bin irgendwie traurig, mal an alle....

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von sabine1488 15.03.06 - 21:41 Uhr

Hallo,

irgendwie ist heutzutage alles drucheinander

Man bekommt vorgeschrieben, wie man seine kinder erziehen MUSS, ein kleiner "klaps" auf die windel wird schon als verbrechen dargestellt, mütter die nicht stillen, werden schon im krankenhaus nieder gemacht, impfen wird immer mehr kritisiert, Gesetzte machen einen strafbar wenn einem mal die hand ausrutscht....
In meinen Augen ist das alles überflüssig....

Im beitrag weiter unten, wird über ein mädchen gesprochen, das angeblich zu kleine schuhe trägt, dessen mutter wird niedergemacht, weil sie raucht und nen bier trinkt. Sich aber ansonsten sehr liebevoll und fürsorglich um ihr kind kümmert und immer frisches mittag kocht.

Hallo?! In was für einer welt leben wir eigentlich?!
Muss man alles so eng sehen? Alle Menschen über einen Kamm scheren? Und ihnen vorschreiben wie sie sich zu verhalten haben (erziehung bzgl. des klapses oder wegen einer rauchenden mutter)?!

Klar ist es nicht sehr toll wenn eine mutter raucht und bier trinkt, aber muss man die menschen gleich als abschaum titulieren? ich rauche auch, na und? Ich rauche beim spazieren gehen, und zuhause nur auf dem balkon! Bin ich deswegen eine schlechtere mutter als ihr? Ich denke nicht. Ja, ich habe auch in der schwangerschaft geraucht, 3 Zigaretten am tag (runtergesetzt von 1 schachtel). Und? Meine Kinder sind beide 2 Wochen nach dem termin gekommen, völlig gesund der große 55cm und 3850g und die kleine 52cm und 3330g! Ich würd troztdem jeder anderen sagen das sie versuchen sollte aufzuhören mit dem rauchen! Wenn sie es nicht schafft, würde sie für mich aber immer noch der mensch sein den ich vorher auch kannte.

Und jetzt mal zu den Klapsen...
Versteht mich nicht falsch, ich bin auch grundsätzlich gegen GEWALT gegenüber Kindern. Kann mich aber selber nicht von frei sprechen, ja, ich hab meinem kleinen auch schon einen klaps auf die pampers gegeben! Ich gebs ja zu, aber ich wollte es nicht. Menschen haben auch nur nerven und keine Drahtseile!
Ich weiß das es falsch ist, aber es passiert eben, auch wenns nicht sein sollte. Und ein klaps auf die windel ist weder schmerzhaft noch sonstwas (ich rede wirklich nur von die leichten klapse wovon der popo nichts abbekommt). Und ich denke das passiert in vielen familien mal, und wegen so einem kleinen klaps wird man als gewalttätig (wie im gesetzt seit 2000) dargestellt! Das kanns doch nicht sein!? Schaut euch doch mal in den Medien um, da verhungern ständig kinder, ständig werden kinder erschlagen und misshandelt, vergewaltigt! Babys in die Mülltonne geworfen! Es ist grauenhaft sowas alles aufzuzählen! Da frag ich mich doch, "wie kann so etwas in der heutigen zeit noch passieren?" Wo doch jeder kleine klaps strafrechtlicht verfolgt werden soll? Nein, bei den wirklich krassen fällen wird einfach nur weggeschaut. Nachbarn kriegen nichts mit, mütter merken nicht das ihre töchter schwanger waren... usw.

Wollte damit sagen, das man auch alles etwas übertreiben kann! Ein klaps hat noch niemandem geschadet! (Auch wenn man IMMER versuchen sollte dem aus dem Weg zu gehen!)

Naja, wollte das nur mal loswerden! Jetzt könnt ihr mich steinigen! Bitte schön.

Wäre auch schön wenn ihr euch meine Gedanken mal in ruhe durch den Kopf gehen lassen würdet! Ich denke einen "Funken" meiner Gedanken gibt es auch bei euch...

LG
Bine (eine mutter die alles für ihre kinder tun würde, aber auch nur ein mensch ist, der trotz aller guten vorsätze auch mal die nerven verlieren kann) #hicks
+ Norman Erik (fast 2, der seine mutter über alles liebt! #liebe )
+ Friederike Svea (7 Monate, die logischerweise noch nie nen klaps bekommen hat :-p)

Beitrag von tandura 15.03.06 - 22:06 Uhr

Hallo Biene,

klar, ich verstehe gut was du sagen willst. Aber ich glaube jetzt eine Grundsatzdiskussion anzuzetteln bringt nichts.

Ich finde es schon wichtig dass sich Menschen Gedanken um andere machen. Du sprichst die Diskussion mit den Schuhen an. Sicher muss es nicht sein dass die Frau eine schlechte Mutter ist, aber man fängt doch schon an nachzudenken wenn einem so etwas auffällt, oder? Und ich finde das ist genau richtig so. Wo wären wir denn wenn sich niemand um den anderen scheren würde? Es ist doch besser man schaut zweimal hin als sich überhaupt nicht zu interessieren. Wenn sich dann im Nachhinein herausstellt dass man sich geiirt hat ist es doch super. Keiner verurteilt eine Frau die "mal" ein Bier trinkt.

Du hast Recht, es passieren genug schlimme Dinge, aber überleg mal wie viele mehr es wären wenn jeder wegschauen würde???

Zum Thema Zigaretten: Ich rauche (leider) auch. Aber nur auf dem Balkon und NIE in Gegenwart meines Sohnes. Darum geht es auch gar nicht! Es geht darum seine Kinder dem Zigarettenqualm nicht auszusetzen, DAS ist verantwortungslos!

Zu den kleinen Klappsen: Ich habe bestimmt auch keine Nerven wie Drahtseile, aber: Aus einem kleinen Klapps wird ganz schnell mal ein richtiger Schlag! Das geht gar nicht! Und dass sie niemandem schaden ist ganz und gar nicht richtig, ich spreche aus Erfahrung. Bitte erspar das deinen Kindern!

Lieben Gruß,

Andrea mit erik (10.02.2005)

Beitrag von sabine1488 15.03.06 - 22:15 Uhr

Hallo,

ja, das ist ein schwieriges thema.

Wegen den Klapsen...
Ich hab ja gesagt, das man selbst auf die klapse verzichten soll! Ohne ist immer besser! Aber ein Drama raus zu machen, wenns einem MAL passiert, das find ich so extrem. Den Grundsatz, das man sowas vermeiden soll ist ja richtig!

LG Bine

Beitrag von danni64 16.03.06 - 11:07 Uhr

Hallo Biene,

da möchte ich dir auch widersprechen.

Worte tun mehr weh und bleiben länger in der Seele,als ein Klaps.
Ich spreche aus Erfahrungen.

Und aus Klapse müssen keine Schläge werden.
Wer ein Bier trinkt ist auch nicht gleich ein Alkoholiker.

Auch meiner Meinung nach,wird heute in allem übertrieben.
Was darf man als Eltern oder Lehrer denn noch?
Warum brauchen Eltern heute eine Supernanny?
Warum sind die Beratungsstellen heute überlaufen?
Warum werden die Jugendlichen immer krimineller?

Ich könnte noch 1000 dieser Fragen stellen.
Ich bin 41 Jahre jung und habe drei Kinder und dann gibt es hier junge Mütter,mit einem Kind,die mir erklären wollen,wie ich mit meinen Kindern umgehen soll und was ich alles falsch mache, toll #schmoll.

Ich lerne immer gerne dazu und habe auch keine Patentrezepte,aber ich denke,ich habe Erfahrungen.

Mein ältester Sohn geht aufs Gymnasium,hat viele Freunde,wird von den Eltern der Freunde gerne gesehen.
Er ist 16 Jahre jung,er trinkt nicht,er raucht nicht und treibt sich nicht rum. Er hat einen lieben Freundeskreis,dessen Freunde auch bei uns immer herzlich willkommen sind.

Also,habe ich doch vieles richtig gemacht. Auch mit meinen beiden Kleinen kann ich überall hingehen,ohne mich schämen zu müssen.

Und ja,auch meine Kinder haben schon einen Klaps bekommen.

Deswegen bin ich aber nicht gewalttätig und weiss genau,wo meine Grenzen sind und wie ich sie einzuhalten habe.
Und ja,ich rauche auch und wenn es ein Patentrezept gäbe,wie ich nach 25 Jahren von dem Zeug los käme,dann wäre ich die erste,die es machen würde.

LG Danni !!!

Beitrag von sabine1488 16.03.06 - 11:33 Uhr

Hallo,

darf ich dich mal kurz fragen wobei du mir wiedersprichst?

Ich verstehe das leider nicht so ganz. #kratz

Deine Antwort ist genau das was ich in meinem Posting meinte, sorry wenns nicht so rüber kam.

Genau den Punkt mit den Klapsen! So meinte ich das, mein kleiner kriegt auch wenns nicht anders geht nen klaps (selten, aber es kommt mal vor)! Aber gewalt ist das nicht, und gewalttätig bin ich auch nicht!

Danke für die Antwort, da fühl ich mich schon richtig verstanden...

lg Bine

Beitrag von kleene0106 16.03.06 - 12:13 Uhr

Hallo,

ich stimme Bine auch zu.
Vieles wird einfach nur noch überbewertet. Die meisten erziehen ihre Kinder nur noch so wie es von der Gesellschaft verlangt und den Supernannys vorgemacht wird, allerdings stehen sie oft gar nicht unbedingt dahinter, was die Kinder sehr wohl merken und auch dann unter Umständen ausnutzen. Was dann natürlich wieder ein Problem für die Eltern wird, da sie ja dachten durch diese Art von Erziehung geraten die Kinder besonders gut. Eine Art Teufelskreis also, der dann oft in Verzweiflung endet und die Eltern am Ende womöglich vor lauter Frust keinen anderen Weg mehr sehen als ihre Kinder für ihr "Fehlverhalten" zu bestrafen, in welcher Form auch immer.

Ich bin auch grundsätzlich gegen Gewalt, sowohl gegenüber Kindern als auch allen anderen Lebewesen. Trotzdem hat mein Sohn die Tage schon einen leichten Klaps auf die Finger bekommen, weil er den ganzen Tag nicht von unserem DVD-Rekorder lassen konnte. Es tat ihm nicht weh sondern ließ ihn erstmal inne halten. Danach war es dann auch gut.
Und unsere Tochter hat vor ein paar Wochen spontan einen Klaps auf den Popo bekommen, weil sie beihnahe vor ein Auto gelaufen wäre. (Sie weiss dass sie stehen bleiben muss sobald auf unserer Straße ein Auto kommt und sie stand gerade ein paar Meter von mir weg, da ich gerade den Kleinen einfangen musste, der es noch nicht weiss. Ich habe ihr auch noch gesagt dass sie schön dort stehen bleiben soll, aber sie machte einfach ein paar Schritte auf's Auto zu.) Ich war in dem Moment einfach total erschrocken und es war mehr oder weniger einfach ein Reflex. Aber ich habe sie nicht veprügelt und bezeichne mich selbst und andere die so reagieren nicht gleich als Verbrecher.

Schlimmer finde ich die Tatsache, dass durch die ganzen Gesetze zwar die Leute draussen auf der Straße und vor anderen Leuten wohl vorsichtiger sind, dafür aber unter Umständen die häusliche Gewalt zunimmt. Wer soll das denn dann noch kontrollieren?
Das Resultat sehen wir ja immer wieder: Nachbarn wissen nichts von Nachbar's Kindern. Jahre lang werden Kinder zu Hause misshandelt und keiner sieht und hört etwas, usw. usw.

Vielleicht sollte man einfach wieder an den Ursprung zurückkehren und mehr nach dem Bauch-Gefühl handeln. Dann wären auch nicht soviele junge Eltern unter Druck gesetzt.

LG
Kleene

Sorry dass es so lang geworden ist.
#hicks

Beitrag von danni64 16.03.06 - 14:42 Uhr

Hallo Kleene,

so sehe ich es auch,sie sollten mal alle ihre tollen Erziehungsbücher verbrennen und nach dem Gefühl handeln.

Jedes Kind ist anders,wie auch jeder Mensch,denn sonst wären wir alle Lämmer oder alle Verbrecher.

Es gibt Kinder,die brauchen viel Liebe und Zuneigung,andere wieder kommen mit weniger aus. Ich habe drei Kinder und mein Mittlerer ist am schmusigsten von allen dreien.

Kaum noch einer hört auf sein Bauchgefühl.
Wenn eine Mama hier im Forum meint,ihr kleines Baby weint aus trotz,weil es den ganzen Tag nur auf den Arm will,dann sollte sie besser eine Ritterrüstung anziehen,bevor sie das hier schreibt. Die Steine werden dann schnell auf sie geworfen,wenn sie ihr Baby mal weinen lassen möchte,um ihm klar zu machen,hier ist nun eine Grenze. Ich bin auch so eine Rabenmutter und habe meine Kinder mal weinen lassen. Nicht Stundenlang schreien,um das mal klar zu stellen,sondern langsam beigebracht,dass Mama nicht bei jedem Piepser am Bett steht und es auf den Arm nimmt.

Ich liebe meine Kinder und meine Kinder mich.
Wir weinen,lachen,spielen,toben und zanken mit einander.
Wir nehmen uns in den Arm und sind auch böse aufeinander,also alles in einem gesunden Rahmen und das kann keinem Kind schaden.

Und das ist es,was stimmen muss. Wenn ein Kind nur mit Liebe behütet wird oder nur geprügelt wird,dann ist es nicht gut fürs Kind,denn dieses Kind lernt nur eine Seite des Lebens kennen und wird mit der anderen Seite Probleme bekommen.
Eine natürliche Ausgewogenheit muss da sein und schon läuft es auch prima.

Das ist meine Meinung !!!

LG Danni !!!!

Beitrag von danni64 16.03.06 - 14:30 Uhr

Hallo Biene,

sorry,ich meinte Andrea und nicht dich,habe die Falsche mit "Hallo" angesprochen #hicks.

Habe ja auch auf ihr Posting geantwortet.

Schuldigung,du warst auch nicht gemeint ;-).

LG Danni !!!

Beitrag von melanie007 16.03.06 - 23:34 Uhr

hi Danni,

ich kann dazu nur sagen "RICHTIG".

du sprichst mir aus der SEELE....

liebe grüsschen
melanie

Beitrag von naddl310 15.03.06 - 22:41 Uhr

Hallo Bine!
Ich stimme dir in allem vollkommen zu!
Es wird sich hier über einen Klaps auf die Pampers sooo dermaßen aufgeregt...
...obwohl es viel Schlimmeres gibt.
Bei uns gab es ein paar Orte letztes Jahr eine Familie, die ihr Kind fast "verrecken" ließen. Ich war sehr erschüttert.
Man denkt ja immer: "Sowas doch nicht bei uns...!"
Auch ansonsten, was in den Medien berichtet wird. Hab echt geweint, als ich im Radio gehört habe, dass der kleine Tim vom Lebenspartner der Mutter mit dem Kopf an die Wand geschlagen wurde....
...und der plädiert auf Unfall??? - Is`n Witz!
Ich hoffe, den verknacken sie auf lebenslänglich!!!!!!!

Ich selbst habe auch während der SS geraucht! Und es war mehr, als du geraucht hast.
Ich hab auch mal ein Glas Sekt oder ein Bier mit Cola getrunken. Na und?
Mein Sohn kam in der 40. SSW gerngesund zur Welt.
Ich konnte mir das Rauchen einfach nicht abgewöhnen und ziehe vor jeder schwangeren Frau meinen Hut, die es schafft, aufzuhören!
Auch ich rauche jetzt noch und trinke mein Bier. Deswegen muss man doch keine schlechte Mutter sein???!
Mein Sohn bekommt Frühstück, Mittag, Abendbrot.
(Soll in manchen Familien auch nicht grad Gang und Gebe sein...)
Beschäftige mich mit ihm, soweit es geht und er ist sauber und gepflegt.
Klar, er hat mit 2 Jahren seine Trotz-und Probierphase. Da wird der Ton mal öfters erhoben und wenn es gar nicht mehr geht, gibts einen Klaos auf die Pampi!

Aber ich denke, es gibt heut zu tage viel viel Schlimmeres..., man muss nur mal das TV oder das Radio anschalten!

Gruß Naddl310



Beitrag von kabama44 16.03.06 - 09:42 Uhr


es ist wirklich so , alles reglementiert der Staat , und wundert sich dann , wenn keine Kinder mehr geboren werden .
Es ist wirklich nicht schlimm , wenn nur ein Klapps auf die Pampers kommt , dabei muß es aber auch bleiben .
Kinder ärgern einen mnachmal, wenn man zu errregt ist , dann sollte man 5 Minunten an die frische Luft, durchatmen und dann vernünftig mit dem Kind sprechen .
Und Konsequenz ist ganz wichtig , das einmal ausgesprochene Verbot auch einhalten .

Grüßle Kabama44

Beitrag von deoris 16.03.06 - 13:49 Uhr

Hallo
du hast natürlich Recht,doch bei mir quetscht sich ein riesen AAAABBBEEEER aus dem Hals raus.
Eine Mutter ,die nicht mal auf normale Ratschläge hört,gerade in dem Fall von zu kleinen Schuhen,finde ich unverantwortlich.Wenn mir meine Freundin sagen würde,dass sie meint die Schuhe wären zu klein,da würde ich noch mal nachmessen und vielleicht zum Fachhandel laufen um das noch mal richtig zu stellen ,wo ist da denn das Problem? Bei einem 2-3 jährigen Kind (bei normaler Körpergrösse) ist doch offensichtlich ,dass Gr.20 zu klein ist.
Und nun mal zum Rauchen,für sich eine Zigarette zu rauchen ,auf dem Balkon ,draussen oder sonst was ist o.k. aber doch nicht das Kind zuqualmen und mit Kumpels an der Bushaltestelle sitzen und Biertrinken,anstatt mit dem Kind auf den Spielplatzt zu gehen.
Wir haben bei uns auch paar solche Exemlare,die Kinder sind froh wenn sie ihm KiGa sind.
Das ist der Unterschied.
Ich verurteile solche Menschen ,ja!

Beitrag von connystraum 16.03.06 - 20:04 Uhr

hallo!!

ich kenne dich zwar nicht, aber das mit den Schuhen ist so eine Sache!!

Mein Sohn ist jetzt 4 jahre. Als er so zwei war, da waren wir auch bei größe 21. Er ist nun mal sehr klein gewachsen und hat eben nicht so große Füße!!

Conny mit Kay + #byba 28SSW + 2 Sterivtöchter

Beitrag von deoris 16.03.06 - 21:25 Uhr

Hallo
ich schrieb ja auch ,das es bei einer normalen Körpergrösse wäre,dein Sohn ist ja etwas kleiner ,hast du geschrieben ;-).
LG

Beitrag von connystraum 17.03.06 - 10:40 Uhr

#hicks, habs wohl etwas falsch verstanden!!

Da hast du natürlich recht!!

Nichts für ungut!!

conny

Beitrag von sabine1488 16.03.06 - 21:48 Uhr

Hallo deoris,

in dem Schuhposting fragte die Frau aber auch was sie machen solle! Sie wollte wissen ob sie die mutter mal drauf ansprechen soll!

Es ging mir auch gar nicht so um die schuhe, sicher, WENN sie wirklich zu klein sind, muss man das klären.
Aber wenn sie wirklich sooo klein sein sollten, wie passen denn dann die Füße darein? Also, ich würde die Füßchen von meinem kleinen noch nicht mal in EINE nummer kleiner reinkriegen... Und meiner wird im Mai auch 2 und hat jetzt gerade schuhgröße 21...

LG Bine

Beitrag von annie1979 16.03.06 - 23:09 Uhr

Hallo deoris.. ich konnte es auch nicht glauben,d ass man kinderfüsse in kleiner schuhe bekommt.. bis ich darauf gestossen bin #schock

http://www.kinderfuesse.com/2zum_thema.htm

Lies es Dir bitte mal durch.

Liebste Grüße

Dani + Felina (14.1.05)

Beitrag von deoris 17.03.06 - 18:13 Uhr

Hallo
das wusste ich schon,Kinderfußknochen sind aus Knorpel und super biegsam,die Kinder merken deswegen nicht ob der Schuh drückt.
LG

Beitrag von misscatwalk 16.03.06 - 23:57 Uhr

also in vielen Punkten stimme ich Dir zu (Stillen, Impfen, Ernährung, Klapse) und ich verstehe auch die Grundaussage Deines Beitrags. Allerdings das mit dem Rauchen in der Schwangerschaft finde ich persönlich einfach nur daneben. Wenn man ein Kind bekommt, muß man sich daran gewöhnen selber zurückzustecken und auf einiges (nicht auf alles!) zu verzichten und mit dem Rauchen sollte man dabei schonmal anfangen. Sicher, bei den meisten passiert nichts, die Kinder kommen teilweise trotz Rauchen in der Schwangerschaft gesund und normal groß und schwer auf die Welt aber es können auch Spätfolgen (wie z.B. Astma ) auftreten und ich glaube das bei Raucherkindern die Chance das sie später selber rauchen auch eher gegeben ist. Ich habe vor den Schwangerschaften auch geraucht und rauche nun auch wieder aber nicht in der Wohnung und nie vor den Kindern! In den Schwangerschaften hätte ich zum Glück auch gar nicht rauchen können weil mir sowieso sooooooo schlecht war (immer wenn ich nur Rauch gerochen habe kams mir schon hoch) aber ich hätte es auch nicht wissentlich das ich schwanger bin gekonnt, wenn irgendwas nicht 100% tig mit den Kindern gewesen wäre hätte ich mich, wenn ich geraucht hätte , immer gefragt ob es nicht deswegen ist und ewig Vorwürfe gemacht. Rauchen vor den Kindern auch wenn es draußen ist würde ich auch nicht machen, denn ich bin ja schlißlich Vorbild für sie, daß sie deswegen trotzdem mit 13 selber Rauchen, das mag sein , da steckt man nie drin. Und ich bin froh, das ich auf keinen Fall geraucht habe, denn meine Kinder waren beide zu früh (36 und 37 Woche) und sehr klein und leicht, meine jüngste mußte noch eine Zeit im KH bleiben weil sie große Anpassungsschwirigkeiten hatte (Atmung;Saugreflex etc.). Das Bild habe ich noch sehr gut vor Augen und wenn ich mir vorstelle ich hätte bei einem 47 cm Baby auch noch geraucht, oh Gott. Neben ihr im Zimmer lag ein Raucherbaby (39 Woche), daß Kind mußte noch über 4 Wochen im KH bleiben und hatte deutliche Entzugserscheinungen, ich fande das einfach nur schrecklich. Will hier jetzt nicht den Moralapostel raushängen lassen aber meiner Meinung nach ist Rauchen eine Form von Körperverletzung.
Mit dem Stillen, das kann ich nur bestätigen, ich konnte beide Male wegen absolutem Milchmangel (und ich habe es wirklich ernsthaft versucht) nicht stillen und durfte mir deswegen einiges anhören. Zu den zu kleinen Schuhen, Gr. 20 für ein 2,5 jähriges Kind erscheint mir auch etwas sehr klein, zumal die Schuhe ja ohnehin auch noch oft kleiner ausfallen wie angegeben. Wie gesagt, meine Kinder waren und sind für ihr Alter sehr klein , meine 19 Monate alte Tochter ist gerade mal 76 cm groß und selbst sie hat schon Schuhgröße 21/22, vondaher hätte ich auch versucht mit der Mutter bzw. den Erzieherinnen darüber zu reden, denn manche Mütter sehen oder wissen sowas vielleicht wirklich nicht.
Ja und zu dem Thema Klapse, da stimme ich dir voll und ganz zu, ich bin grundsätzlich auch gegen Gewalt aber es gibt Situationen, in denen ist es müßig mit einem Kleinkind zu diskutieren und ab und an wollen Kinder auch ganz bewußt deutlich ihre Grenzen gesetzt bekommen. Meine Tochter hat auch schonmal einen Klaps bekommen, der die Folge von,auch nach mehrmaligen Emahnens, nicht hörens war. Es war bestimmt nicht weil ich zu bequem war um die Sache anders zu regeln oder wie es so oft hier dargestellt wird einfach nur schwach war, nein, sie muß lernen wenn sie etwas nicht soll, was sie auch genau weiß das sie es nicht darf und was auch nicht unbedingt ungefährlich ist, das sie sich daran zu halten hat, sonst hört sie irgendwann gar nicht mehr, warum denn auch.
Und ich stehe auch dazu, wenn sie irgendwann einen dieser berühmten ich schmeiß mich im Supermarkt vor der Kasse auf den Boden weil ich meinen Willen nicht bekomme Anfall kriegt, weise ich sie erst zu recht, bezahle und gehe raus und wenn es dann immer noch sehr extrem sein sollte bekommt sie auch in der Öffentlichkeit einen Klaps entweder überlegt sie es sich dann beim nächsten Mal oder sie darf dann solange zu Hause bleiben bis ein normales Einkaufen wieder möglich ist. Ich sehe das so oft, wie die Mamas und Papas mit ihren 3 jährigen "Teufelchen" fleißig am diskutieren sind und wo sich das Kind dadurch noch bestäkt wird und teilweise auf Mama eintritt und schlägt, sowas gibt es bei mir definitiv nicht. Deswegen bin ich vielleicht für viele hier auch eine schlechte Mutter aber ich sehe das nicht so und stehe dazu. Meinen Kindern geht es gut, ich versuche mich so gut wie möglich , damit sie körperlich und vorallem geistig und emotional nicht verkümmern, um sie zu kümmern und ihnen bestimmte Höflichkeitsformen zu vermitteln, was im Endeffekt aus ihnen wird, wird sich zeigen .

Beitrag von zwillima 17.03.06 - 07:23 Uhr

Hallo,

ich verstehe euer aller Problem nicht.
Wenn ich mich dazu entschlossen habe, mein Kind nicht zu stillen, mein Kind zu impfen o.ä., geschieht das, weil ich es mir vorher reiflich überlegt habe. Und demnach lasse ich mir auch von keinem rein reden, erst recht nicht von irgendwelchen Unbekannten aus diversen Foren.
Wenn ihr alle so unsicher seid, daß ihr euch von Fremden in eurer Grundeinstellung beeinflussen lasst, kann wohl keiner mehr helfen.

Der einzige Grund, um einen anderen Weg einzuschlagen ist der, daß mir jemand logische Argumente oder aktuelle Ergebnisse zu einem Thema unterbreitet.
Leider wird dies oft als persönliche Beleidigung angesehen und aus Trotz abgelehnt, eben weil die Person mangelndes Selbstvertrauen hat und sich aus diesem Grunde stets angegriffen und ungerecht behandelt fühlt.

Eure kleine Diskusion ist wahrscheinlich ganz in Deinem Sinne verlaufen, weil sich alle so wunderbar einig sind.

Zum Thema "Rauchen", zum Thema "Klapse" bin ich es müde, noch irgendwas zu schreiben, da es zwecklos ist.
Nur so viel... Du solltest Dich nicht ständig an schlechten Beispielen orientieren. D.h. natürlich werden Kinder zu Tode mißhandelt, es ist aber keine Entschuldigung dafür, das eigene Kind "leicht" zu schlagen.
Natürlich kommen auch gesunde Raucherkinder zu Welt, es ist aber keine Entschuldigung oder Freibrief, um "wenig" zu rauchen.
Das alles sind so fadenscheinige Argumente, die ihr da habt, deshalb reichts auch nicht um grundsätzlich davon überzeugt zu sein und deshalb seid ihr so traurig und trotzig, wenn euch jemand widerspricht.

Das angestrebte Ziel wäre, nicht zu schlagen, nicht zu rauchen etc., auch wenn es schwer fällt und gerade etwas unbequem ist ;-)

Gruß
zwillima

Beitrag von kleene0106 17.03.06 - 12:54 Uhr

Und diese Argumente von einer Mutter die es nicht mal für nötig hält ihre Kinder zu impfen!
Korrigier mich bitte für den Fall dass es nur ein Beispiel war, sich aber nicht auf dich persönlich bezog.

Ich selber habe auch vor den Schwangerschaften geraucht und rauche auch jetzt wieder, ich finde es auch nicht schön oder vorteilhaft wenn Mütter in der Schwangerschaft rauchen. Ich würde aber nicht unbedingt versuchen wollen sie vom Gegenteil zu überzeugen, nicht wenn ich weiss, das es genügend andere schon tun.

Deswegen finde ich deine Zielsetzung schon ganz in Ordnung. Allerdings gibt es auch Menschen die es sich zum Ziel machen ihren Kindern möglichst komplikationsbeladene Krankheiten zu ersparen indem sie sie impfen lassen.

Ich denke, jemand sollte solche Argumente nur bringen, wenn er dafür aber in allen anderen Sachen auch perfekt ist.

Was mich nur bei dir gerade wundert ist die Tatsache dass du dich anscheinend gerade angegriffen fühlst, weil es hier Mütter gibt, die sich eben NICHT immer dafür schämen auch mal Schwächen zu haben und diese auch "öffentlich" bekanntgeben.

Findest du es besser sie geben sich nach aussen total stark und so wie alle anderen es erwarten und dafür rasten sie dann zu Hause aus?
Ich finde diese Lösung wie sie hier gerade gegeben wird besser, denn es hat hier keiner geschrieben ich verprügel meine Kinder und bin stolz drauf.

LG
Kleene

Beitrag von zwillima 17.03.06 - 21:04 Uhr

Hallo,
dieses Impfbeispiel war in der Tat nicht auf mich persönlich bezogen. Und selbst wenn ich meine Kinder nicht impfen lassen würde( was nicht der Fall ist), wäre es meine persönliche Entscheidung und gut durchdacht. Deshalb würde ich mich auch nicht angegriffen fühlen. Und gerade darin liegt der Sinn meines Beitrages.
Leute die von ihrem Tun nicht selbst überzeugt sind, sind nicht kritikfähig, schnell beleidigt und fühlen sich angegriffen.

Überschrift des Ausgangspostings "Ich bin traurig weil..." und dann kommt
weil so viele das Rauchen in der Schwangerschaft kritisieren, weil nichtstillende Frauen kritisiert werden, weil es kritisiert wird, wenn ein Kind gehauen wird.

Alle diese Dinge sind mehr oder weniger negativ zu beurteilen und werden mit RECHT kritisiert.
Es geht nicht darum, daß keine Schwächen gezeigt werden dürfen. Es geht darum, daß man für Fehler auch Kritik annehmen muß.
Sollte ich etwa zu einer rauchenden Schwangeren sagen:" Toll, daß Du den Mut hast, Dich in der Öffentlichkeit dazu zu bekennen." Nur damit sie nicht traurig und verletzt ist.
Nein , ich sage:"Was Du da machst ist unverantwortlich und schlecht."
Und zu diesem Punkt...
<<denn es hat hier keiner geschrieben ich verprügel meine Kinder und bin stolz drauf. >>
Nein, aber es wurde geschrieben, daß es ab einem bestimmten Punkt eine hinten drauf gibt. Somit ist dies geplant und Teil der Erziehung.

Auch dies finde ich unverantwortlich und schlecht und werde es nicht sanfter ausdrücken, um die "mutige Mutter", die sich in der Öffentlichkeit dazu bekennt, zu ermuntern und zu bestätigen.

Ist ja gut und schön, daß sich hier einige Damen gefunden haben, die nichts schlimmes daran sehen, ihr Kind ab und zu mal zu hauen oder während der Schwangerschaft zu qualmen. Und sich darüber einig sind, daß Gesetze gegen Gewalt an Kinder überflüssig sind.
Sich dann aber über Kritik anderer Leute aufzuregen, deutet darauf hin, daß sie doch nicht so ganz von ihrem Handeln überzeugt sind.

Gruß
zwillima

Beitrag von kleene0106 18.03.06 - 11:38 Uhr

Gut, dann bin ich ja beruhigt, dass das mit dem Impfen wirklich nur ein Beispiel war.
Soetwas finde ich persönlich nämlich mindestens so verantwortungslos wie Rauchen in der Schwangerschaft.

Was das Anfangsposting betrifft, ich glaube nicht dass sie damit sagen wollte dass gefälligst alle wegschauen sollen wenn irgendwo was schief läuft, sondern ich tippe mal dass sie sagen wollte dass man sich als Mutter oder Vater nicht mal mehr seine eigenen Gedanken machen darf und die Kinder nicht mehr so erziehen darf wie man es sich vorstellt, oder man sein Leben mit Kind nicht mehr so leben darf wie man es für richtig hält weil es immer mehr Leute gibt, die einem quasi vorschreiben was richtig und was falsch ist. Und das finde ich auch nicht richtig.
Wenn nicht ständig mit dem nackten Zeigefinger auf sämtliche Mütter und deren Erziehungsmethoden gezeigt werden würde, dann wären auch nicht mehr soviele von ihnen unsicher und würden vielleicht auch von sich aus andere Methoden finden mit ihren Kindern umzugehen.
Und ich weiss nicht ob es grundsätzlich was mit Selbstbewusstsein zu tun hat, denn ein Mensch kann voll im Leben stehen, kriegt dann ein Kind und wird einfach unsicher weil es eine ganz andere Barriere ist auf der man sich bewegt, zumal alle möglichen Leute auch noch ständig mit reinreden wollen.

Desweiteren hat dir hier niemand gesagt du sollst schwangeren Rauchern sagen dass es toll ist was sie da machen und auch keine Mutter die ihrem Kind ein Klaps gibt dafür loben. Das hat hier glaube ich auch keiner gemacht und vor allem sind hier so ziemlich alle der Meinung dass man vorher alle anderen Möglichkeiten ausschöpft. Das macht einen großen Unterschied zu den Eltern die ihre Kinder grundsätzlich schlagen.
Mit schlagen und verprügeln verbinde ich nämlich auch schmerzen, nicht nur seelische sondern auch körperliche. Mein Kind hat durch einen Klaps von mir noch nie körperliche Schmerzen gehabt.
Ich mache da halt einen ganz großen Unterschied, es gibt zwar viele die sehen da keinen, aber wie gut dass ich genug Selbstbewusstsein habe und trotzdem da drüber zu stehen.:-p

Beitrag von zwillima 18.03.06 - 20:46 Uhr

Hallo,

im Ausgangsposting wird sich darüber aufgeregt, daß angebliche Kleinikeiten heftig kritisiert werden.
Lesen kann ich schon noch ;-)

Klapse, Rauchen etc. sind für mich und für viele andere keine Kleinikeiten. Auch wenn es schlimmeres auf dieser Welt gibt.

Wenn Du und auch andere hier ihr Gewissen damit beruhigen können, daß sie ja nur "ein bißchen" Gewalt ausüben (denn nichts anderes ist ein Klaps) , soll es mir recht sein.

Und zu der These, daß arme Eltern durch zu viel Einmischung verunsichert werden und ihnen das Recht verwehrt wird, ihre Kinder zu erziehen, wie sie möchten, kann ich nur den Kopf schütteln.
Wird hier ernsthaft geglaubt, daß so viele Kinder häusliche Gewalt erleben, verwahrlosen, verhungern, zu Tode mißhandelt werden, weil sich der Staat zu viel in die Erziehung einmischt und weil besserwisserische Mitmenschen überall ihre Nase reinstecken und dadurch die Eltern verunsichern???

Es wird sich aufgeregt, über ein Gesetz, daß Kinder vor Gewalt schützt. Weißt du, wenn ich irgendeinem Fremden auf der Straße eine Backpfeiffe gebe oder ihn auf den Hintern schlage, werde ich wahrscheinlich zu Recht eine Anzeige wegen Körperverletzung bekommen.
Und nichts anderes bewirkt dieses Gesetz für unsere Kinder. Sie sind nicht unser Eigentum und das mindeste wäre doch, sie mit dem gleichen Respekt behandeln, den ich auch fremden Mitbürgern entgegen bringe.

<Desweiteren hat dir hier niemand gesagt du sollst schwangeren Rauchern sagen dass es toll ist was sie da machen und auch keine Mutter die ihrem Kind ein Klaps gibt dafür loben.>

Indirekt schon, denn wenn Kritik zu diesen Themen unerwünscht ist ( wie es ausdrücklich gesagt wurde), bleibt mir nichts anderes übrig, als zu schweigen oder mich positiv dazu zu äußern.
Da dieses verlogene Getue überhaupt nicht meiner Grundeinstellung entspricht, werde ich wohl weiterhin zu den Meckerziegen gehören, die mit nacktem Zeigefinger auf Eltern zeigen, die ihren Kindern gesundheitlich und seelisch schaden.

L.G.
zwillima

Beitrag von kleene0106 18.03.06 - 21:36 Uhr

Sorry, ich habe mir wahrscheinlich nicht alle Threads durchgelesen, sag mir doch mal wo hier steht dass Kritik unerwünscht ist.
Vielleicht habe ich es auch nur überlesen oder was auch immer. Spontan würde ich sagen, man darf zu allem und jedem was hier geschrieben wird Kritik äussern, oder?

Sag mal, wie bist du denn aufgewachsen? Wurdest du nie "geschlagen" (ich beziehe mich jetzt auf sämtlich körperlich Gewalt)? Seit wann gibt es denn die Einsicht dass Kinder nicht mehr geschlagen werden dürfen? Seit wann gibt es dafür sogar ein Gesetz? Ist noch nicht all zu lange her, oder?

Und, wie waren die Jugendlichen und Kinder damals? Die Jugend von heute, die so wahnsinnig antiautoritär erzogen wird, bei der nur noch geredet, geredet, geredet und endlos dikutiert wird, ist einfach nur grausam, sorry. Ich hasse nämlich nichts mehr, als wenn ich Jugendliche und Kinder sehe, die den Respekt vor Erwachsenen nicht mal gelernt haben und sich somit auch kaum mehr was ohne endlose Diskussionen sagen lassen. Da gebe ich meinen Kindern lieber als letzte Grenze einen Klaps (wie gesagt, ich erschlage meine Kinder nicht gleich), als dass ich mir stundenlang den Mund fusselig rede und um das letzte Wort streite. Ob das nun für dich richtig ist oder nicht, ist mir ehrlich gesagt nicht ganz so wichtig.
Und um es aber noch mal klarzustellen, nicht dass ich nachher mit ner Anzeige rechnen muss, so oft ist es noch nicht vorgekommen und meistens reicht es aus mit ihnen zu reden und zu erklären. :-)

Aber ich bin mir momentan auch nicht so sicher ob ich wirklich die Lust habe so ein differenziertes Thema wie dieses hier komplett auszudiskutieren. Und das meinte ich unter anderem damit, dass einem kaum noch Freiheiten gelassen werde, da es Leute gibt, die grundsätzlich über alles mögliche diskutieren müssen und es nicht schaffen, anderen mal nicht ihre Meinung aufdrücken zu wollen.

Ach so, eins noch, ich brauche dieses Forum nicht um mein Gewissen zu beruhigen, ganz und gar nicht, denn ein wirklich schlechtes Gewissen habe ich nicht und muss ich auch nicht wirklich haben, da gibt es genügend Menschen, die einen weitaus schlimmeren Einfluss auf ihre Kinder haben. :-)

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