Hochbegabte Kinder

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von kedii 15.03.06 - 20:06 Uhr

Hi,
welche Mutter hat Erfahrung mit einem hochbegabten Kind und würde mir paar Fragen beantworten.

Danke & grüße
kedii

Beitrag von alin4 15.03.06 - 20:29 Uhr

Hallöchen!

Was ist denn? Haben mindestens 2 mit Verdacht auf.

LG Anke

Beitrag von lisama 15.03.06 - 22:09 Uhr

Woran erkennt man das denn? Sagt einem das der Kinderarzt oder das Umfeld oder wer?#bla#kratz

Bin auf Antwort sehr gespannt!

Beitrag von barbara77 15.03.06 - 20:53 Uhr

Hallo!

Habe auch einen wo sich alle sicher sind, also was willst Du wissen?

Grüße
Barbara

Beitrag von cvycg 15.03.06 - 21:04 Uhr

Hallo,

also ich habe auch so den verdacht. Mich würden deine Fragen und die Antworten auch brennend interessieren. Mein Sohn ist gerade mal 16 monate, und macht sachen, wo alle mir sagen, das er sehr intelligent für sein alter ist. Manchmal zu intelligent für meinen Geschmack! Es macht mir irgendwie angst, das er schon so viel kann und dinge die er nur 1 mal gesehen hat tage später nachmacht. Andersrum würde ich ihn gern fördern und ihn nicht in seiner Entwicklung stören.

Also, meine Fragen wären z. B.: Woran erkennt man ein hochbegabtes Kind? Sollte man das noch fördern? Und wenn ja, wie? Und wo bekomme ich noch informationen darüber?

Merci und Grüße Cristina und Ruben

Beitrag von barbara77 15.03.06 - 22:14 Uhr

Hallo!

Bei uns hat der Kinderarzt den Verdacht bei unserem Großen, und ich war bei einer Pädagogin die sich mit dem Thema Förderung in solchen Fällen befasst. Dort habe ich ne Menge gute Infos bekommen, unter anderem die, das man Hochbegabung bei Kindern erst im Schulalter wirklich halbwegs sicher erkennen kann. Im Kleinkindalter ist es wohl einfach so das manche Kinder schneller sind als andere, das hat aber noch keine wirkliche Aussagekraft. Es gibt zwar Faktoren die man mit einbeziehen kann, z.B. wenn schon jemand aus der Familie als "sehr intelligent" bekannt ist oder gar als hochbegabt oder so, aber sie meinte sie würde nie eine sichere Einschätzung machen bevor ein Kind in die Schule kommt.
Sie hat sich auch lange mit meinem Sohn beschäftigt, und unsere Familiengeschichte hinterfragt, und kam zu dem Schluß das die Vermutung durchaus gerechtfertig ist, man aber auf jeden Fall abwarten muß wie es sich weiter entwickelt.
Zur Förderung meinte sie, man soll einfach beobachten welche Interessen das Kind entwickelt, und die dann auch begleiten, selbst wenn sie altersuntypisch sind. "Überfördern" soll man aber auf keinen Fall, sondern versuchen das Kind einfach normal zu behandeln und eben nur auf die vorhandenen Fähigkeiten gezielt eingehen. Bei uns ist das vor allem der sprachliche Bereich und der kognitive, daher reden wir wirklich viel mit ihm, auch wenn das manchmal extrem anstrengend ist all seine Fragen zu beantworten, er hat Unmengen Bücher die wir mit ihm anschauen, Puzzle, einfach Sachen die diese Bereiche ansprechen und gemessen an seiner Entwicklung, nicht am nominellen Alter.
Ich wollte schon immer mal googlen nach Infos, habe das bisher noch nicht gemacht, vielleicht komme ich die nächsten Tage mal dazu, dann kann ich Dir auch die Links geben, oder Du suchst selber.

Viele Grüße
Barbara

Beitrag von kaeseschnitte 15.03.06 - 22:18 Uhr

http://www.kindergartenpaedagogik.de/557.html
gruss
kaeseschnitte

Beitrag von ydnam69 15.03.06 - 23:28 Uhr

Hallo,

habe gerade einen Fall in unserem Bakanntenkreis.

Vorweg gesagt, unsere Tochter wird im Aug. 3 Jahre und der Junge um den es sich handelt jetzt im März. Ich habe also einen Vergleich ;-)

Der Junge jedenfalls wurde an der Uni getestet. Er hat mit denen Mensch ärgere dich nicht gespielt und das wohl echt strategisch #augen Unsere Kleine würde vielleicht an den Spielfiguren lutschen #freu Dann möchte der Kleine rechnen und lesen #schock Das nur ein kurzer Einblick in den Test.
Die von der Uni meinten, er solle auf alle Fälle in einen Hochbegabten-Kiga. Da wir hier in einer Großstadt leben, gibt es sogar einen. Leider kostet der Platz im Monat 500,00Euro. Die Familie kann sich den aber ohne Zuschuß nicht leisten. Nun mussten sie "betteln" gehen und nun klappt es wohl. Die Eltern sind in keinster Weise irgendwie besonders schlau oder so. Auch gibt es keine "Auffälligkeiten" in der Familie #kratz

D.J.

Beitrag von estragon 16.03.06 - 09:15 Uhr

Hallo kedii,

Du hälst Dich ja sehr bedeckt. Ist denn Dein Kind hochbegabt oder vermutest Du es nur ? Wenn letzteres der Fall ist, habe ich hier eine Tel.Nr. für Dich 01805/262302 Dort kannst Du kostenlos den Ratgeber " Begabte Kinder finden und fördern" bestellen. Er wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung herausgegeben. Weitere Informationen findest Du bei den Selbsthilfegruppen Mensa in Deutschland e.V. Hier der link http://www.kids.mensa.de/

Ich habe die Informationen aus der aktuellen Ausgabe von "Kinder" Dort ist ein Artikel über hochbegabte Kinder zu finden.

Viele Grüße, Grith

PS: Wenn Du ein Faxgerät hast, dann mail mir doch Deine Nummer, dann kann ich Dir den Artikel schicken.

Beitrag von danni64 16.03.06 - 10:25 Uhr

Hallo Kedii,

ich weiss nicht,wie alt dein Kind ist,aber ich würde sagen,dass kann man bei so kleinen Kindern noch nicht sagen.

Mein Grosser ist auch ein sehr schlaues Kerlchen.
Er konnte mit 2 Jahren reden,wie ein Bilderbuch,sogar mit Fremdwörtern um sich werfen. Mit 2 1/2 Jahren erzählte er uns komplett die Märchenkasetten nach. Er liebte die "Sendung mit der Maus",weil er da viel Wissen kindgerecht erklärt bekam.
Er interessierte sich früh für Bücher und spielte am liebsten mit Lego. Aber er baute nur seine Fantasien,Vorgaben waren uninteressant.
Mit 4 Jahren nannte er mir Preise im Supermarkt,da staunte ich nicht schlecht.

Er hat schon als Baby nicht viel Schlaf gebraucht. Er war immer ein sehr ruhiges Kind. Hatte es nicht gerne,wenn er viel Menschen um sich hatte. Krabbelgruppe und solche Dinge machten ihn nervös und wollte er nicht.
Auch im Kiga hat er gerne nur mit einem einzelnen Kind gespielt,hatte auch immer nur einen Freund.
Er konnte und kann sich super mit sich selbst beschäftigen.
Mit 5 Jahren lernte er sich selber das lesen und schreiben.

Diese Kinder haben oft Probleme mit der Feinmotorik.
Mit krabbeln und laufen lassen sie sich Zeit.

Ich glaube aber nicht,das mein Kind hochbegabt ist,er lernt nur schneller als andere.
Er geht heute aufs Gymnasium und ist ein durchschnittlicher Schüler. Wir haben ihn nie gefördert,sind nur auf seine Interessen eingegangen und haben versucht,kindgerechte Wissensbücher zu bekommen,wo er interesse dran hatte,was nicht so einfach war.
Noch heute merkt er sich schnell Dinge,die ihn interessieren,was ihn nicht interessiert,wird halt auch vergessen.

Typisch ist wohl auch,dass sie kleine Träumer sind und alles mit Ruhe angehen,wenn man ihre Inteligenz entdeckt hat.

Ich kann nur aus meinen Wissen und meinen Beobachtungen berichten.

LG Danni !!!!

Beitrag von kedii 16.03.06 - 10:18 Uhr

Hallo Zusammen,
vielen Dank für Eure Antworten. Ich habe bewusst nciht viel geschrieben, so dass Ihr ohne Beeinflussung antworten könnt.
Nund kurz zu unserer Geschichte:
Meine Tochter wird im Mai 3 Jahre alt. Sie geht, seit sie 14 Monate ist in eine private Kinderkrippe. 2 Mal die Woche nimmt die eine Erzieherin sie nachmittags mti nach Hause. Ich arbeite 2,5 Tage.
Diese Erzieherin hat mich so oft darauf angesprochen. seit einem Jahr. Ich dachte naja mal abwarten. Nun haten wir Elterngespräch und alle Erzierinnen meinten, dass sie aus dem Rahmen fällt. sie würde vielseitig sein und ihrem alter sehr vorraus. Besonders das Denken und die Sprache. Zu Hause macht sie Puzzel bis zu 80 Teilen und auch kleine Puzzel für 5 jährige. Sprechen tut sie wie wir. Also sie hat auch nie Babysprache gesprochen.
Das soll Bitte Bitte nicht so klingen, als würde ich mir was einbilden, deshalb bei der ersten mail nichts geschrieben.
Klar hat man Ängste, wie man damit umgehen soll. Sie ist auch anstregend.
Wie jede Mutter, wollte ich die richtigen Schritte tun. Ein test würde glaube ich nichts bringen, da sie sehr schüttern ist.

An Barbara: Ich werde meine Fragen mal demnächst schicken.

vielen vielen Dank
liebe Grüße
kedii

Beitrag von danni64 16.03.06 - 10:37 Uhr

Hallo Kedii,

wo ich dein Posting jetzt so lese,muss ich sagen,meiner war genauso.
Er hat auch nie in Babysprache gesprochen und puzzeln war auch eine Leidenschaft von ihm.

Wir haben unseren Jungen damals mit 5 Jahren bei der Caritas testen lassen,weil die Kindergärtnerinnen es uns geraten haben. Er spielte im Kindergarten viel diese Spiele für Kinder im Vorschulalter und wenn es ein neues Spiel gab,hat er es den Erzieherinnen erklärt,obwohl er es nicht kannte #hicks.

Gehe locker und normal mit ihr um,das haben wir auch gemacht,denn man kann sie auch schnell überfordern.
Wir dachten auch immer,das kann nicht sein und war uns peinlich,weil weder mein Exmann noch ich Abitur oder sowas haben. Man erklärte uns,dass die Intelligenz der Eltern uninteressant ist.

Was sie noch sind,habe ich vergessen zu schreiben,es sind sehr sensible und einfühlsame Kinder.

Mein Sohn hatte schon immer einen ausgeprägten Geruchs-und Gehörsinn.Das soll auch typisch sein.

Ich habe mir damals ein Buch von Jutta Billhardt gekauft.

Die verkannte Minderheit oder so #kratz.

Gebe bei google mal "hochbegabt" ein,dann kommst du auch auf ihre Webseite.

Es war die erste in Deutschland,die damals für hochbegabte Kinder gekämpft hat,weil es hier lange nicht anerkannt wurde und heute oft nicht bei KIndern gesehen wird.

LG Danni !!!!