Hab grad gelesen......Wollt mal eure Meinung hören!?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von schnullerloeckchen 16.03.06 - 08:50 Uhr

Hallo Ihr lieben Kugelbäuche!

Hab eben bei urbia den Artikel gelesen :

Wie schädlich ist ein Klaps auf den Po?

Wollte mal wissen wie Ihr dazu steht!?

Ich persönlich finde schlagen nicht gut, aber so ein kleiner klaps auf den Hintern, ich weis ja nicht ob das schadet!

Was meint Ihr?
Würd mich über antworten freuen!

Lieben Gruß

schnullerloeckchen und #baby 16.SSW

Beitrag von maxi7 16.03.06 - 08:57 Uhr

Hallo,

hatte gestern schonmal was dazu geschrieben, weil wir so eine Diskussion auf dem Elternabend im Kiga meines Sohnes hatten.
Eltern sind nur Menschen und keine Maschinen.Sicherlich passiert es. Ich lehne es jedoch ab. Ich wurde als Kind nicht nur geklapst, sondern geschlagen (Gehirnerschütterung, aufgeplatzte Lippe). Ich habe mir immer geschworen, mein Kind wird nicht geschlagen. Er ist jetzt 4 1/2 und es geht bei uns auch anders! Da ist mir mein Kind viel zu schade! Ich schlage meinen Mann doch auch nicht, wenn wir ne festgefahrene Situation haben! Das ist erniedrigend. Schlagen bedeutet für mich, die Worte sind ausgegangen. Klar ist, dass mein Sohn klare Regeln und Ansagen braucht, mit Konsequenz. Schlagen als Konsequenz ist das Letzte!
Bei uns im Kiga ist es wohl die Regel, dass die Kinder mit Schlägen (von ihren Eltern)erzogen werden, wie im Mittelalter! :-%

LG
Yvonne +Maximilian + #baby 35.SSW

Beitrag von schnullerloeckchen 16.03.06 - 09:09 Uhr

Hallo!

vom Prinzip bin ich deiner Meinung, mein Mann wurde von seinen Eltern auch bös misshandelt! Nasegebrochen etc.
Daher sind wir auch gegen schlagen, aber nen klaps auf den Hintern, natürlich nicht so fest, das er/sie fliegt bis ans andere Zimmerende!
Aber ich seh das bei meinem Neffen! Da kann meine Schwägerin reden und reden und irgendwann kommt man an nen Punkt da gibts nen kleinen Klaps und dann guckt er mal erschrocken und dann weis er bis hier her und nicht weiter! Und spielt dann lustig weiter!

Wirklich schlimm find ich das jetzt nicht!

Will trotzdem versuchen mein Kind von vorneherein so zu erziehen das es zu einem Klaps erst gar nicht kommt! Hoffe das gelingt mir!

Beitrag von mara299 16.03.06 - 09:16 Uhr

Hallo Yvonne !

Kannst du es fassen wie wenig Leute sich hier darüber bewusst sind das schon ein Klaps eine Erniedrigung ist und so kleinen Menschen schadet ?
Ich dachte eigentlich wir wären über solche Zeiten hinweg ... traurig aber wahr, wir sind es nicht.

Das manche Menschen das einfach nie begreifen werden ... :-(.

LG, Mara

Beitrag von berlababy 16.03.06 - 09:01 Uhr

Guten Morgen Schnullerloeckchen,

Ich finde nicht, das so ein Klaps "schädlich" ist.
Es kommt sicher auf die Situation drauf an.
Ein Klaps ist ja keine körperliche Misshandlung.

Meintest du den Klaps als Erziehungsmassnahme?

Kann sinnvoller oder effektiver sein als ewiges herumfasseln: das darfst du nicht, nein nein usw.

Ich würde einen kurzen Klaps auch einem:" Nein, dann hat dich Mami nicht mehr lieb " vorziehen.
Denn meiner Meinung nach sind seelische Grausamkeiten wie z.B. Liebesentzug viel schlimmer sprich schädlicher, aber das wäre ja schon wieder ein anderes Thema....

#liebe lichst Monika

Beitrag von sneukje 16.03.06 - 09:04 Uhr

Hallo,

also ich habe auch nie so einen Klaps bekommen.
Meine Mutter erzählte mir mal das sie einmal so getan hat (also kurz vorm Po gestoppt; sollte Spaß sein, ich war ja auch schon 8) und ich hab geschrien wie am Spieß...
Aber wie gesagt ich habe nie einen bekommen und habe auch nicht vor es selbst zu tun. Ich denke soweit sollte man sich im Griff haben und zur Not von 10 an runter zählen bevor man weiter mit dem Kind spricht. Zumindest hat mir das bei meiner Nichte immer geholfen, wenn ich auf sie aufgepasst habe.

Lg Alex+Leah34ssw

Beitrag von mara299 16.03.06 - 09:10 Uhr

Hallo !

Hab' mich gerad mal wieder aus dem Baby Forum her verirrt und mag auch mal meine Meinung sagen.

Es stimmt, zwischen Schlagen und einem Klaps liegen Welten ... ABER es ist und bleibt eine Erniedrigung für das Kind ! ! !
Es schadet ihm nicht körperlich, aber seelische Wunden sind viel extremer und heilen schwerer (wenn sie überhaupt heilen).

NIE ! Weder Schlagen noch Klaps ! ! !

LG, Mara + Til (der Mamas und Papas Hände nur zum streicheln kennt !)

Beitrag von kirsten007 16.03.06 - 09:13 Uhr

Hallo,

mein Sohn wird im Juni 3 Jahre alt und hat bis jetzt noch nie einen Klaps bekommen. Ich finde, es gibt andere Methoden, um Grenzen zu setzen oder ein "Nein" durchzusetzen.

Wenn Du z.B. in Deiner Firma mal Bockmist baust, kriegst Du ja von Deinem Vorgesetzten auch keine "Schläge".

Ich lehne das als Erziehungsmethode komplett ab, kann aber nicht ausschliessen, dass mir irgendwann mal die Hand ausrutscht.

Lieben Gruß
Kirsten

Beitrag von benpaul6801 16.03.06 - 09:15 Uhr

hallo,
also ich hatte eine klaps-freie zeit als ich klein war...
allerdings sehe ich es so:
wenn mein sohn an eine heisse herdplatte fassen will,oder in den toaster der noch heiss ist,bekommt er einen kleinen klaps auf die finger...damit er weiss,es ist mir ernst...allerdings wenn er ein bock hat,oder nur nervt gibts keinen klaps!
würd bei ihm dann im moment wohl eh nichts nützen.ich gehe dann für 5 minuten aus dem raum und schrei in ein kissen-so blöd es sich anhört.
also zum schutz und zum lernen,was gefährlich ist gab es ein auf die finger,sonst nicht.mein sohn wird im sommer 5,jetzt versteht er die gefahr auch ohne klaps zu erkennen...
liebe grüsse,yvonne

Beitrag von sassiputz 16.03.06 - 09:26 Uhr

Hallo,

ich habe mal gelesen, dass es ein riesengroßer Unterschied ist, ob einem im Affekt "mal die Hand ausrutscht", oder man Schlagen als Erziehungsmethode einsetzt. Denn Schlagen als Erziehungsmethode ist für das Kind absolut entwürdigend, ein spontaner Klaps aus einem Ärger heraus kann dagegen wirklich Grenzen aufzeigen.

Ich selber würde nicht zuschlagen, bin kein Freund davon.

LG
Saskia

Beitrag von erdwuermchen 16.03.06 - 10:06 Uhr

Hallöchen,

also ich habe mir vorgenommen meinen Kindern auch kein "Klapps auf den Po" zu verpassen, aber ich bin nur ein Mensch und weiß natürlich nicht in welche Situation ich mit meinem Pünktchen komme.

Ichhalte nicht viel von Handgreiflichkeiten, aber ich halte auch nichts von seelichen Androhungen.

Ich hoffe, dass ich mich da gut halten werde, denn in normalen Situationen kan man doch Kindern sehr viel erklären, di sind doch nicht blöd, die kennen nur noch nicht alle Regeln.

Was mich eher nervt, sind Situationen im Kausfhaus, wenn man sich dann entscheidet den Zwerg einfach schreien zu lassen, wenn er nicht hören kann und einen dann alle ganz fieß anschauen. Als hätte man sein Kind nicht im Griff.

Ich wünsch Euch viel Erfolg beim Kindergroßziehen.

Jacqueline und Pünktchen 22. SSW

Beitrag von kaleema 16.03.06 - 10:12 Uhr

Wir waren neulich bei der Oma von meinem Liebsten. Da in der Familie wurde eben tatsächlich mit dem Gürtel oder dem Kochlöffel erzogen - auch die Enkelkinder (eben mein Mann). Und als wir da waren meinte die Oma dann, daß wir das ja dann wohl auch machen würde, das gehöre doch dazu. Und wir drei Frauen (zwei mit Kind, meins unterwegs) waren echt sprachlos. Die eine hat die Diskussion schon durch (Erniedrigung, Kind kann sich nicht wehren, etc) die andere hat nur große Augen gemacht. Und wenn die Reihe an uns ist, nehme ich keine Rücksicht auf den Demenzzustand der Alten Dame.

Und ganz ehrlich, wenn einer von denen mein kind anfasst, dann können wir mal sehen, was son ein "Klaps" mit Menschen macht, dann hole ICH den Kochlöffel...

Beitrag von schnullerloeckchen 16.03.06 - 10:20 Uhr

Ja das ist ja wirklich heftig! Nein, sowas würde ich mit meinem Kind auch nciht machen, im leben nicht, würd mir gar nicht einfallen!

Aber ich frag mich halt nur was macht ihr wenn das Kind an ne Steckdose greifen will oder wie oben schonmal jemand geschrieben hat an die Heiße Herdplatte? Oder wenn es sich von der Hand reist und auf die Straße zu läuft! Ich weiß nciht wie ich dann reagieren würd, ich denke ganz erlich das man in dem Moment einfach so unter schock steht das es da mal nen Klapps gibt!
Jetzt einfach wahllos draufhaun, weils schreit weil es seinen willen nicht bekommt, oder sonstiges find ich auch nicht ok!

Mein Mann meinte mal wenn unser Kind im Geschäft steht und heult schreit etc. weil es etwas haben will! Macht er es wie in der Werbung fängt auch an zu schreien und schmeist sich auf den boden! Kennt jemand die Werbung mit der Frau und dem Kind? Das fand ich irgendwie lustig!

Beitrag von kaleema 16.03.06 - 10:36 Uhr

Ich habe bei meiner Freundin gesehen, daß man den Kindern das sehr gut erklären kann. War haben einen Kaminofen, der es, wenn Lütten den anfassen würde, nicht mit Verbrennungen belassen würde. Der Kaminbauer meinte, die Hand würde da regelrecht dran festschmelzen. Sie hat dem Kind dann eindringlich erklärt, daß das "heiss" ist und daß man da auf gar keinen Fall anfassen darf. Das weiß sie bis heute. Wenn wir kommen, wir sind die mit der schwarz-weissen Katze und dem Ofen, den man nicht anfassen darf, weil der heiss ist. Das Kind ist zwei Jahre alt.

Im Übrigen: wenn Du laut aufschreist, erschreckt das Kind mit Sicherheit genauso und wird die Hand zurück ziehen. Und der Klaps auf den Hintern ist in dem Fall eher das Ventil für die Eltern, um die eigene Anspannung los zu werden. Und MEIN Kind ist kein Punshingball. Es ist ja so: wenn es sich erstmal verbrannt hat, ist trösten angesagt, nicht schlagen. Und wenn Du es verhindern konntest, ist Zeit genug, es zu erklären.

Beitrag von monsterkind 16.03.06 - 10:20 Uhr

Moin!
Ich wollte auch noch kurz meinen Senf dazu abgeben:
Wer seinem Kind auch "nur" einen Klaps gibt, macht sich strafbar! Das ist Fakt. Ich kann nachvollziehen, dass die Hand ausrutschen kann, es ist mir aber noch nie passiert und das wird es auch nicht. Meine Tochter ist jetzt 3 und (andere mögen es anders sehen) hat NIE einen Klaps oder andere Züchtigung verdient oder "benötigt". Wenn die Herdplatte heiß ist, dann sage ich ihr das und fertig. Man kann zur Untermalung z.B. auch ein bisschen Wasser darufkippen um zu zeigen, wie heiß das ist.
Ich spreche mich vehement gegen körperliche Züchtigung (Schlagen oder Klaps geben etc. passen NICHT mit Erziehung zu einer sozialen und selbstverantwortlichen Persönlichkeit zu tun!!!!!!!) aus. Erniedrigungen jeglicher Art haben von Kindern ferngehalten zu werden.

Grüße vom monsterkind

Beitrag von kaleema 16.03.06 - 10:38 Uhr

Schön, daß es auch andere gibt, die nicht zu mundfaul für eine gewaltfreie Erziehung sind! Lieben Gruß...

Beitrag von charliepogo 16.03.06 - 11:13 Uhr

In einem anderen Forum hier bei urbia gab es acuh schon diese Diskussion, da habe ich meinen Senf schon beigetragen.

Ist denn Schreien mit Beschimpfen und/oder Liebesentzug und somit seelische Erniedrigung für Euch ok?
Warum wird hierüber nicht diskutiert? Ich kann nur sagen, ich bin mit Klapsen auf dem Po aufgeachsen, die Narben sind aber von den Wutausbrüchen meiner Mutter zurückkgeblieben, das fand ich nämlich sehr viel schrecklicher als die Hose runterzulassen und die Klapse auf dem Hintern abzuholen.
Das mag jeder anders für sich empfinden, ich kann nur für mich sagen, dass ich NIEMALS ausschließen werde, mal zu einem Klaps oder ähnlichem zurückzugreifen (aber nicht als Erzeihungsmaßnahme, sondern nur im Eifer des Gefechts).

Was ich aber definitiv für mich ausschließe, ist, dass ich mein Kind mit Worten erniedrige oder diese so im raum stehen lasse (meine Mutter hat sich NIEMALS bei uns entschuldigt oder erklärt, warum sie so ausgeflippt ist.)

Man ist nur Mensch, und ich weiß nicht, was die Zukunft bringt, wie mein Kind wird oder in welche Situationen wir kommen.

LG
Anke, 37. SSW, die jetzt auf die Steine wartet ;-)

Beitrag von karinbrigitta 16.03.06 - 11:36 Uhr

Hallo Anke,

nur weil hier alle gegen Gewalt in der Erziehung sind, heißt das doch nicht, dass sie statt dessen verbale Gewalt anwenden.

Ich selbst bin nie geschlagen worden (bis auf einmal), aber meine Geschwister haben es mit der Reitpeitsche bekommen! Ich hatte wahnsinnig Angst vor Schlägen und war deshalb ein verängstigtes Kind. Gleichzeitig hat mein Vater uns aber auch verbal erniedrigt, sich immer lustig gemacht über alles, was wir gemacht haben.

Also: Ich bin sowohl gegen Gewalt in der Erziehung, auch wenns nur ein Klapps ist, als auch gegen verbale Gewalt. Man kann Kinder auch liebevoll erziehen!

Ich hätte übrigens auch gerne mal eine Entschuldigung gehört von meinem Vater - kam aber nie.

Übrigens: Jedes Kind empfindet das anders. Du kannst nicht von dir auf dein Kind schließen. Vielleicht empfindet es die Klappse ganz anders als du.

Gruß

Karin+#baby 17. SSW

Beitrag von charliepogo 16.03.06 - 11:57 Uhr

Hallo Karin,

danke für deine Antwort.

Ich habe mich auch in der anderen Diskussion (bei Familienleben? Ich weiß nicht mehr, wo die war) vehement gegen Schläge ausgesprochen. Ich werde mit Sicherheit KEINE geplante Gewalt anwenden in der Erziehung. Und ich würde auch nie einen Klaps auf den Po verabreichen, das kannst Du mir glauben, da sehe ich eh keinen Sinn drin. Und Du kannst mir auch glauben, ich bin ein Mensch, dem Gewalt - egal welcher Form - verhasst ist. Aber ich zähle halt hier auch verbale gewalt dazu, nicht nur körperliche.

Worum es mir nur geht, ist, dass nur diese Diskussion über körperliche gewalt immer wieder auftaucht (und das ist auch nicht falsch, da tatsächlich noch zu viele Menschen meinen, Schläge gehören zur Erziehung), aber vergessen wird, dass es noch ganz andere grausamkeiten gibt, die man NICHT sieht, aber evtl viel nachhaltiger sind.

Und ich denke halt, keiner von uns kann in die Zukunft blicken. Ich kann von mir einfach nicht sagen, dass ich immer ruhig bleiben werde, egal, was mein Kind macht und austestet oder in welche Gefahr es sich und/oder andere bringten wird. Und vielleicht wird es doch mal einen Klaps auf die Finger geben, ich weiß es einfach nicht.
Aber ich hoffe, dass ich jederzeit den Mut haben werde, meinem Kind zu zeigen, dass ich auch nur ein Mensch bin, dass ich mich entschuldigen werde und auch erklären werde, warum ich so reagiert habe.

Ich wollte einfach nur diesen anderen - für mich wichtigen - Aspekt in die Diskussion bringen, da ich der Meinung bin, dass der einfach zu häufig ausgeklammert wird. Ich hoffe und wünsche mir einfach, dass die Leute, die die körperlichen Klappse so rigoros ablehnen und sich nicht vorstellen können, jemals die Nerven zu verlieren, auch die "verbalen Klapse" ablehnen..

Ich glaube, das hört sich gerade alles ziemlich wirr an, was ich hier geschrieben habe, aber ich hoffe, dass ich meinen Standpunkt einigermaßen verständlich machen konnte.

LG

Anke, die für eine absolut gewaltfreie Erziehung plädiert!!!




Beitrag von karinbrigitta 16.03.06 - 19:29 Uhr

Hallo Anke #liebdrueck

da habe ich deinen ersten Beitrag wohl falsch verstanden. Ich dachte, du sagst, Schläge sind nicht so schlimm, hauptsache man erniedrigt sein Kind nicht.

Jetzt habe ich es kapiert und stimme dir voll und ganz zu#pro

Abfällige Bemerkungen, sich-lustig-machen usw. kann so schlimm sein und viele, viele Narben hinterlassen! Und natürlich gehört das in eine solche Diskussion genauso, wie das mit den Schlägen. Ich finde es schon schlimm, dass man überhaupt darüber noch diskutieren muss. Aber man hört ja immer wieder von solchen Fällen, und die Meinung "das hat mir ja auch nicht geschadet" ist leider noch immer weit verbreitet.

Niemand kann für sich garantieren, klar. Aber wenn mal tatsächlich etwas passiert und z. B. die Hand ausrutscht, dann sollte man auch die Größe haben, sich zu entschuldigen. Natürlich auch, wenn man sonst Fehler macht. Solche Aufrichtigkeit erwarte ich dann aber auch vom Kind. Erziehung sollte immer von Respekt, Achtung und Toleranz geprägt sein.

#liebe

Karin

Beitrag von schnullerloeckchen 16.03.06 - 12:15 Uhr

Also von einigen wird das hier so hingestellt als würd ich mein Kind misshandeln wollen!
Totaler Quatsch!

Mal nen leichten Klaps auf den hintern ist keine Misshandlung in meinen Augen!
Will meinem kind auch nicht nen Klaps geben müssen, aber ich denke das man in manchen Situationen einfach so reagiert bzw. so reagieren kann!
Ich denke das kann jedem passieren!

Beitrag von angelina27 16.03.06 - 13:47 Uhr

Hallo!

Ich bin gegen eine Gewaltfreie Erziehung, wobei ich nicht sage das es sehr einfach ist!
Mein Sohn ist jetzt im April 7, und er ist oft ziemlich schlimm! Ist aber normal in dem Alter, denke ich mal.
Aber er braucht keine Angst zu haben, das er mal eine von mir bekommt! Wir haben als Kind auch nie schläge, oder klapse bekommen, zumindest weiß ich es nicht mehr!
Ich bin mal so fertig gewesen, das ich geweint habe, (war zu der Zeit alleinerziehend), und er kam gerade von seinem Vater, und hat wie wild um sich geschlagen. Bin wie ein Sack zu Boden gegangen, und habe nur noch geweint. Es waren die Nerven!Ganz plötzlich habe ich bemerkt das er mich hält, und streichelt. Da war er gerade 3 Jahre alt!Er hat das gemacht, was er von mir immer sieht!!!!!!!!!!
Seither ist so was nie mehr gewesen, ihm hat es fertig gemacht das seine Mami traurig ist!
Ich brauche nicht viel reden, er ist ein einfühlsamer Bub, wenn ich sage es ist schluss, dann ist schluss. Da gibt es kein Thema.Ist wohl der Vorteil wenn man seinen Jungen alleine erzieht!
Klar hat er sich als Kleinkind mal am Boden geschmissen, aber ich bin einfach weiter gegangen, als er dann nachlief war alles vorbei!
Wenn ich mal jemand erzähle , was er wieder für faxen in der Schule macht, heißt es , und hast ihm keine gegeben,? Nein habe ich nicht, was sollte das bringen?
Ich käme mir richtig mies vor, wenn ich auf den kleinen Zwerg mal hinhauen würde! Es geht auch anders, mit viel Geduld und Liebe!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Lg Michaela, zwergi 6 und baby 25 ssw#freu