Es beschäftigt mich noch so sehr. Einige Fragen!

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von antje... 28.02.06 - 23:16 Uhr

Hallo ihr Lieben,

Ende November ist die Tochter meines Chefs nahe am Geburtstermin im Bauch der Mutter gestorben.

Ich habe der Familie mein Beileid durch einen Brief und ein Geschenk bekundet. Nun ist es aber so, dass mich die ganze Geschichte überhaupt nicht loslässt. Ich denke jeden Tag an die kleine Familie und wie es ihnen gehen mag. Ich selbst bin in Elternzeit und habe nur sporadisch Kontakt zu meinem Chef.

Nun zu meinen Fragen, die ich mich nicht traue, persönlich zu stellen. Wie ist das mit einer Geburtsurkunde und mit der Sterbeurkunde, wenn das Kind bereits tot auf die Welt kommt?

Sie haben die Kleine sicher beerdigt. Aber ich weiß nicht wo. Ich würde ihr gerne mal ein paar Blümchen bringen oder so. Meint ihr, ich kann ihn einfach mal drauf ansprechen, wo ich die Kleine besuchen kann?

Ich könnte schon wieder #heul. Und gleichzeitig bin ich froh, dass es meinem Schatz so gut geht und dass sie so gut gedeiht.

Wie gesagt, das Thema lässt mich gar nicht los und ich kann auch so schlecht darüber reden.

Gruß und gute Nacht wünscht Antje

Beitrag von wetwo11 01.03.06 - 03:10 Uhr

Hallo Antje,

am 18.12.05 wurde unser Luca tot geboren. Habe also das gleiche Schicksal wie das deines Chefs und seiner Frau. Wenn du reden magst kannst du mich gerne über meine VK anschreiben.

Lg Steffi mit Luca im #liebe

Beitrag von eineve 01.03.06 - 22:48 Uhr

du kannst dich bei diesem link informieren:

http://www.kindergrab.de/

Beitrag von huppala 02.03.06 - 15:01 Uhr

Hallo Antje,

ich bin sicher, Dein Chef wird dankbar über jeden sein, mit dem er darüber reden kann.

Es ist das schlimmste für Trauernde, dass die Leute sich nicht trauen, dabei brauchen wir doch gerade dann jedes offene Ohr und wenn´s das der Bäckersfrau ist. Reden reden reden.

Und wir haben Angst, dass die Leute es nicht mehr hören können, daher schweigen wir. Und zerbrechen fast an unseren Gefühlen.

Sprich ihn an. Er wird´s Dir danken.

Lieben Gruß, Anne