Fleischfrage

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von rottiwauwau 28.02.06 - 18:10 Uhr

Hallo,

meine Kleine bekommt jeden Mittag ein Menü mit Fleisch#mampf. Das ist ja wichtig. Natürlich wechsel ich das Gemüse jede Woche. Zuviel Abwechslung ist ja nicht gut für die Kleinen. Jetzt lese ich hier aber immer wieder, das viele ihren Kindern nur 1 - 2 Mal in der Woche Fleisch geben. Ich persönlich esse auch jeden Abend meine Wurstschnitte. Warum soll das dann für mein Kind schlecht sein.?#kratz

Ist zuviel Fleisch schlecht? Oder ist das Ansichtssache? #kratz#gruebel#kratz Das würde mich jetzt mal interessieren. Wer gibt seinem Kind nicht jeden Tag Fleisch und warum?

#liebe Grüße

JANA + #sonnenschein 07.07.05

Beitrag von schnulli1984 28.02.06 - 18:35 Uhr

mein kleiner bekommt auch jeden tag was mit fleisch/ fisch und schaden tut ihm das nicht.:-)

Beitrag von julia2801 28.02.06 - 19:33 Uhr

Hallo Jana!

(Schöner Name - unsere Tochter heißt auch so :-D)

Also, wir geben Jana ein um anderen Tag Fleisch, was in der Woche eben 3 oder 4 mal Fleisch bedeutet.

Ich habe vor kurzem auch so eine ähnliche Frage gestellt, da eine Freundin von mir ihrer Tochter auch jeden Tag Fleisch gibt und ich deswegen etwas verwirrt war. #augen

Naja, ich denke, daß sie natürlich Eisen braucht, aber andererseits hat MIR jeder Ernährungsberater und Fitnesstrainer immer gesagt, dass 1-2 mal die Woche Fisch, 2-3 mal die Woche Fleisch und ansonsten eben Obst und Gemüse eine ausgewogene ERnährung bedeutet.

Und somit mache ich das nun eben so mit Jana´s Mittagessen. Ausserdem wird ihr Eisenhaushalt ja auch erweitert, sobald ich mit dem Abendbrei beginne, somit denke ich langt das! #mampf

Aber das muss doch jede Mutter bzw. Vater für sein Kind selber entscheiden, da würde ich mir nicht reinreden lassen.!

Einen schönen Abend noch!

Julia & Jana (*15.08.05)

Beitrag von schnuffimaus72 28.02.06 - 20:24 Uhr

Hallo,
also ich bin selbst Vegetarierin.Habe jetzt lange hin und her überlegt,wie ich das für meinen Sohn handhaben soll.Ich habe mich für folgende Variante entschieden:er bekommt mittags sein Gemüse mit Kartoffel(jetzt seit 2 Wochen,von mir selbst gekocht,natürlich alles bio).Ab nächste Woche kriegt er dann 1xpro Woche ein Gläschen,in dem auch Fleisch ist.Das scheint mir ein schöner Mittelweg zu sein.Jeden Tag Fleisch halte ich nicht nur für übertrieben sondern sogar für schädlich,sprich ungesund.Nicht nur für Babies,sondern natürlich auch für Erwachsene.Was meinst Du,woher unsere ganzen Wohlstandskrankheiten kommen-Fleisch sollte ein Luxusartikel sein,dann würden sich die Leute auch wieder mäßigen...aber ich denke,das führt hier zu weit...;-)
LG schnuffimaus

Beitrag von derjoker 01.03.06 - 18:17 Uhr

Hallo.

Ich finde es sehr interessant, das Du als Vegetarier zwar selbst auf Fleisch verzichtest, es aber Deinem Sohn gibts. Du schreibst, dass Du es in einer gewissen Menge als ungesund einstufen würdest. Nur in einer gewissen Menge??? Fleisch ist absolut ungesund. Und dabei meine ich noch nicht einmal die ganzen Zusatzstoffe welche die Industrie darein mischt.
Ich verstehe daher überhaupt nicht, warum Dein Sohn Fleisch bekommt. Du erwähnst ja auch, dass unsere Wohlstandskrankeiten vom Fleischkonsum kommen. Da stimme ich Dir vollkommen überein. Aber der Fleischkonsum hat wesentlich weitere, globalere Folgen, als man annimmt. Wußtest Du, dass Länder in Afrika oder Amerika, in denen Hungersnöten herrschen, eigentlich einen Nahrungsüberschuss produzieren?? Nur leider Getreide, das ausschließlich zum Export als Futtermittel bestimmt ist. Das sind nur einige, negative Punkte unserer Fleischeslust.

Liebe Grüße
Markus

Beitrag von schnuffimaus72 01.03.06 - 21:13 Uhr

Hallo Markus,
tja,Du hast da ein interessantes Thema angeschnitten.Es ist in der Tat so,daß mir bei dem Gedanken,meinem Sohn Fleisch zu geben,nicht ganz wohl ist.Die Entscheidung mit dem 1xpro Woche erfolgte mehr aus Unsicherheit,ob man ein KIND fleischlos ernähren kann/darf.Das ist ein bisschen wie mit Religion:mein Sohn wurde bewußt nicht getauft,weil ich ihn nicht in eine bestimmte Richtung drängen möchte.Wenn ich ihm jetzt kein Fleisch gebe,dränge ich ihn aber doch auch in eine Richtung,nämlich Vegetarier sein zu müssen,oder?Vielleicht möchte er das nicht.Aber noch habe ich ja nicht angefangen mit dem Fleisch,und wer weiß,vielleicht schiebe ich es immer weiter,also morgen dann .......so wie Du klingst bist Du auch Vegetarier?
LG schnuffimaus mit#baby Marius *20.8.05

Beitrag von derjoker 01.03.06 - 22:44 Uhr

Hallo.

Anders gefragt, vielleicht möchte Dein Sohn kein Fleischessen. Somit wären wir wieder bei der Sache, in irgendwas hineindrängen.
Aber sei Dir sicher, es ist kein Problem ein Kind vegetarisch aufzuziehen bzw. zu ernähren. Es gibt auch wirklich keinen vernünftigen Grund, Fleisch zu essen. Glaub mir. Alles was der Körper benötigt, findet er auch in pflanzlicher Form und das weitaus besser und verträglicher. Nur in Punkto Eisen, muss man halt etwas genauer achten, da das pflanzliche Eisen vom Körper schlechter erarbeitet wird, als das tierische. In Verbindung mit Vit C, also Obst, es das aber auch kein Problem mehr.

Unsere Kleine ist trotz der vielen negativen Vorhersagen (was kein Fleisch? da müsst ihr aufpassen, sie wird nicht kräftig, blablabla), alles völliger Schwachsinn. Sie ist für ihr Alter sehr stark und kräftig. Zu kräftig für uns. #huepf

Will sagen, wir hatten überhaupt keine Probleme mit einer vegetarischen Ernährung. Einmal hatte sie Eisenmangel,. was aber eher auf Vererbung zurückzuführen ist, da ich und meine Frau chronischen Eisenmangel haben (ich habe früher viel Fleisch gegessen und trotzdem starken Eisenmangel) und deshalb regelmäßig ein Blutbild machen müssen.
Aber das hat damit nichts zu tun

Liebe Grüße
Markus

ach ja, noch was zum nachdenken. Wenn man einmal einen Pfund weniger Rindfleisch ist, dann spart man soviel Wasser, als wenn man ein Jahr, täglich aufs Duschen verzichten würde. #kratz
Heftig oder?

Beitrag von jurinde 28.02.06 - 20:35 Uhr

Hallo,

genau damit hab ich mich heute auch beschäftigt. Ich mag selbst nicht so gern Fleisch und Fisch soll man ja im 1. Jahr nicht geben. Ich habe eine schön Broschüre über Ernährung von Babys und dort steht, mann könnte auch statt Fleisch Getreide in den Brei tun (auf keinen Fall Weizen im 1. Jahr) mit Vitamin C kann aus dem getreide auch ausreichend viel Eisen gewonnen werden. Ich denke das werde ich dann auch so machen, dass ich 2x die Woche Fleisch und ansonnsten dann Getreideflocken in den Gemüsebrei mache.

Hier kann man die Broschüre bestellen: http://www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1482

Gruß Jurinde + Luise 10.10.2005

Beitrag von derjoker 01.03.06 - 18:20 Uhr

Hi.

Das mit dem Getreide und dem Vitamin C ist ein sehr gute und vor allem gesündere Lösung als Fleischessen. Warum gibts Du aber dann noch 2x die Woche Fleisch.??
Allerdings das mit dem Weizen höre ich zum ersten Mal.
Wo dran kann es liegen??


Ich rate davon nur ab, Fleisch zu essen und zu füttern

Liebe Grüße
Markus