Eure Meinung zum Taufpaten

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Beitrag von lexie 15.03.06 - 06:11 Uhr

Hallo!
Im Mai wird unser kleiner Spatz getauft. Ich stelle mir schon seit ein paar Wochen die Frage, wen wir denn als Taufpaten nehmen sollten. Zur Auswahl stehen mein Papa und mein Bruder.
Dazu muß ich sagen, daß ich vor etwas über einem Jahr eine Meinungsverschiedenheit mit der Freundin meines Bruders hatte und seitdem sehen wir uns nicht mehr sehr oft. Klar, mein Bruder konnte nix für die Auseinandersetzung aber irgendwie hat er sich auch zurückgezogen. Er war einmal im KKH als unser kleiner zur Welt kam und auch danach hat er ihn erst 2x gesehen. Er hat also nicht wirklich einen Bezug zu seinem Neffen.
Mein Papa hingegen war jeden Tag im KKH und ruft jeden 2.Tag an, wie es dem kleinen denn geht. Wenn er ihn mal ne Woche nicht sieht "beschwert" er sich, daß er seinen Enkel wieder sehen möchte. Also eindeutig mehr Interesse als bei meinem Bruder (ok, mein Bruder hat nicht so viel Zeit, da er auch 2 Kinder hat, und von einem bin ich Taufpatin, aber man kann doch mal kurz anrufen oder SMS'n).
Beide nehmen möchten wir nicht, denn wir möchten nur einen Taufpaten für den kleinen.
Ich bin hin uns her gerissen. Nehme ich meinen Bruder, hab ich meinem Papa ein schlechtes Gewissen gegenüber. Nehme ich meinen Papa, habe ich bei meinem Bruder ein schlechtes Gewissen #kratz#gruebel. Wen soll ich denn nun nehmen???
Liebe Grüße eine ratlose Lexie

Beitrag von michi.br. 15.03.06 - 06:37 Uhr

Guten Mogen Lexie

also wir haben bei unsere Tochter jemanden genommen der nicht zur Familie gehört. Alle Familirnmitglieder sind ja so mit ihr verbunden. Merles Patentante ist eine Freundin von mir. Wir wollten jemanden der Interesse an ihr zeigt und die jetzige Patentante hat schon die ganze schwangerschaft mit mir durchlebt. Sie ist einfach eine tolle Freundin für mich und meinen Mannund inzwischen auch für unseren kleinen Wirbelwind.

Liebe grüße
Michi und Merle ( die gerade wach wird)

Beitrag von laduc 15.03.06 - 06:37 Uhr

Hallo Lexie
wie waere es denn mit Deiner besten Freundin;-)?

Ich finde es schoen, dass Du an Deinen Papa denkst. ..

#liebe Gruesse Jasminka

Beitrag von stefa78 15.03.06 - 07:35 Uhr

Hallo,
also ich würde keinen von beiden nehmen...
eine Freundin von mir ist auch Patin vom Kind des Bruders mit deren Frau es immer wieder Streit gibt und sie sich nur des Kindes zuliebe sehen, natürlich angespannte Situation und immer wieder neue Sticheleien.. als Paten kommen meiner Meinung nach nur Leute in Frage auf die man sich absolut verlassen kann und mit denen man gut auskommt!!
Laß Deinen Papa doch einfach OPA sein und nimm ne Freundin oder gute Bekannte.
Gruß Stefa

Beitrag von twins 15.03.06 - 07:45 Uhr

Hi,
nimm einen Taufpaten, wo Du weißt, das er 100% im Notfall für das Kind da ist!
Es geht hier nicht um Geschenke oder um ständige Schmuseeinheiten. Für uns ist es wichtig, wenn etwas mit uns passiert, das die Taufparten dann für die Kinder da sind.
Diese haben auch von uns ein Testament und auch wg. Krankheiten Befugniss bekommen, im Notfall in unserem Willen handeln zu können.

Daher haben wir diese aus der Familie genommen und zwar Brüder und Schwestern, wo wir wissen, das sie da sind! Und diese wohnen zwischen 600-1200 km entfernt, also werden sie die Zöglinge auch nicht oft sehen.

Von Freunden rate ich immer ab, denn die können ganz schnell weg sein und somit haben die Babys hinterher gar nichts davon.

Wenn Den Papa so toll ist, dann nehme ihn doch oder sprich Dich mit Deinem Bruder aus!

Grüße
Lisa
21.11. Zwillinge

Beitrag von henrie 15.03.06 - 07:56 Uhr

Hallo Lexi,

wir haben einmal den Freund meiner Schwester (habe ein gemeinsames Kind wo knapp 2 Jahre älter ist wie unsere) und eine sehr gute Freundin von uns, die ungewollt kinderlos ist. Beide können es sehr gut mit Mockel, jedoch wohnt meine Schwester 500 km weit weg. Uns war es wichtig, bei der Auswahl: 1. Das wir als Eltern ein gutes Verhältnis zu ihnen haben, 2. Das sie Kinder sehr mögen, 3. Für den Fall, das uns etwas passiert(was wir nicht hoffen), sollen sie dort gut aufgehoben sein.

Daher finde ich, Du solltest den Bruder oder/und eine Freundin nehmen.

Uns war es auch wichtig einen weiblichen und einen männlichen Paten zu haben. Falls unser Mockel mal später Probleme hat mit denen sie nicht zu uns will, kann sie sich einen Paten aussuchen.

Was die Auseinandersetzung mit der Freundin Deines Bruders angeht, versuch Du doch den ersten Schritt zum Frieden. Eine Einladung mit ihren Kids wäre ein netter Anfang.

#liebeliche Grüße
Henrie

Beitrag von zuckermaus211 15.03.06 - 08:54 Uhr

Hallo Lexie !

Leonie wird auch im mai getauft und wir haben 2 Freundinenen von mir genommen.

Meine Mutter fand es zwar nicht so toll das ich nicht meinen bruder genommen habe aber ist ja unsere entscheidung.Ich haben dann mit meinem Bruder gesprochen ob es schlimm sei wenn er nicht Taufpate wird..er sagte nein ihm seis egal.

Da wir auch noch im Mai heiraten fragte ich ihn ob er Trauzeuge macht und er sagte" ja "da hab ich zu ihm gesagt dann wird er beim 2 kind Taufpate.

So könntest du es doch auch machen.

LG Nadja

Beitrag von galadriel1968 15.03.06 - 09:04 Uhr

Hallo Lexie,
ich würde Keinen von Beiden nehmen. Habe ein ähnliches Problem #gruebel Wir haben im Juni Taufe von unsren Zwillis. Eine Patin ist meine Schwester, mit der ich (wir) ein suuuuper Verhältnis haben. Sie selbst ist kinderlos (leider) und sie möchte sich darum kümmern. Der zweite Pate steht noch nicht fest. Zuerst wollten wir die Schwester meines Mannes. Aber die will nicht, weil sie ziemlich hochnäsig ist... und meint sie ist was besseres als wir... #bla
Nun überlege ich auch wer es machen soll. Ich tendiere stark zu einer meiner Freundinnen.
Dann kann Opa auch Opa bleiben.. :-)
LG Sonja

Beitrag von nadinchen80 15.03.06 - 09:37 Uhr

Hallo Lexie....

ich finde, es kommt ganz darauf an, was Du mit dem Wort Taufpate in Verbindung bringst?

-Soll es jmd sein, der für das Kind da ist, wenn Euch was passiert? Es ggf aufnimmt?
-Soll es jmd sein, der einfach nur einen engen Bezug zu Deinem Kind hat, mit ihm in den Zoo geht, etc... einfach eine Lebe-Patenonkel?
-Soll es jmd sein, der zur religiösen Erziehung beiträgt?

In Amerika sind Taufpaten eine sehr wichtige Entscheidung, da es dort bedeutet, das Kind aufzunehmen und es großzuziehen, wenn den Eltern etwas passiert.
Hier in Deutschland -und das wissen ja viele nicht- ist es nur die Aufgabe der Taufpaten, zur religiösen Erziehung des Kindes beizutragen, an die Taufe zu erinnern, etc (laut Kirche)

Da sich bei uns die Großeltern um Noah kümmern würden, wenn was passiert, konnten wir uns reine "Lebe-Taufpaten" suchen :-) .... sprich: Menschen, die einen engen Bezug zu Noah aufbauen, Interesse an ihm zeigen, sich viel mit ihm abgeben, etc...
Da wir nicht allzu religiös sind, erziehen wir Noah auch nicht so, daher haben für uns die Taufpaten keine religiösen "Verpflichtungen" mehr, ausser sie selbst würden das wollen.

Ich würde daher nach solchen Kritierien meine Entscheidung treffen...
Nimm Deinen Papa, wenn Du möchtest, dass Dein Kleiner bei Paten aufgenommen wird, falls Euch was passiert (auch wenn ich noch nie gehört habe, dass der Opa Pate wird, denn Opa is doch schon eine hervorragende Rolle im Leben eines Kindes und sollte meiner Meinung nach nicht unbedingt auch noch mit Pate besetzt werden ;-))
Für Deinen Bruder spricht niht wirklich viel als Pate, daher überleg Dir das gut....
Siehst Du eigentlich Deine Patenkinder oft? Vll wäre das so eine Gelegenheit wieder mehr mit ihnen zu machen und Dein Bruder hätte so auch was von seinem Neffen, wenn er denn Pate wird (vll auch ne Überlegung wert)

Ich hoffe, ich konnte Dir etwa helfen, denn die Entscheidung liegt ja letztenendes bei Euch.....

Bei uns sind übrigens meine Schwester und der alte Kindergartenfreund meines Mannes die Paten... beides tolle Menschen mit viel Interesse an Noah und noch etwas "Umtrieb" ;-)

Liebe Grüße,
~Nadine~ #blume