlich überlegt und wäre nun der Meinung, eine Abtreibung wäre für alle Beteiligten die beste Lösung. Letztenendes wäre es allerdings meine Entscheidung. Allerdings wolle er noch kein Vater werden. Wir hätten bislang ja noch keine normale Beziehung führen können und deshalb wüsste er net, ob es gut wäre, das Kind zu bekommen. Ansonsten müsse ich es allein groß ziehen. Ich war geschockt. Hatte und habe mich eigentlich für das Kind entschieden. Im Moment bin ich so verzweifelt. Was und wie sage ich es meinem Mann? Oder wäre eine Abtreibung etwa doch für alle Beteiligten das Beste? Ich bin z.Zt. unfähig einen klaren Gedanken zu fassen´und brauche Eure Ratschläge. War jemand in einer ähnlichen Situation und kann mir Ratschläge geben (falls man das in meiner Situation überhaupt kann)?

LG
Puschel

Ps: ich weiss selbst, dass das ganze von Anfang an beschissen war, aber es ist nunmal passiert. Also bitte keine Vorhaltungen! Heute weiss ich, dass fast jeder in so eine Situtation kommen kann.

Beitrag von rotkaeppchen 28.02.06 - 16:29 Uhr

Hallo Puschel,
warst Du schon beim Frauenarzt und hast Dir Gewissheit verschafft?
Was soll ich Dir raten? Lange wirst Du es nicht verheimlichen können. Wie denkst Du, wird Dein Mann reagieren? Wird er nicht vielleicht doch zu Dir stehen und dann auch zu dem Kind? Natürlich nicht gleich nachdem Du es ihm gesagt hast, aber wenn der erste Schock vorbei ist? Wenn ich an Deiner Stelle wäre, und es wirklich so ist, würde ich reinen Tisch machen müssen, da ich mein Gewissen nicht aushalten würde. Es wird sehr viel Überwindung kosten und das Gespräch wird schwer sein, für beide Seiten, aber danach wird sich entscheiden in welche Richtung es geht.
Wenn Du Dich entschlossen hast, das Kind zu bekommen, lass Dich von niemandem davon abbringen, letztendlich musst Du damit klarkommen.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Nervenstärke, ganz liebe Grüße rotkaeppchen #liebdrueck

Beitrag von puschel1973 28.02.06 - 16:51 Uhr

Hallo rotkaeppchen,

danke für deine schnelle und liebe Antwort.

Ja, da war ich schon. Hab schon ein Bildchen bekommen und das Herzchen schlagen sehen. :-)
Ich weiss nicht genau, wie mein Mann reagieren wird. Schwer einzuschätzen, da wir uns halt doch recht weit von einander entfernt haben. Wir hatten letztes Jahr schon 2x Gespräche bezüglich unserer Ehe geführt. Leider waren wir wohl beide net fähig konkrete Änderungen herbeizuführen. Ich weiss, dass ein erneutes Gespräch unumgänglich ist. Hatte allerdings auch schon mal überlegt, erst mal einen Brief zu schreiben. (bin mir aber net sicher, ob das einen gute Idee ist???)
Ich hoffe, dass er nicht allzu bestürzt reagiert bzw. die erste Einwirkung sacken lässt und dann entscheidet. Aber selbst wenn, ich kann es ihm nicht verdenken, wenn er sich gegen mich entscheiden würde.

Von dem Kindsvater bin ich im Moment mehr als enttäuscht. Er redet jeden Tag mit mir darüber, hab allerdings das Gefühl, das er mich dadurch zu einem Abbruch bewegen will. Das tut schon sehr weh. Er sagt, er will sich lieber net vorstellen, was da in mir heranwächst. Sonst würde er am Ende auch noch schwach. Ist das zu glauben?

Generell bin ich der Meinung, das ein Kind eine "normale" Familie (sprich mit Kindsvater) verdient hat. Allerdings habe ich durch diese Erfahrung gemerkt, das mein Mann mir noch viel bedeutet. Es tut mir unendlich leid, das es soweit jetzt gekommen ist.

Liebe Grüße, Puschel

Beitrag von rotkaeppchen 28.02.06 - 17:20 Uhr

Hallo Puschel,
das mit dem Brief ist keine schlechte Idee. Mein Nochmann und ich haben uns in der Trennungsphase viele Briefe geschrieben, da es für uns sehr schwierig war ( ist noch so ) miteiander zu reden, ohne dass die Situation eskalierte. So kann er sich erst einmal abreagieren und wenn es sich gesetzt hat antworten. Vielleicht ist der Vater des Kindes mit der Situation total überfordert und es ist besser, Du entscheidest Dein Leben ohne ihn. Habe irgendwie den Eindruck, als ob Du auf ihn momentan eh nicht zählen kannst......Wie vorher schon geschrieben, lass Dich nicht zu etwas überreden, was Du nicht willst. Dein Leben ist noch lang und wer weiß, was noch passiert und wen Du noch kennenlernen wirst. Mal ganz weit gedacht: Wenn Dein Mann nicht mehr will, der Kindsvater auch nicht mehr, wirst Du mit Sicherheit noch einen anderen Mann kennenlernen können, der Dich so wie Du bist, auch mit Kind lieben wird. Aber das sind Dinge, die sind noch ganz weit weg.....#gruebel
Natürlich wäre es ideal, wenn das Kind in einer Familie aufwachsen würde, aber bei uns war es auch besser, dass wir uns getrennt haben, da die Kinder unter der Situation auch sehr gelitten haben. Meine Kleine sagte letzthin, dass es hier nun ohne Papa viel schöner wäre, da es keinen Streit mehr gibt. Das ist hart, aber hat mir gezeigt, dass das tägliche Leben für die Kids auch ohne Papa, den sie regelmässig besuchen, nicht so schlecht sein kann. Ich möchte Dir hier keine Ratschläge erteilen, was Du am Besten machen sollst, die Entscheidungen muss jeder für sich selbst treffen. Aber mach die Entscheidung, das Kind auszutragen nicht von den Entscheidungen der Männer abhängig.
Wenn ich Dir 3 Wünsche gewähren könnte, würde ich das jetzt tun....#stern
Diese Entscheidungen, die so weitreichende Konsequenzen haben, sind sehr schwer zu treffen.
Ganz liebe Grüße rotkaeppchen

Beitrag von puschel1973 28.02.06 - 18:35 Uhr

Hallo rotkaeppchen,

nochmal vielen Dank für deine Antworten. Die haben mir wirklich gut getan.

Ich denke, ich werde die Sache mit meinem Mann in den nächsten Wochen mal in Angriff nehmen (kann ja noch viel passieren bis Ende 3. Monat). Mal abwarten, wie die Sache sich dann entwickelt. Das Ganze ist insofern ja noch brisant, da wir ja alle Kollegen sind (wir arbeiten in einer Bank, sehr viel Publikumsverkehr und Tratsch... naja). Noch dazu wohnen wir auf dem Land. Da spricht sich sowas wie ein Lauffeuer rum und jeder zerreisst sich über jeden das Maul. Aber die Sache ansich geht ja normal keinen anderen was an´und da müssen wir wohl durch.

Dir wünsche ich ebenfalls für die Zukunft mit Deinen Kindern alles Gute und viel Kraft. Wieviel Kinder hast Du denn, wenn ich fragen darf?

Vielleicht hören wir auf diesem Wege ja nochmal von einander und ich kann Dir erzählen, wie es weiter- bzw. ausgegangen ist!?

Vielen Dank erstmal...

Super #liebe Grüße
Puschel

Beitrag von louisa75 01.03.06 - 22:44 Uhr

Hallo,

falls Du mit jemandem reden möchtest,der sich für das Kind aus einer Affäre entschieden hat,noch mit seinem Mann zusammen ist und morgens in die strahlensten Augen der Welt sieht,kannst Du mir gerne schreiben.

Egal wie Du Dich entscheidest,sei Dir klar darüber,daß es ein steiniger Weg mit vielen Rückschlägen wird.Es ist zu schaffen,aber der Weg dorthin ist sehr lang.

Ich wünsche Dir und Deinem ungeborenen Kind alles,alles Liebe

Es grüßt Dich

Nicole

Beitrag von puschel1973 02.03.06 - 13:54 Uhr

Hallo Nicole,

ja, ich würde sehr gerne mit jemanden reden, dem es ähnlich bzw. genauso geht. Mir geht es im Moment nämlich echt blöd. Weis gar net so recht, was und wie ich es angehen soll.

Wie kann ich Dich denn am besten erreichen?? Via email ist eher schlecht, da mein Mann dieselbe Adresse auch nutzt.

Vielleicht auf diesem Wege?

Super liebe Grüße
Steffi

Beitrag von louisa75 02.03.06 - 14:14 Uhr

Liebe Steffi,

schön von Dir zu hören.Ich kenne das Gefühl hin und hergerissen zu sein.Ein lachendes und ein weinendes Auge zu haben.

Nimm Dir Zeit,horche in Dich hinein und lerne zu akzeptieren wenn Du Dich für das Kind entscheidest,daß Du eventuell allein sein wirst.Selbst wenn Dein Mann bleibt,wird er Dich oft alleine lassen,emotional,weil er nicht anders kann.

Nach zehn Jahren Ehe und sehr viel alltag,lernte ich einen jungen Mann kennen und lieben.Aus dieser Liebe entstand mein Honigkind,jetzt 4 Monate alt.

Bei mir gab es nur einen Unterschied,mein Mann wußte davon,ich war da sehr ehrlich,auch wenn es weh tat.Aber eigentlich wollte ich meinen Mann gar nicht verlieren und so blieb ich.Ich wusste relativ früh,daß ich schwanger bin,Frauen spüren so etwas irgendwie.Der Arzt gab mir nur noch die letzte Gewissheit.

Ich weiß noch wie ich nach hause kam und meinem Mann das Wort schwanger hinhauchte.Er flippte völlig aus,es fielen Sätze wie Dich wollte ich zurück aber nicht dieses Kind.Ich will kein Baby mehr und schon gar nicht das eines anderen.(zwischen dem letzten Kind und diesem liegen 9 Jahre)

Es gab Zeiten da bin ich morgens aufgewacht und habe gedacht,ich lass es "wegmachen" damit dieser Alptraum ein Ende hat.Aber glaube mir,damit löst du keine Probleme,Du bist dann nur zu feige Dich ihnen zu stellen.

Rechne damit,daß es schwer wird,daß Dein Mann Dich ablehnen wird,Dich verletzten wird,weil er verletzt ist,daß Du alleine sein wirst,weil er sich zurückziehen wird,daß Traurigkeit und Tränen Deine Begleiter sein werden.

Aber glaube daran,daß das Lächeln Deines Babys das Eis brechen kann,das es die Chance einer Annäherung geben kann und das es vieler Gespräche bedarf um einen Weg zu finden.

Falls es Dir hilft,meine Tochter ist jetzt vier Monate alt,mein Mann war bei ihrer Geburt dabei,sie ist sein Kind,er liebt sie mit jeder Faser seines Lebens.

Ich wünsche Dir die Kraft und den Mut es durchzustehen und solltest Du ein persönliches Gespäch suchen,laß es mich wissen,dann finden wir einen Weg.

Es grüßt Dich herzlichst

Nicole

Beitrag von puschel1973 02.03.06 - 15:55 Uhr

Hallo Nicole,

danke für Deine liebe Antwort.

Im Moment weiss ich leider noch gar nicht, wie ich es meinem Mann beibringen soll. Der steckt ja momentan auch noch in einer zusätzlichen Trauerphase und dann noch sowas. Ich wünschte mir, ich wäre von Anfang an, so wie Du, ehrlich zu ihm gewesen. Aber das kann ich jetzt leider nicht mehr ändern.

Morgens, wenn ich wach werde und mir übel ist, denk ich: von so einem kannst du doch kein Kind bekommen.
Dann könnte ich eigentlich den ganzen Tag über nur heulen.
Abends, wenn ich den Tag so an mir vorrüber schweifen lasse, denk ich: das Kind kann doch am wenigsten für deine Dummheiten. (und eigentlich war es schon um mich geschehen, als ich das erste Ultraschallbild sah :-))
Dieser ganze Gefühlshickhack macht mich total fertig.

Hast Du eigentlich eine Beratung in Anspruch genommen? Und wie steht Deine Affäre zu dem Kind? Oder hast Du gar keinen Kontakt mehr?

Fragen über Fragen. Sorry, könnte jetzt noch viel mehr schreiben. Bin aber z.Zt. noch auf der Arbeit. Würde mich gerne später nochmal mit Dir in Verbindung setzen. Ok?

Nochmal liebe Grüße,

Steffi

Ps: Wo wohnst Du denn?


Beitrag von louisa75 02.03.06 - 17:41 Uhr

Hey,

das kenne ich,dieses Gefühlschaos.Manchmal wäre ich froh gewesen,wenn mich einer gekniffen hätte und ich aus diesem Alptraum erwacht wäre.

Heute bin ich froh,daß ich auf mein Herz gehört habe.

Meine damalige Affäre hätte zu jeder Zeit zu meinem Kind gestanden und hat auch alles versucht Kontakt zu halten.Irgendwann sagte ich ihm ziemlich deutlich,daß ich mich zwar für das Kind,aber gegen ihn entschieden hätte.Das war sehr hart,aber ich brauchte einen solch glatten Schnitt.

Eine Beratung habe ich nicht in Anspruch genommen,aber ich habe mir Hilfe in einer Beratungsstelle gesucht.

Du kannst Dich gerne jederzeit bei mir melden.Ich komme übrigens aus dem PLZ Bereich 49.

Und Du?

Liebe Grüße

Nicole

Beitrag von puschel1973 02.03.06 - 19:28 Uhr

Hallo,

Feierabend :-).

das Problem kommt ja auch noch hinzu. Der Erzeuger redet zwar täglich mit mir, aber er vertritt seinen Standpunkt, dass es für alle das Beste wäre das Kind abzutreiben schon sehr deutlich. Er lässt sich eigentlich auch auf gar nichts anderes ein. Dabei hat er am wenigsten zu verlieren. Er hat ein Haus und ist eigentlich schon ewig Single. Naja, erzwingen kann ich bei ihm ja eh nix. Ich frag mich allerdings ernsthaft, was ich die ganze Zeit für ihn war!?

Ich habe nächste Woche einen Termin in einer Beratungsstelle, da will er auch mit hin. Aber eigentlich verfolgt er nur den einen Zweck. Nämlich das ich den Beratungsschein für den Abbruch bekomme. Wie kann man als Mann nur so herzlos sein? Ich glaube, der kann sich gar nicht in mich rein versetzen.
Ich habe ihm Bilder gezeigt, von Abtreibungen die in der 10./11. Woche gemacht wurden. Selbst das lässt ihn kalt. Das verletzt mich wirklich ungemein.

Also wenn ich mich für das Kind entscheide, dann kann ich das nur ohne ihn durchziehen. Dann werde ich ihm klipp und klar sagen, dass er auf das Kind absolut kein Recht hat. Hab ihm auch eben gesagt, dass ich es meinem Mann sagen werde. Da war er gar nicht begeigstert von.

Was meinen Mann betrifft, so bin ich im Moment echt mit mir am ringen, wann ich es ihm am besten sage. Und vor allem wie. Aber gibt es für sowas überhaupt den richtigen Zeitpunkt?
Ich hoffe, dass er es irgendwann verstehen kann, warum das passiert. Aber vor allem hoffe ich, dass er mir das irgendwann auch verzeihen kann, ganz egal wie er sich entscheidet.

Ich finde es übrigens ganz toll, dass Dein Mann ohne wenn und aber jetzt voll zu Eurem Kind steht.

Schon komisch, dass einen erst solche "Geschichten" wieder zu seinen ursprünglichen Gefühlen füreinander zurückführen. Oder?

Ich komme aus dem PLZ-Bereich 57. Scheint doch ne größere Entfernung zu sein. #kratz

Und danke fürs Zuhören und Antworten. Tut echt gut mit jemanden zu reden, dem es auch so ging.

Bis bald,

Steffi












Beitrag von louisa75 02.03.06 - 21:18 Uhr

Hallo Steffi,

es gibt nie den richtigen Zeitpunkt für die Wahrheit,also tue es jetzt.Denn je länger Du wartest umso weniger Mut und Kraft wirst Du haben.Und sei ehrlich,Dein Mann hat die Wahrheit verdient,selbst wenn sie wehtut,steht es dann nicht mehr zwischen Euch.Ich war meinem Mann nie so nahe wie in dieser Zeit.

Vielleicht hast Du Recht und er wird Dir irgendwann verzeihen,vielleicht auch nicht,nur bei einem sei Dir gewiß,er wird es nicht vergessen und es wird immer da sein,der Betrug unabhängig davon ob Du dieses Kind bekommst oder nicht.

Wenn ihr verheiratet seid und Dein Mann die Vaterschaft nicht anfechtet,dann hat der Erzeuger eh kaum Chancen und er wird wahrscheinlich froh sein,daß er nicht zur Verantwortung gezogen wird.

Gib Deinem Mann die Chance zu entscheiden was er will und das kann er nur indem er die Wahrheit kennt.Vielleicht erkennt er ja auch,daß irgendwas nicht richtig gelaufen ist in Eurer Ehe,denn sonst wäre es ja wohl kaum so weit gekommen.Denn wenn etwas rund ist,dann kann dort nichts eindringen und sich dazwischendrängen.

Geh alleine zu diesem Beratungsgespräch ohne Deinen Mann und ohne den Erzeuger.Kläre mit Dir was Du willst und was nicht,denn Du allein trägst nachher ein Lebenlang die Konsequenzen.Und sage Deinem Mann vor diesem Termin die Wahrheit.

Es wird schwierig werden sich wieder anzunähern,es wird ein langer harter Kampf mit vielen Rückschlägen,aber ich denke das es zu schaffen ist,so lange Eure Liebe noch stark genug ist.

Und selbst wenn Eure Ehe zerbricht und egal wie schlimm es wird,denk dran Du hast die Chance in ein paar Monaten in die strahlenden Augen Deines ganz persönlichen Wunders zu schauen und zu denken,ja das war es wert...

Es grüßt Dich herzlich

Nicole

Beitrag von puschel1973 03.03.06 - 09:44 Uhr

Guten Morgen Nicole,

Dein Zuspruch macht mir Mut.
Ich denke, das ich die Wahrheit einfach sagen werde. Und dann mal abwarten, wie die Reaktion ausfällt.

Vielleicht hat das ganze ja doch noch ein Happy End und ich sehe im Moment einfach alles zu schwarz. #kratz
Naja, ich hoffe es jedenfalls sehr.

Sag mal, wie hast Du es denn mit den Aussenstehenden gehalten (sprich Eltern, Verwandte, Freunde)? Hast Du mit irgendeinem drüber geredet? Wissen die davon?

Und herzlichen Glückwunsch zu Deinem Honigkind. :-)
Das ist in meinem ganzen Gefühlswirrwarr ganz untergegangen. Sorry.

Ich melde mich wieder, wie es weiter gegangen ist. Ok?

Bis dahin...

Ganz liebe Grüße,

Steffi

Beitrag von louisa75 03.03.06 - 10:30 Uhr

Hey Steffi,

ich hoffe es geht Dir gut.

Ich kann Dir nur raten sei ehrlich und bleib ehrlich.Wahrheit muß nicht immer trennen,sie kann auch verbinden.Auch wenn sie weh tut,aber sie steht dann nicht mehr zwischen einem.

Bei mir weiß es jeder,glaube ich...

Deine Eltern werden es verkraften,haben meine auch und lieben ihr Enkelkind sehr.Freunden und Bekannten kann es doch letzendlich egal sein von wem das Kind ist,wenn sie Dich mögen freuen sie sich einfach mit Dir über die Schwangerschaft.

Wenn Du ehrlich bleibst und dazu stehst was geschehen ist kann dies nie jemand gegen Dich verwenden.Und glaube mir,nach zwei Wochen ist es zumindest in deinem Bekanntenkreis kalter Kaffee.

Trau Dich,spring ins kalte Wasser,es wird schon warm werden wenn Du anfängst zu schwimmen.

Selbst auf die Gefahr hin,daß Eure Liebe nicht stark genug ist und Du Deinen Mann verlieren wirst ist dies immer noch besser als seine Seele zu verkaufen.

Ich bin überzeugt davon,daß Du Dich längst entschieden hast,also folge Deinem Herzen.

Ein neues Leben kannst Du nicht mehr anfangen,aber jeden Morgen einen neuen Tag...

Ich schicke mal eine große Portion Mut rüber.

Du schaffst das...

Nicole

Beitrag von louisa75 08.03.06 - 16:38 Uhr

Hallo Stefi,

würde mich freuen von Dir zu hören.Mache mir ein bißchen Sorgen,alles okay bei Dir?

Liebe Grüße

Nicole

Beitrag von puschel1973 12.03.06 - 14:43 Uhr

Hallo Nicole,

sorry, dass ich mich erst jetzt melde. Aber die letzte Woche war mehr als chaotisch für mich.

Hatte am Montag meinen absoluten Tiefpunkt erreicht. Am Mittwoch hatte ich dann meinen Beratungstermin. Der hat mich ehrlich gesagt wieder aufgebaut. Ich war allein dort und die Dame war wirklich supernett. Hat sich 2 Stunden für mich Zeit genommen und ist wirklich total neutral geblieben. Allein der Aspekt, dass ich endlich mal mit jemandem persönlich drüber reden konnte hat mir schon sehr gut getan. Heute allerdings bin ich wohl wieder beim Montag angelangt. Seufz. Irgendwie dreh ich mich ständig nur im Kreis...
Hab auch immer noch nicht den Mut aufgebracht, mit meinem Mann zu reden. (schäm)

Donnerstag/Freitag war ich mir auch fast schon sicher (zumindest vom Verstand her), dass ich mich eher für den Abbruch entscheide. Aber je kürzer die Zeit wird, desto mehr setzt sich wieder mein Herz durch. Ich habe panische Angst vor allen Entscheidungen, egal in welche Richtung sie gehen. Aber am meisten Angst hab ich davor, dass ich nach einem Abbruch völlig ins Bodenlose falle würde.

Ich hab jetzt noch gut 2 Wochen Zeit mir das alles nochmal genau zu überlegen. Danach ist es eh entschieden. Ich denke, mein Leben wird sowieso nie noch mal wie vorher sein. Also muss ich mich jetzt darauf konzentrieren, mit welchen "Folgen" ich am besten klar kommen kann.
Alles verlieren und evt. doch was gewinnen oder den "Urzustand" wieder herstellen und dafür ewig mit meinem Gewissen hadern?

Allein mit einem Kind wäre schon echt eine Herausforderung. Vom finanziellen mal ganz abgesehen. Aber auch das würde wohl irgendwie gehen.

Im Moment weis ich leider mal wieder gar nix mehr. Ich wünschte, es gäbe einen Knall und alles war nur ein übler Traum.

Also wie Du siehst, kann ich Dir noch nicht viel neues berichten. Ich halte Dich aber auf dem Laufenden... Ok?

Liebe Grüße,

Steffi

Ps: Danke das Du an mich denkst!



Beitrag von louisa75 13.03.06 - 10:01 Uhr

Hallo Steffi,

schön von Dir zu hören bzw. zu lesen.

Ich habe in den ersten Wochen immer wieder daran gedacht,vielleicht wäre es besser dieses Kind nicht zu bekommen.Vielleicht würde dann alles wieder so werden wie vorher.

Und- habe dann gewartet bis die Frist abgelaufen war - dann konnte ich sagen - na ja zu spät,jetzt kann ich es ja nicht mehr ändern.Und war innerlich so froh,daß ich es jetzt nicht mehr ändern konnte.

Ich habe diese Entscheidung nie bereut.

Sei dir zweier Dinge gewiß:

So wie es mal war wird es nie wieder werden,egal wie Du Dich entscheidest.

Und deine Vergangenheit wird Dich immer finden,egal wie gut Du Dich versteckst.

Du bist mit Sicherheit ein toller Mensch,denn Du hast das große Glück ein Wunder unter Deinem Herzen tragen zu dürfen.Also straff die Schultern,atme tief durch und schaue nach vorne.

Du wirst nicht fallen,denn da werden immer Hände sein,die Dich auffangen und wenn Eure Liebe stark genug ist wird sie das überstehen.

Es drückt Dich

Nicole


P.S. Ich überlege schon die ganze Zeit ob ich einmal meinen Mann bitte,etwas dazu zu schreiben,vielleicht würde Dir das ja helfen...

Beitrag von puschel1973 13.03.06 - 11:32 Uhr

Hallo Nicole,

lustig, daran hab ich auch schon mal gedacht.
Wäre vielleicht keine schlechte Idee, wenn Dein Mann mir mal schreiben würde, was und wie er bei der ganzen Sache empfunden hat. (Falls er das überhaupt will)

Sag mal, warst Du eigentlich vor Ablauf der "Frist" (du weist schon) nochmal beim Frauenarzt?
Irgendwie trau ich mich auch net so recht, da einen neuen Termin zu machen.

Ganz liebe Grüße sendet Dir

Steffi

Ps: Danke fürs drücken! #blume

Beitrag von louisa75 14.03.06 - 08:34 Uhr

Guten Morgen Steffi,

gestern fragte ich meinen Mann,der unseren Schriftwechsel aufmerksam mitverfolgt hat,ob er evtl. bereit wäre mal aus seiner Sicht etwas dazu zuschreiben.Seine Antwort war,daran habe ich auch schon gedacht.Gestern war es allerdings etwas spät,ich hoffe er kommt heute heim,dann wird er sich bestimmt mal dazu äußern.

Ja,ich war vor Ablauf der frist nochmal beim Arzt,ganz normal nach 4 Wochen zur nächsten Vorsorge.Heute denke ich,daß ich mich unbewusst schon für das Kind entschieden hatte.

Aber das kannst und musst Du selbst entscheiden.Nimm Dir Zeit und horch in Dich hinein und gehe dann den Weg Deines Herzens.

Vor ein paar Tagen las ich in den Weiten des Internets folgendes:

Ein Kind ist sichtbar gewordene Liebe...

In diesem Sinne

Alles Liebe

Nicole

Beitrag von puschel1973 14.03.06 - 17:54 Uhr

Hallo Nicole,

ich hab jetzt am Montag meinen nächsten Termin.
Bis dahin muss ich mich dann wohl auch entscheiden, was ich mache. Wäre ja nächste Woche eh dann die 12. und somit fast letzte Chance zu "wählen".

Ach, wenn ich nur einschätzen könnte, wie mein Mann reagiert...

Wäre echt super, wenn Deiner mir was dazu schreiben könnte. Auch wenn natürlich jeder anders reagiert.

Ich hoffe, ich höre von Euch :-)

Bis dahin...

Liebe Grüße

Steffi

Ps: Treffe mich gleich mit einer Freundin. Bin mal gespannt, wie die reagiert. Hab mich bislang ausser hier und bei der Beratung ja noch keinem so richtig anvertraut.

Beitrag von louisa75 15.03.06 - 08:46 Uhr

Hallo Steffi,

wollte mal hören was Deine Freundin gestern gesagt hat,falls Du drüber sprechen magst.

Mein Mann war gestern leider nicht daheim,werde ihn aber heute,falls er heim kommt,noch mal bitten etwas zu schreiben.

Schön,daß Du Dir einen neuen Termin geholt hast.Das beruhigt mich sehr,denn es zeigt,daß Dir das Leben in Deinem Bauch nicht gleichgültig ist.

Liebe Grüße

Nicole

Beitrag von puschel1973 15.03.06 - 09:46 Uhr

Guten Morgen Nicole,

also die Reaktion meiner Freundin war sehr verständnisvoll. Hatte eigentlich erst mal mit einer Moralpredigt gerechnet.

Hab gestern erfahren, dass ihre Schwester vor ein paar Jahren in derselben Situation war. Naja, zumindest fast. Denn bei ihr standen sowohl "Erzeuger" als auch der eigentliche Lebenspartner hinter ihr. Sie hat sich dann letzenendes für den Erzeuger entschieden. Mittlerweile kümmert sich aber wohl der alte Partner mehr um den Kleinen, als der neue Partner. So kann es wohl auch gehen.

Es hat auf jeden Fall unheimlich gut getan, jemand Vertrautem endlich mal davon zu erzählen. Sie konnte auch nicht verstehen, wie ich das die ganze Zeit so mit mir rumschleppen konnte, ohne es mal rauszulassen.

Nicht das Du einen falschen Eindruck von mir bekommst.
Wäre mir das Kind gleichgültig, hätte ich den Abbruch wohl schon längst gemacht.

Meine Freundin kann sich übrigens nur sehr schwer vorstellen, dass mein Mann mir nicht die rote Karte zeigt. Sie meint, dass er bestimmt erstmal ausrastet.
Aber das ist ja wohl verständlich. Würde ich wohl auch, wenn er mir sowas sagen würde. Ich hab mir vorgenommen, ihm heute einen Brief zu schreiben. Mal schauen, ob ich den Mut finde, ihn auch abzugeben.
Sie denkt allerdings auch, dass ich einen Abbruch nur sehr schwer verkraften würde (Besagte Schwester hatte letztes Jahr einen, daher weiss sie in etwa, wie das "Hinterher" aussieht).
Sie meint, ich solle mir überlegen, ob ich bereit wäre, evt. alles zu verlieren und aufs Spiel zu setzen und dann entscheiden, ob ich das allein auch schaffe.
Gut, soweit war ich ja bislang auch schon selbst. Und tu mich leider immer noch schwer mit einer Entscheidung... und die Zeit rast....

Würde mich wirklich sehr freuen, wenn Dein Mann mal was schreibt.

Sonnige Grüße,

Steffi


Beitrag von louisa75 16.03.06 - 17:22 Uhr

Hallo Steffi.

wollte nur kurz fragen,ob alles okay ist?

Hast Du dem Deinigen einen Brief geschrieben?

Mein Mann kommt erst zum Wochenende heim,aber dann hefte ich ihn gleich ans Netz,versprochen.

Liebe Grüße

Nicole

Beitrag von puschel1973 18.03.06 - 18:44 Uhr

Hallo Nicole,

schön von Dir zu hören. Ja, soweit ist alles ok.

Nein, ich hab noch keinen Brief geschrieben. Ich warte erstmal den Termin am Montag bei meiner Frauenärztin ab, um dann endgültig eine Entscheidung für mich zu treffen.
Hab etwas Angst, dass, wenn ich es ihm vorher sage, er mich womöglich auch unter Druck setzt von wegen Abbruch und so.

Ich denke, dass ich diese Entscheidung für mich selbst treffen muss. Wobei ich mir wirklich wünschen würde, dass am Montag einer mit zum Termin gehen würde. Aber so wie es aussieht, muss ich da wohl allein hin.

Irgendwie fühl ich mich total allein gelassen mit der Situation. So eine leise innere Stimme sagt mir, das, egal wie ich mich entscheide, ich wohl sowieso allein da stehe. Bin mir nur noch net hundertprozentig sicher, was besser ist...

Ist Dein Mann jetzt eigentlich zu Hause?

Liebe Grüße,

Steffi

Beitrag von 98franzi 22.03.06 - 13:38 Uhr

Hallo Puschel...
ich habe erst heute erst alle Beiträge gelesen.. der Montag war schon... wie hast du dich jetzt entschieden?
Gab es schon ein Gespräch mit deinem Mann ?

Ich möchte dir mal aus Sicht meines jetzigen Mannes berichten, dem seine Ex-Frau versuchte ihm ein Kuckuckskind unterzujubeln.....

Also sie waren auch mehrere Jahre verheiratet, hatten zusammen bereits 2 Kinder. Eines Tages berichtete seine Frau, dass Sie ins Krankenhaus zur OP müßte wegen einer Zyste. Obwohl Männer da gewöhnlich wenig Ahnung von haben, zweifelte er daran. Warscheinlich lag es an der Art und Weise daran wie sie es rüberbrachte und er ahnte die Lüge. Es folgte ein gemeinsamer Arzttermin (bis dahin hatte sie nichts weiter gesagt) und es stellte sich eine Schwangerschaft vor seinen Augen raus. Schön und gut... auch wenn die Ehe nicht mehr die glücklichste war, übernahm er die Verantwortung und sie bekamen ein 3. Kind. Trotz des Stolzes betrachtete er dieses Kind irgendwie mit anderen Augen... war es anders? Waren die Ohren bei den anderen auch so damals? 1 !/2 Jahre vergangen bis er die Vögel zwischern hörte- er seine Antennen ausfuhr und erkennen mußte das seine Frau bereits seit 2 Jahren ein Verhältnis mit seinem besten Freund hatte. Sie leugnete alles bis ein Vaterschaftstest ergab dass er nicht der Vater sei, sondern der Freund. Alles eskalierte und die Trennung folgte. Neben der Enttäuschung und Wut wußte er nicht mehr wie er mit dem Kleinen umgehen sollte. Nicht so.. dass er ihn nicht lieb hatte. Aber die Erkenntnis dass es nicht seins war blockierte ihn. Die Mutter war dem ganzem nicht mehr phychisch gewachsen und nach vielen Rosenkriegen bekam er das Sorgerecht für seine Kinder. Aus Mitleid dass der Kleine jetzt keine Geschwister mehr hatte, holte er ihn aus freien Stücken alle 14 Tage zum Wochenende. Für seine Ex empfindert er nur noch Verachtung. Das ist bis heute so.

Ein Seitensprung in einer Beziehung ist mit Sicherheit schon verletzend, wenn daraus ein Kind entsteht- sicher noch eine Krone obenauf. Was meinen Mann damals aber am meisten verletzt hat... waren die Lügengeschichten. Sicher hätte es vielleicht etwas länger gedauert es bei der Feststellung zu schlucken, das es nicht seins wäre, aber er hätte es genauso akzeptiert wie heute. Eine Abtreibung wäre auch in diesem Punkt nie Thema gewesen. So aber wurde das Vertrauen in vielen Punkten gebrochen und der bittere Nachgeschmack "für wie blöd hält man mich eigentlich" bleibt.

Vielleicht hilft dir das ja weiter.... Lügen werden nie lange Beine bekommen. Und so schwer dir das auch fällt den Mut aufzubringen, mit der Wahrheit lebt man ein Ganzes Stück glücklicher (vor allem auf lange Sicht)
L.G.