Silas ist da!

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von beatem 17.03.06 - 13:38 Uhr


Unser kleiner Silas da!! Er wurde am Freitag, den 24. Februar um 15:53 geboren.#liebe
Gewicht: 3100g, Größe: 51cm, Kopfumfang: 31cm
Er sieht genauso aus wie mein Vater, dafür hat er aber den Mund´seines Vaters geerbt.
Seine Haarfarbe ist dunkelbraun! Da mein Mann und ich beide blond sind, fand ich das erst schon verwunderlich. Aber mein Mann hatte früher auch dunkles Haar, was aber dann schnell heller wurde.:-)

Ja, ganz so glatt wie erhofft verlief seine Geburt nun leider nicht.:-(
Mir ist morgens am 24. Februar die Fruchtblase geplatzt. Nachdem mein Mann & ich erst noch schön gefrühstückt haben, sind wir dann auch ins Krankenhaus gefahren.
Auf dem Weg dorthin hatte ich auch schon alle 5 Minuten Wehen, die ich von den Schmerzen her allerdings nicht wirklich beeindruckend fand.
Im Krankenhaus wurde ich dann erstmal untersucht. Der Muttermund war noch nicht weit genug auf, deshalb hab ich erstmal mein Zimmer bekommen.
Punkt 12:00 hab ich sogar noch Mittag bekommen. (Gyros mit Krautsalat und Tzatziki)
Richtig los ging’s dann um 14:00. Den Weg dorthin bin ich eher gelaufen wie eine 80jährige, denn nun waren die Wehen doch wesendlich stärker.#schock
Und so langsam konnte ich auch erahnen was da noch auf mich zukommt,…
#schwitzAber ich war gut drauf, schließlich passierte ja nun endlich mal was!
Im Kreißsaal am CTG angeschlossen, konnte man leider ziemlich schnell sehen, dass mit jeder Wehe die kam, die Herztöne des Kindes schlechter wurden.:-(
Das lag daran, dass sich die Nabelschnur des Kleinen um seinen Hals gewickelt hatte.
So stand dann auch schnell fest, dass aus der erwünschten Wannengeburt nichts wird, sondern ein Notkaiserschnitt vorgenommen werden muss.#heul
Plötzlich wimmelte es im Kreißsaal vor Ärzte, die mich über Risiken bei der Op usw. aufklärten. Zu dem Zeitpunkt war mir alles egal, ich glaub ich hätte alles unterschrieben. Der Narkosearzt war übrigens aufgrund meines Mittagessens etwas ungehalten.

Als ich in den OP geschoben wurde, lag auch schon alles parat. Angst hatte ich keine. Um 15:48 wurde das Narkosemittel gesetzt und 5 Minuten später war der Kleine auch schon da.
Eine Stunde später war ich auch wieder wach. Wenn man es denn wach nennen kann. Denn ich muss ehrlich sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht das größte Interesse an mein Kind zeigen konnte.
Die Hebamme hat mir den Kleinen noch auf der Intensivstation an die Brust gelegt, was ich aber gar nicht wirklich mitbekam.
In meinem halbwachen Zustand hab ich jedenfalls noch auf der Intensivstation
Zu Kai gesagt, dass er die Hoffnung auf weitere Kinder begraben kann.
So eine Tortour wollte ich nicht wieder mitmachen.
Davon wusste ich allerdings bis gestern nichts mehr, und ich habe diese Aussage auch schon zurückgenommen!;-)

Die ersten 3Tage im Krankenhaus waren auch wirklich nicht schön. Ich konnte mich kaum um mich selber kümmern, geschweige denn um Silas.:-(
Zu allem übel wollte das Stillen auch nicht sofort klappen. Das konnte es auch nicht, da der Milcheinschuss immer erst ein paar Tage später kommt.
Und ich musste für alles was ich wollte nach den Schwestern klingeln, was mir nun wirklich gar nicht recht war.
Aber am 4. Tag war das Schlimmste überstanden! Das Stillen klappte, Silas war deshalb ruhiger und ich fühlte mich nun auch nicht mehr wie ein Pflegefall.
Es ging also bergauf!#freu
Am 2. März wurde Silas und ich endlich endlassen! Und nun sind wir eine richtige kleine Familie und die blöden Krankenhaustage waren im Nachhinein auch nicht so schlimm.
Der Kleine ist total lieb. Ein Mal pro Nacht zwischen 3 und 4 weckt er uns. Er schläft auch schon mal 5 Std. am Stück und ich fühl mich auch nun auch nicht total fertig/übermüdet oder so. Die Kaiserschnittnarbe tut auch kaum noch weh.

Ich hatte ja nun keine andere Wahl. Der Kaiserschnitt war ja leider unumgänglich. Aber einen Wunschkaiserschnitt würde ich nie machen lassen.
Es sind ja nicht nur die Schmerzen, die man danach hat.
Sondern man ist ja auch um das "tolle Erlebnis" der Geburt betrogen. Das hab ich mir nämlich so schön vorgestellt. Wenn der Kleine endlich da ist, und einen auf dem Bauch gelegt wird,......

Beitrag von sussu 17.03.06 - 15:09 Uhr

Hallo beatem,
erstmal herlichen Glückwunsch und weiterhin alles gute mit deinem Sohn.
Ich habe bei meinem ersten Sohnn auch eine Notsectio bekommen weil, auf einemla die Herztöne vom Baby schlechter wur´den. Ich hatte auch stundenlang heftige Wehen und habe mir gewünscht das mein kleiner auf normalen Wege zur Welt kommen würde. Aber hat dann nicht geklappt. Ich kann diese Schmerzen nachempfinden und man ist nicht sofort selbstständig. Ich bekam auch noch eine Vollnarkose und war danach voll benommen. Ich würde mir freiwillug auch nie einen Wunschkaiserschnitt wünschen nein danke.
DIe Geburt habe ich mir auch anders vorgestellt das erste Schreien und das BAby auf ´meine Brudt zu legen. Ich hoffe das ich jetzt bei meinem zweiten Kind eine normale Geburt klappen wird. Bin jetzt fast in der 30ssw und ET ist der 25.05.2006 und mein Sohn ist schon 26 Monate.

Bis dann alles gute noch:-)

Beitrag von sabine060577 17.03.06 - 17:19 Uhr

Hallo,

na, das hört sich ja nicht gerade nach einer Traumgeburt an. Hatte das Glück, meine beiden Söhne auf natürlichem Wege zur Welt bringen zu können. Würde mich auch nie für einen Wunschkaiserschnitt entscheiden, obwohl ich es noch nicht erlebt habe.

Nun bin ich zum dritten Mal schwanger, sollte es noch ein Junge werden, fällt uns nach Simon und Léon kein schöner Jungenname mehr ein.
Aber Silas hat mich sofort begeistert, werde ich gleich mal meinem Mann vorschlagen, wenn er heute abend von der Arbeit kommt.

Danke

Sabine

Beitrag von silke18 17.03.06 - 19:14 Uhr

Herzlichen Glückwunsch !

Hey, das kommt mir sehr bekannt vor.
Bei mir verlief es ähnlich, siehe Geburtsbericht weiter unten von mir. Bei mir war es nicht die Nabelschnur, sondern zu schnelle Herztöne, ungünstige Lage.

Zum Glück konnte bei mir mein Mann mit im Zimmer schlafen, er hat sich um alles gekümmert, er hat auch die Kleine nach der Geburt auf den Bauch gelegt bekommen, jetzt sieht sie ihn immer an, wenn sie Hunger hat.

Mit dem Stillen wurde im Krankenhaus ganz schön Stress gemacht, wir sollen doch zufüttern, habe mich letztendlich auch dazu überreden lassen, aber im nachhinein denke ich, wäre es nicht nötig gewesen. Jetzt klappt es, zwar noch mit Stillhütchen, aber wunderbar.

Also mir hat der Kaiserschnitt mit Vollnarkose letztendlich sehr gut gefallen und ich glaube ich würde beim nächsten Kind einen Wunschkaiserschnitt wollen. Ich hatte allerdings wahnsinnige Angst, was wohl noch für Schmerzen auf mich zukommen würden. Weil doch die Übergangsphase die Schlimmste sein soll, und ich habe doch schon am ganzen Körper gezittert in der Eröffnungsphase.

Silas war übrigens auch mein Favorit für einen Jungen. Wurde dann ja doch ein Mädchen.

Alles Liebe, Silke

Beitrag von hellmi 18.03.06 - 13:04 Uhr

Hallo

Erstmal herzlichenGlückwunsch zur Geburt. Aber was ich immer nicht verstehe; wiso tolles Erlebnis. Ist die Geburt eines Kindes nicht immer ein tolles Erlebnis egal wie es auf die Welt kommt? #gruebel Ich selber hatte auch eine KS allerdings mit PDA und für mich war es DAS Tollste Erlebnis überhaupt. Ich versteh euch da nicht. "kopfschüttel"

Lg hellmi

Beitrag von beatem 18.03.06 - 14:08 Uhr

Hallo,

erstmal Danke für die Glückwünsche!:-)
Mit "tollem Erlebnis" meinte ich eigentlich wie schön es sein muss, wenn einem das Baby direkt nach der Geburt auf dem Bauch gelegt wird.
Das hab ich ja nun leider alles verpasst. Der erste Schrei, wie es direkt nach der Geburt aussah,...usw.
Ich hatte ja nun einen KS mit Vollnarkose und hab mein Kind erst viel später sehen können. Und da war ich noch ganz nicht richtig da.
Na ja, vielleicht wirds beim nächsten Kind besser,..;-)