(WUNSCH)KAISERSCHNITT!!!WELCHES KH IN DRESDEN???BITTE HILFE UND ERFAHRUNGEN!!!

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von 10skorpion 28.02.06 - 16:30 Uhr

Hallo!

Ich bin jetzt in der 30 SSW. und mache mir jetzt doch öfters Gedanken über die Geburt. Ich weiß, dass jede Geburt ob spontan oder per Kaiserschnitt seine Vor- und Nachteile hat. Aber ich tendiere jetzt aber doch eher zu einem Kaiserschnitt. Es werden bestimmt jetzt auch andere negative Meinungen kommen, aber damit muss ich umgehen.
Wer kennst sich denn mit einem Wunschkaiserschnitt aus? Unser Baby war nicht geplant, aber wir freuen uns jetzt doch sehr auf den Kleinen. Wir sind beide Studenten und der Entbindungstermin ist mitten im Semester. Bei einem Wunschkaiserschnitt kann der Termin festgelegt werden und wir können alles besser zetilich planen. Das soll aber nicht egoistisch klingen. Des Weiteren habe ich jetzt keine angst vor den Schmerzen, die ich während der Geburt hätte. Ich denk nur an danach...was ist wenn ich dann ndoch wochenlang mit einem Dammschnitt oder anderen vaginalen Beschwerden zu kämpfen habe. Ich habe da so gar keine Lust drauf, weil ich doch sehr empfindlich im Vaginalbereich bin.
Ich habe schon mehrere Operationen hinter mir und kenne die Schmerzen nach der Geburt. Die stören mich dann weniger.
Ich würde gern mehr über Wunschkaiserschnitt erfahren. Auf was sollte ich bei einer Anmeldung im KH achten usw.
Hatte von euch schon jemand einen Kaiserschnitt in Dresden und in welchem KH???

Liebe Grüße Skorpion + #baby (Boy)

Beitrag von willow19 28.02.06 - 17:41 Uhr

Ich gehöre zu den Gegnern eines WKS's. Ich kann es noch verstehen, wenn man vielleicht vorher wirklich eine Horrorgeburt hatte, aber wenn man noch gar keine Erfahrung damit hat, kann ich es nicht nachvollziehen. Hab 2 schweren Geburten hinter mir (Saugglocke, Dammschnitt/riss, ohne Schmerzmittel....) und würde jederzeit wieder spontan entbinden. Ein Dammschnitt verheilt im Normalfall sehr schnell. Hatte bei der 1. Geburt auch einen sehr üblen Dammschnitt mit Rissen, aber letztendlich war es halb so schlimm. Und es ist ein überwältigendes Gefühl, sein Kind bewusst mit eigenem Einsatz auf die Welt gebracht zu haben. Man muss sich nichts beweisen, dass möchte ich schon mal klar stellen, aber dennoch stärkt es das Selbstbewusstsein und man kann kann sich sofort um sein Kind kümmern und es wird einem nicht nur mal kurz gezeigt. Und vergiss bitte nicht, dass viele Frauen nach einem KS viel mehr Probleme mit Schmerzen haben, weil es schließlich eine OP ist. Klar kann es sein, dass alles gut verläuft, aber ich kenne mehrere Frauen mit Kaiserschnitten und manche konnten sich 2 Wochen nach dem KS noch nicht richtig um ihr Kind kümmern. Das heißt also, das Dir das vielleicht gar nichts bringt, wenn Du Dir den Termin aussuchst, wegen dem Semester. Überleg Dir das wirklich gut.

Liebe Grüße

Beitrag von kinderreich 28.02.06 - 18:21 Uhr

Hey! Ich finde es schade das du jetzt schon einen Wk möchtest. Ich habe 5 Kinder, und vier auf normalen Weg auf die Welt gebracht. Es waren alles schöne Geburten. Besonders beim ersten Mal ist man doch eher gespannt wenn es denn endlich losgeht. Eine normale Geburt erlebst du viel intensiver. Mein 5tes Kind wurde durch ein geplannten KS geboren. Alles war rein medizinisch gesehen perfekt aber nicht das Geburtserlebnis. Ich kam mir im OP richtig ausgeliefert vor. Schmerzen waren beim KS schlimmer als bei einer normalen Entbindung. Nach einer Geburt sind die Schmerzen weg beim KS leider nicht. Ich konnte mein Sohn nur sehen und durfte ihn nicht halten. Ich bin froh das ich den Unterschied kenne und wirklich mitreden kann. Leider war mein KS notwendig . Aber zu meinem Sohn habe ich auch eine enge Bindung das hat mit dem KS nichts zu tun. Es gibt so viel Mütter die ihre Kinder auch lieber normal als mit einem KS auf die Welt bringen mussten. Also überlege es dir gut, schließlich gibt es ja auch die PDA und die ist wie ich immer höre eine gute Erfindung.
;-) Liebe Grüße und noch eine schöne SW Gaby

Beitrag von hermiene 28.02.06 - 18:02 Uhr

Hi!
Dir ist aber schon klar das Du nach dem KS nicht sofort wieder fit bist??? Nur falls Du wegen Studium oder so direkt wieder durch starten willst!
Hast DU schon ne Hebamme? Die kann Dich beraten welche Klinik gut ist.
Ich kenn ne junge, nette Hebamme in Dresden.
Falls Du Interesse hast meld Dich.
LG,
Hermiene

Beitrag von ricasa21 28.02.06 - 18:47 Uhr

hallo,

ich war nach der geburt sofort wieder fit, während die eine, die mit mir im Zimmer lag überhaupt nichts konnte.
sie hatte kaiserschnitt und brauchte für alles hilfe.
Ich hab mich nach 3 tagen entlassen und hab meinen haushalt, trotz ein paar pausen gut gemeistert.
sie lag noch 2 wochen...
mit meiner mumu hatte ich auch wenig probleme, weil ich jede erdenkliche minute zum beckenbodentraining genutzt hab.

klar kommt es auf die person an, aber du solltest dir reichlich überlegen, ob du wirklich einen kaiserschnitt wünschst.

lg

Beitrag von bine080 28.02.06 - 19:04 Uhr

Hallo, Scorpion!

Sorry,muss jetzt erstmal meinen Frust über die Beantworterinnen Deiner Fragen loswerden:
Es ist jedem seine Sache,wie und wo man endbinden möchte!!
Uns sie möchte gerne Antworten haben,und keine Äusserungen,wie "ich bin ein totaler KS-Gegner"!!!!
Mann,dann behaltet doch Eure Äusserungen für Euch!
#augen#augen#augen

Jetzt könnt Ihr auch mal über mich lästern:
Ich bekomme nämlich auch einen geplanten KS,allerdings wg. meines starken Asthmas.
Und ich bin der Meinung,das einzig und allein das Wohl meines Kindes zählt,deshalb darf ich kein Risko mit einer normalen Geburt eingehen!
So.......................
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Und nun zu Dir,SKorpion:-)
Ich kann Dir leider(da ich aus Berlin komme) kein KH in Dresden empfehlen:-(
Lass Dich nicht von anderen überzeugen,man weiß selbst meist am Besten,was gutfür einen ist und wieviel man aushalten kann.
Ich habe den Termin zur Anmeldung in KH am 9.3. und selbst ich muss mich rechtfertigen(lt. meiner Hebi),auch wenn ich schon 3x den Notarzt bei mir hatte,weil ich keine Luft mehr bekam und versuchen muss,jeden Tag mit div. Medikamenten zu überstehen....#heul
Ich kann Dir also nur viel Glück wünschen#liebe

Dass es Dir danach dreckig geht,wirst Du ja bestimmt schon wissen. Und mir wurde gesagt,man muss ca. 7Tage drinnen bleiben.Ich bekomme eine Spinale (so heißt das wohl#kratz),d.h.,ich bleibe während dessen wach und mein Mann und ich können mitfiebern#freu
Habe aber auch große Angst davor,ganz ehrlich *bibber*

Aber vor einer normalen Geburt hat man ja auch Angst;-)

Alles Liebe,
Bine+Florian inside mitte 33.ssw#huepf

Beitrag von willow19 28.02.06 - 19:16 Uhr

Versteh jetzt gar nicht, warum die Dich so aufregst. Keiner hat sie dumm angemacht. Sie hat noch viel Zeit, sich das alles druch den Kopf gehen zu lassen und gegen einen Kaiserschnitt hab ich absolut nichts, wenn er eben aus medizinischer Sicht notwendig ist. Auch kann ich es verstehen, wenn eine vorherige Geburt nicht sehr schön abgelaufen ist, aber man kann es doch versuchen. Sollten unsere Kinder durch den Bauch kommen, hätten wir ja nen Reißverschluss drin. *lol* Ich will sie auch zu gar nichts drängen, aber ein KS bleibt nun mal ne OP und ein Routineeingriff ist es auch nicht, obwohl das immer sehr gerne behauptet wird. Ich hab z.B. auch Asthma und habe beide spontan entbunden. Ich wurde nicht einmal gefragt, ob ich deshalb einen KS haben möchte. Es ging auch alles gut und mir blieb nicht einmal die Luft weg. Was jetzt aber nicht heißen soll, dass ich Dich zu einer spontanen Geburt überreden will. Klar ist es jedem selbst überlassen, was er macht und über dieses Thema wird auch in Zukunkft noch heftig diskutiert werden, aber Vorwürfe mache ich sicherlich keinem. Das man Angst vor den Schmerzen hat, ist normal, aber ich finde es wirklich bewundernswert, was man alles überstehen kann und schließlich gibts noch die PDA. Die hab ich zwar abgelehnt, aus persönlichen Gründen, aber an sich ist es ja ne gute Erfindung. Also warum unters Messer legen, wenn es eine PDA gibt und dann eigentlich alles seinen Lauf geht. Wünsch Dir noch ne schöne Restschwangerschaft und auch eine schöne Geburt.

Liebe Grüße

Beitrag von gica 28.02.06 - 19:14 Uhr

Hallo,

na, da hast Du ja wieder mal tolle Erfahrungsberichte von Müttern mit WKS zu lesen bekommen...;-)

...aber das war ja nicht anders zu erwarten.

Wenn Du Fragen hast dann kannst Du mich über die VK anmailen, ich beantworte Dir gerne Deine Fragen zum WKS.

VLiebe Grüße
Steffi,Sarah-Marie&#ei 25.SSW

Beitrag von zaubertroll1972 28.02.06 - 21:39 Uhr

Hallo Steffi,

war ja wieder klar daß die meisten Antworten wieder von denen kommen die keiner angesprochen hat #augen .
Aber ist ja nicht das erste Mal #huepf

LG Z.

Beitrag von kja1985 28.02.06 - 21:08 Uhr

ich finde es schon traurig, wie manche frauen sich über ihr natürliches geburtserlebnis darstellen wollen.

eine natürliche geburt ist keine persönliche leistung, man kommt einfach nicht drum rum, das kind muss ja irgendwie raus.

ich habe meine tochter natürlich entbunden, die letzten 2 stunden hatte ich eine pda, weil ich vor schmerzen nur noch geheult und gekotzt habe.

und ich hatte 2 wochen danach noch schmerzen. ich war nicht in der lage, mein kind selbst zu versorgen.

beim nächsten kind, werde ich auf jeden fall einen kaiserschnitt in erwägung ziehen, da weiss ich wenigstens was auf mich zukommt. und für das kind ist ein kaiserschnitt sowieso die ungefährlichste art der geburt.

irgendwo hab ich mal gelesen: frauen, die natürlich entbunden haben schreien, wenn sie sich hinsetzen. kaiserschnittfrauen schreien, wenn sie aufstehen.

ich denke, die schmerzen bleiben sich gleich. nur muss man bei nem kaiserschnitt vorher nicht endlose stunden in den wehen liegen.

viel glück skorpion

Beitrag von willow19 28.02.06 - 23:57 Uhr

"irgendwo hab ich mal gelesen: frauen, die natürlich entbunden haben schreien, wenn sie sich hinsetzen. kaiserschnittfrauen schreien, wenn sie aufstehen".

Diesen Satz halte ich für absolut schwachsinnig. Hatte je bei beiden Kindern einen Dammschnitt/riss und ich hatte keinerlei Probleme. Ganz im Gegenteil. Ich saß nach den Geburten im Schneidersitz auf meinen Bett und hab erstmal schön gefrühstückt. Und meine Bettnachbarin mit ihrem KS war schon 5 Tage im KKH und kam nicht aus dem Bett.

Und risikofreier ist ein KS auch nicht. Es kann dort und dort zu Komplikationen führen, dass ist klar.

Ich habs ja schon gesagt, ich bin kein absoluter Gegner von WKS's, aber man sollte es sich auch nicht zu einfach machen. Es ist nun mal eine OP und wenn es möglich ist, versucht doch jeder Mensch eine OP zu vermeiden. Warum glaubt man dann also nicht an sich selbst?

Liebe Grüße

Beitrag von kja1985 01.03.06 - 08:59 Uhr

was hat das mit an sich selbst glauben zu tun?

ich weiss, was ich für schmerzen hatte und ich weiss, dass ich das nie wieder aushalten müssen möchte. lieber lieg ich 2 wochen mit mittelstarken schmerzen durch ne narbe am bauch flach, als nochmal 16 stunden mit hammerwehen.

Beitrag von willow19 01.03.06 - 17:38 Uhr

Was dasmit dem an sich selbst glauben zu tun hat? Viele Frauen trauen sich eben einfach nichts mehr zu.

Hast mit Sicherheit die schlimmste Geburt gehabt, oder? Meine Güte, manche müssen westentlich schlimmeres über sich ergehen lassen. Die 1. Geburt bei mir dauerte 24 Stunden und die 2. dann nur 2,5 Stunden. Hoffentlich müssen die Wunschkaiserschnitte bald selbst bezahlt werden. Liegt wirklich was anderes im Argen, kann man darüber reden und da sollte es dann auch die Möglichkeit geben, dass es nicht selbst bezahlt werden muss, aber in den meisten Fällen bin ich voll dafür, dass die Kosten selbst getragen werden sollten.

Liebe Grüße

Beitrag von violett1977 02.03.06 - 11:08 Uhr

Muß jetzt auch mal meinen Senf dazu geben...

Ich bin froh das wir hier die Möglichkeit haben den Geburtsmodus frei zu wählen. Fände es nicht gut wenn der WKS irgendwann selbst bezahlt werden müßte. Damit würden einige Frauen wirklich gequält werden.

Bei mir war die Geburt des ersten Kindes wirklich der pure Horror für mich. Ich lag über 50!!! Stunden in den Wehen! Die letzen 8 Std. mit PDA. Kam dann zum Geburtsstillstand und es wurde ein KS gemacht!

Es war das schlimmste was ich je an Schmerzen erlebt habe! Die Wehen vorher mit einer wahnsinnig """netten"""" Hebamme (stell dich ma nicht so an, Kinder kriegen tut nun mal weh...usw..) und auch die Schmerzen nach dem KS waren die Hölle!

Ich konnte mich bestimmt 3 Wochen nicht richtig bewegen und war vor Schmerzen eigentlich nur noch am Heulen. Mein Kind konnt ich überhaupt nicht genießen am Anfang. Ich fand alles nur sehr sehr belastend.

So soviel kurz zu meiner Vorgeschichte.

Bin jetzt in der 19 Woche schwanger und werde dieses Kind per WKS bekommen! ICh steh da auch voll dahinter! Ich habe zwar auch Angst vor dem KS weil ich die Schmerzen vom letzen Mal noch gut in Erinnerung habe aber eine spontane Geburt kommt für mich nicht mehr in Frage!

Ganz ehrlich: Wenn es eine dritte Möglichkeit gäbe in Kind zu bekommen.....ich würde DIE wählen!

Wenn man jetzt den WKS selber bezahlen müßte wäre ich gezwungen mein Kind spontan zur Welt zu bringen. Also es zumindest zu versuchen, da ich mir so einen Betrag nicht leisten kann.

Ich könnte dir jetzt schon sagen das dieser Versuch warscheinlich wieder in einem KS enden würde. Weil ich nunmal absolut nicht bereit bin mich auf einen spontanen Versuch einzulassen. JA ich habe absolute Panik vor der GEburt!!! Bin froh wenn ich das hinter mir habe! Seit ich weiß das ich wieder schwanger bin hab ich nur solche Angstgedanken wenn ich an die Geburt denke (in welcher Form auch immer)!

Somit müßte ich mit voller PAnik in eine spontane Geburt gehen. Würde warscheinlich total verkrampfen und mich erst recht quälen weil ich mich auf die Wehen garnicht einlassen könnte....usw....

Ich finde wirklich es sollte jedem selbst überlassen werden wie er entbindet. Und wir sollten froh sein das wir hier in Deutschland die Möglichkeiten haben.

Warum immer nur unbedingt eine spontane "natürliche" Entbindung? Und am besten noch ohne jegliche Schmerzmittel! - Weil es von der Natur so vorgesehen ist???

Von der Natur ist es auch so vorgesehen das wir an Blinddarmentzündung sterben würden. Oder an Krebs! (woran viele ja wirklich noch sterben)

Der medizinische Fortschritt wächst! Es ist so! Wir sollten froh sein!

Oder ist die spontane Geburt immer besser fürs Baby???

Hmm.... was ist mit Sauerstoffmangel oder Nabelschnurvorfällen unter der Geburt? (passiert beim KS nicht - da gibts dafür halt die Anpassungsstörungen usw.)

Und hast du schonmal ein Baby gefragt ob es das toll findet da unten durchgequetscht zu werden? Ich stell mir das auch nicht so super vor. Der Kopf wird dank den Fontanellen so zusammengeschoben das er da durchpasst. Boah...also wenn das nicht zumindest unangenehm ist wenn nicht sogar schmerzhaft.

ICh habe nix gegen Frauen die spontan entbinden. Um gottes Willen! Sollen sie! und ist ja auch schön. Aber jeder soll es doch so machen wie sie will oder? Jede Frau möchte ihre Geburt und ihr Baby genießen oder?

So...eigentlich wollt ich mich viel kürzer fassen.....aber gut...

LG
Tania

Beitrag von willow19 03.03.06 - 10:26 Uhr

Ich hab ja auch gesagt, dass ich es noch ok finde, wenn man eine Vorgeschichte hat. Aber wenn man es noch gar nicht versucht, find ich es eben nicht ok. Jeder empfindet die Geburt anders, aber ich kann nur sagen, dass meine beiden spontanen Geburten nicht sehr einfach waren. Aber ein KS kommt für mich dennoch nicht in Frage, außer aus medizinischen Gründen. Es ist gut und schön, wenn die Medizin Fortschritte macht, aber manchmal ist es eben nicht richtig. Ist doch genauso mit den ganzen Schönheits-OP's. Find ich auch nicht richtig, außer man hat wirklich einen guten Grund dazu, aber das muss man dann ja auch selbst bezahlen.

Liebe Grüße

Beitrag von coppercurl 28.02.06 - 21:36 Uhr

hallo scorpion,
nach diesen diskussionen hier werd ich mich mal mit meiner persönlichen meinung zurückhalten und versuchen, dir objektiv zu antworten... ;-)

also uniklinik und neustädter sind als noch am ehesten ks-freundlich bekannt. aber so kann man das eh nicht sagen... heutzutage rühmt sich kein kh mehr laut damit, wks zu machen. generell werden sie aber überall stillschweigend gemacht. bringt ja ungleich mehr geld ein als ne natürliche geburt...als mehr alternativ und pro natürliche geburt sind der josephs-stift und das diakonissen bekannt.

ich hatte meinen ks im "diako". die leute da sind alle total nett, ich hab mich supi gut aufgehoben gefühlt. dort bleibt (war zumindest bei mir so) die pda knapp drei tage liegen, damit eine betäubung gleich perfekt dosiert werden kann und sozusagen an der narbe wirkt. damit die ks-mamas schneller auf die beine kommen. der nachteil: solange haste auch das nervige blasenkatheter drin. :-[ sonst hatte ich persönlich keinerlei beschwerden - ist immer typsache. ich fand dort die behandlung einfach gut, hatte nichts zu beanstanden bis auf die leidige schonkost in den ersten drei tagen, die man nach nem ks verordnet bekommt. :-%

eins kann ich mir nicht verkneifen: bitte löse dich unbedingt von dem gedanken, dass die schmerzen schneller weg wären. vergleich einfach mal im kopf die grösse einer dammschnittnarbe und die einer ks-narbe... ich hatte auch schon vorher mehrere operationen - glaube mir, das ist nicht zu vergleichen.

lg, coppercurl, 35.ssw

Beitrag von 10skorpion 28.02.06 - 22:06 Uhr

Hallo nochmal an Alle!

Ich danke erstmal allen für ihre Meinungen. Ich finde es gut beide Seiten zu hören, damit ich gut die Art meiner Geburt entscheiden kann. Das Thema Kaiserschnitt wird immer ein Diskussionsthema bleiben. Ich weiß, dass für manche meine Gründe für einen WKS nur Ausreden sind. Aber jede Frau kann ja zum Glück für sich selber und für das Baby entscheiden.

Liebe Grüße Skorpion

Beitrag von qwertqwert 01.03.06 - 11:07 Uhr

Hey,

hatte vor knapp 3 Wochen einen WKS und würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden!!!
Natürlich haben im Vorfeld 1000e Leute versucht, mir deswegen ein schlechtes Gewissen einzureden - aber es war meine Entscheidung und ich habs auch durchgezogen - und noch keine Sekunde bereut!
Von der OP selber spürst du gar nichts (hatte Spinale) - die ersten 1, 2 Tage danach sind schon nicht so berauschend! Du gehst halt gebückt rum wie eine alte Oma - aber es wurde jede Stunde besser!
So ein Schmarrn von wegen du kannst dich nicht um dein Kind kümmern! Bei mir im Zimmer lag eine, die ihr Kind normal bekommen hat. die hatte so große Probleme mit dem Kreislauf, dass sie erst am 4. Tag mal alleine aufstehen konnte. Ansonsten hat sie wegen alles und jedem den Schwestern klingeln müssen!

Um einen WKS zu bekommen, musst du nur deinem FA Bescheid sagen und der schreibt dir dann eine Einweisung fürs Krankenhaus - da steht schon drauf, dass du gerne einen KS möchtest. Bei der Anmeldung im Krankenhaus musst du dann deine Gründe angeben, warum du einen KS möchtest. Angst vor der Geburt, Dammriss etc. reicht schon aus. Es muss halt was drin stehen.

Wenn du noch Fragen hast, kannst du dich gerne melden!
Liebe Grüße!

Beitrag von tiebramieh 01.03.06 - 19:08 Uhr

Hallo

Also eigentlich bin ich auch gegen einen WKS aber jeder soll für sich selber entscheiden !
Fakt ist, dass dir eine Frau, die bis jetzt "nur" einen Ks hatte oder aber eine Frau, die "nur" spontan entbunden hat, keine Tips geben kann !

Man muss beides kennen ! Es gibt Traumgeburten bei den spontanen, es gibt Traumkaiserschnitte, aber auch beides kann der pure Horror sein !

Also kann ich nicht sagen, die neben mir hatte solche Probleme, da war für mich nen Ks besser #kratz woher will man das dann wissen !

Also richtige ratschläge für pro und contra können dir nur Frauen geben, die beides hatten !

Naja wenn ich Pech habe, werd ich auch bald dazu gehören, aber ich hoffe es mal nicht !

LG
Tiebra + Maus 16 mon ( spontan) und zwergi 28 ssw ( soll nen ks werden wegen gesundheit )

Ach ja, empfindlich bin ich auch im Vaginalbereich, wurde auch geschnitten, aber es hört sich immer schlimmer an, als es ist !

Beitrag von luica 22.06.07 - 11:27 Uhr

Also ich bin in der 35 SSW und werde auch einen wunsch kaiserschnitt machen und es ist auch gut so denn warum schmerzen wenn es auch fast ohne geht