brauche mal eure hilfe bitte

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von minimaus1974 17.03.06 - 09:36 Uhr

hallo ihr lieben
unser sohn soll eigentlich am 1.4. operiert werden, also polypen raus, und eventuell paukenröhrchen( zumindest wird aufgeschnitten um die flüssigkeit abzusaugen). nun wurde ihm dafür blut abgenommen. beim ersten mal war der gerinnungswert zu HOCH, also eine woche später die ganze prozedur nochmal, mit dem gleichen ergebnis#schwitz wieder zu hoch. nun will unser kia das blut noch mal von einem anderen labor "auseinandernehmen" lassen um es noch genauer zu bestimmen. er sagt uns am telefon, unter diesen umständen kann unser sohn nicht operiert werden, weil es unter umständen lebensgefährlich sein kann. aber warum???? was hat das zu bedeuten?? zu hoher gerinnungswert??? was kommt da auf uns zu, wenn sich das auch nach der untersuchung in dem speziellabor bestätigt?? die op is ziemlich wichtig, weil er durch die vergrößerten polypen durch die nase kaum luft bekommt, schnarcht wie verrückt, und durch den paukenerguss fast nix hört#heul
hoffe ihr könnt mir ein bischen weiter helfen

#danke schonmal
lg micki

Beitrag von kessi1 17.03.06 - 16:20 Uhr

Hallo micki,

also leider kann ich dir zu dem Gerinnungswert nichts sagen aber ich kann dir vielleicht anders weiterhelfen.

Mein Sohn wurde auch an den Polypen operiert und bekam ein Paukenröhrchen. Nach einem Jahr kam das Röhrchen wieder raus und einen Monat später waren die Ohren wieder zu. Diesmal alle beide. Er sollte auch wieder operiert werden. Allerdings war ich dagegen, weil ich der Meinung bin das man ein Kind nicht alle paar Jahre an den Ohren operieren kann. Muss ja auch andere Möglichkeiten geben.

Also kurz und gut ich bin auf das Otobar-System gestoßen. Gibt es für ca. 8 € in der Apotheke. Das ist ein kleiner Ballon der mit der Nase aufgeblasen wird. Genaue Anleitung liegt bei. Nach ca 4 Wochen Training sind seine Ohren nun frei.

Nun gut damit ist dein Problem nicht ganz gelößt aber wenn sich das mit der OP noch hinziehen sollte kannst du damit vielleicht schon mal Erfolge erzielen und hast nur noch die Polypen am Hals.

Ist nur ein Tipp von mir. Vielleicht hilft es dir ja ein wenig weiter.

LG kessi#klee

Beitrag von minimaus1974 17.03.06 - 17:29 Uhr

danke für den tip, werde nun das erbenis am dienstag abwarten und unseren kia auf diese alternative ansprechen.

lg micki

Beitrag von kerstin27 18.03.06 - 17:07 Uhr

Zu hoher Gerinnungswert heißt das er bei einer Op verbluten könnte, Blut zu dünn, Vitamin K Tropfen würden schnell abhelfen, wirken fast sofort und machen das Blut dicker, bekommen oft Patienten die Vor Operation Marcumar ( Blutverdünner) bekommen haben und der Gerinnungswert zu hoch ist. Innerhalbvon 1-2 Stunden wirkt Vit. K und mit einem Gerinnungsschnelltest ( Coagucheck) Kann man den wert sofort bestimmen.
Gruß Kerstin

Beitrag von minimaus1974 18.03.06 - 17:41 Uhr

danke dir für deine info..werde nun abwarten was der kia sagt am dinestag, er wollte das blut nochmal von einem speziellen labor auseinander nehmen lassen um genau zu gucken was bei ihm nicht stimmt.

lg micki

Beitrag von flautando 19.03.06 - 22:10 Uhr

Liebe Micki,

ich will hier ja keine Verwirrung hineinbringen, aber soweit ich weis, ist es folgendermaßen:
Für die Gerinnung sind, wenn ich das richtig im Kopf behalten habe, die roten Blutkörperchen da.

Sind davon zu wenige da, kann bei Verletzungen möglicherweise keine genügende Gerinnung stattfinden (Blutarmut).

Wenn der Gerinnungswert zu hoch ist, müsste das demnach bedeuten, dass das Blut zu schnell gerinnt. Das würde möglicherweise zur Verklumpung des Blutes führen (Thrombose), sodass die Durchblutung gestört würde. Manche Thromben können "wandern" und so zu lebenswichtigen Organen wandern, deren Funktion durch den Blutpropfen verhindert würde.

Soweit ich weis, kann man aber gegen beides etwas tun, nur ohne genau bescheid zu wissen, wird natürlich keiner operieren, um soetwas wie unstillbare Blutung oder Thrombose zu verhindern.

Liebe Grüße von Flautando

Beitrag von minimaus1974 20.03.06 - 08:26 Uhr

danke dir für deine info..mir war auch so, das bei zu hohem gerinnungswert die gefahr von thrombosen besteht. naja ich warte nun mal den dienstag ab dann bekomme ich das ergebnis aus dem spezial-labor. mal sehen was die sagen

lg micki