Frage wegen Versicherung des Kindes

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von danny_anni 28.02.06 - 19:23 Uhr

Hallo,

habe mal eine Frage an den die schon Kinder haben.
Ich bin in der 33 Woche schwanger und überlege die ganze Zeit schon welche Versicherungen ich für das Baby brauche?? #kratz

Bin über jede Antwort dankbar...:-D

Vielen dank

Anni +girl 32+4 inside

Beitrag von kiddy100 28.02.06 - 20:23 Uhr

Hallo,

eine Unfallversicherung ist nie verkehrt. Manche Versicherer haben auch eine Prämie im Todesfall dabei. Bitte nicht falsch verstehen, ich wünsche keinem was schlechtes.

Eine Freundin hatte für ihr Baby eine Lebensversicherung und als der Kleine am plötzlichen Kindstot starb, hatte sie die Kripo im Haus. Es ist öfter vorgekommen, dass Eltern ihre Kinder getötet haben, um dann abzukassieren.

Mittlerweile sind die Versicherer vorsichtig geworden und versichern erst ab einem gewissen Alter gegen den Tod.

Also bitte lyncht mich nicht, weil ich so viel vom Tod geschrieben habe.

Ich wünsche Euch viiiiiiiiieeeeeel Glück mit Eurem Zwerg.

Gruß
kiddy

Beitrag von gh1954 01.03.06 - 00:26 Uhr

Du "brauchst" überhaupt keine Versicherung für das Baby.
Sinnvoll ist, wenn das Kind größer ist, dass es Privathaftpflichtversichert ist.
Manche schließen ganz früh was ab, damit die Kids mit 18 einen gewissen Betrag haben (nannte sich früher Aussteuerversicherung).
Gibt noch Versicherung für privatärztliche Behandlung im Krankenhaus.

Ich hatte außer Privathaftpflicht nix für meine drei Kids abgeschlossen, außer später mal einen Sparvertrag, der meinen Töchtern z.B. zur Volljährigkeit ca 4000 Euro gebracht hat.
In einem anderen Thread habe ich gelesen, das eine Mutter jeden Monat 460 euro für Handy und Versicherungen für ihre drei jungen Kids ausgibt.. ich frage mich...wofür??... #kratz

Gruß
geha

Beitrag von manavgat 01.03.06 - 09:02 Uhr

Meine Freundin hatte einen schweren (unverschuldeten) Unfall mit dem Auto. Der Unfallgegner war tot. Das eine Kind hatte nichts, das andere einen bleibenden Schaden am Auge! Sie hatte auch geglaubt, auf eine Unfallversicherung verzichten zu können, obwohl ich ihr monatelang vorher "gepredigt" habe, dass das notwendig ist. Und ich bin kein Versicherungsmakler!

Eine Unfallversicherung ist unverzichtbar!

Gruß

Manavgat

Beitrag von gh1954 01.03.06 - 09:14 Uhr

Den "Daumen runter" hättest du weglassen können.

Gegen Autounfälle ist ja wohl jeder versichert.

Beitrag von bezzi 01.03.06 - 11:05 Uhr

Hi Manavgat,

wenn der Unfall unverschuldet war, tritt für alle Schäden , auch die an den Insassen, die gegnerische KFZ-Haftpflichversicherung ein. Ist der Unfall selbst verschuldet, tritt die eigene KFZ-Versicherung ein.
Das Beispiel ist also etwas unglücklich gewählt.

Ich persönlich halte eine Unfallversicherung für "nice to have" aber für verzichtbar. Ich (Hauptverdiener) habe eine, meine Familie nicht. Man versichert damit ja "nur" bleibende Schäden nach Unfällen. Bleibende Schäden durch Krankheiten (die weitaus häufiger sind) sind nicht abgedeckt. Für die Behandlung von normalen (nicht bleibenden) Unfallverletzungen zahlt ja die Krankenversicherung und die hat hoffentlich jeder.

Gruß

Martin

Beitrag von manavgat 02.03.06 - 08:05 Uhr

Martin, der Unfall ist 4 Jahre her und wird immer noch! vor Gericht ausgetragen. Heißt: es kommt kein Geld.

Es gibt auch Unfälle, bei denen der Unfallgegner (Radfahrer, Fußgänger) nicht versichert ist. Was dann?

Gruß

Manavgat

Beitrag von bezzi 04.03.06 - 22:02 Uhr

so gesehen hast Du Recht

Gruß

Martin

Beitrag von donravello 01.03.06 - 08:19 Uhr

hi anni,

für die kids habe ich eine unfall- und haftpflichtversicherung abgeschlossen.

allerdings glaube ich war das so im kindergartenalter.

dazu machen wir das sogenannte lossparen bei unserer hausbank. tochter hatte doch tatsächlich vor 2 jahren 1000.- €uronen gewonnen.#freu

wenn du willst kannst du dir ja so einen vermögensplan bei der bank oder bei der versicherung deines vetrauens ausarbeiten lassen, damit wie gh schon beschrieben die zum 18. lebensjahr ein gewisses startkapital für die eigen wgh., führerschein oder auto haben.;-)

grüle
wolf


Beitrag von danny_anni 01.03.06 - 08:27 Uhr

Vielen Dank für eure Antworten,

ich werde mich dann mal erkundigen was es da für Verträge gibt! Weil etwas sparen für die kleine ist schon sinnvoll...;-)

lg
Anni

Beitrag von manavgat 01.03.06 - 09:03 Uhr

Anni,

wenn Du sparen willst: hast Du schon mal über Bundeschatzbriefe nachgedacht?

Gruß

Manavgat

Beitrag von manavgat 01.03.06 - 08:59 Uhr

Du brauchst eine Familienhaftpflicht, die Du vermutlich sowieso schon hast.

Dein Baby braucht eine Unfallversicherung. Das ist gar nicht teuer und schließt auch Vergiftung (z. B. Putzmittel) mit ein. Kuck mal z. B. bei www.cosmos.de

Jetzt kommen garantiert wieder welche, die meinen, was soll einem Baby passieren? Aber hier liest man öfter: Baby von Wickeltisch gefallen, vom Sofa gekullert, die Treppe runter gefallen etc.

Wenn Du eine "schwere-Krankheiten-Versicherung" abschließen willst, die gibt es von Kanada Life. Allerdings weiß ich nicht, ab welchem Alter man da abschließen kann.

Gruß

Manavgat

Beitrag von mamamal3 01.03.06 - 21:45 Uhr

... wenn Ihr schon eine Private Unfallversicherung habt, erkundigt Euch vor Abschluß ob das Baby am Anfang ggf. beitragsfrei mitversichert ist.

Viele Versicherer bieten zumindest für das erste Lebensjahr eine beitragsfreie Mitversicherung des Babys an und man muss dann erst ab dem 1. Geburtstag einen kostenpflichtigen Einschluß vornehmen.

Ansonsten hat manavgat alles wichtige beschrieben.

Viele Grüße