Reihenhaus

Archiv des urbia-Forums Haushalt & Wohnen.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Haushalt & Wohnen

In diesem Forum haben Haushaltstipps und alle Fragen rund ums Wohnen und den Garten ihren Platz. Fragen zur Baufinanzierung sind besser bei "Finanzen & Beruf" aufgehoben". Viele Tricks und Kniffe zum Thema Haushalt findet ihr in unserem Service "Die besten Haushaltstipps".

Beitrag von urbani 16.03.06 - 11:21 Uhr

Hallo liebe Urbianer!

Ich würde mich gerne mit Leuten austauschen, die ebenfalls ein Reihenhaus gekauft haben. Wir haben uns vor knapp 3 Jahren ein Reihenmittelhaus gekauft und waren unendlich stolz darauf. Es ist mitten in der Stadt und hat eine Wohnfläche von 145 qm + Keller und ein Grundstück von 185 qm.

Wir sind stolz darauf, Hauseigentümer zu sein, haben aber oft das Gefühl, das wir "minderwertige Hauseigentümer" sind. Oft wird das Reihenhaus als spießig und totale Katastrophe angesehen.

Für mich dagegen wäre eine Eigentumswohnung furchtbar. Ich möchte einen Garten und einen eigenen Eingang haben, selbst bestimmen können und nicht wie in einer Mietwohnung mit dem Nachbar im gleichen Haus leben.

Oft ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass ich mir ja auch für das gleiche Geld ein freistehendes Haus hätte leisten können, dafür aber irgendwo außerhalb.

Kennt Ihr das auch? Einerseits bin ich megastolz und andererseits kommen dann diese Gefühle!

Vielen Dank!
urbani

Beitrag von einsamer_papa 16.03.06 - 12:41 Uhr

Mach dir keine Sorgen, Lieber ein Reihenhaus als ne Eigentumswohnung. Mein Haus ist zwar ein "Reihenhaus" aber es sind "nur" 2 also ein Reiheneckhaus, aber da es "nur" 2 sind ist es eine Doppelhaushälfte.
Ich wollte nie eine Eigentumswohnung, da einen ja eigentlich nichts gehört. Ständig auf irgendwelche Versammlungen Streiten und so viele Nachbarn auf einmal - nee nee.
Ich bin stolz auf mein Reihenhaus, und du kannst es auch sein !

Beitrag von fusselpuma 16.03.06 - 13:20 Uhr

Hallo!

Wir haben kein Reihenhaus, wohnen in einer Doppelhaushälfte und bauen ein Einfamilienhaus.

Ich persönlich würde mir auch nie eine ETW kaufen.
Das liegt aber auch an unseren Lebensumständen.
Wir haben zwei Kinder , zwei Katzen und einen Hund im Haus, da käme eine Wohnung an sich schon nicht in Frage.

Für mich wäre ein Reihenhaus auch Abstriche, wir brauchen Platz für uns und ich mag nicht ständig jemand neben meiner Terasse sitzen haben...
ABER und jetzt kommts.. jeder muss doch das nehmen, was er sich leisten kann!!
Wir haben uns ein Grundstück gekauft, welches fast so teuer ist, wie unser Haus!! Mit Anschlüssen und Notar, Gericht..ist es wahrscheinlich sogar so teuer.

Unser Haus ist somit kleiner als euers und hat keinen Keller. DAs wollen wir mit einem großen Blockbohlenhaus wett machen.

Jeder muss doch Prioritäten setzen.
Wenn es danach geht, was uns lieber wäre, würden wir doch alle im Grünen mit zentraler Lage im EFH mit 850qm Grundstück sitzen und ein Haus haben mit 165qm Wohnfläche, mit Gaube Bodentiefen Fenster, 2 Liter Passivhaus..........usw.

Wir haben fast auf jeglichen Schnickschnack verzichtet, damit wir unsere oberste Priorität "freistehendes Haus" in unserer bevorzugten Lage finanzieren konnten.

Das empfinde ich nicht als Mangel, sondern bin stolz darauf, so etwas aus alleiniger Kraft auf die Beine gestellt bekommen zu haben.

Sei du dann stolz auf eure Priorität, mehr Wohnraum, Keller (größtes Extra) oder eure Lage.
Auf die Dinge eben, warum ihr euch für dieses Haus entschieden habt.#huepf


Viele liebe Grüße, mona

Beitrag von gh1954 16.03.06 - 23:50 Uhr

>>> Oft wird das Reihenhaus als spießig und totale Katastrophe angesehen. <<<

Ja, von Leuten die den Traum von etwas Größerem haben, den aber vermutlich nie verwirklichen können, also nur Neid.
Ich habe auch ein Reihenmittelhaus, war damals auch wahnsinnig stolz.
Ich habe dieses Haus immer noch und zahle für 125qm 100 euro "Kaltmiete".

Ich gönne wirklich jedem, der es sich leisten kann, das freistehende Haus (war heute noch in einer 1,5-Millionen-Hütte, au Mann.. #heul ), aber bei mir hats eben "nur" für das Reihenhaus gereicht, aber ich habe einen eigenen Eingang, einen schönen Garten und viel Platz.

Ich fühle mich wohl in meinem Haus und habe weder Neid- noch Minderwertigkeitsgefühle.


Gruß
geha

Beitrag von steiermark 18.03.06 - 07:10 Uhr

Hallo,

dafür ist bei/mit den Nachbarn immer was los! #freu;-)

Sind neu in eine unbekannte Gegend gezogen, kennen aber schon 6 andere Doppelhausbesitzer/Nachbarn. Man hat immer jemanden, wenn man wen braucht.

lg sei stolz auf dein GROßES Reihenhaus,
karin

Beitrag von nicihoney 19.03.06 - 13:29 Uhr

Hallo urbani,

wir haben zwar ein freihstehendes Haus, aber auch ich kenne die doofen Sprüche - wohnen in einem kleinen, recht konservativen Örtchen.

Wir haben ein Holzfertighaus (ca. 130 qm, und dann auch noch ohne Keller, oh weiha) und wir werden immer gefragt, warum wir nicht "richtig" gebaut haben: "Richtig" heißt bei den Oldies hier in der Gegend min. 1000 qm Grund, auf jeden Fall Keller, dann zwei vollwertige Stockwerke (natürlich aus Stein!!!) und am besten noch ein ausbaubarer Dachstuhl drauf. Ja gerne - gebt mir Geld und ich nehme es !!!

Ich sehe das auch so, jeder baut so wie es ihm gefällt und wie er es sich leisten kann - einfach weghören und sich an dem freuen, was man hat.