An alle Mütter die arbeiten gehen und eine Tagesmutter vom Jugendamt haben

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Forum: Erziehung

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Beitrag von tanja5555 15.03.06 - 14:15 Uhr

hallo zusammen

ich würde gerne von euch wissen ob ihr dann noch genug zum leben habt vorrausgestetzt ihr geht vollzeit arbeiten den dieses würde ich gerne nach den zwei jahren tun. nicht das ich arbeitsfaul wäre um gottes willen gehe jetzt auch nur vormittags für zwei stunden aber da passt meine mutter drauf auf später würde es dann vielleicht anders aussehen . also hat man da noch genug zum leben und wieviel zieht einem das amt davon ab?

lg tanja

Beitrag von babybaer4 15.03.06 - 23:06 Uhr

Hallo Tanja,

soweit es sich nicht geändert hat,war es so das das Jugendamt die Kosten für eine Tagesmutter übernimmt,wenn du ein geringes Einkommen hast.
Ich habe mal übers Jugendamt ein Kind vermittelt bekommen.Ich hatte eine 40 Stundenwoche und bekam 304€.
Erkundige dich doch einfach mal bei euren Jugendamt.

Lg Sabine

Beitrag von stehvieh 16.03.06 - 09:03 Uhr

Hallo!

Dadurch, dass ich die Tagesmutter wegen eines unbezahlten Praktikums brauchte und mein Mann auch noch nicht verdient (gerade Diplom gemacht und bewirbt sich zur Zeit), leben wir immer noch von ALG2 und damit ist unser Einkommen so gering, dass das Jugendamt uns die Kosten für die Tagesmutter erlassen hat.

Jede Stadt regelt es ein bisschen anders. Hier in Dresden ist es so, dass sowohl Tagesmütter- als auch Kita-Plätze nach der Stundenanzahl unterschiedlich viel kosten. Bei Vollzeit (7,5-9 h) kosten beide Plätze 177 Euro im Monat. Gibt ja auch Städte, da können die Tagesmütter bis zu 500 Euro kosten #schock, aber in Dresden kriegen die über die Hälfte ihres Einkommens vom Jugendamt und nicht ganz die Hälfte von den Eltern. Manche Städte rechnen den Preis für die Betreuung nach der Höhe deines Einkommens aus.

Ich weiß, dass ein 400-Euro-Job absolut nicht lohnen würde für mich. Dann müsste ich den Tagesmutterplatz bezahlen und möglicherweise auch meine eigene Krankenversicherung (bin ja noch mitversichert bei meinem Mann), das würde den Verdienst auffressen, und wahrscheinlich würde sich auch das ALG2 reduzieren, so dass wir noch weniger zum Leben hätten als jetzt. Bei einer vollen Stelle mit richtigem Gehalt, die aber im Osten kaum noch einer kriegt (selbst Stellen, die in anderen Bundesländern volle Stellen wären, sind hier nur höchstens auf 400 Euro-Basis), würde es sich dann doch anfangen zu rentieren.

LG
Steffi + Caroline Johanna (23 Monate) + #baby girl inside (22. SSW)

Beitrag von patricks_mama 16.03.06 - 13:26 Uhr

Hallo,

wir kommen aus der Nähe von Dresden (20 km weg) und hatten für unseren Sohn damals 8 Monate lang eine Tagesmutter. Die hat uns für 6 h / Tag 135 € im Monat gekostet. Das war der sogenannte "Elternanteil" die Differenz hat das Jugendamt getragen. Wieviel es gesamt war weis ich allerdings nicht.
Das kann sich aber von Stadt zu Stadt und Bundesland zu Bundesland sicher sehr unterscheiden.

LG p. m.