Ab wann aufs Töpfchen?

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Beitrag von juschen81 16.03.06 - 14:11 Uhr

ab wann kann man eigentlich mit anfangen? zur damaligen Zeit 70er und 80er Jahre war es ja normal mit 1em jahr schon sauber zu sein. warum funktioniert das heute nicht mehr? warum haben kinder erst mit 1 1/2 jahren verständnis dafür?

wie sind eure erfahrungen? wie und wann habt ihr damit angefangen/wollt anfangen?

freu mich auf eure berichte

lg jule und til (23.04.05)

Beitrag von maeusekrieger 16.03.06 - 14:19 Uhr

Hi!
Meine Kleine wird bald 11 Monate und ich muss mir auch schon dauernd von meiner Oma anhören, dass meine Mama & meine Tante mit einem Jahr sauber waren. Sie wurden aufs Töpfchen gesetzt sobald sie sitzen konnten. Nun, davon halte ich nichts, genauso aber halte ich nichts von der Meinung, dass die Kinder quasi von selbst zeigen, wann sie rein werden. Hallo?? Ich wickel doch keinen 3-jährigen mehr. Da finde ich, hat die Mutter es echt verabsäumt. Im Sommer, also ca. mit 13,14 Monaten werd ich mal schauen, dass ich sie ans Topferl gewöhne. Wobei ich nicht genau weiß, wie's laufen wird, weil meine Kleine Hummeln im Hintern hat und keine 2 sec auf ihrem Hinterteil sitzen bleibt.
lg Dani

Beitrag von lady_chainsaw 16.03.06 - 14:22 Uhr

Hallo Jule,

es ist damals einfach eine Sache der Dressur gewesen.

Man ist früher mit den Kinder alle halbe Stunde auf die Toilette - da musste es ja zwangsläufig klappen. Außerdem haben die Kinder "gelernt" zu pinkeln, wenn sie auf der Toilette sitzen. Das würde natürlich auch heute noch funktionieren (mir persönlich aber viel zu stressig #schwitz).

Umgekehrt heute: Man wartet bis die Kinder von alleine (!!) damit anfangen. Die Kinder lernen auf die Toilette zu gehen, wenn sie pinkeln müssen.

Luna hat´s etwas unkonventionell gemacht und war mit 2 Jahren nachts trocken #augen und dann haben wir tagsüber auch die Windel weggelassen. Innerhalb von 2 Wochen war sie knochentrocken - klar, Unfälle passieren hin und wieder - aber wir haben eine Waschmaschine ;-)

Hier ein paar Infos:

http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Erziehungsfragen/s_625.html

http://www.elternimnetz.de/cms/paracms.php?site_id=5&page_id=69

Gruß

Karen + Luna (2,5 Jahre)

Beitrag von moonerl 16.03.06 - 14:32 Uhr

Hallo,

mit 2 1/2 Jahren, wenn Stefan das Verständnis dafür hat.

Früher gab es Stoffwindeln, mußten ja ausgekocht werden. Also war es den Müttern wichtig, ihre Kinder früher sauber zu bekommen. Auch merken die Kinder mit Stoffwindeln wenn sie naß sind. Mit Pampers bleiben sie ja meistens trocken.

Das frühe Sauberwerden ist meist ein dressieren der Mütter. Die Kinder wissen eigentlich garnicht um was es geht und freuen sich nur mit ihrer Mama mit. Kann dann manchmal ein ziemlicher Rückschlag werden.

Ich frage mich, warum dürfen die Kinder nicht sauber werden, wenn sie auch verstehen um was es geht ??

Auch frage ich mich, was für ein Verhältnis die Mütter mit dem frühen Sauberkeitstick zu Dreck haben. Dürfen die Kinder matschen, sandeln oder einfach nur sich dreckig machen ??

Was ist soo schlimm am Windelwechseln ?? Es macht doch Spaß mit den Kindern auf dem Wickeltisch Quatsch zu machen.

Wie gesagt, ich habe im Sommer angefangen, als die Mädels ca. 2 1/2 Jahre alt waren. Wir sind in den Garten gegangen zum *Blümlein gießen*
Meine Mädels gingen aufs Töpfchen. So konnten wir ihre Ausscheidungen noch betrachten. Kinder sind ihre Ausscheidungen wichtig, sie wollen sie nicht sofort in der Toilette verschwinden sehen.
Auch durften mir meine Mädels immer zuschauen, wenn ich auf die Toilette gegangen bin.
Wir haben das Ganze immer als ganz was Natürliches betrachtet, nicht als was was *bäh* ist.

Grüßle :-)

Beitrag von alias 16.03.06 - 14:49 Uhr

ich finde, das hast du toll formuliert, möchte dir in allem zustimmen.

ich hab da so eine bestimmte vorstellung von den müttern, die meinen, ihre kinder müssten möglichst früh sauber sein: putzfimmel, sauberkeitswahn, alles möglichst hygienisch wie in den 60ern halt etc. bzw. überehrgeizig, durchorganisiert (;-) ja, keiner ist frei von vorurteilen!).
ich find das total unnatürlich und ungesund. wie kann man seinem kind vermitteln wollen, dass es schmutzig ist, in die windel zu machen und dass es der mutter einen gefallen tun würde, wenn es endlich sauber sein könnte?

mein sohn ist ebenfalls im sommer mit 2,5 jahren trocken geworden, innerhalb von nicht einmal 2 wochen tags und nachts und das ganze ohne druck. wenn ich daran denke, was andere mütter und kinder in dem alter schon an stress wegen dieser sache hinter sich haben. mein sohn hat mit 2 ein töpfchen bekommen, hat sich gefreut, dass er nackig darauf sitzen durfte und hats sichs darauf hin manchmal zum spielen geholt (weil er wusste er darf sich dann ausziehen und er liebt es nackig zu sein;-)). das interesse war aber bald weg und das töpfchen bleib im bad. im sommer hat er dann von alleine entdeckt wie toll es ohne windel ist und es hat ihm spaß gemacht im freien zu pinkeln, naja, er hat dann einfach nicht mehr in die hose gemacht und wir haben gleich alle windeln weggeräumt! er war auch immer bei uns auf der toilette dabei, interessierte sich immer dafür, was im klo liegt und wo das her kommt, bzw. auch für die ausscheidungen von tieren und wir gingen immer ganz unverkrampft damit um, wir sagten zwar: puh, das stinkt!, aber nicht: iih, ist das eklig! er durfte sich auch immer so schmutzig machen wies nur geht, wo ist da das problem? ich kenne kinder, die sich schon mit 2 nicht dreckig machen wollen, keine dreckigen steine oder stöcke aufheben wollen und sich regelmäßig von selber die hände waschen gehen.

Beitrag von pialuca 17.03.06 - 09:46 Uhr

Hi,

ich bin wahrscheinlich so eine Mutti, die ihre Kinder nicht erst mir 1 1/2 oder 2 Jahren erstmals auf´s Töpfchen setzt.

Pia und Lea sind fast 10 Monate und sitzen morgens auf dem Topf.

Um diese Uhrzeit machen sie immer ihr großes Geschäft und das geht dann meist ins Töpfchen.

Ich werde nun nicht anfange, sie stündlich auf den Topf zu setzen, oder ihnen gar zu erzählen, in die Windel zu machen sei "bäh"! Ich freue mich nur, wenn es ins Töpfchen geht und sie freuen sich mit.

Mir ist durchaus klar, dass das Zufall ist und sie es erst in mind. einem Jahr selbst steuern können. Aber ich finde es nicht grundsätzlich falsch, sie ans Töpfchen zu gewöhnen, ohne damit irgendwie Druck auf sie ausüben zu wollen!

Wenn nix im Topf ist, dann ist das ja auch nicht schlimm.

Ich will meine Kinder nicht dressieren und ich bin auch keine übersaubere Mama.

Ich finde nicht, dass Töpfchen und Matsch/Dreck etwas miteinander zu tun haben. Mir ist auch klar, dass Kinder es lieben, sich so richtig vollmatschen zu können und das sollen auch meine zwei gerne machen!


Liebe Grüße

an alle

Mama Anja mit Pia und Lea

Beitrag von gigglepea 16.03.06 - 14:34 Uhr

Hallo,
also wenn ich das immer höre: "..mit einem Jahr trocken..." :-[
Ja klar, wenn ich den ganzen Tag mit meinem Baby Töpfchenübungen mache, landet die Wurst zwangsläufig im Pott. An die nassen, vollgek... Strumpfhosen können sich die Ommas nicht mehr erinnern.#augen
Lass deinem Kind Zeit und setz es bloß nicht unter Druck.
Meine Große konnte mit 2 Jahren das kleine Geschäft und mit 2,5 das große selbständig erledigen. Wobei sie das große eigentlich auch schon mit 2 konnte, aber sich geweigert hat, es ins Klo zu machen(wollte dann immer eine Windel) - Könnte daran liegen, dass Oma mal was vom Toilettenmann erzählt hat, der es gerne haben möchte.#augen
Ich werde bei Amelie im nächsten Sommer anfangen. Dann ist sie so 1,5 Jahre und kann wegen mir unseren Rasen düngen.#freu
LG gigglepea + Amelie 10.10.05

Beitrag von armageddon1806 16.03.06 - 16:28 Uhr

Mußte gerade schmunzeln als ich vom Toilettenmann gelesen habe :-). Bei Maeva war´s nähmlich ganz genau so. Mit 2 hätte es eigentlich schon gut geklappt wenn der Toilettenmann nicht gewesen wäre. Sie wollte dann immer eine Windel und Oma verstand nicht warum... :-D
Die lieben Omas ;-)

LG
Sabine