frage zu eingewöhnungstag - kindergarten!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von neffi22 16.03.06 - 10:24 Uhr

hallo mamis (u. papis),
habe mal eine frage bezüglich eingewöhnungstag für den kindergarten.
elias kommt am 1.08. in den kindergarten, und nach ostern findet, individuell vereinbart, einmal pro woche ein eingewöhnungstag (-vormittag) für jedes kind statt.
wie war oder ist das bei euch - bleibt man als mama oder papa die gesamte zeit beim kind, oder sieht es so aus, daß man am anfang längere zeit dabei bleibt und dann irgendwann nicht mehr? hab´irgendwie keine ahnung. klar, ich erkundige mich bei unserem kindergarten natürlich noch eingehend, aber wollte zunächst mal eure erfahrungsberichte lesen...
lg, neffi mit elias (*21.09.03)

Beitrag von chris35 16.03.06 - 10:29 Uhr

Hallo !!

Als damals mein Sohn in den Kiga kam , blieb er erstmal ein paar Stunden und ich blieb bei ihm .
Das nächste Mal durfte er dann länger bleiben und ich ging nach Hause .

Muß dazu sagen , ich hatte keine Probleme mit ihm , ihm gefiel es von Anfang an .

LG susanne #blume

Beitrag von lady_chainsaw 16.03.06 - 10:30 Uhr

Hallo Neffi,

also bei uns ist es so, dass der KiGa erstmal von 3 Wochen Eingewöhnungszeit ausgeht - aber natürlich individuell nach Kind auch verlängert oder sogar verkürzt #freu

Anfangs ist es so, dass die Mutter (oder der Vater) für ca. 2 Stunden mit dem Kind zusammen dort sind.

Nach ein paar Tagen geht dann der Elternteil auch mal kurz raus - die Zeit wird dann immer länger.

Irgendwann kommt dann das Mittagessen dazu, dann der Mittagsschlaf......

Tja, und eines schönen Tages gibt man das Kind morgens ab und holt es am Nachmittag wieder ;-)

Luna hat damals keine 3 Wochen gebraucht - aber sie war ja noch um einiges jünger (12 Monate alt), die stecken das meist etwas besser weg.

Gruß

Karen + Luna (2,5 Jahre)

Beitrag von benpaul6801 16.03.06 - 10:55 Uhr

hallo,
also den 1. tag durfte ich den ganzen vormittag dabei bleiben,in einer ecke... :o)
den 2. tag hätte ich auch noch ca. 2 stunden bleiben können,war aber garnicht nötig...also bei uns minimiert sich die zahl der stunden dann mit jedem tag.
liebe grüsse,yvonne

Beitrag von flocke123 16.03.06 - 11:18 Uhr

Hallo,

ich denke, das wird individuell gehandhabt, je nachdem wie selbständig das Kind schon ist.

Meine Tochter hatte zwei Schnuppertage. Beim ersten Mal hieß es, ich solle noch dableiben. Da sie aber ab 2 immer schon in den Mini-Kiga und zur Tagesmutter ging und auch schon alleine bei anderen Kindern zu Hause war, hatte sie kein Problem damit, irgendwo zu bleiben.

Ich habe mich dann in eine Ecke gesetzt und sie hat sich zum Spielen verdrückt. Nachdem sie mich 10 Minuten überhaupt nicht beachtet hat, habe ich mich von ihr verabschiedet und bin gegangen. Nach zwei Stunden habe ich sie wieder abgeholt.

Dann war sie nochmal zwei Stunden alleine dort.

Ich weiß aber von anderen Kindern, deren Eltern häufiger kamen, weil es nicht so funktionierte am Anfang. Dann versucht man, die Zeit, in der die Eltern wegbleiben können, langsam zu steigern. Manche Kinder waren die erste Woche nur 1- 2 Stunden da, weil es nicht länger ging.

VG
Susi

Beitrag von 3blade3 16.03.06 - 11:15 Uhr

Hallo. Bei uns im Kiga gibt es sog. Eingewöhrungsphasen gar nicht. Ob das gut ist oder schlecht vermag ich nicht zu beurteilen. Unser Sohn hatte jedenfalls keine Probleme, obwohl Einzelkind und sehr anhänglich. Es gab dann nach der "ofiziellen" Anmeldung im Februar im Sommer einen Eingewöhnungsvormittag, wo ich dann 2 STunden mit ihm dageblieben bin. LG

Beitrag von alias 16.03.06 - 12:26 Uhr

bei unserem kindergarten wird das ganz individuell gehandhabt. unser sohn geht seit september, im juni davor haben wir eine einladung für einen kennenlerntag erhalten, er hat dann mit seinem papi einen ganzen vormittag dort verbracht und sich damals schon sehr wohl gefühlt und bei allem mitgemacht. im september hatten wir dann gar keine probleme, er hatte sich ja schon den ganzen sommer auf den kiga gefreut, er ging sofort zu den anderen kinder, wir verabschiedeten uns noch und dann gingen wir auch schon. es wurde dann ausgemacht, dass wir in 1 1/2 stunden mal anrufen, ob er schon geholt werden möchte, aber er war viel zu beschäftigt. in der ersten woche haben wir ihn dann immer schon vor dem mittagessen geholt.

seine freundin brauchte z.B, länger. sie konnte sich nur sehr schwer von ihrer mutter lösen. die mutter ist dann einige wochen mitgegangen, immer mal für eine stunde raus, sie haben dann auch mal eine pause gemacht, also die kleine blieb wieder ein paar wochen daheim. und dann haben sie es doch so durchgezogen, dass die mutter eben ging, egal ob es dem mädchen nun passte oder nicht, sonst wär das wohl ewig so weitergegangen. und es hat auch gut geklappt.

ich glaube fast, dass viele eltern es ihren kleinen gar nicht zutrauen, dass die so von heute auf morgen dort bleiben könnten oder wollten und diese haltung auch auf das kind übertragen bzw. das kind schon darauf vorbereiten, dass die mami eh dort bleibt. ich könnte mir vorstellen, dass es für manche kinder dann umso schwieriger ist, die mami gehen zu lassen, weil sie ja schon mehrere tage mit dem kind im kindergarten verbracht hat, also die beiden bereiche nicht so klar getrennt waren.

ich habe das gefühl, dass mein kleiner ganz stolz ist einen bereich zu haben, zu dem wir als eltern nicht so dazugehören. er wollte auch lange nicht erzählen was er im kiga gemacht hat, das macht er erst seit kurzem.

Beitrag von nonas 17.03.06 - 10:25 Uhr

Hallo, bei uns gibt es für Kinder ab 1 1/2 bzw. 2 Jahren eine Mini-Gruppe. Die trifft sich 1xwöchentl. für 1 1/2 Std.. Zuerst bin ich da geblieben über die ges. Zeit. Doch schon nach kurzer Zeit ging es ganz allein. Mein Sohn geht jetzt seit Jan. "richtig" in den Kindergarten und das sehr gern, allerdings gab es nach ein paar Wochen eine Zeit von ca. 2 Wochen wo es beim Abschied immer wieder Tränen gab (war allerdings kurz nach meinem Verschwinden immer gleich wieder o.k.), durch Konsequenz (lieb verabschieden u. an die Betreuungsperson übergeben), hatte der Spuk nach 2 Wochen ein Ende.

Fazit: ich glaube es geht auch ohne Eingewöhnung, allerdings ist es so für die Kinder schöner, da sie sich nicht ganz so neu fühlen.